Pihlaka Talu

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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#531

Beitrag von Zacharias »

Ich nutze es ja nicht und im Boden macht es ja nichts. Ich überlege, Regenrinnen zu montieren, dann würde das Wasser in die Sickergrube abgeleitet werden.
Eule
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Re: Pihlaka Talu

#532

Beitrag von Eule »

Zacharias hat geschrieben: Sa 6. Aug 2022, 10:26 Ich nutze es ja nicht und im Boden macht es ja nichts. Ich überlege, Regenrinnen zu montieren, dann würde das Wasser in die Sickergrube abgeleitet werden.
In Regenrinnen sammelt sich aber auch der Asbeststaub, - die solltest Du dann nötigenfalls nur bei nassem Wetter reinigen!
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#533

Beitrag von Zacharias »

Wenn Regenrinnen, dann gleich mit Abdeckung, denn auf Regenrinnen putzen hab ich wenig Lust.
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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#534

Beitrag von emil17 »

Der Voreil von Regenrinnen liegt vor allem darin, dass das Dachwasser nicht den Mauerfuss und die Fundamente nass macht.
Asbest von Hattasbestbedachungen im Dachwasser sollte eigentlich unproblematisch sein.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#535

Beitrag von Zacharias »

Ja, deswegen hätte ich ja gerne welche, allerdings ist das nur lohnenswert, wenn das Dach noch ein paar Jahre drauf bleibt. Und da ich meine zukünftigen Finanzen nicht einschätzen kann (Dach ist hier nicht soooo teuer), weiß ich nicht, ob es sich lohnt und zögere.
Immerhin hat das Fundament 100 Jahre gehalten ohne Dachrinnen. Die waren hier wohl nicht üblich. Nur am Stall hätte ich gerne welche um zu ergründen, ob es dann noch innen nass ist.
Was Asbest betrifft, wüsste ich mal gerne, wie hoch hier die Asbestosequote ist. Schutzmaßnahmen hält hier niemand für nötig. Vielleicht wird es ja auch in D etwas übertrieben. Kann ich aber nicht einschätzen.
Benutzer 6456 gelöscht

Re: Pihlaka Talu

#536

Beitrag von Benutzer 6456 gelöscht »

Ich glaube, da kannst du tatsächlich entspannter sein. Auch hier gab/gibt es noch reichlich asbesthaltige Stalleindeckungen, die allesamt mit Regenrohren entweder direkt in Fließgewässer entwässert werden oder in Zisternen geleitet werden als Bewässerungswasser für Pflanzungen. Es gibt nichtmal ein Gesetz oder eine Regelung dazu, dass das Wasser von solchen Flächen als kontaminiert eingestuft wird und somit bedenklich ist. Asbesthaltige Eternitplatten gelten als "festgebundene Werkstoffe", das darf man ruhig wörtlich nehmen.
Ansonsten hätten ja etliche LW auch Asbestosen, ist mir aber nicht bekannt, dass das so ist.
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#537

Beitrag von Zacharias »

Nein, das meine ich gar nicht, das hatte Emil ja schon ganz zu Anfang des Threads anschaulich erklärt.
Ich meine tatsächlich, was Handwerkeln und Entsorgen von Asbest anbelangt. In D mit Schutzkleidung und strengen Auflagen, wie das Zeug transportiert zu werden hat. Hier trägt man nicht mal Mundschutz, wenn man dran rum sägt und schraubt und lädt das Zeug einfach auf'n Hänger, wenn es entsorgt werden soll. Folglich müsste es ja hier mehr Asbestosen geben, aber wenn das so wäre, hätte die Regierung da sicherlich schon strengere Auflagen gemacht. Am Saunahaus liegt noch ne Platte mit einem Riss rum, die wandert bei mir auch ständig von A nach B ohne, dass ich da irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen treffe.
Eule
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Re: Pihlaka Talu

#538

Beitrag von Eule »

Das mit den Asbestfasern ist ähnlich wie mit den Röntgenstrahlen oder wie in einer Lotterie:
Die Wahrscheinlichkeit eines "Gewinns" steigt mit der Häufigkeit des Spielens und der Zahl der gekauften Lose, aber es ist nicht ausgeschlossen, mit einem einzigen Los den Jackpot zu gewinnen, nur eben sehr unwahrscheinlich. :flag:
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#539

Beitrag von Zacharias »

Meine Handwerker haben aber ständig mit Asbestdächern zu tun, ich bin da immer im Zwiespalt, ob ich sie drauf aufmerksam machen soll oder nicht. Deswegen würde ich gerne mal wissen, ob Asbestose in Ländern mit laxerer Handhabung häufiger vorkommt.
wörpedahler
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Re: Pihlaka Talu

#540

Beitrag von wörpedahler »

Zacharias hat geschrieben: So 7. Aug 2022, 07:28 Ich meine tatsächlich, was Handwerkeln und Entsorgen von Asbest anbelangt. In D mit Schutzkleidung und strengen Auflagen, wie das Zeug transportiert zu werden hat. Hier trägt man nicht mal Mundschutz, wenn man dran rum sägt und schraubt und lädt das Zeug einfach auf'n Hänger, wenn es entsorgt werden soll. Folglich müsste es ja hier mehr Asbestosen geben, aber wenn das so wäre, hätte die Regierung da sicherlich schon strengere Auflagen gemacht. Am Saunahaus liegt noch ne Platte mit einem Riss rum, die wandert bei mir auch ständig von A nach B ohne, dass ich da irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen treffe.
Meines Wissens war das Hauptproblem asbesthaltige Isolierung, also Dämmwolle. Da hat man sehr feine Fasern die mehr oder weniger offen sind. Ich habe mal eine Doku gesehen über eine Schule, die mit Asbest isoliert war und wo sie in allen Räumen ständig ein vorkommen von Asbestfasern in der Luft messen konnten. Wenn dann kleine Kinder stundenlang jeden Tag in dieser Luft sitzen und das jahrelang, dann ist es für mich nicht so schwer mir vorzustellen, dass dort in den Lungen unschöne Dinge passieren können.

Bei Platten ist mein Wissensstand auch eher: So lange sie rumliegen ist das halb so wild. Aber ich würde mit Sicherheit nicht mehr mit der Flex an so eine Platte gehen. Oder die absichtlich zerbrechen um sie klein zu machen.

Bei der Entsorgung geht es ja auch um Menschen, die jeden Tag mit Asbest zu tun haben. Das für diese Leute strenge Schutzvorschriften gelten, kann ich nachvollziehen.

Allgemein ist die Frage immer: Was ist dir dein Leben wert und wie groß sind die Einschränkungen für dich. Also Motorradfahre kann ich sagen: Ich kenne das Risiko und fahre trotzdem. Aber ich würde nie ohne Helm und Leder fahren...
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