Komposttoilette
Re: Komposttoilette
Ich betreibe nur nebenbei ein kleines „Gartenklo“ für kleine Geschäfte in Form eines Kübels im Schuppen. Da habe ich letztes Jahr begonnen, Pflanzenkohle als Grundlage reinzutun. Wenn die vollgesogen ist, kommt sie an geeigneter Stelle mit Mulch vermischt in den Garten. Da stinkt überhaupt nichts, und man kriegt super langfristige Bodenverbesserung.
- emil17
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Re: Komposttoilette
Tut er nicht, auch nicht bei gesömmertem Galtvieh das immer auf der Alpweide ist und nur einen Salzstein als "Fremdfutter" hat.Eberhard hat geschrieben: Mo 11. Mär 2024, 22:01 Der Fladen einer Kuh soll nach Kräuterwiese riechen - wenn sie halt nur Gras frisst wie in ihrem Ernährungsplan vorgesehen.
Die EAWAG hat einen Dünger aus Urin
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Komposttoilette
Ein zugelassenes Düngerpräparat zeigt zumindest die Wirksamkeit.
Ob man aber im Laden einen auf 1:10 reduzierten Urin kauft, wäre jetzt eine besondere Frage. Wenn man täglich seine 2 Liter trinkt, hat man einen ähnlichen eigenen Urinausstoß. Zumindest im Umgang mit Gärten hat man da in ein, zwei Wochen eine erhebliche Ansammlung.
Die Frage, ob man eigenen Urin als Dünger in Flächen zur eigenen Nahrungsmittelerzeugung einsetzen will, ist doch eher die Frage, ist man als Urinerzeuger ein Mensch in natürlicher Lebensweise oder ein Sondermüllbehälter. Ich selber, der seit über 30 Jahren nie für Eigenbedarf in einer Apotheke war, sehe mich da mit Sicherheit nicht auf der rechten Seite.
Ob man aber im Laden einen auf 1:10 reduzierten Urin kauft, wäre jetzt eine besondere Frage. Wenn man täglich seine 2 Liter trinkt, hat man einen ähnlichen eigenen Urinausstoß. Zumindest im Umgang mit Gärten hat man da in ein, zwei Wochen eine erhebliche Ansammlung.
Die Frage, ob man eigenen Urin als Dünger in Flächen zur eigenen Nahrungsmittelerzeugung einsetzen will, ist doch eher die Frage, ist man als Urinerzeuger ein Mensch in natürlicher Lebensweise oder ein Sondermüllbehälter. Ich selber, der seit über 30 Jahren nie für Eigenbedarf in einer Apotheke war, sehe mich da mit Sicherheit nicht auf der rechten Seite.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Bernd Belgien
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Re: Komposttoilette
Ich erlaube mir mal einen "Spoiler" (ich denke so nennt man das)
Vielleicht machen sich manche zu viele Gedanken...
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Re: Komposttoilette
"Relativ" steril? Er ist nicht steril, Punkt. Relativ keimarm möglicherweise aber das ist dann auch ziemlich schnell vorbei, der ist ja nicht im luftleeren Raum.Eberhard hat geschrieben: Mo 11. Mär 2024, 22:01Es ist primär erst einmal sinnvoll. Urin enthält zum einen den Großteil der Nährstoffe und ist zum anderen relativ steril,Muss die Trennung wirklich Erfolgen?
Woher hast du das denn?Der Fladen einer Kuh soll nach Kräuterwiese riechen - wenn sie halt nur Gras frisst wie in ihrem Ernährungsplan vorgesehen.
Sollte Sauerkraut auch nach Kohl riechen weil ja sonst nix drin ist? Sorry, was unten raus kommt ist nicht mehr das selbe wie das was oben rein gegangen ist...
Bullshit.auch an Massentierproduktion, wo Medikamente nicht nur zur Krankheitsbehandlung eingesetzt werden, sondern auch schon wegen der Tierkonzentration vorbeugend sowie zur Erzielung anderer Effekte wie schnellere Zunahme.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Komposttoilette
Antibiotika-Einsatz in der MastWenn alle Ferkel – krank oder nicht – wochenlang Antibiotika bekommen hat das für Bauer und Tierarzt einige Vorteile. Der Bauer profitiert, weil die Ferkel nicht husten – aber sie wachsen auch schneller. Denn Antibiotika regen den Stoffwechsel an und machen die Ferkel schneller fett. Deswegen wurden Antibiotika lange auch als Mast-Mittel eingesetzt.
Das ist seit 2006 verboten. Jetzt müssen wenigstens einige Tiere krank sein, um die Behandlung eines ganzen Bestandes zu rechtfertigen. Aber auch der Tierarzt profitiert vom Antibiotika-Einsatz: Er verkauft sie nämlich. Anders als Humanmediziner sind Tierärzte auch Apotheker. Der Verkauf von Antibiotika ist für viele Tierärzte eine wichtige Einnahmequelle, sagt Christof Ostheimer.
Ein Cocktail fürs Schwein
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Re: Komposttoilette
Leider ist Einsatz von Medikamenten und Antibiotika für die Massentierhaltung ein ernsthaftes Problem. Sie sind natürlich wirtschaftlich interessant, weil sie eine Tierdichte ermöglichen, die sonst nicht realisierbar wäre. Die immer hartnäckigeren Antibiotikaresistenzen von krankmachenden Bakterien lassen sich immer schlechter beherrschen.
Die Vermutung, dass Lobbyarbeit bei den Gesetzen und den Ausführungsbestimmungen betreffs Tiermedikation stattfindet, um die Interessen der Pharmafirmen zu berücksichtigen, ist naheliegend. Zwischen Behandlung erkrankter Tiere und vorbeugendem Einsatz ist eine Grauzone, die je nach wirtschaftlichem Interesse so oder anders ausgenutzt wird.
Unter all dem leiden nicht zuletzt die Landwirte, die ihre Tiere nicht so halten.
Die Vermutung, dass Lobbyarbeit bei den Gesetzen und den Ausführungsbestimmungen betreffs Tiermedikation stattfindet, um die Interessen der Pharmafirmen zu berücksichtigen, ist naheliegend. Zwischen Behandlung erkrankter Tiere und vorbeugendem Einsatz ist eine Grauzone, die je nach wirtschaftlichem Interesse so oder anders ausgenutzt wird.
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Re: Komposttoilette
Hervorhebung durch michEberhard hat geschrieben: Di 12. Mär 2024, 16:18[...]Wenn alle Ferkel – krank oder nicht – wochenlang Antibiotika bekommen hat das für Bauer und Tierarzt einige Vorteile. Der Bauer profitiert, weil die Ferkel nicht husten – aber sie wachsen auch schneller. Denn Antibiotika regen den Stoffwechsel an und machen die Ferkel schneller fett. Deswegen wurden Antibiotika lange auch als Mast-Mittel eingesetzt.
Das ist seit 2006 verboten. Jetzt müssen wenigstens einige Tiere krank sein, um die Behandlung eines ganzen Bestandes zu rechtfertigen. Aber auch der Tierarzt profitiert vom Antibiotika-Einsatz: Er verkauft sie nämlich. Anders als Humanmediziner sind Tierärzte auch Apotheker. Der Verkauf von Antibiotika ist für viele Tierärzte eine wichtige Einnahmequelle, sagt Christof Ostheimer.
Tierärzte "verkaufen" keine Arzneimittel, sie geben sie ab wenn eine Behandlung bzw. Folgebehandlung nötig ist. Wär auch noch schöner wenn man, nachdem der Tierarzt am Hof war weil man mit einer Bucht Schweine nicht in die Praxis marschiert, noch eben kurz zur Apotheke fahren und seine Medikamente bestellen muss... wie soll das denn gehen? Mal ganz abgesehen davon, dass Antibiotika nicht grundsätzlich den Stoffwechsel anregen. Die meisten haben beim Viech genauso fatale Auswirkungen wie am Menschen.
@Emil: Bei Resistenzen muss man vor allem zwischen primären und erworbenen, also sekundären Resistenzen differenzieren, denn auf primäre Resistenzen haben wir keinerlei Einfluss - die werden aber in den Clickbait-Geschichten gerne mit dazugerechnet. Ich frage mich auch wirklich ob die Landwirtschaft der grosse böse AB-Verbraucher ist der Resistenzen verursacht, oder nur ein Sündenbock... denn geh du mal zum Arzt und frag nach einem AB beim nächsten Schnupfen oder Schlagmichtotwehwehchen, die meisten geben dir ein Rezept. Da macht niemand Antibiogramme! Ich wehre mich schon immer gegen "da brauchen Sie aber ein Antibiotikum" und sitze Dinge lieber aus wenn nicht grausige Komplikationen drohen. Meine beiden Kinder sind bisher AB-frei geblieben und ich hoffe dass das noch länger klappt. Ganz im Gegensatz dazu der Affentanz mittlerweile wenn man kranke Tiere hat die behandelt gehören
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Re: Komposttoilette
Der Artikel der Eberhard verlinkt hat zeigt schön wie das offenbar läuft. Oder ist beispielsweise die Abgabe von Antibiotika an alle Ferkel einer Charge wenn einge möglicherweise husten eine reine Erfindung der Autoren? In der Mast verboten, also nennt man es Vormast.
Ich nehme mal an, dass der Tierarzt verrechnet was er verschreibt, und zwar zu höherem Preis als zu welchem er es vom Hersteller bezieht. Der hat nun mal kein Interesse, etwas im Zweifelsfall nicht zu verschreiben oder anzuordnen oder zu empfehlen.
Damit ist nicht gesagt, dass alles andere, etwas unnötige Antibiotikamedikation bei Menschen, keine Rolle spielt.
Gegen Behandlung von wirklich kranken Tieren hat keiner was gesagt. Wobei, auch hier - bei weniger Massentierhaltung gäbe es weniger kranke Tiere, und zwar nicht nur wegen geringerer Stückzahlen. Das ist neben der Grundwasserbelastung durch Düngemittel eines der grossen Problemfelder der Landwirtschaft.
Ich nehme mal an, dass der Tierarzt verrechnet was er verschreibt, und zwar zu höherem Preis als zu welchem er es vom Hersteller bezieht. Der hat nun mal kein Interesse, etwas im Zweifelsfall nicht zu verschreiben oder anzuordnen oder zu empfehlen.
Damit ist nicht gesagt, dass alles andere, etwas unnötige Antibiotikamedikation bei Menschen, keine Rolle spielt.
Gegen Behandlung von wirklich kranken Tieren hat keiner was gesagt. Wobei, auch hier - bei weniger Massentierhaltung gäbe es weniger kranke Tiere, und zwar nicht nur wegen geringerer Stückzahlen. Das ist neben der Grundwasserbelastung durch Düngemittel eines der grossen Problemfelder der Landwirtschaft.
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Re: Komposttoilette
Der Affentanz ist jetzt strengste freiwillige Selbstkontrolle oder eine Bezeichnung einer Folge von Regelungen, die Dinge betreffen, die nie und nimmer auch nur ansatzweise vorgekommen sind und für die es auch keine Motivation gibt? Die Erhebung aller Beteiligten zu unschuldigen Engeln ist jetzt kein Bullshit?Rohana hat geschrieben: Di 12. Mär 2024, 20:02 Bestände werden nur nach strenger Indikation behandelt.
...
der Affentanz mittlerweile wenn man kranke Tiere hat die behandelt gehören
In einem Artikel las ich, die hustenden Ferkel sind solche, die zu früh von ihren Müttern getrennt wurden und ihr Immunsystem selbst noch nicht ausreichend ausgebildet haben. Das ist auch ein Auswuchs heutiger Tierhaltung. Die Quelle suche ich jetzt nicht neu, warum Perlen vor die Säue werfen.
Meine Autowerkstatt schickt mich auch nicht in einen Laden, damit ich mir meine Ersatzteile selbst besorge. Nein, vorzugsweise bedient sie mich damit selber, und irgendeiner nimmt sich schon die Margen für die Verkaufsleistung.Tierärzte "verkaufen" keine Arzneimittel
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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