Dinge die die Welt nicht braucht
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christine-josefine
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht
für eine cremige Salatsauce nehme ich den Pürierstab.
Essig, Salz Pfeffer, Knoblaucknollen, Senf Öl und Wasser in einen Messbecher oder Einweckglas,
Pürierstab ganz eintauchen, einschalten und langsam hochziehen.
Das gibt eine wunderbare Emulsion.
Diesen Zauberstab benütze ich oft.
Essig, Salz Pfeffer, Knoblaucknollen, Senf Öl und Wasser in einen Messbecher oder Einweckglas,
Pürierstab ganz eintauchen, einschalten und langsam hochziehen.
Das gibt eine wunderbare Emulsion.
Diesen Zauberstab benütze ich oft.
Viele Grüße, Christine mit J
Wait and see!
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Nochwas zu elektrischen Zahnbürsten und dm: hatte ich schon fast wieder vergessen, aber mein Sohn hat auch schon eine elektrische Kinderzahnbürste (kann man jetzt drüber diskutieren, ob das nötig ist), und wir haben Anfang des Jahres neue Aufsätze gekauft. Die haben nicht gepasst, obwohl unsere Bürste auf der Packung draufstand und wurden auch angebrochen zurückgenommen.
"Nein, für diese Bürste gibt es keine Aufsätze mehr. Da müssen sie eine neue Bürste kaufen."
Ich hab dann ausprobiert; bei den Bürsten oben auf dem Regal war ein Aufsatz einer anderen Bürste lose (die sind normalerweise fest), und siehe da, der Aufsatz für die Erwachsenenbürste hat gepasst! Aber bitte niemand verraten, es könnte der dm und den Herstellern den Umsatz verderben.....
Die Anthroposophen sind die schlimmsten Kapitalisten. Und auf den Waldorfschulen wurde schon so mancher erfolgreiche Manager erzogen.
"Nein, für diese Bürste gibt es keine Aufsätze mehr. Da müssen sie eine neue Bürste kaufen."
Ich hab dann ausprobiert; bei den Bürsten oben auf dem Regal war ein Aufsatz einer anderen Bürste lose (die sind normalerweise fest), und siehe da, der Aufsatz für die Erwachsenenbürste hat gepasst! Aber bitte niemand verraten, es könnte der dm und den Herstellern den Umsatz verderben.....
Die Anthroposophen sind die schlimmsten Kapitalisten. Und auf den Waldorfschulen wurde schon so mancher erfolgreiche Manager erzogen.
Unsre SV-Bib: http://tinyurl.com/l7x9773
Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Die Sparkasse:
https://www.tagesgeld-zinsvergleich.net ... ld-zinsen/
0,6%
Und wir sind im Jahr 2024, nicht 2017.
Sie haben ja einen öffentlichen Auftrag. Theoretisch. Ich halte das System für veraltet. In Zeiten von Neobanken und ETF-Sparplänen muss man sich fragen wofür es Sparkassen eigentlich noch braucht.
Während viele Sparkassenvorstände sehr sehr viel Geld verdienen, naja die Diskussion hatten wir hier schon.
Die IHK (Zwangsmitgliedschaft) braucht auch niemand. Die GEZ natürlich auch nicht. Man kann gerne freiwillig für ARD,ZDF, usw. zahlen. Aber wieso soll ich das Netflix-User das tun ?
https://www.tagesgeld-zinsvergleich.net ... ld-zinsen/
0,6%
Und wir sind im Jahr 2024, nicht 2017.
Sie haben ja einen öffentlichen Auftrag. Theoretisch. Ich halte das System für veraltet. In Zeiten von Neobanken und ETF-Sparplänen muss man sich fragen wofür es Sparkassen eigentlich noch braucht.
Während viele Sparkassenvorstände sehr sehr viel Geld verdienen, naja die Diskussion hatten wir hier schon.
Die IHK (Zwangsmitgliedschaft) braucht auch niemand. Die GEZ natürlich auch nicht. Man kann gerne freiwillig für ARD,ZDF, usw. zahlen. Aber wieso soll ich das Netflix-User das tun ?
- emil17
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- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Es ist niemand verpflichtet eine Bank zu verwenden und dort Kunde zu sein.
Aber ohne Banken funktioniert nun mal unsere Wirtschaft nicht.
Weil wir im Kapitalismus leben, tun die Banken, was alle tun, die den Kapitalismus begriffen haben: Dort mähen, wo es Gras hat, so wenig Steuern zahlen wie möglich und Risiken und Nebenwirkungen ihrer Geschäfte möglichst der Allgemeinheit überlassen.
Neobanken sind aber keinen Deut besser, weil Sparkassen (bei uns Kantonalbanken) wenigstens unter direkter staatlicher Aufsicht stehen.
Willst du mehr Zins, musst du dein Geld halt anders anlegen als auf einem Sparkonto bei der Bank deines geringsten Misstrauens.
Bist du ganz gegen Zinswirtschaft, so kannst du deine Lebensweise so halten, dass möglichst wenig Geld fliesst. Will heissen, wer etwas gegen leistungslose Einkommen hat, sollte selbst auch keinen Zins nehmen wollen.
Was Handelskammer, GEZ usw. angeht: Die Zwangsmitgliedschaft ist eines der wenigen funktionierenden Mittel, um Trittbrettfahrerei zu unterbinden für Dienstleistungen von öffentlichem Interesse, die man nicht gut rein privat finanzieren kann oder aus Gründen der Gerechtigkeit nicht rein privat finanzieren sollte.
Du kannst ja jederzeit jedes mögliche Bezahlmedium abonnieren. Im Falle der rein privaten Finanzierung der Medien hätte man ein System wie in den USA, wo die nur senden, was Quote bringt und wo du auch bezahlst wenn du Inhalte willst. Dann gibts am Ende Hunderte Sender mit Inhalten wie "Personen ohne Schulabschluss tun seltsame Dinge an seltsamen Orten" und der Sorte Krimis, wo alle fünf Minuten eine Tankstelle explodieren muss, und keinen seriösen Journalismus mit belastbaren informationen für das breite Publikum. Ob Quiz-Sendungen und Unterhaltungsshows auch zum öffentlichen Auftrag gehören sollen, ist Gegenstand politischer Diskussion.
Letztlich ist es die Frage, warum ich mit privaten Mitteln Dienstleistungen für die Allgemeinheit mitfinanzieren muss, die mich konkret nicht betreffen. Es hat wohl mit der Einsicht zu tun, dass vieles im Interesse aller funktionieren soll. Deshalb zahle ich auch dann Steuern, die für Schulen verwendet werden, wenn ich selbst keine Schulkinder habe oder meine Kinder auf Privatschule schicke, und deshalb brauche ich auch dann eine Krankenversicherung, wenn ich selbst nicht so oft zum Arzt muss, wie es nötig wäre, um die Versicherungskosten rauszuholen. Ich bin auch dann daran interessiert, dass die Polizei funktioniert, wenn ich mich an die Verkehrsregeln halte und nicht oft beklaut werde. öV ist auch dann gut, wenn ich da wohne wo es keinen Bus hat. Und so weiter.
Davon unbenommenn bleibt die Diskussion, was genau man braucht, wie das gestaltet werden soll, was die dürfen und nicht dürfen sollen und was es kosten darf. Aber "brauch ich nicht, weg damit" ist definitiv zu kurz gegriffen.
Seltsamerweise wollen viele Leute weg aus Ländern, wo all das nicht so eng gesehen wird und wo man nichts bezahlen muss, aber auch nichts bekommt.
Aber ohne Banken funktioniert nun mal unsere Wirtschaft nicht.
Weil wir im Kapitalismus leben, tun die Banken, was alle tun, die den Kapitalismus begriffen haben: Dort mähen, wo es Gras hat, so wenig Steuern zahlen wie möglich und Risiken und Nebenwirkungen ihrer Geschäfte möglichst der Allgemeinheit überlassen.
Neobanken sind aber keinen Deut besser, weil Sparkassen (bei uns Kantonalbanken) wenigstens unter direkter staatlicher Aufsicht stehen.
Willst du mehr Zins, musst du dein Geld halt anders anlegen als auf einem Sparkonto bei der Bank deines geringsten Misstrauens.
Bist du ganz gegen Zinswirtschaft, so kannst du deine Lebensweise so halten, dass möglichst wenig Geld fliesst. Will heissen, wer etwas gegen leistungslose Einkommen hat, sollte selbst auch keinen Zins nehmen wollen.
Was Handelskammer, GEZ usw. angeht: Die Zwangsmitgliedschaft ist eines der wenigen funktionierenden Mittel, um Trittbrettfahrerei zu unterbinden für Dienstleistungen von öffentlichem Interesse, die man nicht gut rein privat finanzieren kann oder aus Gründen der Gerechtigkeit nicht rein privat finanzieren sollte.
Du kannst ja jederzeit jedes mögliche Bezahlmedium abonnieren. Im Falle der rein privaten Finanzierung der Medien hätte man ein System wie in den USA, wo die nur senden, was Quote bringt und wo du auch bezahlst wenn du Inhalte willst. Dann gibts am Ende Hunderte Sender mit Inhalten wie "Personen ohne Schulabschluss tun seltsame Dinge an seltsamen Orten" und der Sorte Krimis, wo alle fünf Minuten eine Tankstelle explodieren muss, und keinen seriösen Journalismus mit belastbaren informationen für das breite Publikum. Ob Quiz-Sendungen und Unterhaltungsshows auch zum öffentlichen Auftrag gehören sollen, ist Gegenstand politischer Diskussion.
Letztlich ist es die Frage, warum ich mit privaten Mitteln Dienstleistungen für die Allgemeinheit mitfinanzieren muss, die mich konkret nicht betreffen. Es hat wohl mit der Einsicht zu tun, dass vieles im Interesse aller funktionieren soll. Deshalb zahle ich auch dann Steuern, die für Schulen verwendet werden, wenn ich selbst keine Schulkinder habe oder meine Kinder auf Privatschule schicke, und deshalb brauche ich auch dann eine Krankenversicherung, wenn ich selbst nicht so oft zum Arzt muss, wie es nötig wäre, um die Versicherungskosten rauszuholen. Ich bin auch dann daran interessiert, dass die Polizei funktioniert, wenn ich mich an die Verkehrsregeln halte und nicht oft beklaut werde. öV ist auch dann gut, wenn ich da wohne wo es keinen Bus hat. Und so weiter.
Davon unbenommenn bleibt die Diskussion, was genau man braucht, wie das gestaltet werden soll, was die dürfen und nicht dürfen sollen und was es kosten darf. Aber "brauch ich nicht, weg damit" ist definitiv zu kurz gegriffen.
Seltsamerweise wollen viele Leute weg aus Ländern, wo all das nicht so eng gesehen wird und wo man nichts bezahlen muss, aber auch nichts bekommt.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Bernd Belgien
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- Wohnort: St Vith
Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Welt online:
Neue Studie zu Feinstaub aus Osterfeuern
Der Wetterbericht:
Heute starker Pollenflug und Saharastaub - Achtung Allergiker!
Neue Studie zu Feinstaub aus Osterfeuern
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Hier gibts vorallem Weinachtsfeuer, das machen Vereine seit 100 Jahren. Die achten schon aus eigen Interesse auf gute Verbrennung. Bei Osterfeuer kann man ja Kindern von Rauchern die Teilnahme verbieten. 
- emil17
- Beiträge: 8438
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht
E-Zigaretten. Mit gezielter Werbung an die Teenager über Influencer*/ innen auf den "sozialen" Medien. Gut für Elektronik-Sondermüll und Gesundheitsschäden sowie als Suchtprädisposition.
Meiner Meinung nach gehört der Unfug verboten. Allermindestens 20 Euro Pfand und 5 Euros Suchtpräventionsabgabe.
Ach ja, braucht es eigentlich diese Influencer*/ innen ?
Meiner Meinung nach gehört der Unfug verboten. Allermindestens 20 Euro Pfand und 5 Euros Suchtpräventionsabgabe.
Ach ja, braucht es eigentlich diese Influencer*/ innen ?
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Energy-Drinks , viel zu billig, zu wenig Nährstoffe, zu hoch dosiert. Manches ADHS würde ohne nicht sonderlich auffallen.
- Rohana
- Förderer 2018

- Beiträge: 4790
- Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
- Familienstand: verheiratet
- Wohnort: Oberpfalz
Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Offensichtlich schon, es funktioniert ja. Denen laufen die Leute in Scharen nach. Allerdings, warum? Hab ich noch nicht verstanden. Ich habe aber auch noch nie einen Youtube (oder anderen) Kanal abonniert. Es gibt eine Künstlerin da gucke ich ab und zu ob die was neues hat, und sonst sehe ich es, oder auch nicht... wenn mir der Sinn danach ist.emil17 hat geschrieben: Do 28. Mär 2024, 10:59 Ach ja, braucht es eigentlich diese Influencer*/ innen ?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
- emil17
- Beiträge: 8438
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Dinge die die Welt nicht braucht
Ich haben mich aus aktuellem Anlass zum Thema eingelesen. Der auf der wiki gefundene link dazu ist ganz gut.
Nicht beantwortet wird die Frage, warum ich als Mensch mir diesen Kram antun soll bzw. warum jemand, der durch nichts qualifiziert ist, und der den ganzen Tag damit beschäftigt ist, sich selbst darzustellen, Einfluss auf mein Verhalten haben sollte.
In diesem Zusammenhang ist ein Wiki-Artikel über Influencer-Marketing bezeichnend:
Nicht beantwortet wird die Frage, warum ich als Mensch mir diesen Kram antun soll bzw. warum jemand, der durch nichts qualifiziert ist, und der den ganzen Tag damit beschäftigt ist, sich selbst darzustellen, Einfluss auf mein Verhalten haben sollte.
In diesem Zusammenhang ist ein Wiki-Artikel über Influencer-Marketing bezeichnend:
Das führt uns zum Thema zurück. Asbesthaltige Gleitcreme braucht die Welt auch nicht.In diesem Zusammenhang löste eine Recherche des deutschen Journalisten Marvin Wildhage einen Shitstorm aus, als er bekannte Influencer wie Enisa Bukvic und Leon Machère bat, für eine Creme namens Hydro Hype zu werben, ergo diese ihren Followern auf ihren Social-Media-Kanälen vorzustellen. Das Kuriose: Hydro Hype war gar keine innovative Anti-Aging-Creme, sondern herkömmliches Gleitgel mit ein paar weiteren Zusatzstoffen. Die Kritik, dass sich manche Influencer überhaupt nicht respektive nur ungenügend mit den Produkten, die sie vorstellen, auseinandersetzen, zeigte sich auch darin, als diese die angeblich positive Wirkung von den angeblichen Inhaltsstoffen wie „Asbest“ und „Pipi Kaka Seedoil“ bewarben. Quelle
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.

