Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3671

Beitrag von emil17 »

Ist wahrscheinlich die langfristig bessere Variante, denn sonst zahlst du Gebühren für ein Label und kriegst seltsame Auflagen, weil andere mit dem gleichen Label sich nicht an die Idee dahinter halten, sondern die Regeln soweit möglich dehnen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3672

Beitrag von emil17 »

Ferry hat geschrieben: Do 31. Mär 2022, 20:22 Sie haben die Förderung beantragt und auch bekommen, aber es wird gefördert das eine Firma dir die Hecke pflanzt. Mit konventionellen Pflanzen.
Mit anderen Pflanzen wäre es nicht förderfähig.
Kann es sein, dass hier der Begriff konventionell im Sinne von einheimisch verwendet wurde?
Die üblichen Heckengehölze und Bäume werden von Forstbaumschulen erzeugt, da ist weder viel Aufwand für Pflanzenschutz noch für Düngung notwendig.
Offenbar kann man nur tatsächliche Kosten abziehen, also nicht sich den eigenen Zeitaufwand als Fremdkosten verrechnen, und sich so selber bezahlte Arbeit verschaffen.
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penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3673

Beitrag von penelope »

Zu den Hecken: vermutlich wird die Auflage für die Förderung gewesen sein, dass der günstigste Anbieter der Pflanzen zu wählen ist und damit wären dann die Bio-Baumschulen raus. Das wäre eine übliche Regelung. Der Sinn dahinter ist nachvollziehbar: es soll verhindert werden, dass sich Leute gegenseitig Aufträge zu überhöhten Preisen zuschustern und sich dass dann auch noch fördern lassen. Leider schränken solche Regelungen dann auch Leute mit guten Absichten ein.

Zu Tönnies: da entscheidet sich ein Unternehmer, mit den Millionengewinnen, die seine Firma abwirft, einen Fußballverein zu fördern anstatt die Bedingungen für Mensch und Tier in seinem Unternehmen zu verbessern. Man kann nicht alles auf die Konsumenten schieben...
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3674

Beitrag von Rohana »

penelope hat geschrieben: Fr 1. Apr 2022, 10:05 Man kann nicht alles auf die Konsumenten schieben...
Natürlich nicht. Für die Handlungen von Tönnies ist direkt niemand ausser Tönnies verantwortlich. Aber der Konsument hat es wie immer in der Hand, ob der Metzger um die Ecke überlebt oder Tönnies - so es denn noch einen Metzger um die Ecke gibt :ua:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Ferry
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3675

Beitrag von Ferry »

und wie viel man sich über "seine Produzenten" informiert oder nicht entscheidet der Konsument auch selber.
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3676

Beitrag von Rohana »

Heute beim Kaffee, die Uroma ist auch dabei. "Mei, das Troi, da hat's ja bald wieder Preise wie früher zu unserer Zeit!" - weil wir drüber spekulierten ob evtl bald 40 €/dt drin sind. Zu "ihrer" Zeit hat allerdings weder Diesel noch Kunstdünger einen Arm und ein Bein gekostet, ich sag nur KAS 92€/dt :ohoh: :bang:
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Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3677

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Rohana hat geschrieben: So 1. Mai 2022, 17:17 Heute beim Kaffee, die Uroma ist auch dabei. "Mei, das Troi, da hat's ja bald wieder Preise wie früher zu unserer Zeit!" - weil wir drüber spekulierten ob evtl bald 40 €/dt drin sind. Zu "ihrer" Zeit hat allerdings weder Diesel noch Kunstdünger einen Arm und ein Bein gekostet, ich sag nur KAS 92€/dt :ohoh: :bang:
1950 kostete der Liter Diesel 17,2 Cent und Kalkammonsalpeter 7,35 €/dt
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3678

Beitrag von emil17 »

Wieviel ist das kaufkraftbereinigt?
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
manne63
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3679

Beitrag von manne63 »

Ich habe einen Dieselpreis 1950 von 0,34DM gefunden.
Ein Hühnerei kostete 0,22DM.
Ein Kilo Brot 0,46DM
https://www.was-war-wann.de/historische ... reise.html
Wenn alle Menschen Idealisten wären ,wäre die Welt dann ideal?
penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3680

Beitrag von penelope »

17 Cent 1950 entsprechen einer Kaufkraft von kanpp 3 Cent heute.


Das durchschnittliche Bruttomonateinkommen lag 1950 bei 135 Euro, 2021 bei 4100 Euro.
(Daten zum mittlerein Einkommen hab ich leider nicht für 1950 gefunden. Aktuell liegt das mittlere Montasbrutto in Deutschland bei etwa 3600 Euro. Die Differenz zwischen durchschnittleichen und mittleren Einkommen wird 1950 geringer gewesen sein, als heute)
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