Sonne's Garten
- emil17
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Re: Sonne's Garten
Du sollst dich auf den Acker machen, nicht vom Acker machen ... sonst wird das nix 
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- Rohana
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Re: Sonne's Garten
Aber Sonne hat recht, es ist sonnig und gartenlaunig draussen! Im Märzen der Bauer und so, passt ja auch. Nur dass es die Tage wieder deutlich kühler und unsonniger werden soll bei uns, passt nicht so ganz dazu... egal, heute geht's - und vermutlich werde ich den halben Tag über meiner Düngebedarfsermittlungsexcel sitzen, weil wir sonst gar nix dürfen
Mach's gut Sonne und komm mal wieder
Mach's gut Sonne und komm mal wieder
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Sonne's Garten
1.Oktober - Zeit für ein Update.
Heute ist ein aufregender Tag - ich erlange (wahrscheinlich) meine Freiheit wieder. Nein - ich bin nicht im Gefängnis, aber Corona (trotz Impfung) fesselt mich an Haus und Garten. Was beiden im Grunde gut tut. Und ich hatte Zeit nachzudenken, wie das letzte Jahr - zum Beispiel mit Selbstversorgung und Gemüseanbau - gelaufen ist.
Naja - soviel Nachdenken braucht's da nicht, im Grunde weiß ich das, auch ohne dass ich lange überlege: Es war eine Katastrophe.
Mich trösten jetzt gerade etliche Youtube-Gartenfilmchen. Die viele YouTube-Macher verkünden fast durchgehend ähnliches. Und die haben's doch sonst eigentlich immer so richtig gut drauf. Rigotti zum Beispiel, der ist da ja auch immer so erfrischend ehrlich, auch wenn es mal um Rückschläge geht.
Ich dachte heuer streckenweise, ich höre auf mit dem ganzen Gartenkram. Ja - tatsächlich - so schlimm war's. Es fing damit an, dass einige Aussaaten partout nicht keimen wollten. Da ging einfach nichts. Bohnen, Gurken, Kürbisse hatten im 'Nichts-Werden' hierbei ganz speziell die Nase vorn.
Irgendwann hatte ich durch Nachsaat dann doch mehrere Pflanzen. Aber die entwickelten kaum Früchte. Oder so spät, dass es jetzt nix auch mehr wird. Außer diesem, hatte ich das Phänomen, dass alles zu früh aufschoss. Bei Radieschen kann man das ja noch verstehen. Aber wenn mal Lauch, Zwiebeln, Rettiche, PacChoi - alle zusammen - fast gleichzeitig aufschießen, kaum nachdem du sie in die Erde gesetzt hast, kratzt du dich am Hinterkopf und fragst dich, was das jetzt noch sein und werden soll. Schließlich war die Anzahl der Sonnentage heuer weder üppig noch hochgradig.
Überhaupt hat das kalte Wetter am Anfang fast meine ganzen Tomatenstöcke ruiniert. Man konnte die ja fast nie zum abhärten raus an die Sonne stellen. Irgendwann vergeilten sie und blieben extrem schwach, irgendwie kränklich. Das waren richtige Trauergestalten. Vor allem als am Ende auch noch meine Pflanzenlampe kaputt ging.
Aber mal zu den einzelnen Gemüsen und Obst:
Kürbisse: Kein Erfolg bei der 1. Aussaat, irgendwann Nachsaat und zusätzlich 2 Pflanzen gekauft. Trotzdem kaum soviel Ernte wie ich letztes Jahr bei nur halb so viel soviel Pflanzen hatte. 1 - bis max 2 Kürbisse pro Pflanze.
Gurken: Sind überhaupt nicht aufgegangen. Dann 2 Pflanzen gekauft von denen eine sofort eingegangen ist. Ernte von der einzigen Pflanze geht so. Reichlich ist anders.
Freiland-Gurken: Da habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe sie auf ein Gitter wachsen lassen, das aber relativ dicht am Boden lag. Weil ich zuwenig kontrolliert habe, dass die Früchte auch über dem Gitter blieben, rutschten viele von ihnen durch die Löcher und konnten sich dann darunter nicht mehr gut weiterentwickeln. Sie blieben dann einfach zu klein. Ich konnte sie aber auch nicht ernten, weil ich beim anheben des, Gitters die Wurzeln der Pflanzen mit rausgerissen hätte. Die habe ich jetzt alle auf einmal geerntet und dann das Beet abgeräumt. Leider war die Ausbeute jetzt nicht besonders hoch.
Tomaten: Die sahen im Mai so erbärmlich aus, dass ich ihnen eigentlich keine Chance gab. Dafür haben sie sich tatsächlich relativ gut erholt. Allerdings blieb die Anzahl der Früchte sehr mäßig. Und leider zog extrem früh die Krautfäule ein. Mitte September kam ein großer Teil der Pflanzen schon raus - ohne dass ich je groß davon ernten konnte. Ich glaube, die erste 'richtige' Tomate hatte ich Ende August. Der Rest hält sich grade unerwartet tapfer. Punkten konnten in meinen Augen die Freilandtomaten. Die sahen im Frühjahr zwar auch übel aus, haben sich aber einigermaßen erholt. Der Ertrag ist nicht hoch - aber von Braunfäule keine Spur.
Rettiche und Radieschen: Die schossen auf, bevor wir groß davon essen konnten. Das, alles wieder zu entsorgen war schon schmerzlich.
Kohlrabi: Irgendwie auch komisch. Wächst derzeit kaum. Obwohl schon lange im Beet.
Aubergine: Auch ehr mau. Und das waren heuer auch jetzt die letzten, die ich angebaut habe. Irgendwie schmeckt das auch keinem von uns so richtig. Ich glaube, die habe ich immer nur gekauft, weil Auberginen mit ihrer dunkellila, fast schon schwarzen Farbe, so richtig cool aussehen.
Wassermelone: Da reden wir lieber von was anderem.
Lauch und Zwiebeln: Beides setzte ich ein und kaum 4 Wochen später war es aufgeschossen und der Lauch setzte zur Blüte an. Habe dann nochmal Pflanzen gekauft und die Marktfrau sagte, das hätte sie jetzt schon öfter gehört. Ein Beet ließ ich, entfernte nur die Blütenansätze, aber da ist nix mehr weiter gewachsen. Das gab jetzt 2 Portionen für Qiche zum einfrieren. Das andere machte ich neu. Und hier kommt bei einer Stange auch schon wieder eine Blüte. Die roten Zwiebeln musste ich zeitig ernten - alle waren sehr klein.
Paprika: Wuchs langsam. Ernte mäßig. In Zukunft baue ich ohnehin nur Snackpaprika an. Die sind allgemein etwas besser dran. Und wir sind auch keine großen Paprikafans.
Knoblauch 'German Hardy': Keine ganz großen Knollen, aber im Großen und Ganzen zufriedenstellend.
Mangold: Ein erfreuliches Gemüse. Unbeeindruckt von allen Widrigkeiten. Dass ich sie zu Snackpaprika gepflanzt habe, war ein Fehler. Der Mangold war eindeutig im Vorteil.
Kartoffeln: Hier habe ich als Versuch ein Heubeet angelegt. Das brachte einen Ertrag, der mich doch etwas verwundert hat. Nur so auf Pappe unter Heu? Dafür war die Ernte dann ganz nett 'gut durchschnittlich'. Das eigentliche Kartoffelbeet war dann allerdings ein Witz. Da hat mich fast die Wut gepackt. Grund jetzt eigentlich nicht erkennbar. Vielleicht etwas zu wenig gedüngt. Aber so wenig Ausbeute hat mich doch fassungslos gemacht.
Rote Bete: Nach mehrmaliger Nachsaat ein paar Pflanzen.
Mairübchen: Blieben lange ewig klein, als sie endlich fertig waren, waren sie verholzt und wurmig.
Pastinaken: Auch das war ein Erfolgsgemüse, das unbeirrt vor sich hinwuchs. Allerdings habe ich noch keine geerntet.
Zucchini: Ich glaube, die haben sich heuer mal gerächt, für jahrelange Jammerei mit: 'Ach wohin mit all den Zucchini'. Heuer kann ich sie bei 6 Pflanzen fast an einer Hand abzählen.
Karotten: Naja - da weiß ich auch nicht weiter. Da Direktsaat bei uns kaum Aussicht auf Erfolg hat, ziehe ich Karotten grundsätzlich vor. Heuer kam da einfach lange nix. Das was dann kam hatten sich dann die Vögel als Leibspeise geschnappt, kaum dass es im Beet war. Die nochmalige Aussaat dauerte so lange, dass es sich eigentlich nicht mehr lohnte, sie im Beet auszubringen. Mal sehen, ob ich die paar raus reiße oder über Winter lasse.
Kohlarten: Erstaunlich aber auch hier lief es prima. Ein paar Brokkoli im Frühsommer, jetzt 5 mittelgroße Weißkohl, dazwischen Chinakohl. Letzterer ist etwas langsam, nachdem ihn erstmal die Schnecken drangsaliert haben.
Salat: Die meisten schossen sofort auf.
Zuckerhut und Endivien scheinen zu werden.
Mais: Einigermaßen.
Erdbeeren: Lohnt sich bei mir einfach nicht. Egal was für ein Jahr grade ist.
Himbeeren: Wieder erwarten die beste Ernte ever. Konnte zum ersten Mal im Leben von eigenen Früchten Marmelade kochen.
Heidelbeeren: Auch gute Ernte.
Johannisbeeren: Geht so. Beide Sträucher schwer verpilzt. Die kommen jetzt raus.
Zwetschgen: Fast gar nix. Da ist wohl schon lange die Monilia-Fruchtfäule an dem Baum. Außerdem hat er viele große Pilze auf den Ästen. Ich glaube, der ist einfach reif zum fällen.
Äpfel: Auch ganz schlecht. Von einem wird gar nix kommen, vom anderen vielleicht und mit viel Glück ein paar kleine. Auch die Monilia-Fruchtfäule. Damit habe ich mich noch nicht richtig befasst. Wird aber Zeit es zu tun.
Insekten: Es summt und brummt.
Meine lieben Erdhummeln vom letzten Jahr tauchten aber leider nicht mehr auf. Vielleicht war es im Frühjahr zu lange zu kalt gewesen. Wir haben heuer auch kaum Wespen. Das finde ich richtig unheimlich. Auch Rosenkäfer habe ich keine gesehen. Dafür haben wir eventuell mehr Vögel und auch solche, die ich noch nie gesichtet habe.
Naja - das war's im Großen und Ganzen.
Inzwischen habe ich wieder Mut gefasst. Es kommt ein nächstes Gartenjahr und wie heißt es so schön: Hinfallen - Aufstehen - Krönchen richten - Weiterlaufen.
Heute ist ein aufregender Tag - ich erlange (wahrscheinlich) meine Freiheit wieder. Nein - ich bin nicht im Gefängnis, aber Corona (trotz Impfung) fesselt mich an Haus und Garten. Was beiden im Grunde gut tut. Und ich hatte Zeit nachzudenken, wie das letzte Jahr - zum Beispiel mit Selbstversorgung und Gemüseanbau - gelaufen ist.
Naja - soviel Nachdenken braucht's da nicht, im Grunde weiß ich das, auch ohne dass ich lange überlege: Es war eine Katastrophe.
Mich trösten jetzt gerade etliche Youtube-Gartenfilmchen. Die viele YouTube-Macher verkünden fast durchgehend ähnliches. Und die haben's doch sonst eigentlich immer so richtig gut drauf. Rigotti zum Beispiel, der ist da ja auch immer so erfrischend ehrlich, auch wenn es mal um Rückschläge geht.
Ich dachte heuer streckenweise, ich höre auf mit dem ganzen Gartenkram. Ja - tatsächlich - so schlimm war's. Es fing damit an, dass einige Aussaaten partout nicht keimen wollten. Da ging einfach nichts. Bohnen, Gurken, Kürbisse hatten im 'Nichts-Werden' hierbei ganz speziell die Nase vorn.
Irgendwann hatte ich durch Nachsaat dann doch mehrere Pflanzen. Aber die entwickelten kaum Früchte. Oder so spät, dass es jetzt nix auch mehr wird. Außer diesem, hatte ich das Phänomen, dass alles zu früh aufschoss. Bei Radieschen kann man das ja noch verstehen. Aber wenn mal Lauch, Zwiebeln, Rettiche, PacChoi - alle zusammen - fast gleichzeitig aufschießen, kaum nachdem du sie in die Erde gesetzt hast, kratzt du dich am Hinterkopf und fragst dich, was das jetzt noch sein und werden soll. Schließlich war die Anzahl der Sonnentage heuer weder üppig noch hochgradig.
Überhaupt hat das kalte Wetter am Anfang fast meine ganzen Tomatenstöcke ruiniert. Man konnte die ja fast nie zum abhärten raus an die Sonne stellen. Irgendwann vergeilten sie und blieben extrem schwach, irgendwie kränklich. Das waren richtige Trauergestalten. Vor allem als am Ende auch noch meine Pflanzenlampe kaputt ging.
Aber mal zu den einzelnen Gemüsen und Obst:
Kürbisse: Kein Erfolg bei der 1. Aussaat, irgendwann Nachsaat und zusätzlich 2 Pflanzen gekauft. Trotzdem kaum soviel Ernte wie ich letztes Jahr bei nur halb so viel soviel Pflanzen hatte. 1 - bis max 2 Kürbisse pro Pflanze.
Gurken: Sind überhaupt nicht aufgegangen. Dann 2 Pflanzen gekauft von denen eine sofort eingegangen ist. Ernte von der einzigen Pflanze geht so. Reichlich ist anders.
Freiland-Gurken: Da habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe sie auf ein Gitter wachsen lassen, das aber relativ dicht am Boden lag. Weil ich zuwenig kontrolliert habe, dass die Früchte auch über dem Gitter blieben, rutschten viele von ihnen durch die Löcher und konnten sich dann darunter nicht mehr gut weiterentwickeln. Sie blieben dann einfach zu klein. Ich konnte sie aber auch nicht ernten, weil ich beim anheben des, Gitters die Wurzeln der Pflanzen mit rausgerissen hätte. Die habe ich jetzt alle auf einmal geerntet und dann das Beet abgeräumt. Leider war die Ausbeute jetzt nicht besonders hoch.
Tomaten: Die sahen im Mai so erbärmlich aus, dass ich ihnen eigentlich keine Chance gab. Dafür haben sie sich tatsächlich relativ gut erholt. Allerdings blieb die Anzahl der Früchte sehr mäßig. Und leider zog extrem früh die Krautfäule ein. Mitte September kam ein großer Teil der Pflanzen schon raus - ohne dass ich je groß davon ernten konnte. Ich glaube, die erste 'richtige' Tomate hatte ich Ende August. Der Rest hält sich grade unerwartet tapfer. Punkten konnten in meinen Augen die Freilandtomaten. Die sahen im Frühjahr zwar auch übel aus, haben sich aber einigermaßen erholt. Der Ertrag ist nicht hoch - aber von Braunfäule keine Spur.
Rettiche und Radieschen: Die schossen auf, bevor wir groß davon essen konnten. Das, alles wieder zu entsorgen war schon schmerzlich.
Kohlrabi: Irgendwie auch komisch. Wächst derzeit kaum. Obwohl schon lange im Beet.
Aubergine: Auch ehr mau. Und das waren heuer auch jetzt die letzten, die ich angebaut habe. Irgendwie schmeckt das auch keinem von uns so richtig. Ich glaube, die habe ich immer nur gekauft, weil Auberginen mit ihrer dunkellila, fast schon schwarzen Farbe, so richtig cool aussehen.
Wassermelone: Da reden wir lieber von was anderem.
Lauch und Zwiebeln: Beides setzte ich ein und kaum 4 Wochen später war es aufgeschossen und der Lauch setzte zur Blüte an. Habe dann nochmal Pflanzen gekauft und die Marktfrau sagte, das hätte sie jetzt schon öfter gehört. Ein Beet ließ ich, entfernte nur die Blütenansätze, aber da ist nix mehr weiter gewachsen. Das gab jetzt 2 Portionen für Qiche zum einfrieren. Das andere machte ich neu. Und hier kommt bei einer Stange auch schon wieder eine Blüte. Die roten Zwiebeln musste ich zeitig ernten - alle waren sehr klein.
Paprika: Wuchs langsam. Ernte mäßig. In Zukunft baue ich ohnehin nur Snackpaprika an. Die sind allgemein etwas besser dran. Und wir sind auch keine großen Paprikafans.
Knoblauch 'German Hardy': Keine ganz großen Knollen, aber im Großen und Ganzen zufriedenstellend.
Mangold: Ein erfreuliches Gemüse. Unbeeindruckt von allen Widrigkeiten. Dass ich sie zu Snackpaprika gepflanzt habe, war ein Fehler. Der Mangold war eindeutig im Vorteil.
Kartoffeln: Hier habe ich als Versuch ein Heubeet angelegt. Das brachte einen Ertrag, der mich doch etwas verwundert hat. Nur so auf Pappe unter Heu? Dafür war die Ernte dann ganz nett 'gut durchschnittlich'. Das eigentliche Kartoffelbeet war dann allerdings ein Witz. Da hat mich fast die Wut gepackt. Grund jetzt eigentlich nicht erkennbar. Vielleicht etwas zu wenig gedüngt. Aber so wenig Ausbeute hat mich doch fassungslos gemacht.
Rote Bete: Nach mehrmaliger Nachsaat ein paar Pflanzen.
Mairübchen: Blieben lange ewig klein, als sie endlich fertig waren, waren sie verholzt und wurmig.
Pastinaken: Auch das war ein Erfolgsgemüse, das unbeirrt vor sich hinwuchs. Allerdings habe ich noch keine geerntet.
Zucchini: Ich glaube, die haben sich heuer mal gerächt, für jahrelange Jammerei mit: 'Ach wohin mit all den Zucchini'. Heuer kann ich sie bei 6 Pflanzen fast an einer Hand abzählen.
Karotten: Naja - da weiß ich auch nicht weiter. Da Direktsaat bei uns kaum Aussicht auf Erfolg hat, ziehe ich Karotten grundsätzlich vor. Heuer kam da einfach lange nix. Das was dann kam hatten sich dann die Vögel als Leibspeise geschnappt, kaum dass es im Beet war. Die nochmalige Aussaat dauerte so lange, dass es sich eigentlich nicht mehr lohnte, sie im Beet auszubringen. Mal sehen, ob ich die paar raus reiße oder über Winter lasse.
Kohlarten: Erstaunlich aber auch hier lief es prima. Ein paar Brokkoli im Frühsommer, jetzt 5 mittelgroße Weißkohl, dazwischen Chinakohl. Letzterer ist etwas langsam, nachdem ihn erstmal die Schnecken drangsaliert haben.
Salat: Die meisten schossen sofort auf.
Zuckerhut und Endivien scheinen zu werden.
Mais: Einigermaßen.
Erdbeeren: Lohnt sich bei mir einfach nicht. Egal was für ein Jahr grade ist.
Himbeeren: Wieder erwarten die beste Ernte ever. Konnte zum ersten Mal im Leben von eigenen Früchten Marmelade kochen.
Heidelbeeren: Auch gute Ernte.
Johannisbeeren: Geht so. Beide Sträucher schwer verpilzt. Die kommen jetzt raus.
Zwetschgen: Fast gar nix. Da ist wohl schon lange die Monilia-Fruchtfäule an dem Baum. Außerdem hat er viele große Pilze auf den Ästen. Ich glaube, der ist einfach reif zum fällen.
Äpfel: Auch ganz schlecht. Von einem wird gar nix kommen, vom anderen vielleicht und mit viel Glück ein paar kleine. Auch die Monilia-Fruchtfäule. Damit habe ich mich noch nicht richtig befasst. Wird aber Zeit es zu tun.
Insekten: Es summt und brummt.
Naja - das war's im Großen und Ganzen.
Inzwischen habe ich wieder Mut gefasst. Es kommt ein nächstes Gartenjahr und wie heißt es so schön: Hinfallen - Aufstehen - Krönchen richten - Weiterlaufen.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
- Rohana
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Re: Sonne's Garten
O mei Sonne, lass dich mal kräftig drücken...
Dass es ein sehr suboptimales Jahr war, ist wohl jedem klar. Insbesondere wenn man nicht die schönsten Gewächshäuser hat
da kann man schonmal ans aufgeben denken... aber muss das ja nicht machen
Neues Jahr, neues Glück!
Dass es ein sehr suboptimales Jahr war, ist wohl jedem klar. Insbesondere wenn man nicht die schönsten Gewächshäuser hat
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Sonne's Garten
Du sagst es... Neues Jahr...
Heuer gibt es einige Änderungen. Wir haben das kleine Grundstück, das wir jahre(zehnte)lang gepachtet haben, leider aufgeben müssen. Das hat den Besitzer gewechselt und der wollte es jetzt nicht mehr weiter verpachten. Das sehen wir mit gemischten Gefühlen. Zum einen war es das reine Schneckenparadies und der Boden war nicht optimal. Andererseits waren es halt auch immer ein paar gute Quadratmeter mehr...und für uns doch immer auch sehr nützlich gewesen. Für unsere Tiere, als Holz- Lager- und Parkplatz...etc. Viele Erinnerungen. An Hasen und Enten. Kleine Kücken. Ein Miniteich. Naja. Loslassen.
Im Gegenzug konnten wir etwa 122qm neben unserem Grundstück kaufen. 60qm davon besteht aus einer alten Hütte - 60qm aus Weg mit Geh- und Fahrtrecht und dann noch ca 20qm ein bisschen Grund. Hinter der Hütte und relativ schattig. Davon bekomme ich etwa 10 qm, von denen ich etwa 3qm konkret für Gemüseanbau für Schattengemüse verwenden kann.
Gut - im Garten selbst bekomme ich auch noch was dazu. Da habe ich mit meinem Mann hart verhandelt
Jaja...für die Hektarbesitzer unter euch, ist das wahrscheinlich wieder mal Peanuts...ich sehe schon das müde Lächeln in euren Mundwinkeln.
Aber für mich ist es viel.
Jetzt mache ich erstmal theoretische Pläne mit Fruchtfolge etc. Und wo ich was und wie
stehen haben will.
Das ist schon mal ein bisschen Arbeit. Also im Kopf.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: Sonne's Garten
Hektar hin oder her, auch qm muss man erstmal haben. Ich wünsche dir alles Gute für deinen neuen Anfang!
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Teetrinkerin
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Re: Sonne's Garten
Wie schattig ist es dort denn? Liegt es an der Ost- oder Nordseite der Hütte? Ich habe an der Ostseite eines landwirtschaftlichen Schuppens einen Gartenteil. Das funktioniert noch ganz gut. Zucchini, Gurken und Tomaten würde ich da nicht anbauen, aber Mangold, rote Bete, Zuckererbsen, Zwiebeln, Knobi, Rosenkohl geht da recht gut. An der Nordseite habe ich einen Weg und anschließend Gartenbeete und im ersten Beet wachsen nur schattenverträgliche Kräuter wie Liebstöckel, Bärlauch, Süßdolde und etwas Feldsalat. Das zweite Beet ist auch noch nicht optimal, aber es geht dort schon etwas besser. Du musst auf jeden Fall das Gemüse, das damit zurecht kommt, gut auswählen.
Kannst du die Hütte evtl an Süd- und Westseite mit Spalierobst bepflanzen? Das bräuchte nur wenig Bodenfläche und zumindest die Wandflächen wären ertragreich genutzt. Mini-Kiwi würde sich z.B. anbieten. Oder du hängst Blumenkästen dort hin. Im Sommer ist es viel Gießarbeit, aber für Feldsalat würde es sich super anbieten oder Asiasalate, Postelein etc.
Kannst du die Hütte evtl an Süd- und Westseite mit Spalierobst bepflanzen? Das bräuchte nur wenig Bodenfläche und zumindest die Wandflächen wären ertragreich genutzt. Mini-Kiwi würde sich z.B. anbieten. Oder du hängst Blumenkästen dort hin. Im Sommer ist es viel Gießarbeit, aber für Feldsalat würde es sich super anbieten oder Asiasalate, Postelein etc.
- emil17
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Re: Sonne's Garten
Einen Garten aufgeben müssen ist immer ein Abschied, man hat doch viel Arbeit und auch Liebe reingesteckt und langfristig geplant. Bei uns war es so, dass der Sohn der Besitzerin einen Winterabstellplatz für ein WoMo brauchte ... das dann doch nie dort stand.
Für mich war es die Feststellung, nichts mehr auf fremdem Land zu machen.
Aber auch das hilft nicht immer. Einige schön angewachsene Obstbäume habe ich wegen Flurbereinigung und Umparzellierung verloren. Dagegen kann man nichts machen und aus Sicht des Gesamten macht es ja auch Sinn, wenn es weniger, aber direkt zugängliche Flurstücke mit Weganstoss gibt. Schmerzhaft ist es trotzdem.
Scahttig ist vielleicht nicht nur schlecht, wenn die Sommer immer wärmer und trockener werden, auch eine Hüttenwand bietet manche Möglichkeiten.
Für mich war es die Feststellung, nichts mehr auf fremdem Land zu machen.
Aber auch das hilft nicht immer. Einige schön angewachsene Obstbäume habe ich wegen Flurbereinigung und Umparzellierung verloren. Dagegen kann man nichts machen und aus Sicht des Gesamten macht es ja auch Sinn, wenn es weniger, aber direkt zugängliche Flurstücke mit Weganstoss gibt. Schmerzhaft ist es trotzdem.
Scahttig ist vielleicht nicht nur schlecht, wenn die Sommer immer wärmer und trockener werden, auch eine Hüttenwand bietet manche Möglichkeiten.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Sonne's Garten
@Rohana...du hast recht. Ich sollte dankbar für jeden Quadratmeter sein. Ich stelle mir vor: Frankfurt - Hochhaus - 5.Stock - kein Balkon. Die Lebenswirklichkeit vieler Menschen. Da bin ich goldig dran.
Andererseits: Die Lebenswirklichkeit der Menschen in China oder Spanien und anderer Länder, die für'n Cent schuften um auf umweltverseuchtem Land Zucchini und Tomaten ernten, ist so grausam, dass es mich motiviert, aus jedem Quadratzentimeter den ich ergattern kann, rauszuquetschen was möglich ist. Letzeres ist noch ein längerer Weg. Da fehlt noch viel an gutem Boden und Dünger. Manchmal glaube ich schon fast, ich habe 'ne Düngerphobie
...weil ich da so knauserig bin. Natürlich hilft das auch den Menschen in Afrika nix...aber vielleicht als Tropfen auf den heißen Stein hilft es vielleicht der Umwelt. Meine Tomate - kein Plastik, kein Transport, kein Gift.
Heute war ich schon ganz früh im Garten. Habe nach meinem Pakchoi geguckt und ob die Raupe noch an ihm nagt. Habe zwar keine gesehen, aber er schaut reichlich verrupft aus. Einer schießt schon auf. Es ist jetzt schon zu warm im Gewächshaus.
Der draußen schaut gesünder aus. Da habe ich aber nur 3 Pflanzen.
Naja...Stiefmütterchen blüht auch schon. Das kann ja lustig werden.
Andererseits...wer sagt, dass der Winter nicht erst kommt.
@Emil...zum Glück waren wir relativ zurückhaltend mit 'Geld reinstecken'. Natürlich steckt was drin. Aber das hält sich in Grenzen. Es war tatsächlich so, dass wir damit immer sehr gezögert haben. Wir hoffen es kaufen zu können, waren aber auch nie 100% sicher, ob wir es bekommen.
Das Grundstück liegt neben unserem. Es gehörte der Stadt und die Hütte war Gemeinschaftseigentum von den Bauern hier. Dann steht da noch ein Kühlhaus, oder eine Art Freibank. Hier konnten die Bauern viele Jahre (not-)schlachten. Irgendwann wurde beides nicht mehr richtig benutzt. Der Vorpächter zog weg. Da haben wir es übernommen. Für Gemüseanbau hat es mich tatsächlich erst die letzten 3 Jahre interessiert. Vorher hatte ich gar nicht die Zeit dazu. Und eigentlich wollten wir es ja auch gerne immer kaufen. Sind ca 500qm. Dann war mein Mann vor ein paar Jahren mal bei der Stadtverwaltung um das zu klären. Das war 'ne eiskalte Dusche.
Erstens war es zunächst rechtlich schwierig - weil gemeinschaftliches Projekt vieler Bauern (die inzwischen fast alle keine Landwirtschaft mehr betreiben, aber trotzdem). Sanieren wollte aber keiner - weder die Stadt noch die Bauern. Obwohl die Hütte extrem baufällig war. Da haben wir uns schon oft geärgert. Die alten Hütten auf den Wiesen draußen waren gepflegter als dieses Ding in der (fast) Ortsmitte.
Und: Der Nachbar hatte schriftlich niedergelegtes Vorkaufsrecht. Weil er der Stadt netterweise irgendwann mal zur Strassensanierung Grundstücke verkauft hat. Das Vorkaufsrecht noch zusätzlich war damals wohl der Deal.
Also aus die Maus. Wir sahen jetzt doch etwas alt aus. Mein Mann hat dann mal mit dem Bauern geredet. Da hat er uns dann die Hütte überlassen. Und dazu teilweise noch vom Weg, der zum Feld dahinter führt. Weg ist übertrieben - da fährt kaum jemand, deshalb entsteht auch kein Weg. Aber muss vorerst frei bleiben. Wegen Fahrtrecht.
Aber können jetzt wenigstens auf unserem Grundstück um die Hütte laufen. Und der Bauer hofft, die Wiese dahinter irgendwann auch kaufen zu können. Vielleicht braucht er dann das Fahrtrecht nicht mehr. Aber das kann noch lange dauern. Und auf einen Weg mit Fahrtrecht kann man ja nix anbauen.
Wie schon gesagt - es bleiben mir kaum 10qm. Die andere Seite vor der Hütte muss nämlich auch frei bleiben, mein Mann will da das hintere Tor aufmachen können. Wir dachten eigentlich es sei etwas mehr. Sogar der alte Bauer war erstaunt, dass es sowenig Grund angab. Das waren ziemlich seltsame Vermessungen damals. Total verwinkelt. Und schief und schräg. Die Hütte steht direkt an unserem Grundstück. Dann nur noch ein halber Meter dazwischen. Wir haben an der Südseite deshalb schon immer Brombeeren - die aber nicht viel bringen und 1 Wein, der aber auch immer nur kleine, saure Trauben hat.
@Teetrinkerin...Danke für die Tips. Wie gesagt, die Südseite benutzen wir schon lange. Ich werde mal die nächsten Tage Photos einstellen, dann kann man sich das besser vorstellen.
Mein Mann hat mir jahrelang 'versprochen': 'Das Grundstück bekommen wir schon - ganz sicher'...der war damals richtiggehend erschüttert, als die Stadt uns das so mitteilte. Damit hat er nicht gerechnet. Er dachte immer, der Nachbar, der Bauer, hat ja selbst soviel Land, der würde das kleine Eck, das zusätzlich mit Fahrtrecht belegt ist, nicht auch noch wollen. Tja - falsch gedacht. Man muss auch sagen, von der Vermessung her macht es so tatsächlich auch am meisten Sinn. Vor allem, weil die Freibank mit ein paar Quadratmetern eh' schon auf seinem Grundstück stand.
Trotzdem hat mein Mann da immer anders gedacht. Der war mindestens so frustriert wie ich. Und hat mir als Ersatz dann ein paar Quadratmeter vom Garten für mein Gemüsehobby versprochen. Ich muss mal versuchen, noch nachzuverhandeln.
Andererseits: Die Lebenswirklichkeit der Menschen in China oder Spanien und anderer Länder, die für'n Cent schuften um auf umweltverseuchtem Land Zucchini und Tomaten ernten, ist so grausam, dass es mich motiviert, aus jedem Quadratzentimeter den ich ergattern kann, rauszuquetschen was möglich ist. Letzeres ist noch ein längerer Weg. Da fehlt noch viel an gutem Boden und Dünger. Manchmal glaube ich schon fast, ich habe 'ne Düngerphobie
Heute war ich schon ganz früh im Garten. Habe nach meinem Pakchoi geguckt und ob die Raupe noch an ihm nagt. Habe zwar keine gesehen, aber er schaut reichlich verrupft aus. Einer schießt schon auf. Es ist jetzt schon zu warm im Gewächshaus.
Naja...Stiefmütterchen blüht auch schon. Das kann ja lustig werden.
Andererseits...wer sagt, dass der Winter nicht erst kommt.
@Emil...zum Glück waren wir relativ zurückhaltend mit 'Geld reinstecken'. Natürlich steckt was drin. Aber das hält sich in Grenzen. Es war tatsächlich so, dass wir damit immer sehr gezögert haben. Wir hoffen es kaufen zu können, waren aber auch nie 100% sicher, ob wir es bekommen.
Das Grundstück liegt neben unserem. Es gehörte der Stadt und die Hütte war Gemeinschaftseigentum von den Bauern hier. Dann steht da noch ein Kühlhaus, oder eine Art Freibank. Hier konnten die Bauern viele Jahre (not-)schlachten. Irgendwann wurde beides nicht mehr richtig benutzt. Der Vorpächter zog weg. Da haben wir es übernommen. Für Gemüseanbau hat es mich tatsächlich erst die letzten 3 Jahre interessiert. Vorher hatte ich gar nicht die Zeit dazu. Und eigentlich wollten wir es ja auch gerne immer kaufen. Sind ca 500qm. Dann war mein Mann vor ein paar Jahren mal bei der Stadtverwaltung um das zu klären. Das war 'ne eiskalte Dusche.
Erstens war es zunächst rechtlich schwierig - weil gemeinschaftliches Projekt vieler Bauern (die inzwischen fast alle keine Landwirtschaft mehr betreiben, aber trotzdem). Sanieren wollte aber keiner - weder die Stadt noch die Bauern. Obwohl die Hütte extrem baufällig war. Da haben wir uns schon oft geärgert. Die alten Hütten auf den Wiesen draußen waren gepflegter als dieses Ding in der (fast) Ortsmitte.
Und: Der Nachbar hatte schriftlich niedergelegtes Vorkaufsrecht. Weil er der Stadt netterweise irgendwann mal zur Strassensanierung Grundstücke verkauft hat. Das Vorkaufsrecht noch zusätzlich war damals wohl der Deal.
Also aus die Maus. Wir sahen jetzt doch etwas alt aus. Mein Mann hat dann mal mit dem Bauern geredet. Da hat er uns dann die Hütte überlassen. Und dazu teilweise noch vom Weg, der zum Feld dahinter führt. Weg ist übertrieben - da fährt kaum jemand, deshalb entsteht auch kein Weg. Aber muss vorerst frei bleiben. Wegen Fahrtrecht.
Aber können jetzt wenigstens auf unserem Grundstück um die Hütte laufen. Und der Bauer hofft, die Wiese dahinter irgendwann auch kaufen zu können. Vielleicht braucht er dann das Fahrtrecht nicht mehr. Aber das kann noch lange dauern. Und auf einen Weg mit Fahrtrecht kann man ja nix anbauen.
Wie schon gesagt - es bleiben mir kaum 10qm. Die andere Seite vor der Hütte muss nämlich auch frei bleiben, mein Mann will da das hintere Tor aufmachen können. Wir dachten eigentlich es sei etwas mehr. Sogar der alte Bauer war erstaunt, dass es sowenig Grund angab. Das waren ziemlich seltsame Vermessungen damals. Total verwinkelt. Und schief und schräg. Die Hütte steht direkt an unserem Grundstück. Dann nur noch ein halber Meter dazwischen. Wir haben an der Südseite deshalb schon immer Brombeeren - die aber nicht viel bringen und 1 Wein, der aber auch immer nur kleine, saure Trauben hat.
@Teetrinkerin...Danke für die Tips. Wie gesagt, die Südseite benutzen wir schon lange. Ich werde mal die nächsten Tage Photos einstellen, dann kann man sich das besser vorstellen.
Mein Mann hat mir jahrelang 'versprochen': 'Das Grundstück bekommen wir schon - ganz sicher'...der war damals richtiggehend erschüttert, als die Stadt uns das so mitteilte. Damit hat er nicht gerechnet. Er dachte immer, der Nachbar, der Bauer, hat ja selbst soviel Land, der würde das kleine Eck, das zusätzlich mit Fahrtrecht belegt ist, nicht auch noch wollen. Tja - falsch gedacht. Man muss auch sagen, von der Vermessung her macht es so tatsächlich auch am meisten Sinn. Vor allem, weil die Freibank mit ein paar Quadratmetern eh' schon auf seinem Grundstück stand.
Trotzdem hat mein Mann da immer anders gedacht. Der war mindestens so frustriert wie ich. Und hat mir als Ersatz dann ein paar Quadratmeter vom Garten für mein Gemüsehobby versprochen. Ich muss mal versuchen, noch nachzuverhandeln.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
Re: Sonne's Garten
Tja...ich hole meinen Faden hoch und weiß gar nicht, was ich so recht schreiben soll.
Ich hatte ja viele Pläne - es stand ein großzügiger Gartenumbau an... neue Büsche, neue Beete, neue Unterstände etc. Dachte ich werde im Juni / Juli ein paar nette Bilder von unserer 'neuen Anlage' hier einstellen.
Aber daraus wird jetzt nichts - ist erstmal alles auf Eis gelegt.
Ich hatte einen Autounfall und habe mir am 1. Halswirbel die vorderen Bögen gebrochen.
Generell bin ich glücklich, dass ich nicht weiter geschädigt bin. Das Rückenmark ist nicht betroffen, deshalb kann ich noch laufen, sitzen, stehen etc.
Aber ich trage die nächsten Wochen eine Halskrause zur Stabilisierung und soll mich natürlich nur gemäßigt und vorsichtig bewegen.
Ich glaube Gartenarbeit mit Hacke und Spaten ist da erstmal nicht inkludiert.
Mein Mann wird das Nötigste machen, dass wir ein bisschen was haben. Aber er hat soviel eigene Pläne...da ist nicht mehr viel Kapazität für noch weitere Sachen, weil ich als Arbeitskraft ja jetzt erstmal ausfalle.
Ab Mitte / Ende Mai kann ich wahrscheinlich selber weiter machen. Aber ob ich dann wirklich schon voll einsatzfähig bin, weiß ich jetzt noch nicht. Da ist noch viel offen, auch wenn es derzeit relativ gut ausschaut und eine Operation momentan nicht in Erwägung gezogen wird. Die unangenehmen Nervenreizungen, die ich in den Händen habe, können sich auch noch von selbst geben. Bzw momentan werde ich mit Tabletten dagegen therapiert.
Deshalb ist offen, was wir heuer im Garten verändern werden. Vermutlich werden wir es erst nächstes Jahr richtig angehen und inzwischen die Sachen vom Pachtgarten - die wir ja trotzdem abbauen müssen - erstmal irgendwo lagern. Vielleicht können wir uns auch im Juni / Juli aufraffen, aber das würde bedeuten, dass wir jetzt einiges brach liegen lassen müssten.
Naja...liebe Grüße einstweilen.
Ich hatte ja viele Pläne - es stand ein großzügiger Gartenumbau an... neue Büsche, neue Beete, neue Unterstände etc. Dachte ich werde im Juni / Juli ein paar nette Bilder von unserer 'neuen Anlage' hier einstellen.
Aber daraus wird jetzt nichts - ist erstmal alles auf Eis gelegt.
Ich hatte einen Autounfall und habe mir am 1. Halswirbel die vorderen Bögen gebrochen.
Generell bin ich glücklich, dass ich nicht weiter geschädigt bin. Das Rückenmark ist nicht betroffen, deshalb kann ich noch laufen, sitzen, stehen etc.
Aber ich trage die nächsten Wochen eine Halskrause zur Stabilisierung und soll mich natürlich nur gemäßigt und vorsichtig bewegen.
Ich glaube Gartenarbeit mit Hacke und Spaten ist da erstmal nicht inkludiert.
Mein Mann wird das Nötigste machen, dass wir ein bisschen was haben. Aber er hat soviel eigene Pläne...da ist nicht mehr viel Kapazität für noch weitere Sachen, weil ich als Arbeitskraft ja jetzt erstmal ausfalle.
Ab Mitte / Ende Mai kann ich wahrscheinlich selber weiter machen. Aber ob ich dann wirklich schon voll einsatzfähig bin, weiß ich jetzt noch nicht. Da ist noch viel offen, auch wenn es derzeit relativ gut ausschaut und eine Operation momentan nicht in Erwägung gezogen wird. Die unangenehmen Nervenreizungen, die ich in den Händen habe, können sich auch noch von selbst geben. Bzw momentan werde ich mit Tabletten dagegen therapiert.
Deshalb ist offen, was wir heuer im Garten verändern werden. Vermutlich werden wir es erst nächstes Jahr richtig angehen und inzwischen die Sachen vom Pachtgarten - die wir ja trotzdem abbauen müssen - erstmal irgendwo lagern. Vielleicht können wir uns auch im Juni / Juli aufraffen, aber das würde bedeuten, dass wir jetzt einiges brach liegen lassen müssten.
Naja...liebe Grüße einstweilen.
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
