Womit wir diesen Rundumschlag auch fürs Jahr 2021 abhaken können. Es wird allerdings nicht wahrer, wenn man es öfter wiederholt.Manfred hat geschrieben: Mi 13. Okt 2021, 20:50 bei den sogenannten Umweltleistungen wird oft das genaue Gegenteil des Sinnvollen gefördert, weil nicht der Stand der Wissenschaft, sondern von Ideologien und finanziellen Interessen geprägte politische Entscheidungsprozesse die Programme festlegen.
Das Meiste, was heute im Naturschutz gefördert wird, könnte man mit gleichem Recht Antinaturschutz nennen.
Vieles davon habe ich lange Zeit selbst geglaubt, weil man es halt so lernt als junger Mensch. Aber je mehr ich dazu lerne, desto schmerzhafter wird die Erkenntnis, was in dem Bereich alles falsch läuft.
Die Steuerzahler würden sich die Haare raufen, wenn sie wüssten, wohin all die Naturschutzmilliarden versickern.
Die wichtigste Gegenmaßnahme wäre hier Transparenz. Jeder Cent den sogenannte gemeinnützige Organisationen und Stiftungen und die öffentlichen Haushalte in diesem Bereich ausgeben, müsste offengelegt werden. Das gäbe einen gewaltigen Aufschrei...
Nur soviel: Gemeinnützige Organisationen sind an der Offenlegung ihrer Bilanzen und Ausgaben interessiert, denn sonst würden sie sich selber den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Zudem ist es eine Bedingung, um vom Gesetzgeber als gemeinnützig anerkannt und steuerbefreit oder privilegiert zu sein. Die Leute, die entscheiden, ob etwas gemeinnützig ist oder nicht, sitzen im Justizdepartement und nicht in der Naturschutzbehörde und sind nicht diejenigen, die in diesem Sektor arbeiten. Für Verschwörungs- und Klüngeltheorien ist hier sehr wenig Platz.
Diese Bilanzen sind öffentlich einsehbar, man muss es aber tun und sich bemühen, wenn man Bescheid wissen will. Das Gegenteil zu behaupten im Wissen, dass es nicht so ist, ist bequemer, aber unredlich.
Gemäss der Verfassung oder dem Grundgesetz frei sind gemeinnützige Organisationen in der Definiton ihres Zweckes, und zwar auch dann, wenn man selber diesen Zweck nicht mag oder ihn ganz anders verfolgen würde. Wenn die dann auch noch erfolgreich Gelder und sehr viele Mitglieder einwerben, kommt natürlich Neid auf - nach Wilhelm Busch ist das bekanntlich die ehrlichste Form der Anerkennung.

