Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Daran zweifle ich nicht. Fragt sich, ob Ignoranz auch eine Ideologie ist, weil dagegen kann man schwer an.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Joa. Und die sind gesamtgesellschaftlich zu tragen.penelope hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 12:08 Es ist interessant und wichtig zu wissen, was es für bestehende Strukturen gibt (jetzt an Beispiel Weizen) und wie diese entstanden sind. Das zu kennen ist sicher wichtig, aber es ändert nichts daran, dass es (in diesem System wie auch in annähernd allen anderen) Anpassungen geben werden muss.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Und zwar von 446,8 Millionen EU Bürgern...Rohana hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 13:55Joa. Und die sind gesamtgesellschaftlich zu tragen.penelope hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 12:08 Es ist interessant und wichtig zu wissen, was es für bestehende Strukturen gibt (jetzt an Beispiel Weizen) und wie diese entstanden sind. Das zu kennen ist sicher wichtig, aber es ändert nichts daran, dass es (in diesem System wie auch in annähernd allen anderen) Anpassungen geben werden muss.
Damit SunOdysseys Träume wahr werden, müssten es 7,96 Millarden Menschen sein....
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Von denen ja auch jährlich gut 50 Milliarden für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum in der EU bereitgestellt werden.Oelkanne hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 14:21Und zwar von 446,8 Millionen EU Bürgern...Rohana hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 13:55Joa. Und die sind gesamtgesellschaftlich zu tragen.penelope hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 12:08 Es ist interessant und wichtig zu wissen, was es für bestehende Strukturen gibt (jetzt an Beispiel Weizen) und wie diese entstanden sind. Das zu kennen ist sicher wichtig, aber es ändert nichts daran, dass es (in diesem System wie auch in annähernd allen anderen) Anpassungen geben werden muss.
Die Höhe kritisiere ich auch gar nicht, Ernährung ist substanziell und sollte auch der Bereich sein, in dem am meisten Förderung stattfindet. Nach welchen Kriterien die Gelder verteilt werden, sollte überdacht werden. Was ja auch aktuell geschieht.
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was für ein Blödsinn mal wieder von dir darauf geantwortet wird, lieber Oelkanne, so richtig wahrhaben, was Penelope und andere außer mir dir/euch immer wieder sagen,willst du nicht und die Tatsachen in Bezug auf die Klimaveränderungen ignoriert ihr ganz schön!
Mir soll's egal sein, denn. Ich habe keine Kinder. Die beneide ich nicht, denn sie werden demnächst auf einer Erde leben, die nur wenige Zonen aufweist, in denen man überhaupt noch leben kann.
Deshalb -Oelkanne, Rohana und Co- einfach weitermachen so! Hoffentlich lebt ihr auch lang genug, damit ihr euren Kindern und Enkeln dann erklären könnt, warum sie auf einer Erde leben müssen, die Sommer an die 50 Grad Celsius haben wird und kaum noch natürlich gewachsene Lebensmittel produzieren kann. Weil Kirschen von einem Baum pflücken wie wir das noch kenne, wird dann nicht mehr möglich sein, denn es wird dann keine Kirschbäume mehr geben. Die überleben solche Sommer nämlich nicht
Mir soll's egal sein, denn. Ich habe keine Kinder. Die beneide ich nicht, denn sie werden demnächst auf einer Erde leben, die nur wenige Zonen aufweist, in denen man überhaupt noch leben kann.
Deshalb -Oelkanne, Rohana und Co- einfach weitermachen so! Hoffentlich lebt ihr auch lang genug, damit ihr euren Kindern und Enkeln dann erklären könnt, warum sie auf einer Erde leben müssen, die Sommer an die 50 Grad Celsius haben wird und kaum noch natürlich gewachsene Lebensmittel produzieren kann. Weil Kirschen von einem Baum pflücken wie wir das noch kenne, wird dann nicht mehr möglich sein, denn es wird dann keine Kirschbäume mehr geben. Die überleben solche Sommer nämlich nicht
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Noch ein Nachtrag zu den hier viel geschundenen Qualitätsklassen:
Man muss sich beim Handel mit Produkten ein Spezifika einigen um die Handelssache zu definieren.
Kaufe ich von Emil einfach nur "Weizen" kann mir Emil alles mögliche Verkaufen Hauptsache es ist irgendwie Weizen.
Analysewerte, Schmutz und Wassergehalt alles egal, steht ja nur Weizen da.
Kaufe ich aber von Emil "B-Weizen" ist für beide Seiten ganz klar:
min. 12,5 % RP
min. 77 kg/hl
min. 35 ml Sedi
min. 230 s FZ
max. 14,5 % Feuchte
max. 2 % Schmutz
Wir könnten uns auch auf eigene Analysewerte einigen, z.b. weil Emil für mich Vertragsproduktion macht und ich für meine Mühle andere Werte haben will. Die müssten wir dann eben vertraglich festhalten.
Wir verlassen uns im Alltag ganz automatisch auf solche Normen. Tankt man an der Tankstelle Diesel tankt man nicht irgend eine Brühe, sondern Diesel nach EN 590.
Die EN 590 legt fest, was der Dieselkraftstoff "können muss". Was der EN 590 nicht genügt ist alles mögliche, aber eben kein Dieselkraftstoff.
Ob eine Leberwurst nur "Leberwurst" oder "Delikatess Leberwurst" heißen darf, ist kein Zufall. In den Leitsätzen für Fleisch und Fleischprodukte ist niedergeschrieben wie die Leberwurst beschaffen sein muss, um sich "Delikatess LeWu" nennen zu dürfen.
Mehl haben vermutlich schon alle Mal gekauft.
405er, 550, 1050 etc. auch diese Mehltypen sind festgelegt. Wenn der Verbraucher ein 405er Mehl kauft, kann er sich sicher sein dass er ein Weizen-Weißmehl erhält.
Stünde da nur Mehl drauf könnte da alles mögliche an zermahlenen Samen drin sein.
Hier verlässt man sich automatisch auf die DIN 10355.
Nichts anderes sind die definierten Handelsklassen beim Getreide.
Man muss sich beim Handel mit Produkten ein Spezifika einigen um die Handelssache zu definieren.
Kaufe ich von Emil einfach nur "Weizen" kann mir Emil alles mögliche Verkaufen Hauptsache es ist irgendwie Weizen.
Analysewerte, Schmutz und Wassergehalt alles egal, steht ja nur Weizen da.
Kaufe ich aber von Emil "B-Weizen" ist für beide Seiten ganz klar:
min. 12,5 % RP
min. 77 kg/hl
min. 35 ml Sedi
min. 230 s FZ
max. 14,5 % Feuchte
max. 2 % Schmutz
Wir könnten uns auch auf eigene Analysewerte einigen, z.b. weil Emil für mich Vertragsproduktion macht und ich für meine Mühle andere Werte haben will. Die müssten wir dann eben vertraglich festhalten.
Wir verlassen uns im Alltag ganz automatisch auf solche Normen. Tankt man an der Tankstelle Diesel tankt man nicht irgend eine Brühe, sondern Diesel nach EN 590.
Die EN 590 legt fest, was der Dieselkraftstoff "können muss". Was der EN 590 nicht genügt ist alles mögliche, aber eben kein Dieselkraftstoff.
Ob eine Leberwurst nur "Leberwurst" oder "Delikatess Leberwurst" heißen darf, ist kein Zufall. In den Leitsätzen für Fleisch und Fleischprodukte ist niedergeschrieben wie die Leberwurst beschaffen sein muss, um sich "Delikatess LeWu" nennen zu dürfen.
Mehl haben vermutlich schon alle Mal gekauft.
405er, 550, 1050 etc. auch diese Mehltypen sind festgelegt. Wenn der Verbraucher ein 405er Mehl kauft, kann er sich sicher sein dass er ein Weizen-Weißmehl erhält.
Stünde da nur Mehl drauf könnte da alles mögliche an zermahlenen Samen drin sein.
Hier verlässt man sich automatisch auf die DIN 10355.
Nichts anderes sind die definierten Handelsklassen beim Getreide.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
möchtest du nur stänkern oder auch noch etwas produktives beitragen?SunOdyssey hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 15:12 Was für ein Blödsinn mal wieder von dir darauf geantwortet wird, lieber Oelkanne, so richtig wahrhaben, was Penelope und andere außer mir dir/euch immer wieder sagen,willst du nicht und die Tatsachen in Bezug auf die Klimaveränderungen ignoriert ihr ganz schön!
Mir soll's egal sein, denn. Ich habe keine Kinder. Die beneide ich nicht, denn sie werden demnächst auf einer Erde leben, die nur wenige Zonen aufweist, in denen man überhaupt noch leben kann.
Deshalb -Oelkanne, Rohana und Co- einfach weitermachen so! Hoffentlich lebt ihr auch lang genug, damit ihr euren Kindern und Enkeln dann erklären könnt, warum sie auf einer Erde leben müssen, die Sommer an die 50 Grad Celsius haben wird und kaum noch natürlich gewachsene Lebensmittel produzieren kann. Weil Kirschen von einem Baum pflücken wie wir das noch kenne, wird dann nicht mehr möglich sein, denn es wird dann keine Kirschbäume mehr geben. Die überleben solche Sommer nämlich nicht
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Stänkern tust nur du, mein lieber!
....und noch einmal....vor unserer "großartigen" Änderung der Landwirtschaft gab es auch schon Weizenbrot! Braucht wohl offenbar doch kein handwerklicher Bäcker! Aber industriell hergestelltes Brot vermutlich schon! Und? Das steht doch stark in der Kritik aufgrund krankmachender Inhaltsstoffe.
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Jede/r leistet seinen Beitrag zur Vetänderung, wann fangt ihr endlich an damit?
....und noch einmal....vor unserer "großartigen" Änderung der Landwirtschaft gab es auch schon Weizenbrot! Braucht wohl offenbar doch kein handwerklicher Bäcker! Aber industriell hergestelltes Brot vermutlich schon! Und? Das steht doch stark in der Kritik aufgrund krankmachender Inhaltsstoffe.
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Jede/r leistet seinen Beitrag zur Vetänderung, wann fangt ihr endlich an damit?
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Sei du selber die Veränderung die du dir wünschst für diese Welt.SunOdyssey hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 15:18 Man kann es drehen und wenden, wie man will. Jede/r leistet seinen Beitrag zur Vetänderung, wann fangt ihr endlich an damit?
In D und in der EU ist wirklich jeder Furz geregelt. Ein strenges Korsett was Abweichungen nicht duldet, und wenn man an der Basis was ändert (z.B. an den Qualitätsparametern des Weizens) gerät die ganze Kette potentiell ins Wanken. Der gemeine Verbraucher setzt sich möglicherweise selten damit auseinander, ausser mit Entsetzen bei gelegentlichen Lebensmittelskandalen (omg! In Analog-Käse ist kein echter Käse drin! Betrug! ... 5 Jahre später wird Veggie-Käse teuer verkauft). Trotzdem haben wir diese Standards und es ist zu keiner anderen Zeit so viel Kontrolle bei Lebensmitteln betrieben worden, hinsichtlich Inhaltsstoffen, Hygiene und "Qualität" ... aber ob das auch geschätzt wird?Oelkanne hat geschrieben: Mo 25. Jul 2022, 15:13 [...]Mehl haben vermutlich schon alle Mal gekauft.
405er, 550, 1050 etc. auch diese Mehltypen sind festgelegt. Wenn der Verbraucher ein 405er Mehl kauft, kann er sich sicher sein dass er ein Weizen-Weißmehl erhält.
Stünde da nur Mehl drauf könnte da alles mögliche an zermahlenen Samen drin sein.
Hier verlässt man sich automatisch auf die DIN 10355.
Nichts anderes sind die definierten Handelsklassen beim Getreide.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Gelöschter Benutzer 54
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wenn von den Selbstversorgern Jemand über Strategien gegen den Klimawandel diskutieren möchte schlage ich vor, zuerst mal den klassischen SV-Hof, auch schon mal für nur eine einzige Person, mit möglichst viel Grund möglichst weit weg vom Dorf mit all den Ressourcen für dessen Beheizung/Erschließung/Erreichbarkeit versus Nachverdichtung Richtung urbaner Bereich im Mehrfamilienhaus und Öffi-Anschluß zu analysieren.
Allerdings nicht hier im Thread, dieser ist für Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.
Allerdings nicht hier im Thread, dieser ist für Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.
