Also, nachgefragt: Gibt's schon, lohnt sich aber für uns nicht weil wir zuwenig Betriebsstunden machen! Wenn ich die Werbung lesen würde die ständig ins Haus flattert, da werden uns ja auch Garantieverlängerungen und alles mögliche für die Neumaschine vom letzten Jahr angebotenRohana hat geschrieben: Sa 23. Okt 2021, 11:03Ich wüsste nicht dass es sowas hier gibt, und wenn es das gäbe, dass es erschwinglich wäre (aber ich frag mal nachemil17 hat geschrieben: Sa 23. Okt 2021, 08:51 Nein, gemeint war, dass man produktionskritische Maschinen und Geräte mit Wartungsvertrag einer nahe gelegenen Werkstatt und 24h - vor-Ort-Reparaturgarantie kauft.).
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
- Förderer 2018

- Beiträge: 4790
- Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
- Familienstand: verheiratet
- Wohnort: Oberpfalz
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ist das jetzt Landwirtschaft oder Lebensmittelproduktion ?Manfred hat geschrieben: Sa 23. Okt 2021, 15:45 "Zum ersten Mal wurde eine Schweineniere in einen Menschen transplantiert, ohne dass das neue Organ zu Komplikationen mit dem Immunsystem führte. Der Eingriff gelang Medizinern um den Chirurgen Robert Montgomery am Langone Transplant Institute in New York."
Und tut die Niere auch was sie soll, oder wird sie bloss nicht abgestossen? Bei den Säugetieren wie beim Menschen funktioniert eine Niere so, dass alles ausgeschieden und dann rückresorbiert wird, was nicht ausgeschieden werden soll - ein sehr viel robusteres Prinzip. als jeden Dreck einzeln kennen zu müssen. Aber sind da Mensch und Sau identisch?
"Das Organ stammte von einem Tier, dessen Gene so verändert wurden, dass sein Gewebe keine bekannten Moleküle mehr enthielt, die eine sofortige Abstoßung auslösten." Nun, der Zellstoffwechsel funktioniert ja weiterhin auf Basis von Schweine - DNA. Das Schlüsselwort dürfte hier sofortig sein; denn Proteine die Immunreaktionen auslösen könnten ja für die Funktion des Organes wesentlich sein.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- Rohana
- Förderer 2018

- Beiträge: 4790
- Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
- Familienstand: verheiratet
- Wohnort: Oberpfalz
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Sau kommt vermutlich aus der landwirtschaftlichen Ersatzteilproduktion, oder so... 
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Auch der Urlaub auf dem Bauernhof ist rückläufig, wie das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt 42/2021 berichtet.
Seit 2002 ist die Zahl der Betriebe in Bayern, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, um 700 auf 4.000 gesunken.
Gleichzeitig steigt der Anteil an Betrieben, die gar keine Landwirtschaft mehr betreiben, sondern quasi nur noch Urlaub auf dem Landhof anbieten.
Die Anbieter werden immer älter und finden keine Nachfolger mehr.
Investitionen in neue, größere, luxuriösere Ferienwohnungen, wie sie wohl heute vermehrt nachgefragt werden, bleiben weitgehend aus.
Seit 2002 ist die Zahl der Betriebe in Bayern, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, um 700 auf 4.000 gesunken.
Gleichzeitig steigt der Anteil an Betrieben, die gar keine Landwirtschaft mehr betreiben, sondern quasi nur noch Urlaub auf dem Landhof anbieten.
Die Anbieter werden immer älter und finden keine Nachfolger mehr.
Investitionen in neue, größere, luxuriösere Ferienwohnungen, wie sie wohl heute vermehrt nachgefragt werden, bleiben weitgehend aus.
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Mikroplastik im Boden fördert pathogene ("schädliche") Pilze.
Forscher der Universitäten Bayreuth, Hannover und München haben laut BLW 42/2021 eine neue Studie veröffentlicht, laut der Mikroplastik-Partikel im und auf dem Boden von überwiegend pathogenen Pilzen besiedelt werden und so ein Reservoir für diese Pilze bilden, was evtl. eine erhöhte Rate von Pilzinfektionen an Ackerfrüchten auf mit Mikroplastik belasteten Flächen erklären könnte.
Das könnte sich besonders im Bioanbau, wo vermehrt mit Kompost aus öffentlichen Kompostieranlagen mit hohem Plastikanteil gedüngt wird, zum Problem mausern.
Forscher der Universitäten Bayreuth, Hannover und München haben laut BLW 42/2021 eine neue Studie veröffentlicht, laut der Mikroplastik-Partikel im und auf dem Boden von überwiegend pathogenen Pilzen besiedelt werden und so ein Reservoir für diese Pilze bilden, was evtl. eine erhöhte Rate von Pilzinfektionen an Ackerfrüchten auf mit Mikroplastik belasteten Flächen erklären könnte.
Das könnte sich besonders im Bioanbau, wo vermehrt mit Kompost aus öffentlichen Kompostieranlagen mit hohem Plastikanteil gedüngt wird, zum Problem mausern.
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hier würde mich interessieren, wie diese Ferien auf dem Bauernhof sich darstellen, und zwar für den Betrieb wie auch für den Touristen. Wenn der Bauernhof sehr effizient geführt wird, dürfte er als Feriendomizil weniger attraktiv sein als ein Almbetrieb mit Weidewirtschaft im Gebirge. Wenns da nur Melkroboter, Futtersilos, Maschinen- und Masthalle zu sehen gibt, macht da wohl keiner Urlaub.Manfred hat geschrieben: So 24. Okt 2021, 10:59 Auch der Urlaub auf dem Bauernhof ist rückläufig, wie das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt 42/2021 berichtet.
Seit 2002 ist die Zahl der Betriebe in Bayern, die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten, um 700 auf 4.000 gesunken.
Gleichzeitig steigt der Anteil an Betrieben, die gar keine Landwirtschaft mehr betreiben, sondern quasi nur noch Urlaub auf dem Landhof anbieten.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Da gibt es alles.
Die Lage scheint gar nicht so wichtig. Schöne Lagen nutzen die Gäste eh kaum. Die heutigen Urlauber wollen überwiegend bespaßt und beschäftigt sein und sind eh die meiste Zeit auf Ausflügen oder zur Wellness unterwegs.
Wichtiger sind nach meiner Beobachtung Faktoren wie:
-Saubere, große Garagen für die teuren Autos der Eltern. Dafür haben einige Betriebe hier extra neue Hallen gebaut.
-"Streichelzoo" und/oder Ponyreiten, etc. für die Kinder
-Große, moderne Maschinen kommen sehr gut an. Da fahren nicht nur die Kinder sondern auch Papa und Mama gerne mal mit zum Gucken und Staunen.
Ein richtiges Luxussegment gibt es natürlich ebenfalls. Auch Multimillionäre haben Kinder. Da werden dann Ferienhäuser in Einfamilienhausgröße aus edlem Altholz gebaut und nobel ausgestattet. Da kann nebendran natürlich kein gammliger Hof stehen. Jodlerstil mit reichem Blumenschmuck ist das Mindeste. Aber da reden wir von Millioneninvestitionen und höchst professioneller Gastronomie. Da ist dann der eigentliche Hofbetrieb eher Nebenerwerb oder es gibt klar getrennte Aufgaben in der Familie, wer welchen Betrieb führt.
Die Lage scheint gar nicht so wichtig. Schöne Lagen nutzen die Gäste eh kaum. Die heutigen Urlauber wollen überwiegend bespaßt und beschäftigt sein und sind eh die meiste Zeit auf Ausflügen oder zur Wellness unterwegs.
Wichtiger sind nach meiner Beobachtung Faktoren wie:
-Saubere, große Garagen für die teuren Autos der Eltern. Dafür haben einige Betriebe hier extra neue Hallen gebaut.
-"Streichelzoo" und/oder Ponyreiten, etc. für die Kinder
-Große, moderne Maschinen kommen sehr gut an. Da fahren nicht nur die Kinder sondern auch Papa und Mama gerne mal mit zum Gucken und Staunen.
Ein richtiges Luxussegment gibt es natürlich ebenfalls. Auch Multimillionäre haben Kinder. Da werden dann Ferienhäuser in Einfamilienhausgröße aus edlem Altholz gebaut und nobel ausgestattet. Da kann nebendran natürlich kein gammliger Hof stehen. Jodlerstil mit reichem Blumenschmuck ist das Mindeste. Aber da reden wir von Millioneninvestitionen und höchst professioneller Gastronomie. Da ist dann der eigentliche Hofbetrieb eher Nebenerwerb oder es gibt klar getrennte Aufgaben in der Familie, wer welchen Betrieb führt.
-
Zottelgeiss
- Förderer 2019

- Beiträge: 1167
- Registriert: Mi 25. Jan 2012, 21:45
- Wohnort: Lübeck
- Kontaktdaten:
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein richtiges Luxussegment gibt es natürlich ebenfalls. Auch Multimillionäre haben Kinder. Da werden dann Ferienhäuser in Einfamilienhausgröße aus edlem Altholz gebaut und nobel ausgestattet.
Hast du dafür einen Link? Die Objekte würde ich mir gern mal ansehen.
Hast du dafür einen Link? Die Objekte würde ich mir gern mal ansehen.
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Es gibt Bauernhofferien mit Hallen, die als Garagenparkplätze angemietet werden? Ehrlich, ich glaub, so was lohnt sich doch maximal für einen richtigen großen Hotelkomplex. Sicher, dass da die Vorstellung mit dir nicht ein wenig durchgegangen ist?
Ich wohne hier ja am Rand der Lüneburger Heide, wo recht viel Tourismus ist, und hab selbst die letzten beiden Jahre meinen Urlaub in Mecklenburg und Brandenburg auf dem Land, meist in alten Gutshäusern, verbracht und kenn das gar nicht.
In der Heide gibt es ja fast keinen Hof, der nicht irgendwo mindestens ein kleines Gebäude zum Ferienhaus umgebaut hat. Da sind alle Variationen dabei, vom „normalen“ Betrieb mit ein/zwei Zimmern über eine typische Aufsplittung (der Mann macht Ackerbau, die Frau macht Tourismus und an Tieren hat man nur noch ein paar Ziegen und Ponys für die Gäste) bis hin zu Höfen, die komplett nur auf Tourismus setzen. Vieles ist halt in den 70ern gebaut, in den 90ern halbherzig renoviert und die neue Generation steht vor der Überlegung, ob sie nun mal gründliche renovieren, das Ganze langsam auslaufen lassen, oder ob sie ganz was anderes machen will – aber ähnliche Überlegungen und Voraussetzungen gibt es ja in fast jedem Betriebszweig. Aber selbst bei den Betrieben, die in den letzten Jahren schon modernisiert haben und auf Wellnessurlaub für gestresste Hamburger setzen, gibt es hier keine Garagenhallen…
Mecklenburg ist ja ein wenig meine heimliche Liebe und es gibt da einfach unglaublich tolle Unterkünfte auf alten Gutshöfen. Die Landwirtschaft ist ja meist bereits in DDR-Zeiten von den Gütern entkoppelt worden und so richtig viele Alternativen, was man mit den Gebäuden jenseits von Ferienunterkünften oder Vermietung für Hochzeiten machen kann, gibt es eben nicht. Natürlich ist nicht jedes Projekt besonders gelungen, aber es gibt da auch wirklich viele super tolle Beispiele, wo Leute die alten Gebäude durchaus mit viel Stil erhalten. Klar ist die Zielgruppe da meist die gut situierte junge Familie aus Berlin oder Hamburg (deren Kinder irgendwie immer Emma und Friedrich heißen), aber daran ist ja nichts schlimmes. Auch bei wirklich guten Unterkünften hab ich noch nie überhaupt irgendeine Garage gesehen, geschweige denn Garagenhallen.
Ich wohne hier ja am Rand der Lüneburger Heide, wo recht viel Tourismus ist, und hab selbst die letzten beiden Jahre meinen Urlaub in Mecklenburg und Brandenburg auf dem Land, meist in alten Gutshäusern, verbracht und kenn das gar nicht.
In der Heide gibt es ja fast keinen Hof, der nicht irgendwo mindestens ein kleines Gebäude zum Ferienhaus umgebaut hat. Da sind alle Variationen dabei, vom „normalen“ Betrieb mit ein/zwei Zimmern über eine typische Aufsplittung (der Mann macht Ackerbau, die Frau macht Tourismus und an Tieren hat man nur noch ein paar Ziegen und Ponys für die Gäste) bis hin zu Höfen, die komplett nur auf Tourismus setzen. Vieles ist halt in den 70ern gebaut, in den 90ern halbherzig renoviert und die neue Generation steht vor der Überlegung, ob sie nun mal gründliche renovieren, das Ganze langsam auslaufen lassen, oder ob sie ganz was anderes machen will – aber ähnliche Überlegungen und Voraussetzungen gibt es ja in fast jedem Betriebszweig. Aber selbst bei den Betrieben, die in den letzten Jahren schon modernisiert haben und auf Wellnessurlaub für gestresste Hamburger setzen, gibt es hier keine Garagenhallen…
Mecklenburg ist ja ein wenig meine heimliche Liebe und es gibt da einfach unglaublich tolle Unterkünfte auf alten Gutshöfen. Die Landwirtschaft ist ja meist bereits in DDR-Zeiten von den Gütern entkoppelt worden und so richtig viele Alternativen, was man mit den Gebäuden jenseits von Ferienunterkünften oder Vermietung für Hochzeiten machen kann, gibt es eben nicht. Natürlich ist nicht jedes Projekt besonders gelungen, aber es gibt da auch wirklich viele super tolle Beispiele, wo Leute die alten Gebäude durchaus mit viel Stil erhalten. Klar ist die Zielgruppe da meist die gut situierte junge Familie aus Berlin oder Hamburg (deren Kinder irgendwie immer Emma und Friedrich heißen), aber daran ist ja nichts schlimmes. Auch bei wirklich guten Unterkünften hab ich noch nie überhaupt irgendeine Garage gesehen, geschweige denn Garagenhallen.
-
Dyrsian
- Förderer 2018

- Beiträge: 1312
- Registriert: Mi 19. Okt 2011, 21:56
- Familienstand: in einer Beziehung
- Wohnort: Duisburg
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Thema Auto: Es gibt Werkstätten, die explizit den Service anbieten selbst mitgebrachte Ersatzteile einzubauen. Die richtigen Teile zu bestellen ist für einen Laien nicht einfach, man kann aber tatsächlich eine Menge Geld sparen wenn man es so macht. Wer auf das Auto wirklich angewiesen ist, d.h. immer ein neues, zuverlässiges Fahrzeug braucht und keine Lust hat sich ständig mit den endlosen Querelen die das Autofahren so mit sich bringt (Anmeldung, Wartung, Reparatur, Versicherung, Reifenwechsel usw. usf.) kann auch ein Fahrzeug langfristig mieten. Dann übernimmt der Vermieter, der häufig auch der Hersteller ist (Mercedes und Volvo bieten z.B. diesen Service an) alles. Wenn die Karre im Arsch ist, kommt einer und stellt dir eine neue da hin. Klar, das kostet, aber man spart halt auch eine Menge Zeit und Ärger.
Urlaub auf dem Bauernhof haben wir mal gemacht als Test, war ein Nebenerwerbsbetrieb (Forstwirtschaft glaube ich) im Schwarzwald. Die FeWo war top, super modern, super sauber. Schön eingerichtet mit Möbeln aus Kernbuche, wirklich sehr hochwertig.
Da waren Kaninchen und Hirsche auf dem Hof, sonst nix großartig. Ich fand das relativ langweilig und es fühlte sich nicht wirklich nach Urlaub ab. Man konnte da wandern und ins Freibad gehen, sonst eigentlich nix machen. In Schwimmbädern schwimme ich eher ungern und der nächste Badesee war sehr weit weg und nur nach längerer Wanderung zu erreichen. Der Sinn von Wanderungen hat sich mir noch nie erschlossen, für die Familie sind wir dennoch einige Wege abgelaufen.
Für mich ist Urlaub im Wesentlichen am Strand abhängen, am Zelt / auf der Terasse sitzen und lesen, eine Menge Bier trinken und kochen insofern war das mangels Strand vielleicht ohnehin nicht so der ideale Urlaub.
Preislich war es natürlich günstiger als am Mittelmeer, weil das das Essen billiger war und die Anfahrt praktisch weggefallen ist. Die Wohnung selber war jetzt auch nicht billiger als ein Zeltplatz am Meer. Wer mit sehr einfachen Unterkünften auskommt kann sicher was ggü. Mittelmeerzeltplätzen sparen, aber da muss ich ehrlich sagen eh ich in eine schäbige Bude am Arsch der Welt fahre setze ich mich lieber mit ner Kiste Bier innen Garten ...
Urlaub auf dem Bauernhof haben wir mal gemacht als Test, war ein Nebenerwerbsbetrieb (Forstwirtschaft glaube ich) im Schwarzwald. Die FeWo war top, super modern, super sauber. Schön eingerichtet mit Möbeln aus Kernbuche, wirklich sehr hochwertig.
Da waren Kaninchen und Hirsche auf dem Hof, sonst nix großartig. Ich fand das relativ langweilig und es fühlte sich nicht wirklich nach Urlaub ab. Man konnte da wandern und ins Freibad gehen, sonst eigentlich nix machen. In Schwimmbädern schwimme ich eher ungern und der nächste Badesee war sehr weit weg und nur nach längerer Wanderung zu erreichen. Der Sinn von Wanderungen hat sich mir noch nie erschlossen, für die Familie sind wir dennoch einige Wege abgelaufen.
Für mich ist Urlaub im Wesentlichen am Strand abhängen, am Zelt / auf der Terasse sitzen und lesen, eine Menge Bier trinken und kochen insofern war das mangels Strand vielleicht ohnehin nicht so der ideale Urlaub.
Preislich war es natürlich günstiger als am Mittelmeer, weil das das Essen billiger war und die Anfahrt praktisch weggefallen ist. Die Wohnung selber war jetzt auch nicht billiger als ein Zeltplatz am Meer. Wer mit sehr einfachen Unterkünften auskommt kann sicher was ggü. Mittelmeerzeltplätzen sparen, aber da muss ich ehrlich sagen eh ich in eine schäbige Bude am Arsch der Welt fahre setze ich mich lieber mit ner Kiste Bier innen Garten ...
