Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Verteilung der Ministerien scheint zu stehen.
Sowohl das Landwirtschafts- als auch das Umweltministerium gehen an die Grünen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... c3f211b2a9
Aus Grünen Kreisen hört man nun, dass in Deutschland 50.000 landwirtschaftliche Betriebe ausreichend wären.
Auch die Presse trommelt, dass die Bio-Landwirtschaft effektiver und kostengünstiger werden muss.
Wir werden die nächsten Jahre also sehr viele Betriebe verlieren und der Rest muss entsprechend wachsen.
Sowohl das Landwirtschafts- als auch das Umweltministerium gehen an die Grünen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... c3f211b2a9
Aus Grünen Kreisen hört man nun, dass in Deutschland 50.000 landwirtschaftliche Betriebe ausreichend wären.
Auch die Presse trommelt, dass die Bio-Landwirtschaft effektiver und kostengünstiger werden muss.
Wir werden die nächsten Jahre also sehr viele Betriebe verlieren und der Rest muss entsprechend wachsen.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das hört man nun? Wo denn?Manfred hat geschrieben: Mi 24. Nov 2021, 12:48 Aus Grünen Kreisen hört man nun, dass in Deutschland 50.000 landwirtschaftliche Betriebe ausreichend wären.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Aus den Kreisen, in denen entsprechende Gespräche zwischen Landwirtschaftsvertretern und grünem Spitzenpersonal geführt werden.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Und diese Kreise kommen dann zu Dir, um brühwarm zu berichten?
Ganz ehrlich: ich halte das (wenn überhaupt) für reinen Buschfunk.
Ganz ehrlich: ich halte das (wenn überhaupt) für reinen Buschfunk.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das kannst du natürlich gerne. An der Situation ändern wird es aber nichts.
Meine Prognose für die nächsten Jahre ist eine weitere Beschleunigung des Strukturwandels in der Landwirtschaft und eine weitere Umverteilung aus den Agrarbudgets heraus hin zu NGOs, Ämtern, der privaten Kontrollwirtschaft etc.
Da gleichzeitig die Inflation weiter laufen wird, werden die verbleibenden Agrarzahlungen zunehmend entwertet, während alle Faktorkosten stark steigen.
Diesem Druck können nur relativ intensive Nischenproduzenten mit Preissetzungsmacht standhalten. Der Rest der Fläche wird wird weiter zu größeren Betrieben mit effizienterem Zeit- und Maschineneinsatz wandern.
Meine Prognose für die nächsten Jahre ist eine weitere Beschleunigung des Strukturwandels in der Landwirtschaft und eine weitere Umverteilung aus den Agrarbudgets heraus hin zu NGOs, Ämtern, der privaten Kontrollwirtschaft etc.
Da gleichzeitig die Inflation weiter laufen wird, werden die verbleibenden Agrarzahlungen zunehmend entwertet, während alle Faktorkosten stark steigen.
Diesem Druck können nur relativ intensive Nischenproduzenten mit Preissetzungsmacht standhalten. Der Rest der Fläche wird wird weiter zu größeren Betrieben mit effizienterem Zeit- und Maschineneinsatz wandern.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
"Das hört man nun? Wo denn?"
Manche Leute hören offenbar das Gras wachsen, selbst im November.
"Meine Prognose für die nächsten Jahre ist eine weitere Beschleunigung des Strukturwandels in der Landwirtschaft und eine weitere Umverteilung aus den Agrarbudgets heraus hin zu NGOs, Ämtern, der privaten Kontrollwirtschaft etc. "
Nachdem es die Landwirtschaft selbst nicht schafft, umweltverträglicher und nachhaltiger zu werden, könnte das ja eine gute Nachricht sein.
"Der Rest der Fläche wird wird weiter zu größeren Betrieben mit effizienterem Zeit- und Maschineneinsatz wandern."
Wie das dann geht, hat man ja im von Dir verlinkten Beitrag über die Gemüseproduzenten lesen können.
"Da gleichzeitig die Inflation weiter laufen wird, werden die verbleibenden Agrarzahlungen zunehmend entwertet"
Das erwischt alle, auch Lohn -und Sozialhilfeempfänger und Rentner.
Manche Leute hören offenbar das Gras wachsen, selbst im November.
"Meine Prognose für die nächsten Jahre ist eine weitere Beschleunigung des Strukturwandels in der Landwirtschaft und eine weitere Umverteilung aus den Agrarbudgets heraus hin zu NGOs, Ämtern, der privaten Kontrollwirtschaft etc. "
Nachdem es die Landwirtschaft selbst nicht schafft, umweltverträglicher und nachhaltiger zu werden, könnte das ja eine gute Nachricht sein.
"Der Rest der Fläche wird wird weiter zu größeren Betrieben mit effizienterem Zeit- und Maschineneinsatz wandern."
Wie das dann geht, hat man ja im von Dir verlinkten Beitrag über die Gemüseproduzenten lesen können.
"Da gleichzeitig die Inflation weiter laufen wird, werden die verbleibenden Agrarzahlungen zunehmend entwertet"
Das erwischt alle, auch Lohn -und Sozialhilfeempfänger und Rentner.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das der Strukturwandel hin zu immer größeren Betrieben sehr wahrscheinlich weitergehen wird, nehmen wohl so ziemlich alle hier an.
Aber dass "die Grünen" in irgendwelchen ominösen Kreisen beraten sollen, dass es nur noch eine bestimmte Anzahl von Betrieben geben soll, wo doch hier vor kurzem gerade noch sehr ausgiebig auf "die Grünen" mit ihrer naiven Vorstellung der Bullerbü-Landwirtschaft geschimpft wurde.... Also Hauptsache "die" sind die Bösen.
Aber dass "die Grünen" in irgendwelchen ominösen Kreisen beraten sollen, dass es nur noch eine bestimmte Anzahl von Betrieben geben soll, wo doch hier vor kurzem gerade noch sehr ausgiebig auf "die Grünen" mit ihrer naiven Vorstellung der Bullerbü-Landwirtschaft geschimpft wurde.... Also Hauptsache "die" sind die Bösen.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was verstehst du an dem Beitrag nicht?emil17 hat geschrieben: Mi 24. Nov 2021, 17:21 Wie das dann geht, hat man ja im von Dir verlinkten Beitrag über die Gemüseproduzenten lesen können.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Am Beitrag verstehe ich alles.
Was ich nicht verstehe: Seit 50 Jahren wird auf Teufel komm raus intensiviert und rationalisert, und die Lage der Betriebe wird immer schlechter.
Entweder stimmt das nicht und Jammern gehört dazu, oder man sollte vielleicht mal die Strategie überdenken.
Wenn ein Betrieb sich vergrössert und noch effizienter wird, aber weiterhin nur an einen Grossabnehmer liefern kann, dann wird der halt noch ein paar Cent weniger zahlen, und nichts hat sich geändert. Also hift grösser und effizienter alleine nicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Bei uns gibt es den wahren Spruch "Auf ein Pferd kannst Du nicht setzen. Du musst schon mehrere in Deinem Stall haben oder etwas ganz anderes machen."
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
