bei meinem Häuschen ist es ähnlich, im Erdgeschoss sind die Bretter direkt auf die Erde gelegt. Wie ich den Bodenaufbau machen werde weiß ich noch nicht, aber es kristallisiert sich die Strategie heraus, es zumindest ähnlich aufzubauen, wies schon war. Das hat viele Jahre lang gut funktioniert. Also offen, aber mit einer isolierenden kapillarbrechenden Schicht drunter.
Bei der Recherche habe ich festgestellt, dass es tausend(e) verschiedene Ansätze gibt und richtige Glaubensgemeinschaften, die für oder gegen etwas sind. Ich hatte Fachleute auf der Baustelle, für die es nur Betonböden, -Wände und -Decken gibt. Und solche, die "offene" Konstruktionen im Altbau empfehlen (weil ein Betonboden die Feuchtigkeit ins Mauerwerk drängt und sie da höher steigt, als sie es täte, wenn sie durch den Boden entweichen könnte. Und solche, die meinten im Bruchsteinmauerwerk steigt Feuchtigkeit überhaupt nicht hoch). Richtig oder falsch gibt's nicht, so scheint es mir.
Manche vertreten auch die Meinung, Fußbodenheizung im Wohnbereich ist ungesund weil der Mensch immer auf kaltem Boden gestanden hat und es kann zu Krankheiten führen (Thrombose? Ich weiß nicht mehr).
Das Leben aus der Kiste ist ziemlich anstrengend, aber nach einiger Zeit hat meine seine wichtigsten Sachen wo sie sein sollen und merkt, dass man beinahe gar nichts braucht. Ich lebe hier im VW Bus und komme mit der Minimalausstattung wunderbar zurecht. Viel Kraft zum durchbeißen für die harte Startphase! Die Belohnung ist dann, dass man fließend Warmwasser und ähnliches auf immer schätzt und sich eine gewisse Zufriedenheit einstellt, die man mit dem Kauf von Konsumgütern nie erreichen wird können
Gerald

