Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3741

Beitrag von Rohana »

penelope hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 08:34 Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo die des Anderen beginnt.
In der Landwirtschaft ist es durchaus sinnvoll gewisse Rahmenregelungen zu haben. Aber Gesetze, die dermassen im Detail regeln wer was wann zu tun und zu lassen hat wie z.B. die aktuelle Düngeverodnung, sind einfach der Sache nicht angemessen. Wir arbeiten ja nicht mit Robotern, sondern mit Lebewesen, Boden und Wetter, die halten sich nicht an Gesetze und sind nicht standartisiert :kaffee: (auch wenn einige hier vielleicht meinen dass alles was nicht kunterbunte perma-Mischkultur ist, schon ganz nahe dran ist an Roboter...)

In dem Kontext ganz interessant, der Bericht des Nationalen Normenkontrollrats zu den Belastungen durch neue Gesetzt... wusste nichtmal dass wir sowas haben:
https://www.agrarheute.com/politik/land ... tet-594159
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3742

Beitrag von emil17 »

Der Link kommt mir grad recht.
Die rechnen aus, was die Gesetzgeber die Landwirtschaft kosten.
Kann man machen.
Es ist aber unmoralisch, mit keinem Wort zu erwähnen, was die gleiche Landwirtschaft vom gleichen Staat alles bekommt.
Da gäbs nämlich auch einen Spitzenplatz.
Der Großteil der Gesetze oder Verodnungen regelt einfach nur, dass man Andere nicht einschränkt oder gefährdet.
Der Andere kann auch die Umwelt sein.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3743

Beitrag von emil17 »

Dyrsian hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 07:15 Es ist übrigens auch dieser Mainstreammensch, der überwiegend die Steuern für all die so praktischen Dinge wie Straßen, Züge, Krankenhäuser usw. bezahlt.
Verächtlichkeit ist hier fehl am Platz!
Man macht sich hier nicht über die Mainstreammenschen generell lustig, sondern über die, die sich beklagen, statt im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste aus ihrem Leben zu machen.
Entweder wird man nass, oder man nimmt einen Schirm mit, oder man bleibt zu Hause. Dann gibt es noch die, welche sich über den Wetterbericht beschweren, und die waren gemeint.
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sybille
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3744

Beitrag von sybille »

emil17 hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 16:19 Man macht sich hier nicht über die Mainstreammenschen generell lustig, sondern über die, die sich beklagen, statt im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Beste aus ihrem Leben zu machen.
Entweder wird man nass, oder man nimmt einen Schirm mit, oder man bleibt zu Hause. Dann gibt es noch die, welche sich über den Wetterbericht beschweren, und die waren gemeint.
:daumen:
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3745

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 16:15 Der Link kommt mir grad recht.
Die rechnen aus, was die Gesetzgeber die Landwirtschaft kosten.
Kann man machen.
Es ist aber unmoralisch, mit keinem Wort zu erwähnen, was die gleiche Landwirtschaft vom gleichen Staat alles bekommt.
Da gäbs nämlich auch einen Spitzenplatz.
Naja. Die Landwirtschaft ist nicht das einzige was vom Staat bedacht wird. Vor allem sind unter denen die richtig fett Kohle bekommen, jede Menge Behörden, Naturschutzverbände, Schlagmichtot... kann aber jeder einsehen, da gibt's ne nette Website dafür. Ob es die für alle anderen subventionierten Wirtschaftszweige auch gibt?
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3746

Beitrag von emil17 »

Nun ja, es gibt privatrechtliche Vereine in Naturschutz wie auch im TÜV und noch anderweitig, etwa beim Brandschutz, die hoheitliche Aufgaben wahrnehmen und dafür selbstverständlich Geld bekommen. Dafür müssen sie ihre Jahresergebnisse offenlegen. Daran ist nichts schlecht.
Ansonsten scheisst der Teufel gewöhnlich auf den grössten Haufen, ich denke du weisst was ich meine.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3747

Beitrag von strega »

Dyrsian hat geschrieben: Mi 8. Jun 2022, 07:15
strega hat geschrieben: Di 7. Jun 2022, 21:41 Und halt nicht Buckeln und Kriechen vor den Vorgaben, die andere einem auferlegen, dass mensch kaum noch atmen kann, was die mainstream Menschen aber in Kauf nehmen,
Weiß du, das Problem ist auch manchmal: Mit zwei Kindern und einem Hypothekendarlehen kann man nicht mehr für 1000€ pro Monat irgendwo in Europa ein bisschen auf einem Hof arbeiten. Da wird man zum Mainstreammensch, der ein geregeltes Umfeld mit ausreichendem Einkommen für böse Smartphones, Klassenfahrten und Urlaub am Meer verdienen muss.
Es ist übrigens auch dieser Mainstreammensch, der überwiegend die Steuern für all die so praktischen Dinge wie Straßen, Züge, Krankenhäuser usw. bezahlt.
Verächtlichkeit ist hier fehl am Platz!
das mit der Verächtlichkeit hast du so interpretiert
ich hab das so nie beabsichtigt zu sagen
ich wollt nur die Leut inspirieren, die sich inspirieren lassen mögen :ohm:
wer sich entschieden hat für ein Darlehen mit Kindern und sonstwas, der stehe halt dazu
das ist seine/ihre Entscheidung
und fertig
da muss mensch sich weder legitimieren noch andere angreifen, die das nie so machen wollen

wer ein mega- Darlehen abzahlen muss tue das einfach und fertig :flag:

in Sachen Strassen, Züge (die muss ich zahlen mit horrenden Preisen), Krankenhäuser beanspruche ich seit Jahrzehnten sehr wenig für mich, ich denk das ist legitim, sogar auch hier in Schland, ich heile mich lieber selbst

KV muss eh jeder blechen im besten Schland aller Zeiten, egal ob er/sie/es in Anspruch nimmt oder nicht, also brauchst dich jetzt net benachteiligt fühlen :kuuh:
dafür, dass ich die Radwege abnutze ohne
E-Bike, dafür muss ich glaub nicht um Entschuldigung bitten, auch nicht im besten Schland aller Zeiten und wo mensch ohne ebike so langsam als assi gilt, aber da bin ich stolz drauf :fypig:
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3748

Beitrag von Rohana »

Ob man KV in Anspruch nimmt oder nicht, das sucht man sich im Zweifelsfall nicht aus...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3749

Beitrag von strega »

Rohana hat geschrieben: Fr 10. Jun 2022, 23:38 Ob man KV in Anspruch nimmt oder nicht, das sucht man sich im Zweifelsfall nicht aus...
doch doch
machst dich wieder mal zum Opfer der Umstände........
kannst mich jetzt hassen,
aber auch das entscheidest DU und sonst niemand :)
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3750

Beitrag von Rohana »

Es kann niemand vorhersehen Unfälle zu haben oder schwere Krankheiten zu entwickeln. Das passiert nunmal und nichtmal der beste Lebenswandel kann einen davor bewahren. Das anzuerkennen hat nichts mit sich zum Opfer machen zu tun, sondern mit Realitätssinn. Wer für seine Familie vorsorgen will/muss, wer einer gefährlicheren Arbeit als einem Bürojob nachgeht (sorry), der tut gut daran kranken(- und anderweitig) versichert zu sein. Es hat schon seine Gründe warum sich dieses Modell historisch entwickelt hat. Die Anfänge davon reichen immerhin zu den Standesgesellschaften des Mittelalters zurück.
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