Land hat einen intrinsischen Wert.
Nehmen wir eine hypothetische globale Katastrophe an ("Zombieapokalypse").
Was nutzen dir dann deine Aktienpakete, deine ETF-Sparpläne, deine Goldmünzen und deine Bitcoins? Nüscht!
Aber auf deinem Land kannst du weiterhin Kartoffeln anbauen.
(Das gilt natürlich nur für selbstgenutztes Land, nicht für spekulation auf Wertsteigerung bei Bauland)
Einen Schritt weiter: Wenn du vor 30 Jahren einen Walnussbaum und ein paar Hochstamm-Obstbäume gepflanzt hast, musst du jetzt nicht mal was anbauen sondern kannst "einfach ernten". Das kann man schwer in Prozent-Rendite umrechnen. Ist aber eine Investition in eine sichere Zukunft. Klar kann der Baum auch sterben. Daher würde ich keine Plantage mit 200 gleichen Apfelbäumen anlegen. Aber genau so gut kann der Tesla-Kurs morgen auf Null fallen. Ein bisschen Diversifizierung schadet weder im einen noch im anderen Fall.
Es gibt da eine interessante Folge beim "Tartortreiniger" wo ein Prepper in Fahrradanhänger investiert weil er der Meinung ist, dass die nach der Katastrophe das wertvollste Gut sein werden.

