Die gescheiten Produktpreise wurden früher durch ebendese Stützpreise erzielt, sie führten zu einer Überproduktion die dann teuer wieder verwertet werden musste. Ein schönes Beispiel ist die Schweizer Weinschwemme, ausgelöst durch Abnahmegarantie des Bundes zu Fixpreisen.
Mehr Geld für gleiche Ware führt zu mehr Produktion, nicht automatisch zu besserer Ware!. Insofern sind Direktzahlungen ein Fortschritt. Was nötig ist und was die derzeitige Regierung anstrebt, sind Zahlungen gekoppelt an umweltrelevante Dienstleistungen.
Das ist ein berechtigter Grund zum Mitreden, unser politisches System funktioniert nun mal so.Rohana hat geschrieben: So 21. Aug 2022, 11:06 als x Millionen "Experten" die meinen uns reinreden zu müssen weil sie Steuern zahlen
Dieser Standpunkt zeigt, warum viele Bauern ein Öffentlichkeitsproblem haben. Da, wo es an euer Geld geht, nämlich bei produktionserschwerenden Umweltauflagen, redet ihr ja selbstverständlich auch mit, obwohl viele dieser Äusserungen zeigen, dass ihr im Umweltbereich (Massentierhaltung, Nitrat im Grundwasser ... ) auch bloss "Experten" im Sinne des obigen Zitates seid.
Es ist unklug, in die Hand zu beissen, die einen füttert.


