Oelkanne hat geschrieben: Mi 5. Jan 2022, 20:21
wenn du eina Karte im A4 Format nimmst, sind alleine die Fäden des Gitters etliche Kilometer breit. Du wirst also mit Sicherheit ein Platz für das Bohrloch finden.
... weshalb die Linien am Rand mit ihrer Koordinate angeschrieben sind und weshalb die Linien bei jedem Masstab einer Karte gerade so dick sind, dass man sie sieht.
Mit einem modernen GPS kann man den Schnittpunkt im Gelände auf 1 cm genau einmessen.
Oelkanne hat geschrieben: Mi 5. Jan 2022, 20:21
Man darf durch Naturschutzgebiete Autobahnen bauen, Tagebaue betreiben usw. Da ist ein etwa 50 cm im Durchmesser messender Betonkreis mit einem Alurohr drin, das kleinste Problem.
Zudem muss man für einen vollständigen Überblick über die Grundwasserqualität in Deutschland auch im Naturschutzgebiet, in der Stadt usw messen.
Das ist richtig, und es gibt für standortgebunden Anlagen im Aussenbereich immer solche Ausnahmegenehmigungen. Wenn es nicht geht, weil es einen Swimmpingpool auf dem Bonzenhügel oder den Elfmeterpunkt eines Fussballstadions oder die Mitte eines Flusses trifft, hat man Verschieberegeln, die so gewählt sind, dass kein Einfluss auf die zu messende Grösse erkennbar ist. Der Punkt steht immer noch für die gleiche Fläche, nur die Bodennutzung der Oberfläche ändert sich, es sei denn, dies werde in den Ausweichregeln explizit gefordert.
Schwierig wird es dort, wo kein Grundwasser erreichbar ist, etwa im Gebirge. Noch schwieriger wird es, wenn der Grnudwasserspiegel unter die Messtiefe absinkt, etwa durch Entnahme zu Bewässerungszwecken.
Oelkanne hat geschrieben: Mi 5. Jan 2022, 20:21
Früher durfte man überall Rauchen, Alkohol gabs immer und überall, die Autos fuhren mit Blei im Benzin, geheizt wurde mit Öfen im Wohnraum. Mechaniker wuschen sich ihre Hände in Benzin (das kräftig Benzol enthielt) usw usw.
Alles ist erwiesener Maßen krebserzeugend und heute nicht mehr üblich.
das soll nicht heißen dass die Wirkstoffe wie Weihwasser sind, aber ein kausaler Zusammenhang ist nur sehr schwer konstruierbar...
Oh- doch, den gibt es, und jeder kennt ihn. die allgemen steigende Lebenserwartung, die zum Teil der verbesserten Medizin, zum Teil der Lebensmittelhygiene, und zum Teil eben auch dem Verbot solcher Stoffe zu verdanken ist.
Ferry hat geschrieben: Mi 5. Jan 2022, 20:38
Mir persönlich sind irgendwelche Messwerte total egal.
Wenn man gewise Sauereien einschränken will, bekmmt man es mit Juristen zu tun, und dann braucht man Zahlen für etwas, was der gesunde Menschenverstand auch ohne begreift.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.