egal - danke, emil für das Wort "Ablenkungsmanöver"!
das trifft es perfekt, für mich ist das die Antwort auf fast alles hier.....
@Oelkanne: weil er dann halt kein Landwirt mehr ist, sondern "Landspekulant"
das erklärst du mir Mal bitte. warum darf ein Landwirt keine Fläche kaufen/verkaufen???Kaufst Du dein Auto auch beim Autospekulant (aka Autohaus oder Gebrauchtwagenhändler), den Strom mit dem du diesen Text erstellt hast beim Stromspekulant und dein Laptop/PC beim Hardwarespekulant?ina maka hat geschrieben: Do 31. Okt 2019, 14:44 @Rohana: nur ein bisschen seltsam, wenn man dann "den anderen" quasi die Schuld gibt, dass Land verbaut wird.Es hat keiner irgend einen Schuldigen benannt. Ich habe nur die Tatsache genannt das jeden Tag 70ha bebaut werden.
mehr nicht.
Auch das Haus in dem Du wohnst steht auf Fläche die man zur Produktion von Lebensmitteln verwenden könnte.
Auch dein Mann der auf dem Bau arbeitet ist nicht schuldig,
ob wohl er aktiv an der Versiegelung mitwirkt.
egal - danke, emil für das Wort "Ablenkungsmanöver"!
das trifft es perfekt, für mich ist das die Antwort auf fast alles hier.....
@Oelkanne: weil er dann halt kein Landwirt mehr ist, sondern "Landspekulant"

Mein Arbeitgeber sucht nichtAkopalüze hat geschrieben: Do 31. Okt 2019, 14:55 Also wenn Emil nicht Betriebsleiter werden möchte könnte ich das ja vielleicht übernehmen.
Was läuft denn falsch in deinem Betrieb, Ölkanne?
Warum sucht ihr einen neuen Betriebsleiter?
Kannst mir ja mal ein paar Daten und Fakten zukommen lassen per PN, und ich schaue mal ob man da noch was retten kann.
MIttelfristig würde ich unseren Betrieb dann aber schon auf eine naturverträgliche Betriebsweise umstellen, das ist hoffentlich klar.
Schon allein der Gesundheit meiner Angestellten zuliebe.
ja, und weil das so ist tut keiner was weil ja die anderen auch müssen.Rohana hat geschrieben: Do 31. Okt 2019, 09:35 Halte ich ehrlich gesagt für sehr vermessen. Nichts was Deutschland allein tun kann, hält den Klimawandel auf. Wenn "wir sehen uns in unserer Existenz gefährdet" ein Klagegrund ist, haben den nicht nur die Bauern auf Pellworm...
... Aber die Landwirtschaft verbraucht über 97% allen Glyphosats, das spielt dabei keine Rolle und muss deshalb nicht mal erwähnt werden?Oelkanne hat geschrieben:Glyphosat: die deutsche Bahn ist mit 70t Wirkstoff größter Einzelverbraucher. Sie behandelt damit im Jahr etwa 12.000ha Gleisanlagen,
da ergibt 5,833kg/ha Wirkstoff,
das ist das 1,6 fache von dem in der Landwirtschaft maximal zugelassenen.
So ein Schotter-Gleisbett bindet kein Gramm Wirkstoff, das wäscht der Regen alles ab...
Das ist eine grobe Unterstellung. Wo habe ich das behauptet?Oelkanne hat geschrieben:Aus deiner Sicht sind allein die Landwirte für jede Wasserbelastung verantwortlich:
Stimmt nicht. Die Anwendung von Glyphosat ist viel restriktiver und Ausbringen von Schädlingsbekämpfungsmitteln ist bei uns im Wald grundsätzlich verboten, um nur zwei Beispiele zu nennen.Oelkanne hat geschrieben:es gibt nirgends auf dieser Erde strengere Regeln beim Pflanzenschutz als bei uns in DE, ja auch bei dir in der Schweiz ist es laxer.

Der kleine aber feine Unterschied, den du da ignorierst, ist dass die Landwirtschaft Glyphosat so anwendet wie es vorgeschrieben und sinnvoll ist (nämlich in einer Art und Weise, die Obergrenzen beachtet, den Wirkstoff bestmöglichst nutzen UND abbauen kann).emil17 hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 08:13... Aber die Landwirtschaft verbraucht über 97% allen Glyphosats, das spielt dabei keine Rolle und muss deshalb nicht mal erwähnt werden?Oelkanne hat geschrieben:Glyphosat: die deutsche Bahn ist mit 70t Wirkstoff größter Einzelverbraucher. Sie behandelt damit im Jahr etwa 12.000ha Gleisanlagen,
da ergibt 5,833kg/ha Wirkstoff,
das ist das 1,6 fache von dem in der Landwirtschaft maximal zugelassenen.
So ein Schotter-Gleisbett bindet kein Gramm Wirkstoff, das wäscht der Regen alles ab...
???Rohana hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 08:39Der kleine aber feine Unterschied, den du da ignorierst, ist dass die Landwirtschaft Glyphosat so anwendet wie es vorgeschrieben und sinnvoll ist (nämlich in einer Art und Weise, die Obergrenzen beachtet, den Wirkstoff bestmöglichst nutzen UND abbauen kann).