Wie steht es bei uns?Hildegard hat geschrieben: Fr 13. Mär 2020, 00:54 Wie geht es euch dabei? Ich steh jetzt täglich zusätzlich vor der Frage: "Dürfen /können/wollen die Therapeuten und Hilfskräfte zur Tochter kommen? oder muss ich das alles zusätzlich übernehmen? Sie gehört zur akuten Risikogruppe.
Gesichert ist jedenfalls die Versorgung für längere Zeit mit Essen und Produkten des tägl. Gebrauchs.
Was Lebensmittel und andere Versorgungsgüter angeht ist bei uns alles gut, wir haben tatsächlich neben den Trockenmaterialien aus der Prepperkiste auch noch so einiges eingekochtes und auch die Kühltruhe ist voll (sollte der Strom wegfallen muß halt fleißig eingekocht geräuchert usw werden)
Im Garten wächst schon frischer Portulak, Grünkohl und der Gisch kommt auch schon... Vitaminquellen ham wie also auch genug.
Die Jungs bleiben heute zu Hause... es steht eh eine Schulschließung ab Montag im Raum, da können sie heut ruhig hier bleiben.
Zum Glück sind unsere schon groß genug um allein klar zu kommen, einige meiner Arbeitskollegen haben da schon größere Schwierigkeiten.
Auch zum Glück sind wir alle gesund und benötigen keine Unterstützung wie zB eure Tochter @ Hildegard.
Überhaupt, ich weis ja nicht wie es bei euch auf Arbeit ist, aber zZ möchte ich noch weniger einer Führungsposition als sonst schon.
Mensch spürt wie unbekannt eine solche Situatuion für alle ist.
Jaaa, mensch könnte sagen Prepper in der Wirtschaft ist noch nicht so ausgereift.
Für große Aufregung in der betreffenden wats ap Gruppe meiner Frau sorgt auch die harmlose Frage des Pfarrers wie den mit dem Konfirmationsvorstellungsgottesdienstes verfahren werden soll.
Grad ist glaube ich für sehr viele menschen die größte Herausforderung das richtige Maß an Priorisierung zu finden.
Zwischen "Oooch, die stelln sich alle nur an, das ist doch eine Kleinigkeit" und "Oh jeh Oh jeh die Welt geht unter!" ist alles vertreten.
Ruhig bleiben, tatsächlich die guten Tipps (Hände waschen - Seife reicht-, Berührungskontakte meiden, nicht zu oft unter Menschenmengen gehen) zur Hygiene nutzen und somit einen kleine Teil zur Entlastung unseres Gesundheitssystemes beitragen und die Verbreitung verlangsamen.
Und an sonsten weiterleben nicht vergessen.
Grüße Rati


