Holztransport

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emil17
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Re: Holztransport

#11

Beitrag von emil17 » Mo 14. Sep 2020, 09:51

Aber sicher doch - das war eine meiner (seltenen) Bastlerphasen, wo es nicht nur auf "schnell und hält" ankam ...
Ich wollt doch meine damals noch neue Vibrationssäge ausprobieren.
Die Bretter sind Schrankböden von einem Abbruchhaus, der Griff ist ein am Stamm getrockneter Fichtenast.

Ein ganz guter Behelf ist übrigens aus einem alten Jutesack (oder sonst einem groben Tuch) und einem Wäscheseil herstellbar: Man näht aus der Jute ein etwa 1 Meter langes und 30 cm breites Band mit Hohlsaum links und rechts. In diese fädelt man das Wäscheseil so, dass man vorne und hinten eine Tragschlinge hat. Mangels Wäscheseil kann man auch Griffe aus Stoff annähen.
Man legt das Ding auf den Boden, stapelt Holzscheite drauf und kann es als Bündel wegtragen.
Zur Not geht es auch nur mit einer Seilschlinge.
Oder man legt zwei Dachlattenstücke parallel auf den Boden, einen Zurrfix vom Baumarkt dazwischen, stapelt das Holz drauf und bündelt.
Ist alles besser zu tragen als die sperrigen Körbe oder Säcke.
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Re: Holztransport

#12

Beitrag von Dyrsian » Di 15. Sep 2020, 08:16

Naja, wir müssen das Holz ja auch noch aus unserem 3 km entfernten Garten heranschaffen, weil wir im Haus nichts lagern dürfen.
Das mache ich meistens mit der Vespa: Holzkiste mit Anfeuerholz auf den Gepäckträger, 30 kg Scheite im Seesack auf den Rücken und noch mal ein paar Kilo Scheite im Kaffeesack vorne aufs Trittbrett. Es geht so einiges, wenn man nur will ...

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Re: Holztransport

#13

Beitrag von emil17 » Di 15. Sep 2020, 14:07

lass dich doch mal fotografieren ...
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Re: Holztransport

#14

Beitrag von Wildmohn » Do 24. Sep 2020, 21:37

Gibt es eigentlich Dinge zu bedenken, wenn man größere Mengen Kamminholz (Ungeziefer etc.) im Haus lagert?
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Re: Holztransport

#15

Beitrag von osterheidi » Fr 25. Sep 2020, 06:30

Ich hatte schon mal holzinsekten im haus, seither trage ich das holz lieber von draussen rein.......

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Re: Holztransport

#16

Beitrag von emil17 » Fr 25. Sep 2020, 08:52

DIe Insekten, die dem Haus schaden (Hausbock, Nagekäfer) sind gewöhnlich nicht die, welche im Brennholz sind. Diese Arten sind alle sehr anspruchsvoll, was Klima, Holzart, Luftfeuchtigkeit und Zerfallsstadium des Holzes angeht.
Da waldfrisches Holz sowieso trocken werden muss, ist es aus praktischen Gründen im Freien an einem wohlbelüfteten Platz unter Dach besser aufgehoben. Sich einen Vorrat an Ofenholz für mehre Tage oder Wochen reinzuholen dürfte kein Problem sein.
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Re: Holztransport

#17

Beitrag von Dyrsian » So 27. Sep 2020, 15:48

Ich täte es auch nicht drinnen lagern, davon abgesehen dass es bei uns durch den Vermieter verboten ist.
Emils Äußerungen kann man vielleicht noch hinzufügen, dass der gemeine Nagekäfer jetzt auch kein riesiges Problem darstellt (der Hausbock ist ein anderes Kaliber!), sonst wären viele alte Häuser schon längst zusammengekracht. Er geht eigentlich auch nur gerne in weiches Holz, also Splintholz und Nadelhölzer.
Wir sind mit dem Brennholz trotzdem immer super vorsichtig, aber wo hatten wir Nagekäfer drin? In einem sehr sehr teuren, handgefertigten Wäschekorb! Ich hab alles Mögliche versucht um jemanden mit einer Thermokammer aufzutun, hab aber im Umkreis nix gefunden wo ich ihn hätte wirtschaftlich behandeln lassen können, so hab ich ihn schließlich entsorgt. Zum heulen, aber Insektizide im Schlafzimmer will man dann auch nicht.

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Re: Holztransport

#18

Beitrag von emil17 » So 27. Sep 2020, 22:22

Hättste das Ding auch mit Ziegelsteinen beschwert einige Tage in einem Brunnentrog untergetaucht liegen lassen können.
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