Das mache ich sonst auch mit einem großen Teil der Beerenernte. Normalerweise verarbeite ich schon recht viel frisch zu z.B. Schütteljohannisbeeren weil wir davon einfach unheimlich viel zu Pfannkuchen brauchen und der ganze große Rest an Beeren kommt in den Froster. 2020 waren das 14kg.Ferry hat geschrieben: Di 4. Jan 2022, 08:27 Ich bin dazu übergegangen die Beeren einzufrieren und dann im Winter die Marmelade zu kochen.
Im Frühjahr 2021 haben wir die gesammelten gefrorenen Beeren zusammen mit einer radikalen Rhabarberernte zu Grütze verarbeitet.
Für mich wird Grütze an sich mit Sago gemacht, notfalls mit Stärke. Da das beides beim einkochen nicht funktioniert, habe ich mich zähneknirschend auf Gelierzucker 1:2 eingelassen. Und was soll ich sagen? Das ist OK, ein funktionierender Kompromiss.
So kamen dann 19,6l rote Grütze aus verschiedenen Johannisbeeren, Aronia und Rhabarber zusammen.
Tja, 2021 sind eigentlich nur die Vögel satt geworden von unseren Beeren, das ist schon ein gewaltiger Verlust.
Ich bin mir nicht sicher wie wir den Beerengarten sichern können, aber wir müssen etwas tun, um unseren Teil zu sichern.
Wir geben den Tieren hier wirklich viel ab und haben Vogelnährgehölze für sie gepflanzt, lassen immer einen Teil für die Natur, aber irgendwann ist auch mal gut.

