Als Kleinkind (ich bin Jahrgang 1960) hatte ich im Fernsehen gesehen das tonnenwiese Tomaten in die Nordsee gekippt wurden. Dieses Bild werde ich nie vergessen. Wie viele Jahre geht das also schon so mit der Überproduktion und gelernt hat man gar nichts daraus. Immer, immer noch mehr und immer nur "das Beste" zumind. beim Fleisch.Tscharlie hat geschrieben: So 10. Jul 2022, 19:35 Solange wir ca 12.000.000 Tonnen der Erzeugten Lebensmittel wegwerferfen können, ist jeder Diskussion obsolet.
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr ...
Es verlangt und will ja keiner, dass man wieder wie vor 200 Jahren wirtschaften soll.
Auf jeden Misstand in der Landwirtschaft kommt immer wie das Amen in der Kirche, man müsse eben noch effizienter werden.
Das ist offenbar auch nicht die Lösung.
Es verlangt und will ja keiner, dass man wieder wie vor 200 Jahren wirtschaften soll.
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Das ist offenbar auch nicht die Lösung.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Naja aber was ist dann die Lösung? Und vor allem, wer setzt sie mal um? Die Politik ist so fachfremd da greifst dir an den Kopf, genauso die meisten schlichten Verbraucher. Und die die in der Materie sind und sich Gedanken machen, die dürfen nicht weil die ja angeblich nur ans Geld denken und niemand "den Bock zum Gärtner" machen will
Tut mir leid, da kann letzten Endes nur jeder an sich selbst bzw. an seinen Betrieb + Familie denken um irgendwie da durchzukommen. Von der Bevölkerung darf man keine Solidarität erwarten, aber die können ja demnächst Milch aus Neuseeland trinken, wo die Kühe immer auf der Weide stehen - ist bestimmt viel viel besser als in D (aber frag nicht was da mit männlichen Kälbern passiert).
Tut mir leid, da kann letzten Endes nur jeder an sich selbst bzw. an seinen Betrieb + Familie denken um irgendwie da durchzukommen. Von der Bevölkerung darf man keine Solidarität erwarten, aber die können ja demnächst Milch aus Neuseeland trinken, wo die Kühe immer auf der Weide stehen - ist bestimmt viel viel besser als in D (aber frag nicht was da mit männlichen Kälbern passiert).
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Schade, dass du so gar nicht lesen möchtest, was ich geschrieben habe. Und immer wieder sehr polemische Argumente findest für was eigentlich?Rohana hat geschrieben: So 10. Jul 2022, 18:52 Unsere Verhältnisse in D sind nichtmal im Schweinegürtel so extrem wie teils in den Niederlanden, das ist nicht vergleichbar, genausowenig wie die Enteignungspläne. VW und BMW existieren trotzdem in D, egal ob du ÖPNV nutzt oder nichtsind nur ein Beispiel für Produktion die deutlich über Selbstversorgung hinausgeht.
Zum Thema "Aufrüstung": Es ist nicht alles so simpel wie es von aussen aussieht. Frag mal die Landwirte ob sie wirklich lieber wieder Handarbeit wollen. Frag mal meinen Mann ob er noch einen zweiten Bandscheibenvorfall möchte, und dafür ein paar Maschinen weniger. Die alten Bauern und Bäuerinnen bei uns waren ausnahmslos froh sich Arbeit erleichtern zu können... und man sieht es ihren Körpern an warum (ich bin ein bisschen rumgekommen und ehrlich gesagt mehr als schockiert gewesen wie die teils beisammen sind). Mittlerweile ist dieses hirnlose Nachrennen hinterm bunten Blech ein Selbstzweck geworden, klar, aber die basics (von Stahl, Zuchtfortschritt und Chemie) - mein Gott, ohne die würde immer noch die Hälfte der Bevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten MÜSSEN, mit dem heutigen Verhältnis zwischen Mindestlohn und Lebensmittelpreisen absolut unvorstellbar.
Siehst ja jetzt in der Krise wo die Leute das Sparen anfangen... verzichten die am ehesten auf Handy, Urlaub, Flugreisen, oder drehen sie die Heizung ein Grad runter? An (deutschen!) Erdbeeren und Spargel wird gespart, HartzIV Empfänger müssen sich alles leisten können, Lebensmittel sind zu teuer (sonst heisst es immer Lebensmittel sind zu billig)... aber Preissteigerungen bei anderen Dingen, tja, die sind halt so.
Die Konzentration der intensiven Tierhaltung auf gewisse Regionen sind nicht zuletzt der verfügbaren Infrastruktur geschuldet. Bei armen Böden hat der Acker halt nix hergegeben, geschlossener Nährstoffkreislauf hin oder her... erst durch Importe von Eiweissfutter ging da mehr, je näher am Hafen desto besser, dem ist die Schlachtung und Verarbeitung gefolgt (Oldenburger Land, Münsterland). Wo gute Böden sind, findest du eh keine bzw. kaum Tierhaltung (Börden).
Die jetzigen Bedingungen, die deinen Nachbarn abschrecken, könnten auch die unsäglichen Auflagen, Einschränkungen und Dokumentationspflichten sein. Heutzutage hat man nur Frust wenn man boden- und tierkundig ist. Hey, wir wollen jetzt nach der Gerstenernte gern Zwischenfrucht ansäen, aber wissen gar nicht ob wir das dürfen/können/sollen weil ja die 4% Stillegung noch im Raum steht von der man nicht weiss ob sie kommt und wenn ja, wie sie kommt. Und während die da oben beraten (oder auch nicht) läuft die Zeit davonalso entweder die Zeit, oder wir haben das Geld zum Fenster rausgeschmissen
Edit: Grad noch was gefunden... wir haben ja jetzt ein tolles Freihandelsabkommen mit Neuseeland, damit wir mehr Milch und Fleisch importieren können (und dafür was genau exportieren? Hmmmm?) weil wir das ja unbedingt brauchen. Aber davon können beide Volkswirtschaften profitieren!!
Ich kotze im Strahlhttps://www.zeit.de/politik/2022-06/eu- ... grar.de%2F
Willst du ernsthaft, dass die Landwirtschaft so weitermacht wie bisher? Obwohl mittlerweile auch dem dümmsten klarsein müsste, wie groß die Lateralschäden bei der Produktion von was auch immer sind? Mein Nachbar hat übrigens nichts davon gesagt, dass ihm die körperliche Arbeit leid war, sondern die Entmenschlichung und das Fehlen von Empathie für die Kreatur hat ihn fassungslos gemacht. Sein Sohn hat leider davon nicht soviel geerbt, ihm ist egal, dass 10 Bullen in einer Tiefstreubucht stehen, die so groß ist wie mein Wohnzimmer. Aber das ist eine andere Geschichte...
Du erwähnst immer die Verbraucher, die lieber billig billig kaufen bei Lebensmitteln als auf irgend etwas anders zu verzichten. Tut mir leid, ich kenne keinen Hartzer, der in Urlaub fahren kann, der hat einfach das Recht auf freie Zeit ohne Bewerbungsstress, was ich jedem von Herzen gönne, denn ich möchte nicht in so einer Situation sein. Und was glaubst du, in welches Regal die Berufskollegen deines Mannes greifen oder deren Frauen? Ja genau ins Billig Billug Discounterregal! Solange das so ist und nicht mal die regionalen Kollegen unterstützt werden, wundere ich mich über gar nix mehr.
Die Zusammenhänge, die du so wie oben geschrieben darstellst, wären zu schön, denn dann könnte man sie abstellen, aber sie treffen mM nicht so einfach zu! Die Wirtschaftsinteressen von alten weißen Männern sind leider so groß, dass man diese Art Mensch komplett einsperren und enteignen müsste, damit sich was ändert. Solange das aber nicht so passiert, hinkt die Politik entweder mit ihren Bemühungen hinterher so wie jetzt, um überhaupt noch was zu regulieren im Sinne aller oder, wie in den letzten zig Jahren, Gesetze zu erlassen, die diesen Wahnsinn auch noch forcieren.
Was soll anders werden? Den Ansatz, den die Niederlande versuchen, finde ich richtig. Denn aus der Massentierhaltung kommen so viele schon benannte Lateralschäden, die man deutlich besser im Griff hätte, wenn sich das tatsächlich halbieren würde. Und verhungern würde deswegen niemand, es lägen nur weniger Schnitzel, Frkandel und Co auf dem Teller, was ja auch gesundheitlich besser wäre.
Auch wenn sich die Schweinehaltung (um die geht's ja wohl) nach Spanien oder sonstwoher verlagert, verlagert man die großen Probleme ja mit, die poppen dann da auf mit allen Konsequenzen. Da trifft man aber u.U. auf einen Bevölkerungstypus, der noch renitenter ist als die Niederländer/innen, das sich dann noch ganz andere Probleme ergeben können. Ist also auch eher eine Sackgasse. Aber wir hier, die das eigentlich schon seit Jahrzehnten wissen, dass es es so nicht weitergehen kann, hätten uns vielleicht schon resilienter aufgestellt und somit unsere Nahrung gesichert.
Das Anders kann nur in Richtung Gemüse und pflanzliches Eiweiß gehen. Da kommt uns die Tatsache, dass es wärmer wird, sogar entgegen, denn Feldfrüchte wie Soja und Kichererbsen brauchen etwas höhere Temperaturen als den gemäßigten Sommer aus alten Tagen. Das kann wesentlich umweltgerechter und auch in höheren Dimensionen produziert werden als Fleisch.
Heißt natürlich nicht, dass alle Vegetarier/innen werden sollen, aber dieses Gefresse von Fleisch jeden Tag ist nicht nur höchst ungesund, sondern auch unmoralisch und widerlich. Weniger täte allen gut. Und auch Milch muss nicht in den Mengen getrunken werden, dafür gibt's mittlerweile gute Ersatzprodukte, die jeder Erwachsene stattdessen nehmen könnte. Alles eine Frage der Gewöhnung.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das wird sie zwangsläufig nicht, denn auch bei uns ändern sich die Dinge. Ist halt die Frage ob man nur irgendwelchen dämlichen politischen Entscheidungen hinterherhecheln *muss*, oder ob man eigene treffen kann, die dem Betrieb und dessen verfügbaren Ressourcen angemessen sind - denn das sind zwei ganz verschiedene Dinge!SunOdyssey hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 10:24 Schade, dass du so gar nicht lesen möchtest, was ich geschrieben habe. Und immer wieder sehr polemische Argumente findest für was eigentlich?
Willst du ernsthaft, dass die Landwirtschaft so weitermacht wie bisher?
Die Entmenschlichung von was genau? Empathie für die Kreatur, warum willst du dann Zucht, Maschinen und Chemie wieder zurückdrehen? Kennst du eigentlich Schweineställe und -haltung von "früher", also mir läufts da kalt den Rücken runter... und willst du deine Kinder lieber Gänse hüten schicken als in die Schule? Es hat alles seinen Preis. Der muss, so oder so, gezahlt werden. Wenn ich mir nur anhören muss was mein Kollege für (geldwerte!) Mühen hatte einen Strohschweinestall bauen zu dürfen, da wundert mich gar nichts mehr. Jetzt bin ich nur gespannt ob der sich rechnet, oder ob's der grosse Reinfall ist, weil Schnitzel doch Schnitzel bleibt egal ob's vorher auf Stroh oder Spalten gestanden ist.Mein Nachbar hat übrigens nichts davon gesagt, dass ihm die körperliche Arbeit leid war, sondern die Entmenschlichung und das Fehlen von Empathie für die Kreatur hat ihn fassungslos gemacht.
Du wirfst mir Polemik vor?Du erwähnst immer die Verbraucher, die lieber billig billig kaufen bei Lebensmitteln als auf irgend etwas anders zu verzichten. Tut mir leid, ich kenne keinen Hartzer, der in Urlaub fahren kann, der hat einfach das Recht auf freie Zeit ohne Bewerbungsstress, was ich jedem von Herzen gönne, denn ich möchte nicht in so einer Situation sein. Und was glaubst du, in welches Regal die Berufskollegen deines Mannes greifen oder deren Frauen? Ja genau ins Billig Billug Discounterregal! Solange das so ist und nicht mal die regionalen Kollegen unterstützt werden, wundere ich mich über gar nix mehr.
Welche genau meinst du? Die Schweinebauern in den Niederlanden oder bei dir in der Nähe? Oder vielleicht die grossen Konzerneigner, die LEH-Oligarchen und ähnliche?Die Wirtschaftsinteressen von alten weißen Männern sind leider so groß, dass man diese Art Mensch komplett einsperren und enteignen müsste, damit sich was ändert
Mag sein. Aber es ist NICHT der richtige Weg, erst auf dem Rücken der Bauern eine dermassen intensive Tierhaltung aufzubauen (wer bezahlt denn die neuen Ställe, hm?) und dann per Enteignung "ups, das ist ja doch scheisse" das ganze wieder rückgängig zu machen. Merkt niemand wie hirnrissig das ist?Was soll anders werden? Den Ansatz, den die Niederlande versuchen, finde ich richtig. Denn aus der Massentierhaltung kommen so viele schon benannte Lateralschäden, die man deutlich besser im Griff hätte, wenn sich das tatsächlich halbieren würde.
Gut erkannt. Aber in Spanien ist es billiger, die haben die Mindestlöhne nicht wie wir und Umweltstandards auch nicht... und wenn's in Spanien nicht mehr geht, wie wär's mit Brasilien? Irgendwo wird die Erzeugung schon hin wandern. Aus den Augen, aus dem Sinn.Auch wenn sich die Schweinehaltung (um die geht's ja wohl) nach Spanien oder sonstwoher verlagert, verlagert man die großen Probleme ja mit, die poppen dann da auf mit allen Konsequenzen. Da trifft man aber u.U. auf einen Bevölkerungstypus, der noch renitenter ist als die Niederländer/innen, das sich dann noch ganz andere Probleme ergeben können. Ist also auch eher eine Sackgasse.
Das gab's alles schonmal. Ich weiss nicht ob es dir bewusst ist, aber "früher" war die Ernährung der Menschen auch hier ganz anders aufgebaut, und es hat auch funktioniert. Warum ist das nicht mehr so? Weil unbequem (sowohl in der Erzeugung als auch im Konsum, da muss man ja für kochen können... also früher mal)! Schau sie dir an, die Leute die jeden Tag Fleisch fressen. Die geben das freiwillig nicht auf, und eine Politik die Fleischersatz erzwingen will, wird nicht gewählt werden. Klar geht das heute einfacher mit viel Convenience-Gepansche auf pflanzlicher Basis, aber die sicher nicht gesünder ist als Fleisch mit dem Anteil an Chemie der da drin ist. Mal ganz abgesehen davon dass das Zeug auch ordentlich teuer ist - da verdienen aber die Konzerne, nicht die Bauern. Und ohne moderne Züchtung die du ja auch ganz schlimm findest, gäbe es hierzulande kein Soja.Das Anders kann nur in Richtung Gemüse und pflanzliches Eiweiß gehen. Da kommt uns die Tatsache, dass es wärmer wird, sogar entgegen, denn Feldfrüchte wie Soja und Kichererbsen brauchen etwas höhere Temperaturen als den gemäßigten Sommer aus alten Tagen. Das kann wesentlich umweltgerechter und auch in höheren Dimensionen produziert werden als Fleisch.
Letzten Endes kann man sich auf die Politik nicht verlassen, als Landwirt schon zweimal nicht, denn die wollen nicht dass es den Menschen (oder den Tieren, oder der Umwelt) gut geht, die wollen wiedergewählt werden. Landwirte eignen sich prima als Sündenbock odeder Werbeträger, je nachdem was man grade braucht.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nein, genau das sehe ich nicht.Rohana hat geschrieben: So 10. Jul 2022, 18:52
Siehst ja jetzt in der Krise wo die Leute das Sparen anfangen... verzichten die am ehesten auf Handy, Urlaub, Flugreisen, oder drehen sie die Heizung ein Grad runter? An (deutschen!) Erdbeeren und Spargel wird gespart, HartzIV Empfänger müssen sich alles leisten können, Lebensmittel sind zu teuer (sonst heisst es immer Lebensmittel sind zu billig)... aber Preissteigerungen bei anderen Dingen, tja, die sind halt so.
Ich hab um mich herum viele Menschen, die sich Sorgen um die Energiepreise und um den nächsten Winter machen und überlegen, wie sie dem am besten begegen. Dabei verzichten viele in diesem Jahr auf teuren Urlaub, machen sich Gedanken, wie sie ihren Energieverbrauch optimieren können und einige sind leider auch dazu gezwungen, sich beim kleineren Luxus im Alltag, wie es Spragel und Erdbeeren nun mal sind, einzuschränken (was beispielsweise für meine Oma, die ohne Handy, ohne Urlaub und ohne Auto in einer Mietwohnung lebt nun mal die einzige Möglichkeit ist, irgendwo zu sparen).
Ich finde es erschreckend, wie herablassend du an vielen Stellen pauschal über andere Menschen sprichst.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das ein großer Frust da ist, ist absolut verständlich.Rohana hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 11:15Mag sein. Aber es ist NICHT der richtige Weg, erst auf dem Rücken der Bauern eine dermassen intensive Tierhaltung aufzubauen (wer bezahlt denn die neuen Ställe, hm?) und dann per Enteignung "ups, das ist ja doch scheisse" das ganze wieder rückgängig zu machen. Merkt niemand wie hirnrissig das ist?Was soll anders werden? Den Ansatz, den die Niederlande versuchen, finde ich richtig. Denn aus der Massentierhaltung kommen so viele schon benannte Lateralschäden, die man deutlich besser im Griff hätte, wenn sich das tatsächlich halbieren würde.
Unverständlich ist nur, warum sich der Frust nicht gegen die Idioten richtet, die das den Landwirten aufgequatscht haben (Bauernverband und CDU), sondern gegen die, die damals schon geahnt haben, dass das nicht lange gut gehen wird (Grüne, Verbraucher- und Umweltschutz).
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Erstere möchten einen Umbau in einer für die Betriebe verträglichen Zeitspanne und wollen den Umbau entsprechend fördern.penelope hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 11:37Das ein großer Frust da ist, ist absolut verständlich.Rohana hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 11:15Mag sein. Aber es ist NICHT der richtige Weg, erst auf dem Rücken der Bauern eine dermassen intensive Tierhaltung aufzubauen (wer bezahlt denn die neuen Ställe, hm?) und dann per Enteignung "ups, das ist ja doch scheisse" das ganze wieder rückgängig zu machen. Merkt niemand wie hirnrissig das ist?Was soll anders werden? Den Ansatz, den die Niederlande versuchen, finde ich richtig. Denn aus der Massentierhaltung kommen so viele schon benannte Lateralschäden, die man deutlich besser im Griff hätte, wenn sich das tatsächlich halbieren würde.
Unverständlich ist nur, warum sich der Frust nicht gegen die Idioten richtet, die das den Landwirten aufgequatscht haben (Bauernverband und CDU), sondern gegen die, die damals schon geahnt haben, dass das nicht lange gut gehen wird (Grüne, Verbraucher- und Umweltschutz).
Bzw. teilweise keine Veränderung, schließlich ist man mit dem eingeschlagenen Weg zu frieden.
Die Zweiten wollen einen Umbau in einer viel zu kurzen Zeitspanne und das auf volle kosten der Betriebe.
Noch dazu sind die Umbaupläne/-ziele dermaßen praxisfern, dass man mit auch nur einer kleinen Spur Ahnung von der Praxis erkennt dass diese Pläne niemals umsetzbar sind.
Ohne die Zweiten währen deutlich weniger Probleme für die Betriebe vorhanden.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das Problem ist ja nicht jetzt entstanden, sondern vor mindestens 20 bis 30 Jahren, als sehr viel dazu geraten wurde, massiv zu investieren und immer mehr zu expandieren.
Natürlich tut es weh, wenn man jetzt realisiert, dass man damals auf die Falschen gehört hat. Noch länger dran festzuhalten verschärft die Probleme aber immer nur noch mehr und löst keines.
Natürlich tut es weh, wenn man jetzt realisiert, dass man damals auf die Falschen gehört hat. Noch länger dran festzuhalten verschärft die Probleme aber immer nur noch mehr und löst keines.
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich finde das auch, Rohana, du wirkst wie jemand, der/die alles richtig macht und nur die anderen liegen falsch! Sorry, so läuft es aber in dieser Welt nicht!penelope hat geschrieben: Mo 11. Jul 2022, 11:21Nein, genau das sehe ich nicht.Rohana hat geschrieben: So 10. Jul 2022, 18:52
Siehst ja jetzt in der Krise wo die Leute das Sparen anfangen... verzichten die am ehesten auf Handy, Urlaub, Flugreisen, oder drehen sie die Heizung ein Grad runter? An (deutschen!) Erdbeeren und Spargel wird gespart, HartzIV Empfänger müssen sich alles leisten können, Lebensmittel sind zu teuer (sonst heisst es immer Lebensmittel sind zu billig)... aber Preissteigerungen bei anderen Dingen, tja, die sind halt so.
Ich hab um mich herum viele Menschen, die sich Sorgen um die Energiepreise und um den nächsten Winter machen und überlegen, wie sie dem am besten begegen. Dabei verzichten viele in diesem Jahr auf teuren Urlaub, machen sich Gedanken, wie sie ihren Energieverbrauch optimieren können und einige sind leider auch dazu gezwungen, sich beim kleineren Luxus im Alltag, wie es Spragel und Erdbeeren nun mal sind, einzuschränken (was beispielsweise für meine Oma, die ohne Handy, ohne Urlaub und ohne Auto in einer Mietwohnung lebt nun mal die einzige Möglichkeit ist, irgendwo zu sparen).
Ich finde es erschreckend, wie herablassend du an vielen Stellen pauschal über andere Menschen sprichst.
Ich will nichts zurückdrehen, ich habe sogar explizit beschrieben, wie ich eine Zukunft sehe, GSD nicht nur ich. Daher kannst du dir tatsächlich solche Kommentare einfach mal sparen mit "Gänseliesel" und so. Lesen hilft übrigens und Verstehen noch mehr!
Ja, euch könnte es jetzt an den Kragen gehen, aber ja und? Das bahnte sich seit Jahrzehnten doch an, warum habt ihr diesen Wahnsinn denn mitgemacht? Und wenn es dir und deiner Familie inviduell schlechter gehen, vielleicht wird dein Blick auf die "Hartz IVler" ja mal empathischer. Ich hatte so eine Phase auch mal im Leben und habe nicht so verbal auf andere eingedroschen, sondern mich um mein Überleben gekümmert. Das hat mich aus der Krise geholt und der Wandel über Ansichten und mein Berufsbild, aber nicht das Schreien über die Ungerechtigkeit der Welt, der blöden Politik und schon gar nicht das Verharren auf einer Position, die mir und der Welt einfach schadet.
Deshalb habe ich immer weniger Mitleid mit dir und deiner eventuellen zukünftigen Situation, die gabt ihr euch selbst geschaufelt. Und auf den Rest deiner überheblichen und tlw rotzigen Schreibe antworte ich nicht mehr, sind verschwendete Zeilen.
