Meine Feststellungen, und ich bin nur einer und nicht zwei, haben keinen religiösen Hintergrund.Manfred hat geschrieben: Fr 4. Feb 2022, 08:47 Dass ihr zwei mit allen Gewalt eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft, das Bodeneigentum in der Hand einiger weniger Großinvestoren, und die Nahrungsmittelversorgung in der Hand einiger weniger Konzerne wollt, ist ja nicht neu...
Es ist so einfach, sich dem Bösen hinzugeben, wenn man für sich selbst eine moralische Rechtfertigung dafür erfinden, und die Realität komplett ausblenden kann.
Weniger Produktion von deutschem, meinetwegen auch schweizerischem, Industriefleisch in Masthallen ist nicht zwingend eine schlechte Nachricht.
Die Entwicklung von vielen Kleinen hin zu wenigen Grossen findet in jeder Branche statt, die sehr produktiv in Massengütern ist.
Sie wird vor allem von den Produzenten selber vorangetrieben (Effienzfalle).
Dass Grossinvestoren die Welt unter sich aufteilen, ist ebenfalls nicht neu und durchaus nicht auf die Landwirtschaft beschränkt.
Bei der gegenwärtigen Wirtschaftsordnung ist es wohl so, dass das ein Spiel ist, in dem es in allen Branchen wenige Gewinner und sehr viele Verlierer geben wird.
Die Unterstellung, ich wolle das und sei deshalb böse, ist gleich zu bewerten wie dass der Meteorologe das von ihm vorhergesagte oder beschriebene Wetter "will". Gibt der sich dem "Bösen" hin, wenn einem sein Wetterbericht nicht passt? Welche Realität blendet er aus, und welche Realität blendet derjenige aus, der ihm diesen Vorwurf macht?
Will man wirklich eine Welt, wo alle immerfort wachsen müssen, indem sie in kürzerer Zeit billiger mehr produzieren und die Kollateralschäden der Umwelt, dem Sozialsystem und zukünftigen Generationen überlassen werden?

