Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@amigo:
Du hast das Prinzip und die Nachteile von Subventionen nicht begriffen.
Ich zahle für den Sprit auf meinen Rasenmäher und meine Kettensäge ebenfalls Treibstoffsteuer - weil die so heisst.
Der LKW zahlt zudem, mindestens bei uns, eine leistungsabhängige Schwerverkehrssteuer.
Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge haben zudem eine eigene steuerprivilegierte Zulassung. Die wird unter anderem damit begründet, dass sie hauptsächlich nicht auf öffentlichen Strassen verkehren. Dafür darf man mit so einer Zulassung nur im Zusammenhang mit der Landwirtschaft auf öffentlichen Strassen verkehren.
Steuern sind per Definition "nicht zweckgebundene Abgaben". Ich kann mich nicht darauf berufen, dass ich weniger Steuern zahlen will, weil meine Kinder aus der Schule sind und ein Teil der Steuergelder für Schulen verwendet werden. Ich muss ertragen, dass die Fussballstadien bauen, obwohl mich das nicht interessiert. Und die Fussballfans müssen ertragen, dass sie Renaturierungen von Flussbetten machen, obwohl die das nicht interessiert.
Mit Subventionen fördert man das, was man subventioniert.
Will man die fördern, die viel Diesel verbrauchen, oder die, welche so wirtschaften, wie es im Interesse der Öffentlichkeit liegt (die die Subventionen bezahlt)?
Wenn man möchte, dass die Landwirte landwirten, ohne dass es zu Marktverzerrungen kommt, dann soll man nicht den Agrodiesel verbilligen, sondern das bezahlen, wofür man diese Tätigkeit fördern will und was von den Landwirten nicht selbst in ihre Produkte eingepreist werden kann, weil die Konkurrenz von Importwaren zu gross und marktverzerrend ist (da ja leider importiert werden darf, was hier so nicht erzeugt werden dürfte): Den Unterhalt von Feldwegen, falls das nicht sowieso die Gemeinde macht, die Erzeugung von Produkten nach bestimmten Richtlinien und mit bestimmten Eigenschaften, die Pflege von Flächen mit besonderen Eigenschaften, und so weiter.
Egal was man wie subventioniert, es führt dazu, dass diese Subventionen in die Produktion eingepreist werden und man sie nachher nie mehr abschaffen kann, ohne dass Betriebe, die nur dank Subventionen rentieren, dann kaputt gehen. Salopp gesagt, wenn ich pro Nussbaum 300 Euro Pflanzbeihilfe und eine Abnahmegarantie von 20 Euro pro Kilo kriege, dann mache ich Baumnüsse, egal ob die jemand tatsächlich will.
Ansonsten hat Rohana natürlich recht: Wenn man den Bauern dauernd in Details der Betriebswirtschaft reinredet und sich die Kriterien auch noch dauernd ändern, dann kann man nicht vernünftig planen und die Kosten von Fehlentscheidungen wird denjenigen aufgebürdet, die sie nicht getroffen haben.
Weil nun aber der Steuerzahler wie jeder, der etwas bezahlt, ein Recht auf Gegenleistung hat, muss das Erreichen der beabsichtigten und finanzierten Ziele kontrolliert werden. Sonst wird geschummelt und die Leidtragenden sind die Ehrlichen. Ich würde aber nicht solche Dinge wie früheste Mähtermine für Wiesen vorschreiben - sowas wird doch der Bewirtschafter selbst am besten wissen, zumal das je nach Jahr und Lage sehr unterschiedlich ist.
Du hast das Prinzip und die Nachteile von Subventionen nicht begriffen.
Ich zahle für den Sprit auf meinen Rasenmäher und meine Kettensäge ebenfalls Treibstoffsteuer - weil die so heisst.
Der LKW zahlt zudem, mindestens bei uns, eine leistungsabhängige Schwerverkehrssteuer.
Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge haben zudem eine eigene steuerprivilegierte Zulassung. Die wird unter anderem damit begründet, dass sie hauptsächlich nicht auf öffentlichen Strassen verkehren. Dafür darf man mit so einer Zulassung nur im Zusammenhang mit der Landwirtschaft auf öffentlichen Strassen verkehren.
Steuern sind per Definition "nicht zweckgebundene Abgaben". Ich kann mich nicht darauf berufen, dass ich weniger Steuern zahlen will, weil meine Kinder aus der Schule sind und ein Teil der Steuergelder für Schulen verwendet werden. Ich muss ertragen, dass die Fussballstadien bauen, obwohl mich das nicht interessiert. Und die Fussballfans müssen ertragen, dass sie Renaturierungen von Flussbetten machen, obwohl die das nicht interessiert.
Mit Subventionen fördert man das, was man subventioniert.
Will man die fördern, die viel Diesel verbrauchen, oder die, welche so wirtschaften, wie es im Interesse der Öffentlichkeit liegt (die die Subventionen bezahlt)?
Wenn man möchte, dass die Landwirte landwirten, ohne dass es zu Marktverzerrungen kommt, dann soll man nicht den Agrodiesel verbilligen, sondern das bezahlen, wofür man diese Tätigkeit fördern will und was von den Landwirten nicht selbst in ihre Produkte eingepreist werden kann, weil die Konkurrenz von Importwaren zu gross und marktverzerrend ist (da ja leider importiert werden darf, was hier so nicht erzeugt werden dürfte): Den Unterhalt von Feldwegen, falls das nicht sowieso die Gemeinde macht, die Erzeugung von Produkten nach bestimmten Richtlinien und mit bestimmten Eigenschaften, die Pflege von Flächen mit besonderen Eigenschaften, und so weiter.
Egal was man wie subventioniert, es führt dazu, dass diese Subventionen in die Produktion eingepreist werden und man sie nachher nie mehr abschaffen kann, ohne dass Betriebe, die nur dank Subventionen rentieren, dann kaputt gehen. Salopp gesagt, wenn ich pro Nussbaum 300 Euro Pflanzbeihilfe und eine Abnahmegarantie von 20 Euro pro Kilo kriege, dann mache ich Baumnüsse, egal ob die jemand tatsächlich will.
Ansonsten hat Rohana natürlich recht: Wenn man den Bauern dauernd in Details der Betriebswirtschaft reinredet und sich die Kriterien auch noch dauernd ändern, dann kann man nicht vernünftig planen und die Kosten von Fehlentscheidungen wird denjenigen aufgebürdet, die sie nicht getroffen haben.
Weil nun aber der Steuerzahler wie jeder, der etwas bezahlt, ein Recht auf Gegenleistung hat, muss das Erreichen der beabsichtigten und finanzierten Ziele kontrolliert werden. Sonst wird geschummelt und die Leidtragenden sind die Ehrlichen. Ich würde aber nicht solche Dinge wie früheste Mähtermine für Wiesen vorschreiben - sowas wird doch der Bewirtschafter selbst am besten wissen, zumal das je nach Jahr und Lage sehr unterschiedlich ist.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Und jetzt reichts amal mit der Rumkackerei hier. Thread zur Abkühlung geschlossen und es möge mal jeder überlegen, ob hier miteinander oder gegeneinander diskutiert wird, und wie das in Zukunft für alle Mitleser und -schreiber angenehmer gestaltet werden kann.
Edit: Outtakes sind hier zu finden. Ich bitte darum, hier wie auch dort (sofern möglich) an der Sache zu diskutieren und nicht ad hominem, und andere Forenteilnehmer in ihrer anderen Weltsicht und Erfahrung zu respektieren. Hat ja jede/r ihre und seine eigene Geschichte hier.
Edit: Outtakes sind hier zu finden. Ich bitte darum, hier wie auch dort (sofern möglich) an der Sache zu diskutieren und nicht ad hominem, und andere Forenteilnehmer in ihrer anderen Weltsicht und Erfahrung zu respektieren. Hat ja jede/r ihre und seine eigene Geschichte hier.
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Kirschkernchen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Bei den Subventionen tut sich was. Die renomierte CDU-Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche will die Solarsubventionen und die Genehmigungen von Einspeiseprojekten faktisch einstellen (3%-Regel), weil die bisherigen Förderungen so erfolgreich waren. Das ist doch mal ein Lichtblick und kann die aufgeworfenen Fragen über die Sinnhaftigkeit von Subventionen klar beantworten. Die Arbeit der Bundesregierung hat gut funktioniert, der Ausbau der Erneuerbaren flutscht und die Energiewende wurde vorangetrieben. Sie zeigt auch bereits Wirkungen, in den kommenden Wochen, so Experten vom ZDF, könnte sich das Klima leicht in Richtung milderer Temperaturen ändern.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Herrlich 
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ach, mit Subventionen oder eben ohne, für PV Anlagen, wird also in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion etwas verändert?
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Lebensmittelproduktion wird sich mittelfristig sicher dadurch ändern dass einfach alles andere lukrativer ist auf landwirtschaftlicher NutzflächeTscharlie hat geschrieben: Sa 21. Feb 2026, 07:33 Ach, mit Subventionen oder eben ohne, für PV Anlagen, wird also in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion etwas verändert?
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
In der Landwirtschaft auf jeden Fall.
Heißt Agrar-PV.
Heißt Agrar-PV.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was meinst du? Agrarpanele zwischen Anbauflächen? Der Aufwand dafür ist ungleich höher als ein simpler Solarpark, lohnt sich vermutlich nur punktuell bzw. auf ganz spezifischen Standorten.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ideen dazu gibt es schon:
https://www.youtube.com/watch?v=tidS8CyCDgg
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