Pihlaka Talu

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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#51

Beitrag von Zacharias »

@ Vogelsberger
Dann hast du es gekauft, als der Vertrieb noch erlaubt war. Ja, kann sein, dass Estland das anders handhabt

@ Brunnenwasser
Kauf ist noch nicht abgeschlossen, der Notarvertrag kann wegen einer Erbschaftsgeschichte erst Ende März gemacht werden.
Zurücktreten würde ich aber nicht, schon alleine mangels Alternative. In Estland sind 95% aller Landhausdächer aus Eternit. Und man hat mir versichert, dass die aus Asbest sind. Das sieht man dort leider sehr locker und es wird so richtig schwierig dann werden, wenn ich das Dach mal ersetzen will. Schutzmaßnahmen kennen die dort nicht.
Wenn ich es richtig verstehe, gibt es keine Gefahr für das Grundwasser, da die Fasern nur im trockenen Zustand gefährlich sind. Klar für die Waschmaschine sollte man es nicht nehmen, weil die Fasern dann auf der Kleidung trocknen. Die Leute haben das Brunnenwasser ungeprüft getrunken und leben noch, bzw sind durch Unfälle gestorben. Der Vater ist alt geworden, bevor er sein Leben unter einem LKW verloren hat.
Fazit: Wenn es nur ums Dach geht, würde ich mir da nicht ins Hemd machen, ich werde aber mal schauen, welcher Werkstoff für die Wände genommen wurde. Wenn ich noch mehr finde, würde das schon ein Kriterium sein, vom Haus zurück zu treten. Der Boden ist versiegelt, davon geht sicherlich keine akute Gefahr aus.

@ Küstenharry
Danke für den Tipp mit dem Seegras.
vogelsberger
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Re: Pihlaka Talu

#52

Beitrag von vogelsberger »

Hallo, Birgit

Habe schon davon gehört, dass in bestimmten, VTnahen "Wundermittelkreisen" Borax auch innerlich eingenommen wird. Diese Kreise verbreiten auch die Informationen, die BRD GmBH hätte Borax verboten und es gibt es nirgendwo in D zu kaufen. Alles natürlich zum Zwecke von Ruinierung der Volxgesundheit... no coment...

In Sachen Borax Suchmaschine bemüht:
https://www.borax-natur.de/shop
Dabei ist dies die teuere, aus der Natur bergbautechnisch gewonnene Ware, genau für die o.g. Anwendungen. Es wird bestimmt auch irgendwo billiger die Chemisch erzeugte geben, habe nicht lange gesucht. Notfalls bekomme ich es in Polen.

Achtung, nicht alle Pflanzen vertragen Borax. damals, als ich gr. Mengen an Dämmmaterial imprägnierte ist auch beim Abtropfenlassen einiges danebenversickert. Die 2-3 m weiter stehende Koniferen/Thuia haben ein paar Jahre mit vertrockneten Nadelspitzen reagiert. sich aber nach längeren Zeit wieder vollkommen erholt.

Gruß
Daniel
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#53

Beitrag von Zacharias »

Danke, ich werde es da mal versuchen. Bisher war es aber immer so wenn ich eine Quelle gefunden hatte, wurde zum Abschluss des Bestellvorgangs ein Nachweis gefordert, dass man berechtigt ist, Borax zu kaufen. Für Normalsterbliche ist es in Deutschland ja kurioserweise verboten.
Im Übermaß ist das für alle Organismen schädlich, wie eben so vieles, was nicht verboten ist.
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Re: Pihlaka Talu

#54

Beitrag von Rohana »

Gräm dich nicht, wir müssen neuerdings auch versichern, dass wir keine Bomben bauen wenn Dünger kaufen... (Kalkammonsalpeter mein ich war's, evtl auch Kalkstickstoff? BÖSE Sachen.)
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Re: Pihlaka Talu

#55

Beitrag von Hildegard »

auch Wasserstoffperoxid in höherer Konzentration wird bei uns in der Apotheke nur an "Befugte" abgegeben. Auf die Frage wozu man es braucht, genügt die Antwort : Jäger, zum Geweih bleichen! und man wird in die Liste der Empfänger eingetragen. Dass es dann verdünnt auf 3 % als medizin. Anwendung zum Gurgeln ..dient interessiert die dann nicht mehr. Unterschied: Der Preis!! (den kann man auch drastisch reduzieren, wenn man eine Nachfüllflasche mitnimmt! die anstandslos akzeptiert wird.
Das gleiche Spiel mit Kupfersulfat!
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#56

Beitrag von emil17 »

Man muss das Ganze aus Sicht eines Chemikers verstehen: mit hochkonzentriertem Peroxid kann man z.B. ziemlich einfach Sprengstoff basteln (wobei das nur Leute machen, denen ihr eigenes Leben nicht so wichtig ist). Deshalb sind auch die früher leicht erhältlichen Unkrautvernichter auf Perchloratbasis nicht mehr so leicht zugänglich.
Die Einschreibepflicht wird keinen mit ernsthafter krimineller Energie davon abhalten, sich das Zeug zu besorgen. Es erleichtert die Nachverfolgung durch die Behörden im Falle eines Falles, und es kann wohl auch Leute abhalten, die im Internet irgend ein Knalleffektvideo gesehen haben und es nachmachen wollen, ohne dass sie eine Ahnung haben, was auch passieren kann.
Wie bei jeder Prevention gibt es nie Rückmeldung über das, was dadurch verhindert wurde.
Was mit Dünger passieren kann: https://de.wikipedia.org/wiki/Explosion_in_Toulouse
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Zacharias
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Re: Pihlaka Talu

#57

Beitrag von Zacharias »

Ja, bei Peroxid und Düngemitteln ist das so. Bei Bor verstehe ich es nicht, damit kann man meines Wissens keine Bomben basteln und das Verbot wird damit begründet, dass es im Übermaß genossen fruchtschädigend wirken kann. Aber da wüsste ich noch viel gefährlichere Sachen, die nicht verboten sind. Deutschland ist Bor-Mangelgebiet und das merkt man deutlich an den Krankheiten der Bevölkerung. Da steht das Verbot meines Erachtens nicht im Verhältnis zum Schaden.
Küstenharry
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Re: Pihlaka Talu

#58

Beitrag von Küstenharry »

Könnte man denn nicht auch mit dem Salzwasser der Ostsee die Wolle imprägieren,waschen?.
Das Seegras brennt ja auch nicht, aufgrund des Salzgehaltes.
Gruss von der Küste

Harry
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emil17
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Re: Pihlaka Talu

#59

Beitrag von emil17 »

Zacharias hat geschrieben: Mo 1. Mär 2021, 08:12 das Verbot wird damit begründet, dass es im Übermaß genossen fruchtschädigend wirken kann. Aber da wüsste ich noch viel gefährlichere Sachen, die nicht verboten sind.
Ich denke, man möchte in weiser Voraussicht verhindern, dass derart langzeitschädliche Substanzen in zu grosser Menge überall präsent werden. Bor ist eines der Elemente, wo Notwendigkeit und Toxizität nahe beieinanderliegen, und wo die physiologisch Wirkung oft nicht genau bekannt ist. Weil es in der Biosphäre sehr selten ist, können viele Organismen nicht gut mit dauernd und überall vorhandenen grossen Mengen umgehen.
Die Anwendungen in der Gebäudetechnik erfordern grosse Mengen, die dann lange Zeit in der Wohnumgebung der Menschen präsent sind.
Es kann sein, dass diese Vorsicht unangebracht ist, aber bei Substanzen wie Asbest, PCBs und so weiter wären wir heute froh, man wäre früher vorsichtiger damit umgegangen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Dyrsian
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Re: Pihlaka Talu

#60

Beitrag von Dyrsian »

Hildegard hat geschrieben: So 28. Feb 2021, 23:38 auch Wasserstoffperoxid in höherer Konzentration wird bei uns in der Apotheke nur an "Befugte" abgegeben. Auf die Frage wozu man es braucht, genügt die Antwort : Jäger, zum Geweih bleichen! und man wird in die Liste der Empfänger eingetragen. Dass es dann verdünnt auf 3 % als medizin. Anwendung zum Gurgeln ..dient interessiert die dann nicht mehr. Unterschied: Der Preis!! (den kann man auch drastisch reduzieren, wenn man eine Nachfüllflasche mitnimmt! die anstandslos akzeptiert wird.
Das gleiche Spiel mit Kupfersulfat!
Mhh, seid schön vorsichtig mit dem Zeug! Grade das mit der Nachfüllflasche ist nur bedingt eine gute Idee. Je nachdem, was vorher da drin war, gibt es einen dicken Knall - gerne mit entsprechender Zeitverzögerung. In Uni-Kreisen gibt es dazu eine schöne Gruselgeschichte. :grr:
Reaktionen mit H2O2 haben die unangenehme Eigenschaft, dass sich das Zeug dabei erwärmt und es ab einer gewissen Temperatur zu einer sich selbst beschleunigenden katalytischen Zersetzung kommt - bis das Zeug dann hochgeht. Ich habe so eine Reaktion mal gesehen, es ist nichts passiert bzw. explodiert, aber danach kam dann doch Katerstimmung auf, Stichwort "Beinahe-Unfall".
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