Pihlaka Talu

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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#561

Beitrag von emil17 »

Überlege Dir, so hochwertiges Holz zu verkaufen und statt dessen für Bauschreinereiarbeiten wie Fussleisten und dergleichen billigeres Holz zu nehmen, das dafür gut genug ist. Du machst damit den Fachleuten eine Freude und dir vielleicht auch, wenn du noch nie solches Holz verarbeitet hast. Dick eingeschnitten ist gut. Man kann z.B. wunderbare Tische draus machen. Aber die Hälfte runterzuhobeln wäre sehr schade.

Die Rinde muss weg - nicht weil die Würmer weiter Schaden im Haus anrichten könnten, aber weil da dauernd Staub und mehl rauskommt und sie sich dann sowieso irgendwann mal ablöst. Was allerdings interessante Oberflächen ergeben kann, wenn man es bürstet, weil Ulme einen vergleichsweise harten Splint hat. Das ist dann aber eher für Säulen und dergleichen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Dyrsian
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Re: Pihlaka Talu

#562

Beitrag von Dyrsian »

Ich würde so ein schöne Holz niemals verkaufen.
Man kann die Bohlen später ohne Weiteres auch längs auftrennen, grade wenn man Leimholz herstellt. Ohnehin braucht man nur sehr selten dicke und sehr breite Bretter. Dünne, aber breite Bretter aus dem vollen Holz verziehen sich sehr stark.
Manche Leute lassen die Borke dran und versiegeln mit Epoxy, dann rieselt nichts mehr. Ich finde, das hat mit Holz nicht mehr viel zu tun.
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citty
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Re: Pihlaka Talu

#563

Beitrag von citty »

Danke fuer die schoenen Photos, sieht gut aus bei Dir!

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr!

LG Citty :)
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#564

Beitrag von Zacharias »

@ Dyrsian
Klar, wenn man gut in Holzarbeiten ist, verkauft man sowas nicht. Ich hab aber keine Erfahrung damit und bin auch nicht sonderlich geschickt. Und bevor ich das schöne Holz zum Stallbau verwende, geht es besser in andere Hände. Ich werde aber auf jeden Fall versuchen, einen Teil hier zu verewigen. Das hat der alte Baum verdient.
@ Citty
Danke, aber ich hab weder was mit Weihnachten, noch mit Neujahr zu tun. Das sind alles Tage wie alle anderen. Familienfeiern können toll sein, aber dafür muss man keinen Tag für mich festlegen, das kann ich selbst entscheiden. Und jeder Tag ist ein neuer Tag, da sehe ich keinen Unterschied zum neuen Jahr. Dementsprechend ignoriere ich solche Feiertage geflissentlich.
@ alle
Bin gerade einigermaßen verzweifelt und finde hoffentlich Rat.
Ich hatte noch nie einen Dielenboden, da nie Eigentum. In der Küche habe ich schon gemerkt, dass ich das mit dem Versiegeln nicht wirklich hin bekommen habe. Ich denke der Fehler ist, dass der Boden zu rau ist und sämtlicher Dreck trotz Versiegelung haften bleibt. Das muss ich noch mal komplett abschleifen. Jetzt bin ich am Arbeitszimmer dran und hab den Boden erst mal glatt gemacht vor der ersten Schicht. Aber wie schafft man es den Lack aufzutragen ohne irgendwelche Häärchen drin zu haben??? Der Boden ist natürlich sorgfältig gefegt, gesaugt, gewischt und dort ist hundefreie Zone. Dennoch habe ich ständig irgendwas drin: Pinselhaare, feine Häärchen, Staubkörnchen. Der Lack scheint das anzuziehen, wo auch immer her. Ich wische ständig alles wieder mit Papier ab, aber so werde ich Jahre brauchen, bis ich da 4 Schichten drauf habe! Gibt es da irgendeinen Trick???
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#565

Beitrag von Zacharias »

Das Arbeitszimmer lag noch mal ein paar Monate auf Eis, weil es W :rot: ichtigeres gab. Jetzt bin ich aber im Endspurt. Und habe gleich wieder eine Frage: Die Holzbalken sind abgeschliffen und in sehr gutem Zustand, noch nicht mal wurmstichig. Nun wollte ich gestern die Wände ölen, habe aber schnell aufgegeben, weil das Holz dadurch sehr dunkel wurde. Das ist mir dann zu rustikal.
Fragen:
Warum verhält sich Leinöl so unterschiedlich? Die Balken im Bad sind nicht dunkler geworden, haben nur einen schönen Honigton bekommen. Das Holz dort ist noch nicht so alt, aber daran kann es doch nicht liegen?
Was passiert, wenn ich das Öl wieder runterschleife und die Balken unbehandelt lasse? Hat die Sonne irgendeine Wirkung auf das Holz? Es ist Südseite, es kommt also volle Sonne rein und die Fenster sind groß.
Eule
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Re: Pihlaka Talu

#566

Beitrag von Eule »

Zacharias hat geschrieben: Mi 19. Apr 2023, 07:26 Hat die Sonne irgendeine Wirkung auf das Holz? Es ist Südseite, es kommt also volle Sonne rein und die Fenster sind groß.
es wird dunkler mit der Zeit
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#567

Beitrag von Zacharias »

Wie kommt denn der Smiley mitten ins Wort? Ich hatte da gar keinen eingefügt.
Dunkler ist unschön, dann hätte ich nichts gewonnen.
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si001
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Re: Pihlaka Talu

#568

Beitrag von si001 »

Bei uns ist alles Holz mit der Zeit dunkler geworden. Besonders die Stellen, die direkt Sonne/Licht abbekommen.
Liebe Grüße, si001!
-----------------------
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#569

Beitrag von Zacharias »

Ah danke, dann werde ich wohl doch ölen müssen.

Kann mir jemand erklären, warum das so unterschiedlich ausfällt?
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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#570

Beitrag von emil17 »

Hängt von der Holzart, der Holzdichte, der Anordnung der Jahrringe, von Verunreinigungen, von möglichen Vorbehandlungen und noch -zig anderen Dingen ab (so wird Lärche bei langer Exposition von Ammoniakdämpfen aus Ställen violettlich, Eisenstaub, wie er durch Abspänen von Böden kommt, bewirkt eine Dunkelung, Nagellöcher und Kontakt mit Eisen überhaupt machen in gerbstoffhaltigem Holz tiefschwarze Flecken, und so weiter). Holz verhält sich zudem oft sehr unterschiedlich, je nachdem wie feinjährig und harzhaltig es ist, und ob die Jahrrige stehen oder liegen.

Ich würde Wände nicht ölen. Unterschiedliche Strukturen und Farbtöne machen die Sache lebendig. Mit dem Kauf eines alten Holzhauses hast du Dich dafür entschieden, wobei die Geschmäcker nactürlich Ansichtssache sind.

Üblicherweise macht man Versuche an kleinen Flächen, bevor man halbe Wände behandelt. Abschleifen von Öl dürfte zudem daran scheitern, dass du sehr viel runterholen musst, weil es sich unterschiedlich tief einzieht. Statt Abschleifen kann Ablaugen mit Holzaschenlauge, dann gründlich nachwaschen mit Wasser, zielführender sein.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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