Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was die Vögel angeht, haben die meisten Arten überhaupt kein Problem.
Lokale Bestandsschwankungen durch Nutzungsänderung gefährden diese Arten nicht.
Wer Vögel vermehren will, muss bei der Prädation eingreifen. Aber das ist ja pfui und wirkt. Deshalb muss es unbedingt verhindert werden, damit "man" auch weiter etwas zu schützen hat. Irgendwie muss man all die Milliarden, die man abgreift und versickern lässt, ja rechtfertigen.
Alleine für die gut 13 Millionen Euro, die der LBV Bayern jährlich verbrennt, könnte man 130 Berufsjäger samt Ausrüstung für die Prädatorenbejagung finanzieren. Da würde sich richtig was tun im Vogelschutz...
Lokale Bestandsschwankungen durch Nutzungsänderung gefährden diese Arten nicht.
Wer Vögel vermehren will, muss bei der Prädation eingreifen. Aber das ist ja pfui und wirkt. Deshalb muss es unbedingt verhindert werden, damit "man" auch weiter etwas zu schützen hat. Irgendwie muss man all die Milliarden, die man abgreift und versickern lässt, ja rechtfertigen.
Alleine für die gut 13 Millionen Euro, die der LBV Bayern jährlich verbrennt, könnte man 130 Berufsjäger samt Ausrüstung für die Prädatorenbejagung finanzieren. Da würde sich richtig was tun im Vogelschutz...
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nö, - gilt wohl nur für Fledermäuse (Säugetiere), - Vögel und Insekten brauchen wohl den direkten Kontakt, so wie ich das verstanden habeManfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 11:35 Dass Insekten und Fledermäuse nicht hauptsächlich durch Kollision mit den Flügeln, sondern durch die entstehenden starken Druckgefälle in der umgebenden Luft getötet werden, habt ihr schon verstanden?
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
hier gibt's nicht nur Zusatzinfos, sondern auch die Studie selbst:
http://www.bund-rvso.de/insektensterben ... aeder.html
http://www.bund-rvso.de/insektensterben ... aeder.html
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Marketing Manfred, braucht mensch halt auch im Naturschutz, und es heißt ja nicht umsonst Bienensterben und nicht Honigbienensterben.Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 11:57Die Honigbiene litt nie unter einem Imkersterben, sondern hat weltweit starke Zuwächse verzeichnet.Rati hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 11:53 ]Übrigens, die Hoingbiene litt eher unter einem Imkersterben, aber sie eignet sich sehr gut als Aushängeschild für all die anderen Bienearten welche wirklich ein ernsthaftes Problem haben.
Es freut mich, dass du verstanden hast, dass die Honigbienen nie das Problem waren und es auch weiter nicht sind.
Das hindert die Herrschaften "Naturschützer" aber nicht daran, sie für ihre Kampagnen zu missbrauchen.
Nutztierepopulationen unter menschlicher Kontrolle können immer aufgestockt werden. Einen Missbrauch sehe ich da nicht (die Gifte töten auch die Honigbiene) ich würde die Honigbiene eher als die Greta Thunberg des Insektenschutzes betrachten.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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hobbygaertnerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wir haben sehr viel Hecke für Singvögel angelegt- ausserdem gibts ganz viele Hektare Laubwald, wegen Vogelarmut könnte ich mich nicht beklagen, aber wenn ich Elstern, Krähen und Greifvögel sehe, was die so fangen-
dann frag ich mich, sind wir eigentlich blind?
Schwalben sind auch so ein Beispiel- ohne Rinderstall gibts eben keine Schwalben- weil keine Fliegen.
Und ich find es immer interessant, wieviele Vögel sich an den Kuhfladen draussen auf der Weide gütlich tun. Dort finden sie scheinbar Käfer, die sie mögen.
Hoffentlich gibts auch mal Vögel, die sich an die Borkenkäfer ranmachen.
Was mich wirklich ankotzt, da werden viele Lebensräume umgeändert, aufgegeben- aber das will man einfach nicht sehen.
Und welche Summe an Geld an Insektenschutz an den Häusern ausgegeben wird, dass ja nur keine einzige Fliege oder Mücke ins Haus kommt, ja keine Wespe sich auf einen Kuchen setzen würde.
So eine Scheinheiligkeit ist manchmal einfach nicht mehr erträglich.
dann frag ich mich, sind wir eigentlich blind?
Schwalben sind auch so ein Beispiel- ohne Rinderstall gibts eben keine Schwalben- weil keine Fliegen.
Und ich find es immer interessant, wieviele Vögel sich an den Kuhfladen draussen auf der Weide gütlich tun. Dort finden sie scheinbar Käfer, die sie mögen.
Hoffentlich gibts auch mal Vögel, die sich an die Borkenkäfer ranmachen.
Was mich wirklich ankotzt, da werden viele Lebensräume umgeändert, aufgegeben- aber das will man einfach nicht sehen.
Und welche Summe an Geld an Insektenschutz an den Häusern ausgegeben wird, dass ja nur keine einzige Fliege oder Mücke ins Haus kommt, ja keine Wespe sich auf einen Kuchen setzen würde.
So eine Scheinheiligkeit ist manchmal einfach nicht mehr erträglich.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
alle Spechtartigen tuen das, nur hatten die wiederum in Punkto Nistbäume nicht so viel Spass in den Nutzwäldern.hobbygaertnerin hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:42 Hoffentlich gibts auch mal Vögel, die sich an die Borkenkäfer ranmachen.
Grüße Rati
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Es droht die Rückkehr zur mechanischen Bodenbearbeitung, einem der Hauptübel der menschlichen Zivilisation.
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@Rati: Spechte fressen echt mengenmäßig relevant Borkenkäferlarven??
Bei uns gibt´s viele Spechte!!
(und bisher keine spürbaren Käferschäden)
Ich glaube, es fehlt einfach an "kleinen Strukturen" und Vielfalt und Toleranz ......
Da kann man dann auch ruhig seinen kleinen Acker pflügen und grubbern, ohne dass es schadet, halt nicht profimäßig exakt und richtig tief.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Selten so ein Dünn...... gelesenina maka hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 13:08 Da kann man dann auch ruhig seinen kleinen Acker pflügen und grubbern, ohne dass es schadet, halt nicht profimäßig exakt und richtig tief.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ist ja merkwürdig dass wir im intensiv genutzten Wald eine top Population aller hier vorkommenden Spechtarten habenRati hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:55alle Spechtartigen tuen das, nur hatten die wiederum in Punkto Nistbäume nicht so viel Spass in den Nutzwäldern.hobbygaertnerin hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:42 Hoffentlich gibts auch mal Vögel, die sich an die Borkenkäfer ranmachen.![]()
Grüße Rati
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
na, ja, Spechte sind nun mal Spezialisten im finden und verspeisen von HzI (Holzzerstörende Insekten).ina maka hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 13:08 ...@Rati: Spechte fressen echt mengenmäßig relevant Borkenkäferlarven??...
Und wenn die Hauptspezies der Borkenkäfer ist, werden sie auch relevante mengen vertilgen... so lange relevante mengen an Spechten vorhanden sind.
@Rohana.... für die Borkenkäfer ist euer Wald eben noch toper als für die Spechte.
nicht zu vergessen das Überangebot an dicht bei dicht stehenden Wirtsbäumen nech?Rohana hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 13:50 , zumal deren Ursache nicht im Fehlen von natürlichen Feinden, sondern in der fehlenden Abwehrkraft der Wirtsbäume liegt, die wiederum durch wiederholte Trockenheit und Hitzeperioden bedingt ist, die auch gleichzeitig top Brutbedingungen für die Borkenkäfer bieten... [/size]
Grüße Rati
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[Einstürzende Neubauten 1996]
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