Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ganz klar, aber wenn genau das ein Faktor ist, der einen im eigenen Arbeiten/Leben besonders stört, dann macht es Sinn, diesen Aspekt auch bei der Ausrichtung des Betriebes mit einzubeziehen.
Sich an eine Betreiberfirma von Biogasanlagen oder Solarpars zu hängen oder sich in hoch subventionierten Bereichen zu spezialisieren und sich dann zu beklagen, dass man so sehr reguliert und abhängig ist, ergibt halt keinen Sinn. Die Bedingungen geht man ja sehenden Auges ein.
Sich an eine Betreiberfirma von Biogasanlagen oder Solarpars zu hängen oder sich in hoch subventionierten Bereichen zu spezialisieren und sich dann zu beklagen, dass man so sehr reguliert und abhängig ist, ergibt halt keinen Sinn. Die Bedingungen geht man ja sehenden Auges ein.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Motivation ist andersrum: Keiner sagt, dass das Rezept für alle anderen auch taugt. Aber man soll auch nicht diejenigen, die für sich eine Nische gefunden haben, runtermachen mit "wenn das jeder täte ... " - nur damit man sein pessimistisches Marktbild weiterhin aufrecht halten kann.Rohana hat geschrieben: Di 7. Jun 2022, 09:56 Es nervt mich jedenfalls wenn hier mal wieder Kommentare kommen vonwegen X in Y macht Z nach dem Motto, du musst das nur so und so machen. Ist ja schön, ich gönne es jedem einen florierenden Betrieb zu haben, nur heisst das nicht dass es immer und überall so für jeden funktioniert. Für die meisten tut es das nämlich nicht, siehe "Nische". C'est tout.
Klar, wenn für mich alles was sich mit weniger als 100 ha abgibt, Kleingefrickel ohne wirtschaftliche Zukunft ist, dann darf es sowas nicht geben.
Nun ist also die Brennesselsalznische in der EU schon besetzt. Aber irgendwie ist der ja draufgekommen.
Für einen anderen rechnet sich vielleicht das Scheunendach voll PV und Brennholz für die Ferienwohnungen in 10 kg Kartons, auch der ist nicht per mainstream draufgekommen und darum gehts doch. Biolandbau gibts auch nicht, weil die ersten die das gemacht haben damals auf die Experten und Berater von Fach und Amt gehört haben.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Zudem der Titel des Themas ja allgemein „Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion“ ist, und nicht „Schlechte Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion“. Es muss folglich nicht jede positive Meldung oder jeder positive Bericht mit
- da könnt ja jeder kommen
- das haben wir noch nie so gemacht
- das machen wir immer so
abgetan werden.
- da könnt ja jeder kommen
- das haben wir noch nie so gemacht
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
z.B. was du und ich in unseren Gemüsegärten tunRohana hat geschrieben: Di 7. Jun 2022, 10:50 Eule, was ist denn für dich nicht-kommerzielle Landwirtschaft?
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ah... naja ich zähle Garten halt nicht als Land*wirtschaft*
reine Verständnisfrage.
Ich würde übrigens gern auch positives melden. Nur irgendwie gibt's da nicht so reichlich derzeit in den Medien bzw. in der Politik
positiv ist allerdings der Regen der letzten Tage, bei uns Gott sei Dank nicht als Unwetter, sondern als zärtliche Gewitter mit viel Rums und nix dahinter, und sanfter bis mittlerer Landregen... so darf das gerne nochmal 50l machen.
Ich würde übrigens gern auch positives melden. Nur irgendwie gibt's da nicht so reichlich derzeit in den Medien bzw. in der Politik
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wir hatten weniger Glück, es kam ein ganz giftiger Sturm vorbei, der haufenweise armdicke Lärchenäste geschmissen und sogar einzelne Bäume entwipfelt hat. Einige, und das war dann wieder Glück, gingen knapp am Auto vorbei.
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strega
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
ich sag nie dass alle irgendwas machen solltenRohana hat geschrieben: Mo 6. Jun 2022, 22:31 Sowas nennt man Nische, die sich unter anderem dadurch definiert, dass sie nicht funktioniert wenn's jeder macht.
ich geb nur Impulse
weil ich jetzt zum Beispiel wieder das Geheule über die Kunstdüngerpreise höre
auf Sardinien damals das Geheule betreffs Futter für die Schafe gehört habe,
halt das kaufbare Glump, mit genmanipuliertem Soja aus Amiland usw, das wurde immer teurer,
aber die restlichen Komponenten ohne Gensoja könnten die Bauern leicht selbst anbauen und wären dann unabhängig...
ja, einer hats gemacht, den ich gut kannte, und der hat ein grosses Stück Freiheit zurückerobert
vielleicht machen es jetzt ja auch mehrere
klar, mensch kann alles so lassen wies immer war und weiter heulen, geht auch, ist immer persönliche Freiheit,
und das ist ja weiss Gott nicht nur in der Landwirtschaft so
ich stelle halt Fragen wie was besser laufen kann, nicht im Sinne von noch mehr Ausbeutung, Gewinnmaximierung ums Verrecken, Vergiftung, Versklavung, auch an die Banken
ich stelle Fragen
wie es auch anders gehen kann
und es geht anders
und was ist daran verwerflich, wenn jemand seine eigene gute Nische begeistert in Besitz nimmt und was richtig Tolles daraus macht?
Ist es nicht genau das, was eigentlich das Schöne und Kreative am Erwerbsleben ausmacht?
Und halt nicht Buckeln und Kriechen vor den Vorgaben, die andere einem auferlegen, dass mensch kaum noch atmen kann, was die mainstream Menschen aber in Kauf nehmen,
klaglos oft nicht, zum Glück, das heisst dass sie noch was fühlen,
aber klagen hilft da nicht weiter, da hilft nur was anders machen weiter
aber manche machen die Nische anderer nieder, weil sie sich nicht in der Lage sehen, ihre eigene erstens zu denken und zweitens zu realisieren oder halt ne Veränderung ihrer Zustände,
die wird nicht von aussen kommen, die kommt nur von uns selbst
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Tja, das buckeln und kriechen. Gegen Gesetze kann man sich so schlecht wehren in D, weisst du. Wenn's so einfach wäre zu machen was man möchte, was man für richtig hält, was im Rahmen des Möglichen und Sinnvollen liegt...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Weiß du, das Problem ist auch manchmal: Mit zwei Kindern und einem Hypothekendarlehen kann man nicht mehr für 1000€ pro Monat irgendwo in Europa ein bisschen auf einem Hof arbeiten. Da wird man zum Mainstreammensch, der ein geregeltes Umfeld mit ausreichendem Einkommen für böse Smartphones, Klassenfahrten und Urlaub am Meer verdienen muss.strega hat geschrieben: Di 7. Jun 2022, 21:41 Und halt nicht Buckeln und Kriechen vor den Vorgaben, die andere einem auferlegen, dass mensch kaum noch atmen kann, was die mainstream Menschen aber in Kauf nehmen,
Es ist übrigens auch dieser Mainstreammensch, der überwiegend die Steuern für all die so praktischen Dinge wie Straßen, Züge, Krankenhäuser usw. bezahlt.
Verächtlichkeit ist hier fehl am Platz!
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo die des Anderen beginnt.
Der Großteil der Gesetze oder Verodnungen regelt einfach nur, dass man Andere nicht einschränkt oder gefährdet. Mir fällt gerade kein Bereich ein, in dem ich durch ein Gesetz eingeschränkt werde, wo keinen Sinn dahinter sehe. Auf der Straße vor dem Kindergarten ist Tempo 30 vorgeschrieben, mehr darf ich per StVO nicht fahren. Da mit 80 vorbei zu heizen wäre aber halt auch einfach verantwortungloser und egositischer Mist. 95% der Menschen sind vermutlich in der Lage, das von sich aus zu erkennen. Den letzetn 5%, die diese Erkenntnis nicht haben oder nicht haben wollen, muss man es halt verbieten.
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Obwohl: mir fällt soch ein Gesetz ohne für mich erkennbaren Sinn und Zweck ein: das Canabisverbot. Aber da ist ja immerhin eine Änderung in Sicht.
Der Großteil der Gesetze oder Verodnungen regelt einfach nur, dass man Andere nicht einschränkt oder gefährdet. Mir fällt gerade kein Bereich ein, in dem ich durch ein Gesetz eingeschränkt werde, wo keinen Sinn dahinter sehe. Auf der Straße vor dem Kindergarten ist Tempo 30 vorgeschrieben, mehr darf ich per StVO nicht fahren. Da mit 80 vorbei zu heizen wäre aber halt auch einfach verantwortungloser und egositischer Mist. 95% der Menschen sind vermutlich in der Lage, das von sich aus zu erkennen. Den letzetn 5%, die diese Erkenntnis nicht haben oder nicht haben wollen, muss man es halt verbieten.
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Obwohl: mir fällt soch ein Gesetz ohne für mich erkennbaren Sinn und Zweck ein: das Canabisverbot. Aber da ist ja immerhin eine Änderung in Sicht.
