Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Hier mal ein winziger Auszug von zwei aus der Vielfalt der Klimamodelle bzw. der draus abgeleiteten Prognosen.
Laut Emil sind die ja alle sehr präzise im Rahmen des großen Konsens.
Das Schöne an der Vielfalt ist, dass man sich, egal, wie die tatsächliche Entwicklung sein wird, aus den Prognosen rückwirkend immer eine halbwegs Passende aussuchen kann.
Auch für fallende Temperaturmittel gibt es Prognosen. Die werden bis auf die RCP2.6 leider hier nicht abgebildet.
https://www.nlwkn.niedersachsen.de/star ... 60531.html
Laut Emil sind die ja alle sehr präzise im Rahmen des großen Konsens.
Das Schöne an der Vielfalt ist, dass man sich, egal, wie die tatsächliche Entwicklung sein wird, aus den Prognosen rückwirkend immer eine halbwegs Passende aussuchen kann.
Auch für fallende Temperaturmittel gibt es Prognosen. Die werden bis auf die RCP2.6 leider hier nicht abgebildet.
https://www.nlwkn.niedersachsen.de/star ... 60531.html
- emil17
- Beiträge: 10494
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Schon wieder eine unvollständige Darstellung bzw, diesmal eine unzulässige Schlussfolgerung.
Das sind keine Prognosen! Das sind modellierte Auswirkungen von Szenarien! Deshalb steht in der Legende der Grafik auch "Szenarien" und nicht "Prognosen".
In der Quelle steht zusätzlich explizit: "Es muss jedoch stets berücksichtigt werden, dass diese Ergebnisse nicht als Prognosen oder Vorhersagen interpretiert werden dürfen. "
Ja, warum wohl nicht? Weil du Szenarien mit Modellen verwechselst bzw. eine Grafik, die Auswirkungen unterschiedlicher Szenarien darstellt, als Unsicherheit der Prognose, mithin als Unsicherheit der Modelle verkaufen willst. Die unterschiedlichen Szenarien (nicht: Klimamodelle!) stellen die Folgen für das Klima dar, je nachdem wie stark die Emissionen von fossilem CO2 gebremst werden oder eben nicht. Das ist keine Sache, die ein Klimamodell abbilden kann, weil es gesellschaftliche und politische Entscheidungen sind.
Die Klimamodelle können jedoch vorhersagen, was passieren wird, je nachdem wie diese Reduktionen ausfallen. Das ist der Hauptgrund, warum man Klima modelliert.
Es hilft, diese Dinge zu verstehen und zu unterscheiden, bevor man behauptet, es gäbe keinen Konsens darüber, was der Anstieg des CO2 in der Luft bewirkt.
Das sind keine Prognosen! Das sind modellierte Auswirkungen von Szenarien! Deshalb steht in der Legende der Grafik auch "Szenarien" und nicht "Prognosen".
In der Quelle steht zusätzlich explizit: "Es muss jedoch stets berücksichtigt werden, dass diese Ergebnisse nicht als Prognosen oder Vorhersagen interpretiert werden dürfen. "
Ja, warum wohl nicht? Weil du Szenarien mit Modellen verwechselst bzw. eine Grafik, die Auswirkungen unterschiedlicher Szenarien darstellt, als Unsicherheit der Prognose, mithin als Unsicherheit der Modelle verkaufen willst. Die unterschiedlichen Szenarien (nicht: Klimamodelle!) stellen die Folgen für das Klima dar, je nachdem wie stark die Emissionen von fossilem CO2 gebremst werden oder eben nicht. Das ist keine Sache, die ein Klimamodell abbilden kann, weil es gesellschaftliche und politische Entscheidungen sind.
Die Klimamodelle können jedoch vorhersagen, was passieren wird, je nachdem wie diese Reduktionen ausfallen. Das ist der Hauptgrund, warum man Klima modelliert.
Es hilft, diese Dinge zu verstehen und zu unterscheiden, bevor man behauptet, es gäbe keinen Konsens darüber, was der Anstieg des CO2 in der Luft bewirkt.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Moin Moin,
man bekommt den Eindruck, wie in der C-Zeit das es nur eine richtige Wissenschaft gibt.
Interessant.
man bekommt den Eindruck, wie in der C-Zeit das es nur eine richtige Wissenschaft gibt.
Interessant.
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Wir haben gelernt, dass ein Szenario eine Prognose unter Annahme zukünftiger Voraussetzungen sei.
Mag sein, dass sich die Definition geändert hat.
Das ändert aber nichts an der Sachlage.
Du bist weiter die Erklärung schuldig, welches CO2-Modell du für richtig hältst.
Da jedes Modell andere Ergebnisse liefert, kann es keinen Konsens ohne Konsens bezüglich des Modells geben.
Was auch immer ein "wissenschaftlicher Konsens" sein soll. Diese Formulierung ist ein Oxymoron.
Wissenschaft interessiert sich alleine für Fakten und daraus abgeleitete Modelle und hinterfragt dazu ständig alles.
Einen Konsens kann man in der Politik und der Religion bilden.
Wenn du einem politischen Konsens anhängst, solltest du diesen nicht sachwidrig als wissenschaftlich bezeichnen.
Mag sein, dass sich die Definition geändert hat.
Das ändert aber nichts an der Sachlage.
Du bist weiter die Erklärung schuldig, welches CO2-Modell du für richtig hältst.
Da jedes Modell andere Ergebnisse liefert, kann es keinen Konsens ohne Konsens bezüglich des Modells geben.
Was auch immer ein "wissenschaftlicher Konsens" sein soll. Diese Formulierung ist ein Oxymoron.
Wissenschaft interessiert sich alleine für Fakten und daraus abgeleitete Modelle und hinterfragt dazu ständig alles.
Einen Konsens kann man in der Politik und der Religion bilden.
Wenn du einem politischen Konsens anhängst, solltest du diesen nicht sachwidrig als wissenschaftlich bezeichnen.
- emil17
- Beiträge: 10494
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Es gibt in der Wissenschaft innerhalb der Klimamodellierer eine breiten Konsens, dass mehr Luft-CO2 zu höheren Erdtemperaturen führen wird und dass dieses aus mehreren Gründen nachteilige Folgen hat. Man kann diesen Beweis nicht so exakt führen wie man den Pythagoras beweisen kann, deshalb ist das Wort Konsens im Sinne von Evidenz, Offensichtlichkeit, schon richtig. Die ernstzunehmenden Klimamodelle liefern nicht identische Ergebnisse, zeigen aber alle den gleichen Trend. Ernstzunehmen sind solche, welche das heutige Klima aus Messdaten der Vergangenheit gut voraussagen können.
Das ist genau gleich wie beim Wetter, wo verschiedene Länder unterschiedliche Wettermodelle betreiben und aus all diesen Modellen bekommt man dann eine gute Wettervorhersage. Niemand wird den Wetterdiensten vorwerfen, dass sie keine Ahnung vom Wetter haben, weil sie Modelle mit im Detail unterschiedlichen Voraussagen verwenden.
Das ist bei den Klimamodellen genau gleich.
Ebenfalls gleich wie beim Wetter ist, dass man Messdaten nach gleichen Standards erhebt, verwendet und der "Konkurrenz" weiter gibt.
Wenn schon müsste man das selbe Szenario mit verschiedenen Modellen berechnen. Das gibt aber die Grafik nicht her. Es wurde ja nur ein einziges Modell verwendet. Daraus kann man schon gar nicht ableiten, dass die Modelle so unterschiedlich seien, dass es keinen Konsens über den Zusammenhang von Luft-CO2 und Klima gebe, wie Du behauptet hast.
Welche Szenarien man vermeiden sollte, darüber können Klimamodelle Auskunft geben.
Hier Unterschiede in Details als Unzuverlässigkeit der Modelle so hoch zu bewerten, dass man daraus auf
Nochmals: Wenn ein Wettermodell Sturmflut mit Maximal-Pegel 18m über Normal um 21 Uhr voraussagt und das andere 20 Meter um 02 Uhr, dann kann man nicht argumentieren, bevor sich die Modelle einig seien, könne man gar nichts wissen und müsse folglich gar nichts tun. Das ist aber Deine Argumentationsgrundlage.
Wenn man dann noch den IPCC abschaffen will, weil der ja irgendwelche Erkenntnisse umzusetzen droht (ja, die kosten viel Geld und backen kleine Brötchen, aber immerhin), und der Ansicht ist, ohne künstliche Erhöhung des CO2-Pegels in der Luft würden die Pflanzen bald aussterben, der scheint beides (mangelndes Grundlagenwissen und Desinformation) kombinieren zu wollen.
Das ist genau gleich wie beim Wetter, wo verschiedene Länder unterschiedliche Wettermodelle betreiben und aus all diesen Modellen bekommt man dann eine gute Wettervorhersage. Niemand wird den Wetterdiensten vorwerfen, dass sie keine Ahnung vom Wetter haben, weil sie Modelle mit im Detail unterschiedlichen Voraussagen verwenden.
Das ist bei den Klimamodellen genau gleich.
Ebenfalls gleich wie beim Wetter ist, dass man Messdaten nach gleichen Standards erhebt, verwendet und der "Konkurrenz" weiter gibt.
Das ist selbstverständlich richtig. Man sollte das Gelernte aber auch anwenden. Eine Grafik mit mehreren Prognosen, die alle vom selben Modell nach verschiedenen Szenarien berechnet worden sind, als Unsicherheit der Modellierung darzustellen, wie du es versucht hast, ist grob falsch.Manfred hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 15:37 Wir haben gelernt, dass ein Szenario eine Prognose unter Annahme zukünftiger Voraussetzungen sei.
Wenn schon müsste man das selbe Szenario mit verschiedenen Modellen berechnen. Das gibt aber die Grafik nicht her. Es wurde ja nur ein einziges Modell verwendet. Daraus kann man schon gar nicht ableiten, dass die Modelle so unterschiedlich seien, dass es keinen Konsens über den Zusammenhang von Luft-CO2 und Klima gebe, wie Du behauptet hast.
Welche Szenarien man vermeiden sollte, darüber können Klimamodelle Auskunft geben.
Das ist so nicht richtig. Bei den Klimamodellen zeigen die Trends eindeutig in die gleiche Richtung, da gleiche Szenarien von unterschiedlichen Modellen ähnlich berechnet werden. Der Vorteil vieler unabhängig erschaffener Modelle ist zudem, dass falsche oder unpräzise Annahmen einzelner Forschungsgruppen herausgemittelt werden.Manfred hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 15:37 Du bist weiter die Erklärung schuldig, welches CO2-Modell du für richtig hältst.
Da jedes Modell andere Ergebnisse liefert, kann es keinen Konsens ohne Konsens bezüglich des Modells geben.
Hier Unterschiede in Details als Unzuverlässigkeit der Modelle so hoch zu bewerten, dass man daraus auf
kommt, zeugt deshalb entweder von ziemlicher Unkenntnis wissenschaftlicher Modellierung im Allgemeinen und von Klimamodellen im Besonderen; oder von bewusster Desinformation.Manfred hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 12:23 Wir haben bisher ja noch nicht mal eine abgesicherte Theorie, wie genau das CO2 überhaupt auf den Wärmehaushalt unseres Planeten wirkt.
Nochmals: Wenn ein Wettermodell Sturmflut mit Maximal-Pegel 18m über Normal um 21 Uhr voraussagt und das andere 20 Meter um 02 Uhr, dann kann man nicht argumentieren, bevor sich die Modelle einig seien, könne man gar nichts wissen und müsse folglich gar nichts tun. Das ist aber Deine Argumentationsgrundlage.
Wenn man dann noch den IPCC abschaffen will, weil der ja irgendwelche Erkenntnisse umzusetzen droht (ja, die kosten viel Geld und backen kleine Brötchen, aber immerhin), und der Ansicht ist, ohne künstliche Erhöhung des CO2-Pegels in der Luft würden die Pflanzen bald aussterben, der scheint beides (mangelndes Grundlagenwissen und Desinformation) kombinieren zu wollen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
@Emil: Du hast meine uneingeschränkte Bewunderung für Deine präzise Argumentation - und für Deinen Langmut!
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Ich glaube, die Probleme beginnen damit, dass man anderen Vorschriften machen will, obwohl es nur "Theorien" gibt. Und
Es gibt auch gaaaanz andere Theorien von ! Wissenschaftlern.
Ich persönlich bleibe lieber traditionell, mit möglichst wenig Schnick Schnack und es gibt Theorien, dass das eine recht umweltfreundliche Lebensweise ist.
Wir leben allerdings nicht von Landwirtschaft, sondern Sanierung alter Häuser (auch Asbest, der einige Zeit "gut" war....)
CO2 ist ein Spurengas, kein Gift.
Ich persönlich bleibe lieber traditionell, mit möglichst wenig Schnick Schnack und es gibt Theorien, dass das eine recht umweltfreundliche Lebensweise ist.
Wir leben allerdings nicht von Landwirtschaft, sondern Sanierung alter Häuser (auch Asbest, der einige Zeit "gut" war....)
CO2 ist ein Spurengas, kein Gift.
- emil17
- Beiträge: 10494
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Es ist eine Frage der Menge ... wie beim Wasser und so ziemlich allem anderen auch.
Der Lesch kanns besser als ich:
https://www.youtube.com/shorts/4fCp6Yfl59Q
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- Rohana
- Förderer 2018

- Beiträge: 5476
- Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
- Familienstand: verheiratet
- Wohnort: Oberpfalz
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Die Wissenschaftler machen keine Vorschriften. Das sind andere.Maria hat geschrieben: Sa 10. Jan 2026, 18:46 Ich glaube, die Probleme beginnen damit, dass man anderen Vorschriften machen will, obwohl es nur "Theorien" gibt.
Es gibt auch nicht nur Theorien, sondern Messungen von abertausend Daten über die letzten Jahrzehnte...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Beweidete Auwiesen als wirksame CO2-Speicher
Trotz all der Hindernisse, die ihr in den Weg gestellt werden, arbeitet die Wissenschaft weiter und wird im Laufe der Zeit ein besseres Verständnis der Zusammenhänge entwickeln.
Wir kämen halt sowohl bei der Wissenschaft als auch bei den Anpassungsstrategien deutlich schneller voran, wenn nicht so viele Milliarden in Abzocke und kontraproduktive Maßnahmen fließen würden.
Aber das Problem, dass es überall menschelt, hatten auch schon die alten Chinesen vor 2.500 Jahren.
(Warme Literaturempfehlung: ISBN-13 : 978-0691179742)
Die Menschheit existiert trotzdem noch.
Wir kämen halt sowohl bei der Wissenschaft als auch bei den Anpassungsstrategien deutlich schneller voran, wenn nicht so viele Milliarden in Abzocke und kontraproduktive Maßnahmen fließen würden.
Aber das Problem, dass es überall menschelt, hatten auch schon die alten Chinesen vor 2.500 Jahren.
(Warme Literaturempfehlung: ISBN-13 : 978-0691179742)
Die Menschheit existiert trotzdem noch.
