@nachhaltig: Das kommt wohl auch sehr auf die Umgebung an. Im Sonnenerde-Gebiet hat jede Gemeinde ihre eigene Biomasse-Fernwärme-Anlage und Sonnenerde 'verbraucht' sicher auch ne Menge Biomasse (Dunst ist sehr transparent, vermutlich steht es eh irgendwo wieviel genau). Mangel an Biomaterial gibts dennoch keinen.wörpedahler hat geschrieben: Do 2. Dez 2021, 10:16Grunsätzliche Zustimmung. Ein guter Kompost riecht einfach nur erdig.Manfred hat geschrieben: Do 2. Dez 2021, 06:41 Wenn der Kompost während der Kompostierung "riecht", ist irgendwas faul, sprich der C-Anteil zu gering und/oder ein Bereich anaerob.
Da würde ich mir schon genauere Angaben zu Zusammensetzung und Führung der Komposte wünschen.
Allerdings sehe ich in der Praxis immer wieder Komposthaufen die eher Biomüllberge sind. Häufig mit einem nassen, fauligen Kern in der Mitte.
Da würde ich dankbar alles annehmen, was "Normalmenschen" hilft eine gute Kompostführung hinzubekommen. Nun ist die Frage: Hilft die Kohle beim Prozess des kompostierens oder bindet sie nur die Gerüche? Ich kann mir schon vorstellen, dass grobporige Kohle etwas bei der Durchlüftung hilft und auch überschüssiges Wasser binden kann.
Was ich extrem finde: Die reden da von 10-20% Pflanzenkohle als Kompostzusatz. Wenn ich mal schätze das der durchschnittliche Komposthaufen vielleicht so 500kg wiegt, dann müsste ich da 50 bis 100kg Kogle dazu schütten? Das sind ja enorme Mengen! Das kommt mir erstmal wenig nachhaltig vor.
Ich persönlich setze, wo immer ich kann, auf Flächenkompostierung und sonst auf extrem langsame Kompostführung (kalter Kompost) und komme damit ganz gut klar.
Wird aber sicher nicht überall so sein, nicht alle Landstriche bestehen aus endlos viel Wald und dünner Besiedelung.

