Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Naja wenn es in Hamburg den Landwirten konkret vorgeworfen wird dass wegen ihnen das Wasser einiger Brunnen nicht genutzt werden kann weil zu hohe Nitratwerte, und dann bei einer Anfrage rauskommt dass keiner der Brunnen auch nur ansatzweise erhöhte Nitratwerte aufweist, dann ist definitiv irgendwas faul an der Geschichte, oder?
Klar, irren ist menschlich. Aber das war garantiert kein Versehen oder Versprecher, das ist doch eins der Hauptargumente, und nein, Politiker dürfen nicht "mal was falsches sagen" wenn sie damit Politik machen wollen.
Klar, irren ist menschlich. Aber das war garantiert kein Versehen oder Versprecher, das ist doch eins der Hauptargumente, und nein, Politiker dürfen nicht "mal was falsches sagen" wenn sie damit Politik machen wollen.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
von sich geirrt haben habe ich nix geschrieben, ich schrieb etwas falsche sagen.Rohana hat geschrieben: Do 5. Dez 2019, 15:46 Klar, irren ist menschlich. Aber das war garantiert kein Versehen oder Versprecher...
Das heist bewusst etwas sagen das nicht stimmt um etwas bestimmtes zu erreichen. Macht jeder von uns der ehrlich zu sich ist, irgendwann einmal.
Damit so etwas in der Politik nicht zu falschen Konsequenzen führt, müssen wir und die anderen gewählten Vertreter darauf achten und alles nachprüfen.... so hier geschehen.
na, da versuchst du aber auch etwas nicht ganz richtiges zu deinen Gunsten auszulegenRohana hat geschrieben: Do 5. Dez 2019, 15:46 Naja wenn es in Hamburg den Landwirten konkret vorgeworfen wird dass wegen ihnen das Wasser einiger Brunnen nicht genutzt werden kann weil zu hohe Nitratwerte, und dann bei einer Anfrage rauskommt dass keiner der Brunnen auch nur ansatzweise erhöhte Nitratwerte aufweist,
"Nicht mal ansatzweise" stimmt ja wohl nicht so ganz. Alle Werte liegen unter dem max Gernzwert, das stimmt, wobei mich wie schon geschrieben die Mischung aus mal Grundwasser und mal Trinkwasser in dem Artikel etwas stört.
Und wie ich auch schrieb, erst mal abwarten wie der Kollege von den grünen reagiert, vielleicht kann er seine Aussage ja irgendwie untermauern.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nachtrag
Grüße Rati
Rati hat geschrieben: Do 5. Dez 2019, 13:58 ... was nicht heist das wir in Deutschland keine Hot Spots mit massiver Nitratbelastung haben...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Frage wäre ja auch, ob die wegen zuviel Nitrat nicht nutzbaren Quellen oder Grundwässer die Stadt Hamburg oder andere Gemeinden versorgen bzw. nicht mehr versorgen können und dies aber früher noch konnten.
Der Wasserversorger ist gesetzlich zur Einhaltung der Grenzwerte verpflichtet und da, wo es um Trinkwasser geht, wird viel genauer hingeschaut als anderswo.
Die im Link zitierte Aussage des ausgepfiffenen Umweltsenators "„Wir müssen Grundwasser zum Teil aus anderen Landkreisen herbeiholen, weil das Wasser hier in Hamburg zum Teil nicht verwendet werden kann“ kann nämlich auch so verstanden werden, dass zwar die der Trinkwasserversorgung tatsächlich dienenden Wässer der 15 Werke in der abgelieferten Qualität nicht unzulässig belastet sind, dass aber einige näherliegende Quellen nicht mehr nutzbar sind.
Bis zum Beweis des Gegenteils muss man schon der Fairness halber den offiziellen Behauptungen Glauben schenken.
Ob jetzt Grundwasser aus Pinneberg "Hamburger Grundwasser" ist oder nicht, ist eine Definitionsfrage. Ja, wenn es in Hamburgs Haushalten aus dem Hahn kommt, nein, wenn der Verwaltungskreis des Herkunftsgebietes massgebend ist.
Das mögen alles Spitzfindigkeiten sein, aber so kann sich eben jeder eine objektive Berichterstattung zurechtlegen, wie er gerne die Ergebnisse hätte, und den Vorwurf, er würde Unwahres behaupten, weit von sich weisen.
Der Wasserversorger ist gesetzlich zur Einhaltung der Grenzwerte verpflichtet und da, wo es um Trinkwasser geht, wird viel genauer hingeschaut als anderswo.
Die im Link zitierte Aussage des ausgepfiffenen Umweltsenators "„Wir müssen Grundwasser zum Teil aus anderen Landkreisen herbeiholen, weil das Wasser hier in Hamburg zum Teil nicht verwendet werden kann“ kann nämlich auch so verstanden werden, dass zwar die der Trinkwasserversorgung tatsächlich dienenden Wässer der 15 Werke in der abgelieferten Qualität nicht unzulässig belastet sind, dass aber einige näherliegende Quellen nicht mehr nutzbar sind.
Bis zum Beweis des Gegenteils muss man schon der Fairness halber den offiziellen Behauptungen Glauben schenken.
Ob jetzt Grundwasser aus Pinneberg "Hamburger Grundwasser" ist oder nicht, ist eine Definitionsfrage. Ja, wenn es in Hamburgs Haushalten aus dem Hahn kommt, nein, wenn der Verwaltungskreis des Herkunftsgebietes massgebend ist.
Das mögen alles Spitzfindigkeiten sein, aber so kann sich eben jeder eine objektive Berichterstattung zurechtlegen, wie er gerne die Ergebnisse hätte, und den Vorwurf, er würde Unwahres behaupten, weit von sich weisen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
solange die Hamburger das Wasser was sie in der Lüneburger Heide anzapfen , nach Lübeck verkaufen können läuft eh einiges schief.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
wieso, is doch ne funktionierende Kreislaufwirtschaft...
Grüße Rati
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Agrarpolitischer Bericht 2019 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:
Grüße Rati
Warum ist das so? Wenn wir so viel überschuss produzieren, sollten die Flächen lieber für andere Dinge genutzt werden, zB Futtermittelalternativen oder Weiden um nicht so viel importieren zu müsssen…. Meine Meinung."...2017 war Deutschland weltweit drittgrößter Agrarexporteur nach den USA und den Niederlanden. Insgesamt führt Deutschland aber deutlich mehr Agrar- und Ernährungsgüter ein als es ausführt..."
Grüße Rati
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Warum ist das so? Wenn wir so viel überschuss produzieren, sollten die Flächen lieber für andere Dinge genutzt werden, zB Futtermittelalternativen oder Weiden um nicht so viel importieren zu müssen
[/quote]
Na ja, die exportieren vermutlich Getreide, Mais, Milchprodukte, Fleisch, halt was hier gut geht
und importieren all das was die Feinkostläden füllt und hier nicht geht.
Müsste man wissen was da alles drunter fällt.
Könnte sein dass auch Pflanzenschutzmittel und Dünger zu den Agrarprodukten gehören.
Das steht aber sicher im Bericht drin.
Man exportiert und importiert ja auch viele Autos, VW und BMW raus, Fiat und Suzuki rein, das wird im Agrobereich auch so sein.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Emil hat schon einige Faktoren angesprochen, es wächst ja längst nicht alles bei uns und vieles suboptimal. Unsere Molkerei exportiert Mozzarella nach Italien... das sagt doch alles, oder?Rati hat geschrieben: Mi 11. Dez 2019, 12:46 Agrarpolitischer Bericht 2019 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:Warum ist das so? Wenn wir so viel überschuss produzieren, sollten die Flächen lieber für andere Dinge genutzt werden, zB Futtermittelalternativen oder Weiden um nicht so viel importieren zu müsssen…. Meine Meinung."...2017 war Deutschland weltweit drittgrößter Agrarexporteur nach den USA und den Niederlanden. Insgesamt führt Deutschland aber deutlich mehr Agrar- und Ernährungsgüter ein als es ausführt..."
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