Hausentscheidung - Lebensentscheidung

Was halt nirgendwo passt
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Spottdrossel
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Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#111

Beitrag von Spottdrossel »

Mal ein nicht ganz ernstgemeinter Beitrag dazu, das es immer irgendein Haar in der Suppe gibt, egal, wie sehr man vorher plant und kontrolliert:
Ich habe hier eine schöne, große Terrasse nach Westen, perfekt für das Glas Wein bei Sonnenuntergang.
Nur: den Sonnenuntergang gibt´s nicht.
Dank dem kleinen Tal, was uns sowohl von Autobahnlärm als auch von Handyempfang und schnellem Internet abschirmt, sieht man zwar die Sonne sinken, aber ab da, wo´s bunt und spannend wird, ist der Wald im Weg.
Später kann man dann an rosa Wolken ungefähr abschätzen, was einem entgangen ist.
Zwar kein Riesendrama, aber irgendwie frech finde ich´s schon :motz: .
(vor allem, weil ich jetzt "lebenslänglich" Sonnenuntergangs-Entzug habe)

Also, ihr Nestsuchenden: setzt auch "Sonnenuntergang" auf die große Checkliste :mrgreen:
Knurrhuhn

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#112

Beitrag von Knurrhuhn »

Hmm, da hilft wohl nur früh aufstehen und den Sonnenaufgang angucken, falls in der Richtung kein Wald ist? ;)

Ja ich denke auch "irgendwas ist immer", klar. Alle Eventualitäten ausschließen kann man wohl nie, und irgend einen Kompromiß wird man machen müssen.
Deshalb ja auch die Prioritätenliste.
Und umgebende Hügel habe ich für mich z.B. schon ganz oben auf die Liste der Nogos gesetzt - das hatte ich jetzt neun Jahre lang ..... :ohoh: Anfangs hat mich das nicht gestört, aber inzwischen schon arg. Deshalb auch meine Tendenz zum Norden, wo man montags schon sehen kann wer sonntags ... na ihr wißt schon. :prost2:
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emil17
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Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#113

Beitrag von emil17 »

Mal von meinen, na ja, auch etwas spät fotografiert, also eher Abendhimmel, aber damit man sich den Blick aus dem Küchenfenster oder vom Garten aus etwas vorstellen kann. Im Sommer sind sie nicht so toll, weil der Hang Südost ist und sie dann fast hinterm Haus untergeht. Aber im Winter ...
Ach ja, mit den "Hügeln" kann man leben, man muss nur nicht ganz unten sein.
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Ja, der Telefondraht nervt ... Typische Inversionslage


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Sonnenaufgang bei Föhn

... und noch einer
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Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#114

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

sonnenuntergang sieht sich schon schön an wenn man am berg wohnt.

weil mich aber sowieso immer die igel und glühwürmchen und fledermäuse ablenken welche zu dieser zeit beginnen aktiv zu werden, würd ich lieber meinen blick auf den sonnenuntergang gegen eine weniger exponierte windangriffsfläche tauschen.

stimmt schon: irgendeinen haken hats immer :pft:
roland

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#115

Beitrag von roland »

Hi,
ja, das mit dem Weitblick hab ich grad mit dem gepachteten Grundstück:
Super Blick übers Rheintal, in der Ferne vertäumt die Vogesen, toll-
Nur das der Wind und der Krach halt auch freie Bahn hat. :aeh:

Ihr habt absolut Recht: das perfekte Haus/Grundstück werd ich nicht finden, suche ich auch gar nicht. Ich schau mir einfach an, ob ich an den Minuspunkten was tun kann und ob ich mit ihnen leben kann.
Frau Hollerbusch hat geschrieben:Naja, vielleicht sowas hier?
Naja, ganz ehrlich, die beiden würden kompett nicht in mein Raster passen, das Rosa-Steinhaus auch optisch nicht :eek:
Also, wenn ich da hoch ziehe, dann weil ich mir dort ein grossen Anwesen mit Wald und so leisten kann. für 100000 "nur" 2000m²?? nööö :mrgreen:

Roland
Knurrhuhn

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#116

Beitrag von Knurrhuhn »

Okeeeeeh, ich kenn ja dein Raster nich. Das rosane war auch nicht wirklich ernst gemeint, aber das andere tät mir persönlich schon zusagen. Genau mein Beuteschema, hihi.
Aber ich seh schon - da ist das Nord-Süd Gefälle wohl zu groß bei uns und unsere Vorstellungen nicht kompatibel. Schade. :grinblum:
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emil17
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Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#117

Beitrag von emil17 »

Frau Hollerbusch hat geschrieben: Aber ich seh schon - da ist das Nord-Süd Gefälle wohl zu groß
Du musst nur genug weit hinauf wohnen gehen, dann passt das mit dem Klima wieder.
Vorteile im Gebirge: Weniger Schmuddelwetter. Man weiss, wohin das Hochwasser abfliesst. Steine für den Garten muss man nicht stückweise kaufen. Gutes Trinkwasser. Wald.
Nachteile: Fahrradfahren ist mühsam. Sand muss man besorgen, wenn man welchen braucht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
roland

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#118

Beitrag von roland »

emil17 hat geschrieben:
Frau Hollerbusch hat geschrieben: Aber ich seh schon - da ist das Nord-Süd Gefälle wohl zu groß
Du musst nur genug weit hinauf wohnen gehen, dann passt das mit dem Klima wieder.
Vorteile im Gebirge:
Nachteile:
Tja, es gibt halt einen Grund, warum das Rheintal so übervoll ist - es ist der ideale Kompromiss! Im Winter hast Du die Wahl, im Umkreis von 50-60km Tiefschnee bis Scheefrei, Im Sommer das gleiche von Tropenklima bis frische Bergluft.
Nachteile: Fahrradfahren ist mühsam.
Seit ich mein Velomobil habe, ist das ein wichiger Punkt - na der ist hier wenigstens in 3 Himmelrichtungen erfüllt ;)

Daher tu ich mich ja so schwer mit dem in die Ferne ziehen, wenns nur nich allen andernen genauso ging -
hm, pst, an alle hier im Süden: wollen wir nich ne Gesetzesinitative machen, das in allen Bereichen unte 100m überm Meer die Fahrzeuge nur die Hälfte an Sprit und so kosten, niedrige Gewerbesteuer, viel günstiger Platz is eh - dann ziehen alle da runter und wir haben die Eifel/Rheingrabein/Allgäu und so für uns :pfeif: :)

wichtiges Edit: bei erfolg der Maßnahme sind nachhaltig lebende Nordlichter gerne hier im Süden gesehen :daumen:
Roland
Knurrhuhn

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#119

Beitrag von Knurrhuhn »

Für mich ist das mit Bergen oder sogar schon Hügeln leider auch ein körperliches Problem, schon von daher bin ich im Flachland einfach besser dran. :aeh:
Und dann habe ich gemerkt, daß mich Berge oft in eine bedrückte Stimmung bringen, ich mich in so einer Umgebung einfach unwohl fühle. Kann das nicht so richtig beschreiben, aber ich brauche die Weite und offene Landschaft. Gut, wenn man oben auf'm Berg druff wohnt ist das ja auch wieder anders. Die Fotos von Emil sind sehr schön - aber es ist halt nicht meins.
War auch schon in den Bergen im Urlaub, in Tirol z.B., mag auch die Schweiz sehr, Appenzeller Land, Zürcher Oberland, Tessin, alles wunderschön. Aber es ist einfach ein anderes Feeling für mich als im Norden.

Wenn ich in z.B. SH, Dänemark oder MäckPomm bin fühle ich mich einfach saumäßig wohl und frei - wenn ich heim komme kriege ich spätestens auf der Rheinbrücke ein Gefühl als würde jemand eine dunkle Decke über mich werfen. Ich brauch dann immer so 3-4 Tage um meinen Heimkomm-Depri zu überwinden .... :rot:
roland

Re: Hausentscheidung - Lebensentscheidung

#120

Beitrag von roland »

Frau Hollerbusch hat geschrieben:Wenn ich in z.B. SH, Dänemark oder MäckPomm bin fühle ich mich einfach saumäßig wohl und frei - wenn ich heim komme kriege ich spätestens auf der Rheinbrücke ein Gefühl als würde jemand eine dunkle Decke über mich werfen.
Ok, das is deutlich - wenns mir so ginge, würde ich auf Job und co pfeifen und drauf vertrauen, das ich als Fachkraft auch im Osten was finde. Naja, is jetzt ein bisserl fies und auch nicht ernst gemeint - aber es erleichtert die Entscheidung doch ungemein, wen man solche Probleme hat :rot:
Bei mir ists halt so, das ich morgends zb. ins Geschäft fahre, überm Schwarzwald geht die Sonne auf, ich radle gemütlich im Ebenen (die Rheinebene ist hier wörtlich zu nehmen), ... toll! Nur doof, das man im Geschäft anhalten muss und den ganzen Tag die super Landschaft und so nicht sieht/geniesen kann.

Ich denk eh oft, das die Freiheit, mich total frei zu entscheiden zwar toll und wünschenswert ist - aber doch auch ihre Tücken bietet. Aber nicht falsch verstehen, ich bin froh drüber. Was ich mir wünsche, ist die Ruhe und Selbsterkenntniss, diese Freiheit auch nutzen zu können.

Roland
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