Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Äh, ja und, ich hab auch eine Weile HartzIV bezogen, ich weiss durchaus wieviel Spass das macht. Oder auch nicht. Rotzige Schreibe? Komm, geschenkt. Tschüss.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
penelope, da muß ich Rohana mal recht geben.penelope hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 11:21Nein, genau das sehe ich nicht.Rohana hat geschrieben: So 10. Jul 2022, 18:52
Siehst ja jetzt in der Krise wo die Leute das Sparen anfangen... verzichten die am ehesten auf Handy, Urlaub, Flugreisen, oder drehen sie die Heizung ein Grad runter? An (deutschen!) Erdbeeren und Spargel wird gespart, HartzIV Empfänger müssen sich alles leisten können, Lebensmittel sind zu teuer (sonst heisst es immer Lebensmittel sind zu billig)... aber Preissteigerungen bei anderen Dingen, tja, die sind halt so.
Ich hab um mich herum viele Menschen, die sich Sorgen um die Energiepreise und um den nächsten Winter machen und überlegen, wie sie dem am besten begegen. Dabei verzichten viele in diesem Jahr auf teuren Urlaub, machen sich Gedanken, wie sie ihren Energieverbrauch optimieren können und einige sind leider auch dazu gezwungen, sich beim kleineren Luxus im Alltag, wie es Spragel und Erdbeeren nun mal sind, einzuschränken (was beispielsweise für meine Oma, die ohne Handy, ohne Urlaub und ohne Auto in einer Mietwohnung lebt nun mal die einzige Möglichkeit ist, irgendwo zu sparen).
Ich finde es erschreckend, wie herablassend du an vielen Stellen pauschal über andere Menschen sprichst.
Sicher, viele Menschen machen sich Gedanken über die Energiepreise aber bei den Gedanken bleibt es dann auch. Umgesetzt wird bei vielen gar nichts. Ich arbeite in vielen verschiedenen Haushalten und sehe und fühle es auch das in vielen Haushalten sogar im Sommer noch die Heizung läuft und die Heizkörper auf 5 stehen und warm sind trotz das die Sonne reinknallt. Das neueste Handy muß sein aber über die steigenden Preise wird sich beklagt. Ich erlebe das fast täglich.
Auch Schnöselkram muss sein obwohl der teuer ist und man sich gleichzeitig beschwert immer fetter zu werden. Da kauf ich doch lieber Spargel und Erdbeeren für das Geld.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich möchte nicht, dass die Diskussion auf "wer ist schuld und wer ist arrogant" hinausläuft. Rohana ist in einer besonderen Situation, weil sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten Mühe gibt, rentabel und tiergerecht zu produzieren, und das Ganze auch noch in einer akzeptablen Qualität, und weil das der Haupterwerb ihrer Familie und nicht bloss ein Hobby wie bei mir ist. Wenn bei mir mal etwas nicht gerät, ist das halt so und am Einkommen ädndert sich gar nichts.
Von der anderen Seite her ist das so wies heute läuft eine Sackgasse. Die Bio-Leute der ersten Stunde sind nicht deshalb aus der konventionellern Intensivierungs- und Rationaliserungsschiene ausgestiegen, weil sie kein finanzielles Auskommen gesehen haben, sondern weil sie so nicht produziwren wollten. Als Produzent muss man nun mal in Vorleistung gehen und das Risiko tragen, dass die Kunden nicht so ticken wie man es gerne hätte. Auch die Bio-Landwirtschaft hat gelernt, dass Schrumpligkeit und Flecken kein Qualitätsmerkmal für Äpfel sind. Aber irgendwo, und das muss man den konventionellen Bauern vorwerfen, die nun zwischen Tisch und Bank fallen, kann mehr Effizienz nicht die nie erreichte und stets gleiche Lösung der gegenwärtigen Probleme sein.
Von der Politik kann man nicht erwarten, dass überfällige Korrekturen schmerzfrei für die betroffenen Gewerbe sein werden. Ebenso ist Vertrauen in die Berater und Ämter fehl am Platz, die diese Fehlentwicklung zu verantworten haben und sich nun schön stille halten, nachdem die Bevölkerung nicht mehr glaubt, dass das alles bloss ideologische Verblendung irgendwelcher spinnerten Ökofundis sei. Was Dinge wie Milchimporte aus Neuseeland (oder meinetwegen Wein aus Kalifornien, Frühkartoffeln aus Ägypten und so weiter) betrifft, so sind das Nachteile von Freihandelsabkommen, die immer so ausfallen werden, solange man mit hochweritgen Industriewaren mehr Geld verdienen kann als mit hochwertigen Landwirtschaftsprodukten.
Hier dürfen die Landwirte nicht auf die Importware schimpfen, die sicher nicht schlechter ist als die einhemische Produktion. Dass dem nicht so ist, kann jeder Konsument selber leicht heruasfinden. Vielmehr muss man auf den Unfug der weitern Transporte verweisen.
Die fachkundigen Berater werden immer neue Scheinlösungen für die immer gleichen Probleme haben - dann fährt man halt die Gülle aus Niedersachsen nach Vorpommern, damit man noch etwas weitermachen kann, worauf die Grossabnehmer die Schlachtpreise noch etwas weiter drücken können, also braucht es einen grösseren Stall, die Bank hilft mit günstigen Krediten und so weiter.
Entweder man macht das Spiel mit, oder man macht nicht mit. Aber beides geht so wie Duschen ohne nass zu werden, nämlich auf Dauer gar nicht.
Genau so wie Deutschland bei Industrieprodukten den guten Ruf wegen der guten Qualität hat und so auch die Preise dort noch einigermassen stimmen, hätte das Land verloren, wenn es bei billiger Massenware konkurrenzkräftig sein wollte.
Was fehlt, ist auf Seiten des Gesetzgebers, dass bei Importwaren jeglicher Art die Herkunft egal ist, aber die Produktionsweise nicht. Das hintertreiben die Groskonzerne, denn das ginge ihnen ans Lebendige, weil dann das internationale Ausspielen von Staaten gegeneinander und das Feilschen um Steuervorteile nicht mehr so zuverlässig funktioniert wie jetzt.
Aber dass die Politik offensichtlichen Unfug abstellen will und dass es diejenigen betrifft, die diesen Unfug warum auch immer machen, das kann man den Politikern nicht anlasten. Da muss man selber mit aufhören.
Von der anderen Seite her ist das so wies heute läuft eine Sackgasse. Die Bio-Leute der ersten Stunde sind nicht deshalb aus der konventionellern Intensivierungs- und Rationaliserungsschiene ausgestiegen, weil sie kein finanzielles Auskommen gesehen haben, sondern weil sie so nicht produziwren wollten. Als Produzent muss man nun mal in Vorleistung gehen und das Risiko tragen, dass die Kunden nicht so ticken wie man es gerne hätte. Auch die Bio-Landwirtschaft hat gelernt, dass Schrumpligkeit und Flecken kein Qualitätsmerkmal für Äpfel sind. Aber irgendwo, und das muss man den konventionellen Bauern vorwerfen, die nun zwischen Tisch und Bank fallen, kann mehr Effizienz nicht die nie erreichte und stets gleiche Lösung der gegenwärtigen Probleme sein.
Von der Politik kann man nicht erwarten, dass überfällige Korrekturen schmerzfrei für die betroffenen Gewerbe sein werden. Ebenso ist Vertrauen in die Berater und Ämter fehl am Platz, die diese Fehlentwicklung zu verantworten haben und sich nun schön stille halten, nachdem die Bevölkerung nicht mehr glaubt, dass das alles bloss ideologische Verblendung irgendwelcher spinnerten Ökofundis sei. Was Dinge wie Milchimporte aus Neuseeland (oder meinetwegen Wein aus Kalifornien, Frühkartoffeln aus Ägypten und so weiter) betrifft, so sind das Nachteile von Freihandelsabkommen, die immer so ausfallen werden, solange man mit hochweritgen Industriewaren mehr Geld verdienen kann als mit hochwertigen Landwirtschaftsprodukten.
Hier dürfen die Landwirte nicht auf die Importware schimpfen, die sicher nicht schlechter ist als die einhemische Produktion. Dass dem nicht so ist, kann jeder Konsument selber leicht heruasfinden. Vielmehr muss man auf den Unfug der weitern Transporte verweisen.
Die fachkundigen Berater werden immer neue Scheinlösungen für die immer gleichen Probleme haben - dann fährt man halt die Gülle aus Niedersachsen nach Vorpommern, damit man noch etwas weitermachen kann, worauf die Grossabnehmer die Schlachtpreise noch etwas weiter drücken können, also braucht es einen grösseren Stall, die Bank hilft mit günstigen Krediten und so weiter.
Entweder man macht das Spiel mit, oder man macht nicht mit. Aber beides geht so wie Duschen ohne nass zu werden, nämlich auf Dauer gar nicht.
Genau so wie Deutschland bei Industrieprodukten den guten Ruf wegen der guten Qualität hat und so auch die Preise dort noch einigermassen stimmen, hätte das Land verloren, wenn es bei billiger Massenware konkurrenzkräftig sein wollte.
Was fehlt, ist auf Seiten des Gesetzgebers, dass bei Importwaren jeglicher Art die Herkunft egal ist, aber die Produktionsweise nicht. Das hintertreiben die Groskonzerne, denn das ginge ihnen ans Lebendige, weil dann das internationale Ausspielen von Staaten gegeneinander und das Feilschen um Steuervorteile nicht mehr so zuverlässig funktioniert wie jetzt.
Aber dass die Politik offensichtlichen Unfug abstellen will und dass es diejenigen betrifft, die diesen Unfug warum auch immer machen, das kann man den Politikern nicht anlasten. Da muss man selber mit aufhören.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich finde es "lustig" wie man heute argumentiert.
Viehhaltung? NIE!
Schon mal nachgedacht wie fruchtbare Böden entstehen? Klar kennt jeder aus Australien, da wuchert es geradezu. Oder am Amazonas, die reinste Pracht.
Wie ist nicht so? In USA gibts gute Böden? In Mitteleuropa gibts gute Böden?
Wie kam dann das?
Bison und Wiesent haben geduldig Jahrhunderte lang, Gras aufgenommen, wieder hochgewürgt, 3 mal durchgekaut und dann als Mist ausgeschieden.
So entstand eine "Muttererde" die ihren Namen mehr als verdient.
Wer also gegen Tierhaltung generell ist, ist auch gegen gute Böden.
Niemand hat gesagt, dass Kühe mit Kraftfutter aus aller Herrenländer gefüttert werden sollen.
Schweine, klar ein guter Verwerter von Abfall aller Art der, nicht um mit Sojabohnen aus dem Amazonasgebiet, wo eben kein nachhaltiger Boden ist, gefüttert werden soll.
Vielleicht wäre es eine Lösung die 12.000.000.000 kg Lebensmittel wie wir wegwerfen wenigsten in den Schweinetrog zu geben.
Viehhaltung? NIE!
Schon mal nachgedacht wie fruchtbare Böden entstehen? Klar kennt jeder aus Australien, da wuchert es geradezu. Oder am Amazonas, die reinste Pracht.
Wie ist nicht so? In USA gibts gute Böden? In Mitteleuropa gibts gute Böden?
Wie kam dann das?
Bison und Wiesent haben geduldig Jahrhunderte lang, Gras aufgenommen, wieder hochgewürgt, 3 mal durchgekaut und dann als Mist ausgeschieden.
So entstand eine "Muttererde" die ihren Namen mehr als verdient.
Wer also gegen Tierhaltung generell ist, ist auch gegen gute Böden.
Niemand hat gesagt, dass Kühe mit Kraftfutter aus aller Herrenländer gefüttert werden sollen.
Schweine, klar ein guter Verwerter von Abfall aller Art der, nicht um mit Sojabohnen aus dem Amazonasgebiet, wo eben kein nachhaltiger Boden ist, gefüttert werden soll.
Vielleicht wäre es eine Lösung die 12.000.000.000 kg Lebensmittel wie wir wegwerfen wenigsten in den Schweinetrog zu geben.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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strega
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Bison und Wisent wurden aber nicht zu Hunderten oder Tausenden auf engstem Raum gehalten und mit genmanipuliertem Futter auf Höchstleistung gemästet.Tscharlie hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 21:37 Schon mal nachgedacht wie fruchtbare Böden entstehen? Klar kennt jeder aus Australien, da wuchert es geradezu. Oder am Amazonas, die reinste Pracht.
Wie ist nicht so? In USA gibts gute Böden? In Mitteleuropa gibts gute Böden?
Wie kam dann das?
Bison und Wiesent haben geduldig Jahrhunderte lang, Gras aufgenommen, wieder hochgewürgt, 3 mal durchgekaut und dann als Mist ausgeschieden.
So entstand eine "Muttererde" die ihren Namen mehr als verdient.
Wer also gegen Tierhaltung generell ist, ist auch gegen gute Böden.
In Südeuropa sind die Böden dort besonders karg, wo seit Jahrtausenden die Schafe drauf weiden, da bildet sich kein neuer Humus
im Wald dagegen schon.....
von daher ist Tierdung sicherlich eine Komponente für fruchtbare reiche Böden, aber noch längst nicht alles.....
kannst mit Terra preta und EM hin und wieder, Gründüngung und nem schönen Kompost wesentlich fruchtbareren Boden haben als die toten Böden, die jedes Jahr mit Gülle überschüttet werden, damit überhaupt noch irgendwas wächst
und wo dann wilde Kamille und andere Heilpflanzen halt vergiftet werden, die eigentlich einen Versuch darstellen, den Boden zu heilen......
alles was aus dem natürlichen Gleichgewicht gewalttätig herausgezwungen wird leidet
sei es Boden, Tier, Mensch....
mensch kann sich aber entscheiden was er tut und was nicht
nur entscheidet mensch halt oft nur des Geldes willen und damit macht er unendlich viel kaputt
nur die Natur lässt sich nicht auf Dauer vergewaltigen
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was mich stört ist das schwarz/weiß Denken.
Tierhaltung schlecht.
Nichttierhaltung gut.
Klar gerade wir nach 1945 geborenen Mitteleuropäer sind, nennen wir es ruhig, verweichlicht.
Alle lebendige Wesen schaden anderen lebnedigen Wesen. Selbst Viren und Bakterien kommen nicht ohne Schädigung eines anderen Lebewesen aus.
Das Gras muss sich was einfallen lassen um von Bäumen und Sträuchern nicht vertrieben zu werden.
Nur wir Menschen, weil wie Heilige sein wollen, blenden völlig aus, dass wir ohne etwas anderes lebendiges zu essen nicht überleben können.
Ich bin der Meinung wir sollten endlich aufwachen und dieser Tatsache ins Auge blicken, wir essen Pflanzen oder Tiere, schluß aus, ohne geht das nicht.
Und ich will nicht entscheinden: Ist Gras wertvoller als eine Kuh oder ein Mensch oder eben wertloser?
Und eine provokante Frage: Ist eine Monokultur, mit was auch immer, besser als eine Massentierhaltung?
So und nun noch ein Ausflug in die Welt der Ästhetik. Ohne Almwirtschaft wäre der Alpenraum bei weitem nicht so schön. Weil Tiere das gemacht haben, was sie können, Gras in Milch und Fleisch verwandeln, deshalb sind diese tollen Landschaften entstanden. Gerade beginnt die Bevölkerung zu erkennen, sollen wir das erhalten? Oder doch wie die Tiroler (in der Masse) möglichst viel Gewinn (als Geld, das niemand essen kann und auch keiner gerne anschaut) zu machen.
Laßt uns mit Tieren tierisch umgehen und mit Menschen menschlich. Wie ich das meine? Nachfragen erwünscht.
Nachtrag: Der "Natur" ist das alles ziemlich egal, die denkt in Jahrmillionnen, da spielen so Kleinigkeiten wie wir sie sehen keine Rolle.
Tierhaltung schlecht.
Nichttierhaltung gut.
Klar gerade wir nach 1945 geborenen Mitteleuropäer sind, nennen wir es ruhig, verweichlicht.
Alle lebendige Wesen schaden anderen lebnedigen Wesen. Selbst Viren und Bakterien kommen nicht ohne Schädigung eines anderen Lebewesen aus.
Das Gras muss sich was einfallen lassen um von Bäumen und Sträuchern nicht vertrieben zu werden.
Nur wir Menschen, weil wie Heilige sein wollen, blenden völlig aus, dass wir ohne etwas anderes lebendiges zu essen nicht überleben können.
Ich bin der Meinung wir sollten endlich aufwachen und dieser Tatsache ins Auge blicken, wir essen Pflanzen oder Tiere, schluß aus, ohne geht das nicht.
Und ich will nicht entscheinden: Ist Gras wertvoller als eine Kuh oder ein Mensch oder eben wertloser?
Und eine provokante Frage: Ist eine Monokultur, mit was auch immer, besser als eine Massentierhaltung?
So und nun noch ein Ausflug in die Welt der Ästhetik. Ohne Almwirtschaft wäre der Alpenraum bei weitem nicht so schön. Weil Tiere das gemacht haben, was sie können, Gras in Milch und Fleisch verwandeln, deshalb sind diese tollen Landschaften entstanden. Gerade beginnt die Bevölkerung zu erkennen, sollen wir das erhalten? Oder doch wie die Tiroler (in der Masse) möglichst viel Gewinn (als Geld, das niemand essen kann und auch keiner gerne anschaut) zu machen.
Laßt uns mit Tieren tierisch umgehen und mit Menschen menschlich. Wie ich das meine? Nachfragen erwünscht.
Nachtrag: Der "Natur" ist das alles ziemlich egal, die denkt in Jahrmillionnen, da spielen so Kleinigkeiten wie wir sie sehen keine Rolle.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Zusammenhänge sind oft viel komplizierter, bevor man alles besser machen will als die Natur sollte man zuerst verstehen wie es seit ewigen Zeiten funktioniert.
Die Böden im Mittelmeergebiet sind grossflächig durch Übernutzung ruiniert und degradiert worden.
Beim Grasland im Waldklima (ganz Mitteleuropa) ist es so, dass das Gras das Mähen oder Abgefressen werden braucht, sonst bildet sich je nach Klima und Bodengüte bald wieder Wald, unter dem das Gras nicht fortkommen kann. Wer also Blumenwiesen mag, sollte auch Weide- oder Stallvieh mögen.
Ich persönlich halte Vegetarismus für eine übertriebene Reaktion auf offensichtliche Missstände in der Nahrungsmittelproduktion. Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte bedeutet auch Verzicht auf hochwertige Nahrungsmittel aus Gegenden, die aus klimatischen oder topographischen Gründen nichts anderes erzeugen können. Das aber in vorzüglicher Qualität und bekömmlichkeit, von Effizienzsteigerungen über das Verträgliche mal abgesehen. Und diese Flächen sind riesig.
Veganismus ist ein Luxusproblem pseudo-natrurverbundener Leute - auch das meine ganz persönliche Ansicht, die man teilen kann oder auch nicht.
Die Böden im Mittelmeergebiet sind grossflächig durch Übernutzung ruiniert und degradiert worden.
Beim Grasland im Waldklima (ganz Mitteleuropa) ist es so, dass das Gras das Mähen oder Abgefressen werden braucht, sonst bildet sich je nach Klima und Bodengüte bald wieder Wald, unter dem das Gras nicht fortkommen kann. Wer also Blumenwiesen mag, sollte auch Weide- oder Stallvieh mögen.
Ich persönlich halte Vegetarismus für eine übertriebene Reaktion auf offensichtliche Missstände in der Nahrungsmittelproduktion. Verzicht auf Fleisch und Milchprodukte bedeutet auch Verzicht auf hochwertige Nahrungsmittel aus Gegenden, die aus klimatischen oder topographischen Gründen nichts anderes erzeugen können. Das aber in vorzüglicher Qualität und bekömmlichkeit, von Effizienzsteigerungen über das Verträgliche mal abgesehen. Und diese Flächen sind riesig.
Veganismus ist ein Luxusproblem pseudo-natrurverbundener Leute - auch das meine ganz persönliche Ansicht, die man teilen kann oder auch nicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Tscharlie, keiner redet davon, die Viehhaltung abzuschaffen, warum auch. Es war die geniale Erkenntnis im frühen Mittelalter, dass die Kombination der Viehhaltung mit dem Mist und der Ackerbau sich ideal ergänzen, das war ein Quantensprung in der Ernährungssituation und hat zu einer Verdopplung der damaligen Bevölkerung geführt.
Was aber gar nicht geht, ist dieses exzessive Produzieren von Tierfleisch. Emil hat es nochmal beschrieben, was ich schon zuvor angemerkt habe. Das ist eine totale Sackgasse, die uns nicht nur in die Grundwasserkrise führt, sondern auch zur Entgleisung der gesamten Ökologie. Das wird uns ebenfalls umbringen, so wie die Insekten jetzt. Ich wundere mich, dass Menschen, die Kinder haben, noch nicht auf den Straßen sind und viel vehementer fordern, dass dieser Unsinn endlich ein Ende hat. Wir MÜSSEN die Landwirtschaft verändern, denn wenn wir es nicht tun, werden unsere Kinder eine katastrophale Welt erleben. Daher werde ich auch so böse bei solchen Kommentaren wie Rohana sie ständig von sich gibt und ich habe nichtmal Kinder. Aber ich würde mir wünschen, dass die Kinder anderer eine Welt erleben können, wie ich sie früher hatte und ich bin auch nicht verhungert. Wir hatten nur nicht immer Bananen oder Erdbeeren im Winter, und Fleisch war so besonders, dass es das nur Sonntags gab. Was zum T.... Ist denn so falsch an so einem Leben?
Was aber gar nicht geht, ist dieses exzessive Produzieren von Tierfleisch. Emil hat es nochmal beschrieben, was ich schon zuvor angemerkt habe. Das ist eine totale Sackgasse, die uns nicht nur in die Grundwasserkrise führt, sondern auch zur Entgleisung der gesamten Ökologie. Das wird uns ebenfalls umbringen, so wie die Insekten jetzt. Ich wundere mich, dass Menschen, die Kinder haben, noch nicht auf den Straßen sind und viel vehementer fordern, dass dieser Unsinn endlich ein Ende hat. Wir MÜSSEN die Landwirtschaft verändern, denn wenn wir es nicht tun, werden unsere Kinder eine katastrophale Welt erleben. Daher werde ich auch so böse bei solchen Kommentaren wie Rohana sie ständig von sich gibt und ich habe nichtmal Kinder. Aber ich würde mir wünschen, dass die Kinder anderer eine Welt erleben können, wie ich sie früher hatte und ich bin auch nicht verhungert. Wir hatten nur nicht immer Bananen oder Erdbeeren im Winter, und Fleisch war so besonders, dass es das nur Sonntags gab. Was zum T.... Ist denn so falsch an so einem Leben?
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Heute wird jede Wachstumsbremse als Einbusse von Lebensqualität dargestellt (ist es das?), deshalb muss alles immer und überall und auch noch billiger.
"Das wird uns ebenfalls umbringen, so wie die Insekten jetzt. Ich wundere mich, dass Menschen, die Kinder haben, noch nicht auf den Straßen sind und viel vehementer fordern, dass dieser Unsinn endlich ein Ende hat"
Oh, das ist einfach. Krabbeltiere sind Ungeziefer, beissen und stechen - ausser schöne Falter, die man aber nur im Internet sieht, wenn man sich nicht dafür interessiert. Im täglichen Leben hat all das keine Bedeutung.
Es hat keinen Einfluss auf die Nahrungsmittelverfügbarkeit, wenn man aus bestem Landwirtschaftsland Einfamilienhaussiedlungen macht. Aber du hast dann ein Bienenhotel neben dem Carport.
Du kannst nach wie vor mit dem Flieger über Weihnachten Kletterfereien in Marokko oder auf Neuseeland machen, aber bitte auch dort schön brav den Müll trennen, dann passt das auch für die Umwelt.
Deshalb wissen die Kids Bescheid über die neusten Influencing-Trends und wo es die geilsten Mobiltelefone gibt, aber nicht mehr, warum es immer eine Kuh auf der Milchtüte und eine Biene auf dem Honigglas hat.
Die meisten Kinder, meine inbegriffen, interessiert es auch nicht, die sind eher bei Speitzensport und neuester Kommunkationstechnik dabei. Wenn ich mich freue, weil mein selbstgezogener Aprikosenbaum zum ersten Mal trägt, nehmen sie das so ähnlich höflich interessiert hin wie wenn der Opa endlich eine lang für seine Sammlung gesuchte Briefmarke gefunden hat. Blümchenwiese mähen? Nein, danke.
Bei der Geschichte mit der Kuh auf der Milchtüte sind wir dann wieder beim Kernthema der Diskussion, denn auf der Tüte steht die Kuh zwar auf der Wiese, in Wirklichkeit tut sie das nicht - weil es effizienter ist, das Gras zur Kuh zu bringen statt die Kuh es selber suchen zu lassen.
Jeder Produzent und Anbieter ist in dieser Produktionssteigerungsfalle, denn wenn keine Fluggäste mehr kommen hat die Jungfraubahn hundert Millionen Investition in den Sand gesetzt und der Nebenerwerbsbauer dort hat seinen Brotjob als Schaffner nicht mehr, weshalb er dafür sein muss, dass Inder und Chinesen massenhaft auf dem Jungfraujoch heiraten, und so weiter.
Auch ich profitiere von diesem immer mehr, immer schneller System, denn ich kann es mir leisten, mit einem nicht ansterngenden Teilzeitjob über die Runden zu kommen. und auf sehr laienhafte und uneffiziente Weise irgendwas anzubauen. Unfair gegenüber dem Haupterwerbsbauern, der den eigentlich wichtigeren Job hat, der immer effizienter werden muss, um sich selber ernähren zu können, und der mit wesentlich mehr Leistung wesentlich weniger Geld kriegt.
Eigentliche Profiteure sind die wenigen Superreichen, bei denen sich immer mehr ansammelt, alle anderen müssen strampeln um an Ort zu bleiben.
Eigentlich ist es zum Davonlaufen, aber wohin ???
"Das wird uns ebenfalls umbringen, so wie die Insekten jetzt. Ich wundere mich, dass Menschen, die Kinder haben, noch nicht auf den Straßen sind und viel vehementer fordern, dass dieser Unsinn endlich ein Ende hat"
Oh, das ist einfach. Krabbeltiere sind Ungeziefer, beissen und stechen - ausser schöne Falter, die man aber nur im Internet sieht, wenn man sich nicht dafür interessiert. Im täglichen Leben hat all das keine Bedeutung.
Es hat keinen Einfluss auf die Nahrungsmittelverfügbarkeit, wenn man aus bestem Landwirtschaftsland Einfamilienhaussiedlungen macht. Aber du hast dann ein Bienenhotel neben dem Carport.
Du kannst nach wie vor mit dem Flieger über Weihnachten Kletterfereien in Marokko oder auf Neuseeland machen, aber bitte auch dort schön brav den Müll trennen, dann passt das auch für die Umwelt.
Deshalb wissen die Kids Bescheid über die neusten Influencing-Trends und wo es die geilsten Mobiltelefone gibt, aber nicht mehr, warum es immer eine Kuh auf der Milchtüte und eine Biene auf dem Honigglas hat.
Die meisten Kinder, meine inbegriffen, interessiert es auch nicht, die sind eher bei Speitzensport und neuester Kommunkationstechnik dabei. Wenn ich mich freue, weil mein selbstgezogener Aprikosenbaum zum ersten Mal trägt, nehmen sie das so ähnlich höflich interessiert hin wie wenn der Opa endlich eine lang für seine Sammlung gesuchte Briefmarke gefunden hat. Blümchenwiese mähen? Nein, danke.
Bei der Geschichte mit der Kuh auf der Milchtüte sind wir dann wieder beim Kernthema der Diskussion, denn auf der Tüte steht die Kuh zwar auf der Wiese, in Wirklichkeit tut sie das nicht - weil es effizienter ist, das Gras zur Kuh zu bringen statt die Kuh es selber suchen zu lassen.
Jeder Produzent und Anbieter ist in dieser Produktionssteigerungsfalle, denn wenn keine Fluggäste mehr kommen hat die Jungfraubahn hundert Millionen Investition in den Sand gesetzt und der Nebenerwerbsbauer dort hat seinen Brotjob als Schaffner nicht mehr, weshalb er dafür sein muss, dass Inder und Chinesen massenhaft auf dem Jungfraujoch heiraten, und so weiter.
Auch ich profitiere von diesem immer mehr, immer schneller System, denn ich kann es mir leisten, mit einem nicht ansterngenden Teilzeitjob über die Runden zu kommen. und auf sehr laienhafte und uneffiziente Weise irgendwas anzubauen. Unfair gegenüber dem Haupterwerbsbauern, der den eigentlich wichtigeren Job hat, der immer effizienter werden muss, um sich selber ernähren zu können, und der mit wesentlich mehr Leistung wesentlich weniger Geld kriegt.
Eigentliche Profiteure sind die wenigen Superreichen, bei denen sich immer mehr ansammelt, alle anderen müssen strampeln um an Ort zu bleiben.
Eigentlich ist es zum Davonlaufen, aber wohin ???
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
An jene, welche immer die Landwirtschaft mit Gewalt auf links drehen wollen, koste was es wolle und jedem wirtschaftlichen Sinn zum Trotz:
warum???
Die Land- und Nahrungsgüterwirtschaft ist ein Käufermarkt!
Statt andauernd an den landwirtschaftlichen Betrieben und den Existenzen dahinter rumzupfuschen,
ändert doch einfach den Käufer
Produkt A ist eine umweltfreundlichere Alternative zu Produkt B.
Kauft der Verbraucher mehr von Produkt A und dafür kaum noch Produkt B, wird ganz automatisch die Produktion von Produkt B zurück gehen und die von A steigen.
Käufer Glücklich
Produzenten Glücklich
Umwelt glücklich.
Anderst ist der jetzige, euer Plan:
Die Produktion von Produkt B wird verboten oder massiv erschwert. Der Käufer will aber Produkt A nicht, also tritt ein Importeur auf die Bühne und importiert Produkt B.
Käufer Glücklich
Produzent pleite
Umwelt noch mehr geschädigt.
Klar wird der zweite Ansatz verfolgt:
er ist viel einfacher umzusetzen (statt 82 Millionen Leute umzustimmen muss man nur Vorschriften erlassen, die nur 300.000 Leute direkt tangieren), lässt sich politisch viel besser verkaufen (bringt mehr gute Presse und noch mehr Wählerstimmen).
warum???
Die Land- und Nahrungsgüterwirtschaft ist ein Käufermarkt!
Statt andauernd an den landwirtschaftlichen Betrieben und den Existenzen dahinter rumzupfuschen,
ändert doch einfach den Käufer
Produkt A ist eine umweltfreundlichere Alternative zu Produkt B.
Kauft der Verbraucher mehr von Produkt A und dafür kaum noch Produkt B, wird ganz automatisch die Produktion von Produkt B zurück gehen und die von A steigen.
Käufer Glücklich
Produzenten Glücklich
Umwelt glücklich.
Anderst ist der jetzige, euer Plan:
Die Produktion von Produkt B wird verboten oder massiv erschwert. Der Käufer will aber Produkt A nicht, also tritt ein Importeur auf die Bühne und importiert Produkt B.
Käufer Glücklich
Produzent pleite
Umwelt noch mehr geschädigt.
Klar wird der zweite Ansatz verfolgt:
er ist viel einfacher umzusetzen (statt 82 Millionen Leute umzustimmen muss man nur Vorschriften erlassen, die nur 300.000 Leute direkt tangieren), lässt sich politisch viel besser verkaufen (bringt mehr gute Presse und noch mehr Wählerstimmen).
