Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

Was halt nirgendwo passt
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Tscharlie
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#481

Beitrag von Tscharlie »

Lustigerweise ist man sogar in der modernen Hundeerziehung schon weiter, wie China mit seinen Einwohnern.
Nur Belohnung uns Strafe das ist nicht mehr zeitgemäß. Hunde werden heute anders zu Begleitern ihrer Menschen.

Die Führung in China will Bürger wie Schäferhunde der 1940er Jahre.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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ohne_Furcht_und_Adel
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#482

Beitrag von ohne_Furcht_und_Adel »

emil17 hat geschrieben: So 16. Apr 2023, 07:31 Ganz ungeschickt ist es, an Internetforen teilzunehmen, da kann man per KI sehr leicht auf politische Einstellung usw. schliessen. Über die IP und welche Handynummer räumlich stets nahe dem Ort ist wo der Rechner mit der betreffenden IP verwendet wird kennt man dann die Person, falls der Forenserver nicht eh einen eingebauten Trojaner zum Verfassungsschutz hat und diese Infos preisgibt.
Für jeden behördlichen IT Fahnder und jeden Werbe- und Vermarktungsalgorithmus ein ungreifbares Phantom zu bleiben, ist heutzutage praktisch unmöglich. Aber man kann gedankenlos ein praktisch lückenloses Bild von sich abliefern, oder man lässt es. Meine prepaid SIM Karte ist jedenfalls noch 'ne alte und hat erstmal nichts mit meinem Namen zu tun.
Die beste Voraussetzung, um solches Tun zu verhindern, ist eine demokatische Kontrolle der Macht, also aktives Bürgertum. die zweitbeste ist, sich ganz normal zu verhalten
In Russland müssen wirklich normale Leute mittlerweile mit Geld- und Gefängnisstrafen rechnen. Also wehe man postet seine normale Einstellung oder wird damit sogar politisch aktiv. Hier wäre die beste Voraussetzung also, zumindest nach aussen, selber Faschist zu werden (die offizielle Normalität)?
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emil17
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#483

Beitrag von emil17 »

ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben: So 16. Apr 2023, 12:16 Also wehe man postet seine normale Einstellung oder wird damit sogar politisch aktiv. Hier wäre die beste Voraussetzung also, zumindest nach aussen, selber Faschist zu werden (die offizielle Normalität)?
Seltsame Schlussfolgerung: Zweitens ist Faschismus nicht die offizielle Normalität, auch wenn das von manchen behauptet wird, und erstens soll man sich eben für gelebte Meinungsfreiheit einsetzen - einschliesslich Meinungen, die man selber nicht teilt.
Chinas Regime möchte auf politischer, moralischer und sozialer Ebene das Verhalten von Bürgern, Unternehmen, Behörden und Organisationen erfassen. Der chinesische Staat setzt laut eigenen Verlautbarungen insbesondere auf die erzieherische Funktion des Social-Credit-Systems. Im Idealfall soll es eine vorbeugende Selbstkontrolle etablieren, die negativ bewertetes Verhalten bereits frühzeitig im Keim erstickt.
Ach wenn der gute Mielke damals diese Technik schon gehabt hätte ...
Das ist tatsächlich nicht lustig. Offenbar hat der chinesische Oberhäuptling Orwell gelesen, wo man dies erreicht, indem man einfach Wörter entfernt, die man braucht, um Missliebiges zu denken. Denn selbstverständlich entscheiden die Machtzentren, was soziales Wohlverhalten ist, und die werden niemandem Rechenschaft ablegen.
Es gab das ansatzweise schon während der Pandemie, wo missliebige Bürger per Corona-Quarantäne schikaniert und zu Hause eingesperrt worden sind. Eigentlich ganz einfach: Du kannst nur einkaufen oder reisen oder ins Restaurant oder in eine Bibliothek gehen oder deinen Beruf ausüben, wenn du ein staatlich zugelassenes Handy hast, worauf eine App läuft, die grün, gelb oder rot zeigt, je nachdem was die Regierung von dir denkt. Grün= ok, gelb: zwei Stunden in der Strafecke beim Eingang warten, rot: geh sofort nach Hause und denke darüber nach, wie du dich ändern musst, damit man dich nicht einkastelt und umerzieht.
In der Praxis kommt es dann so heraus wie bei jedem totalitären System, wo in der Einleitung von jedem Buch dem Führer oder der sozialistischen Oktoberrevolution gedankt wird, bevor man zum Thema kommt.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Tscharlie
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#484

Beitrag von Tscharlie »

Völlig falsch. Man konnte mit einem Test auf Papier gedruckt in jeden Bereich der freigegeben wurde, ein telefonino (so sagen die Italiener) war nicht nötig.
Neimand wurde gezwungen ein solches zu haben.
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sybille
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#485

Beitrag von sybille »

Neimand wurde gezwungen ein solches zu haben.
Und was wenn man es nicht hatte?
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Amigo
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#486

Beitrag von Amigo »

Oder einfach Mal einen Flug nach Washington buchen, nur Hinflug , später wieder stornieren, 2 Textnachrichten in den Iran senden z.B. " Adler -Buero - kaputt" und dann Mal schauen ob's an der Tür klingelt .
.
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Tscharlie
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#487

Beitrag von Tscharlie »

Da ich "fliegen" den Vögeln gönne und nicht alles nachmachen muss, werde ich nie (mehr) einen Flug egal wohin buchen.
Und eine SMS die innerhalb Deutschlands bleibt ich auch relativ sicher.
Nicht umsonst sind deutsche Ermittlungsbehörden oft auf ausländische Dienste angewiesen, weil eben innerhalb Deutschlands das gar nicht so einfach ist.
Und klar wenn man mit google-whatsaap-twittwr-ticktock-amazon arbeitet ist man im Ausland unterwegs.
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#488

Beitrag von Rohana »

sybille hat geschrieben: So 16. Apr 2023, 20:23
Neimand wurde gezwungen ein solches zu haben.
Und was wenn man es nicht hatte?
Ja, was wenn man es nicht hatte? Mein Papa hat keins. Meine Mama erst seit sehr kurzer Zeit. Beide haben nichts vermisst.
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#489

Beitrag von Kirschkernchen »

Wir erleben einen Wandel weg von einer global vernetzten Wirtschaftswelt hin zu einem sich abschottenden Westen und dem multipolar orientierten, deutlich größeren Rest. Der Westen will sein Finanzsystem retten und stellt seine Wirtschaft auf eine Art Selbstversorgerwirtschaft um. Warum, weil eine Währung nur im Verhältnis zur Außenwährung pleite gehen kann und nicht im Verhältnis zu sich selbst. Die Wechselbeziehungen werden geschrumpft. Wenn also der Westen in Zukunft Handel mit der restlichen Weltgemeinschaft treiben will, muss er höhere Preise zahlen. Für deren Güter werden künftig nicht nur selbstgedruckte Greenbacks angenomen, zumindest jedoch "mehr davon". Realistische Wechselkurse entstehen. Daher verstromen wir hier z.B. Kohle aus Australien und Frackinggas aus den USA. Die USA streben z.B. eine eigene Halbleiterfertigung an, die bisher im wesentlichen in Taiwan stattfand. Man stellt die Wirtschaft auf die Reccourcen um, die man hat und passt den jeweiligen Bedarf mit einigen psychologischen Hilfmitteln auf das sich verändernde Angebot an.

Die Konzepte "wir haben über unsere Verhältnisse gelebt" und"wir müssen die Atmosühäre vor CO2-retten" sind Erklärungsmodelle, um die Wirren oben gennanten geopolitischen und ökonomischen Umbaus für die Menschen akzeptabel zu machen und durch die CO2-Steuer finanziell abzufedern. Mehr ist es nicht.
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Re: Kann es sein, dass unser Wohlstandsmodell am Ende ist?

#490

Beitrag von Rohana »

Mit Selbstversorgerwirtschaft wird aber nix wenn die Landwirtschaft weiterhin so systematisch vor die Wand gefahren wird. Wird mal irgendwann spürbar wenn man den ganzen tollen Naturschutz doch nicht essen kann... :kaffee:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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