Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Leute, die hier die Grünen Kreuze umhauen und in den Dreck treten, sind nach meiner Vermutung keine militanten Christen...
@Teetrinkern: Ich empfehle dir, nächsten Sommer vor der Getreideernte zwecks Überwindung deiner Vorurteile mal in das eine oder anderen Feld hineinzugehen (vorsichtig, um keinen Schaden anzurichten) und dir anzusehen, was dort alles lebt.
@Teetrinkern: Ich empfehle dir, nächsten Sommer vor der Getreideernte zwecks Überwindung deiner Vorurteile mal in das eine oder anderen Feld hineinzugehen (vorsichtig, um keinen Schaden anzurichten) und dir anzusehen, was dort alles lebt.
-
Teetrinkerin
- Förderer 2019

- Beiträge: 1012
- Registriert: Sa 15. Sep 2018, 19:59
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Manfred,
ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich brauch nicht extra in ein Getreidefeld zu gehen. Und woher willst du wissen, was ich für Vorurteile habe??
Edit: Ich musste eine Gassirunde im Sommer abbrechen, weil ein Bauer sein Getreidefeld gespritzt hat und ich schon auf knapp 100m Entfernung einen total metallischen Geschmack im Mund hatte. Ist sicherlich auch nicht gesund.
ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich brauch nicht extra in ein Getreidefeld zu gehen. Und woher willst du wissen, was ich für Vorurteile habe??
Edit: Ich musste eine Gassirunde im Sommer abbrechen, weil ein Bauer sein Getreidefeld gespritzt hat und ich schon auf knapp 100m Entfernung einen total metallischen Geschmack im Mund hatte. Ist sicherlich auch nicht gesund.
-
Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
emil17 hat geschrieben:Dass da soundsoviel Fläch von Humus befreit und dadurch zu Naturschutzfläche werde, steht bei uns nie in der Zeitung.
Keine Ahnung, was ihr in D da so treibt und warum.
Die Sache mit der Betriebsführung, man dürfe nur soviele Tiere halten wie die Fläche ernähren kann, hat mit der Umweltbelastung zu tun.wenn ich 500 ha habe und 1000 Kühe halte habe ich zwei GV pro Hektar. Habe ich 100ha, 1000 Kühe und mit meinem Nachbar, der 400ha hat, einen Vertrag über den Futteranbau und die Rücknahme von Wirtschaftsdünger kommt man auch auf 2 GV/ha. Der zweite Weg soll aber verboten werden, nach dem willen der immer mehr erstarkenden realitätsferneren Spinner. Jedes andere Gewerbe muss schliesslich auch dafür sorgen, dass die Emissionen im Rahmen bleiben, warum soll das für Bauern nicht geltenDas gilt auch jetzt schon für die Landwirtschaft. Jeder Stall muss nach Bimsch genehmigt werden, jeder Betrieb muss eine Stoffstrombilanz erstellen und jeder Betrieb muss eine Feldstallbilanz erstellen. ? Betriebe, die Intensivmast mit zugekauftem Futter machen, gehören in die Gewerbezone wie jeder andere Betrieb auch, der aus zugekauftem Material etwas Höherwertiges macht.es gibt die sogante gewerbliche Tierhaltung. Ab einem bestimmzen Tierbesatzt pro Fläche (Gestaffelt nach Fläche, kleine betriebe dürfen deutlich mehr Tiere halten als Große) gibt es dann deutlich schärfere Vorschriften hinsichtlich Bimsch, Baugenehmigung, Lagermöglichkeiten usw.
Warum beispielsweise Intensivmast von Hühnern oder Schweinen mit Importfutter Landwirtschaft sein soll, erschliesst sich mir gerade nicht, das kann man im Industriegebiet genauso machen.
Dies würde sich schon aus korrekter Anwendung des Raumplanungsgesetzes ergeben. Auch hier bekommen Landwirte eine Ausnahmebehandlung zu ihren Gunsten.
1. hat hier niemand etwas dagegen, wenn Subventionen in die Berglandwirtschaft fliessen, denn tie tun tatsächlich etwas für die Umwelt und dort ist der Wert der Subventionen für Nicht-Landwirte erkennbar - bei staatlich subventionierter Intensivproduktion ist er das nicht.Oelkanne hat geschrieben:Konsequenter weise musst du dann aber die gesamte Schweizer Landwirtschaft einstampfen,
denn gegen den Weltmarkt, selbst gegen den EU-Binnenmarkt könnt ihr euch nicht behaupten.
Dann jammert aber nicht rum wenn Almen verbuschen etc
2. "konsequenterweise musst du dann aber" ist wieder mal dieses alles oder nichts - Prinzip.
Auch die deutsche Landwirtschaft kann ohne Importe (von Erdöl, Rohstoffen für Industriewaren) nicht funktionieren. Zudem ist die Schweiz gerade mal so gross wie ein mittleres Euer Bundesländer, und dass die Bayern den Preussen Essen liefern und umgekehrt, ist ja bei Euch auch in Ordnung.dann üstt ihr wachsen oder die bevölkerung abbauen oder du erstmal vor der eigenen Haustüre Kehrern.
Ein Gewerbe, das Misstände pauschal verneint oder, wo das nicht geht, dies den anderen vorwirft, wird immer schmerzhaftere Korrekturen hinnehmen müssen, je länger man die Ignoranz durchzieht.
3. Ist die Sache mit dem Grossen Moos ein typisches Fallbeispiel für falsche Planung, unterm Strich kommen da nur Umweltschäden bei raus. Auch wenn es Umweltschäden nach Auffassung von Oelkanne, Rohana &Co gar nicht gibt, weil es ja Bauern sind, die da am Werk sind.lieber emil, auch wen du die weisßheit mit löffern gefressen hast und wir anderen alle dumm wie stroh sind...
... man wird sich bei der schaffung eines Gemüseanbaugebietes mitten in der schweiz schon etws gedacht haben. auf berghängen und -kuppen wächst nunmal kein Salat...
4. Konsequenterweise kaufen wir sogar Lebensmittel von Euch aus Deutschland - wenn es umweltverträglich und nachhaltig erzeugt wurde. Mir ist dann eher egal, ob es aus D.F, I oder CH kommt. In Basel kriegt man vorzügliche Frischwaren aus dem Sübadischen und den Elsass - was könnte jemand dagegen haben? Nur weil es "Ausland" istdu möchtest keine Produktion im Inland weil sie dir nicht gefällt, deshalb lagerst du sie aus um dann auf uns zu zeigen was wir denn alles schlecht machen? denn in der Schweiz hat man ajn nun sein Sumpf wieder und alles ist tutti ?
5. sind gewisse Landwirte gerade dabei, sich selber einzustampfen. Wenn ein Gewerbe nur dank staatlicher Beihilfe überhaupt bestehen kann, hängt alles ausschlieslich von der politischen Grosswetterlage ab. Keine gute Geschäftsgrundlage, zumal nicht wenn man nur Massenware erzeugt, die man im Ausland billger erzeugen kann.bei geschlossnen Grenzen oder bei Null vorschriften könnte die Landwirtschaft ohne probleme und ohne staatliche Hilfe auskommen...
... die Markterschwernissausgleiche gibt es nur weil der Staat selbst Regelungen erlassen hat die weit über dem Niveau der ausländischen Konkurrenz liegen und die Grenzen nicht schließen möchte.
Oh bitte nicht so ... früher wurde daraus dann Volk ohne Raum, Rest zur Genüge bekannt.Rohana hat geschrieben:Darf ein Land dann auch nur ncoh so viele Bürger halten, wie es von seiner Fläche ernähren kann?
Ausserdem müsste man dann so schöne Dinge wie Bananen und Sushi von der Speisekarte streichen, das wird bei den Wählern einen gewissen Unmut erzeugen.das wäre aber dann die harte Realität für die Wähler die ihren eigenen mist dann ausbaden müssten und nicht auf andere zeigen könnten,
denn das its das was sie nur zu gerne tun.
Du bist schuld
und du bist schuld
und du auch
aber ich?
neeeeein ich bin doch nicht schuld.
ich kaufe doch bio-Papaya, pflanze vor jedem New-York Flug eienen Baum und fahre einen A8 mit Hybridantrieb.
-
Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Da muss ich dir wieder sprrechen.emil17 hat geschrieben:Das funktioniert auch so mit Windrädern und Sondermülldeponien.
Das macht man da wo fast keine Leute sind, die dagegen sein könnten, dann wird demokratisch abgestimmt.
Noch etwas Geld in die Gemeindekasse, die sind ja strukturschwach.
Bei Trinkwassergewinnung liegt sie Sache etwas anders: Einmal ist der Grundwasserkörper unterhalb der Zone, wo das Interesse des Grundbesitzers gegeben ist (deshalb kannst du auch nix dazu sagen, wenn ein Tunnel unter deinem Grundstück gegraben wird) und zum anderen wäre echte Kreislaufwirtschaft ja eben ohne Austrag von, ihr nennt es Nährstoffe.
Die Industrie muss ja auch Abluftfilter in ihre Kamine einbauen, bloss das Rohr hoch genug enden lassen war früher mal, als es noch keinen interessiert hat.
10km von meinem Heimatort entfernt gibt es in sehr dicht besiedeltem Gebiet eine Sondermülldeponie.
Die lagern alles außer Atommüll ein.
Wie es zufall hier so will:
diese Deponie nimmt alle Rauchgasrückstände an die in der Schweiz bei der Verbrennung von Müll und Sondermüll anfallen.
Dafür hat die Schweiz nämlich keine Deponie und sind sich zu fein eine zu eröffnen.
Aller neu produzierter Sondermüll und auch der Aushub z.B. aus Kölliken wird nach DE exportiert und vorallem in Mannheim verbrannt.
Die Rückstände kommne..
... richtig zu uns nach Hause.
Ein mit 780 Einwohner/km2 sicher kein dünn besiedeltes gebiet.
eigentlich müsste doch das Wasser unter einer großen Stadt tip top sein, kilometer weit kein einziger Landwirt nur Beton, Asphalt und ein paar Steinvorgärten.
Komischer weise ist das Grundwasser unter unseren Städten zu nichts zu gebrauchen...
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
z.B. hast du dich offensichtlich nicht damit befasst, worum es den einzelnen Bauern bei der Aktion überhaupt geht.Teetrinkerin hat geschrieben:Und woher willst du wissen, was ich für Vorurteile habe??
Durch die Ackerstatusregelung z.B. werde ich dazu gezwungen, meine Grünlandflächen alle 5 Jahre umzubrechen und auf diese Art so ziemlich alles zu töten, was dort lebt.
Und du beschimpfst mich dafür, dass ich möchte, dass das endlich aufhört?
Weil ich ja ein Bauer und damit automatisch ein Massenmörder bin...
-
Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Marktstabilisierung der EU im großen Stil ist ein alter Hut, man hat sie schlicht weg weitgehend abgeschafft. Selbst die summe von 103 Millionen ist ein Witz gesehen am gesamten Produktionsvolumen.emil17 hat geschrieben:Es gibt kein Land in Europa, das unabhängig ist im Sinne von "wir brauchen nichts von unseren Nachbarn und konsumieren unsere Erzeugnisse selber."Manfred hat geschrieben:
Das ist die falsche Frage.
Die richtige Frage ist, ob es schlau ist, die geringe Eigenproduktion, die man noch hat, auch noch aufzugeben, zugunsten aktuell billig erscheinender (da guckt ja seltsamer Weise niemand auf ökologische, soziale und volkswirtschaftliche Folgewirkungen) Importe, und sich so vollständig abhängig zu machen.
Ohne fossile Energie funktioniert sehr bald gar nichts mehr, deshalb ist Nahrungsmittelautarkie ein Witz - oder ein Schlagwort, um die hohen Subventionen für inländische Produktion zu rechtfertigen. Deutschland könnte sehr wohl ohne Erdölimporte weiter vorankommen.
Dazu muss man "nur" im Rheinischen Revier und in der Lausitzt die Bagger wieder anwerfen. Die Kohle hält 300 Jahre bis dahin wird man die Autarkie nicht mehr brauchen. Bei euch schweizern sieht das schwer aus, das bischen Wald ist schnell verheizt, Öl und Gas gibt es nicht.
Zudem ist Deutschland Exportmeister der EU, da ist es etwas eigenartig, einfach mal gegen Exporte zu sein. Wer exportiert, muss auch importieren - der Fairness und der Zahlungsbilanz wegen.
Abgesehen davon ist die Behauptung, "die geringe Eigenproduktion, die man noch hat" schlicht falsch. Die EU kauft jedes Jahr für Hunderte Millionen Landwirtschaftsprodukte auf, um die Preise zu stützen:... dasselbe mit Fleisch, das vorher ebenfalls mit vielen Subventionen produziert worden ist. Immerhin fliessen über 40% des gesamten EU-Haushalts in den Agrarsektor.Weil die Bauern zu viel Milch produziert haben, sind die sprichwörtlichen Butter- und Milchpulverberge der EU stark gewachsen. 2016 haben die Behörden in Deutschland für 103,2 Millionen Euro vor allem Milchprodukte aufgekauft und eingelagert, wie das Bundesagrarministerium auf eine Frage des grünen Bundestagsabgeordneten Friedrich Ostendorff geantwortet hat. (taz vom 23.7.2017)
In deutschalnd wurde 2018 Milch im Wert von 11.620.000.000€ erzeugt.
Also haben die Behörden 0,9% der Produktion gekauft ...
also praktisch nichts...
- Rohana
- Förderer 2018

- Beiträge: 4791
- Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
- Familienstand: verheiratet
- Wohnort: Oberpfalz
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
-
Teetrinkerin
- Förderer 2019

- Beiträge: 1012
- Registriert: Sa 15. Sep 2018, 19:59
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hallo??? Ich beschimpfe dich? Ich habe gesagt, womit einige Christen ein Problem haben und es nicht gut finden, dass ein christliches Symbol dafür benutzt wird.
Allerdings: Wenn Insektizide ausgebracht werden, dann tötet es eben auch alle Insekten die sich zu diesem und bis zu einer gewissen Zeit danach auf dem Feld befinden, ab. Oder ist das falsch?
Allerdings: Wenn Insektizide ausgebracht werden, dann tötet es eben auch alle Insekten die sich zu diesem und bis zu einer gewissen Zeit danach auf dem Feld befinden, ab. Oder ist das falsch?
-
Teetrinkerin
- Förderer 2019

- Beiträge: 1012
- Registriert: Sa 15. Sep 2018, 19:59
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Meines Wissens nach, darf Dauergrünland in Deutschland nur nach Genehmigung umgebrochen werden. Sprich, Dauergrünland hat in Deutschland eher Schutzstatus, weil in der Vergangenheit viel Dauergrünland für Ackerflächen umgebrochen wurden.
Als Dauergrünland werden Flächen bezeichnet, die mindestens fünf Jahre nicht gepflückt wurden. Um den Ackerstatus nicht zu verlieren und als Dauergrünland eingestuft zu werden, müssen jedoch Flächen alle 5 Jahre umgebrochen werden. Warum und weshalb, weiß ich jedoch nicht. Diese Regelung ist aber nicht neu, sondern ist schon seit Anfang letzten Jahres in Kraft.
Sprich, du wirst nicht dazu gezwungen, dies zu tun, sondern es geht darum, dass du deinen Ackerstatus nicht verlieren möchtest.
Andersrum: Wie willst du Dauergrünlandflächen anders schützen als mit der Vorgabe, dass alle Flächen, die länger als 5 Jahre nicht umgebrochen wurden, nicht in Ackerflächen umgewandelt werden dürfen?
Als Dauergrünland werden Flächen bezeichnet, die mindestens fünf Jahre nicht gepflückt wurden. Um den Ackerstatus nicht zu verlieren und als Dauergrünland eingestuft zu werden, müssen jedoch Flächen alle 5 Jahre umgebrochen werden. Warum und weshalb, weiß ich jedoch nicht. Diese Regelung ist aber nicht neu, sondern ist schon seit Anfang letzten Jahres in Kraft.
Sprich, du wirst nicht dazu gezwungen, dies zu tun, sondern es geht darum, dass du deinen Ackerstatus nicht verlieren möchtest.
Andersrum: Wie willst du Dauergrünlandflächen anders schützen als mit der Vorgabe, dass alle Flächen, die länger als 5 Jahre nicht umgebrochen wurden, nicht in Ackerflächen umgewandelt werden dürfen?
- emil17
- Beiträge: 8389
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Zu den Deponien:
Mülltourismus macht man, weil einer es los werden will und der andere genug Geld dafür kriegt, damit er es nimmt. Für das Spielchen braucht es also zwei, die mitmachen.
Ihr habt ja auch mit der Wende euren damals in der DDR billig entsorgten Dreck wieder heimgeholt. (Deponie Schönberg, wurde so wie die englische Wiederaufbereitungsanlage, die im Interesse aller das irische Meer mit Radioaktivität anreichert, aus Publizitätsgründen umbenannt)
---> nationale Grenzen taugen nichts, um Misstände anzuprangern.
Das mit dem Aufkauf von Nahrungsmitteln durch die Behörden erwähnte ich nur, um Manfreds Behauptung zu wiederlegen, die Eigenproduktion sei zu gering. Ob das nun 0.9 oder 9 oder 90% sind ... ein funktionierendes Gewerbe ist jedenfalls nicht drauf angewiesen, dass der Staat die Produkte aufkauft, um die Preise zu stützen. Oder tut ihr das auch mit überzähligen Schrauben, Autos und Waschmaschinen?
Ihr müsstet da den Sprit ziemlich rationieren, die Leute die im Winter an den A... frieren weil Kohle und Öl nicht mehr frei verfügbar sind wären auch begeistert.
Landwirtschaft wäre wohl, da überlebenswichtig, wieder mal privilegiert.
Die Braunkohleautarkie ist wohl ein Witz, gab es doch mal in der DDR so kurz vor der Wende, weil die Sowjets kein Öl mehr verschenkten. Aber die wollten alle Bananen.
Die Schweiz steht genau so hilflos vor dem Autarkieproblem wie alle anderen hochentwickelten Staaten. Aber man tut so als ob - damit der Nationalstaat mehr ist als bloss ein Steuerparadies für Reiche. Dabei ist es gar keins, wenn man die anderen Staaten als gleichberechtigte Nachbarn und nicht als Feinde oder Kolonien behandelt.
Mülltourismus macht man, weil einer es los werden will und der andere genug Geld dafür kriegt, damit er es nimmt. Für das Spielchen braucht es also zwei, die mitmachen.
Ihr habt ja auch mit der Wende euren damals in der DDR billig entsorgten Dreck wieder heimgeholt. (Deponie Schönberg, wurde so wie die englische Wiederaufbereitungsanlage, die im Interesse aller das irische Meer mit Radioaktivität anreichert, aus Publizitätsgründen umbenannt)
---> nationale Grenzen taugen nichts, um Misstände anzuprangern.
Das mit dem Aufkauf von Nahrungsmitteln durch die Behörden erwähnte ich nur, um Manfreds Behauptung zu wiederlegen, die Eigenproduktion sei zu gering. Ob das nun 0.9 oder 9 oder 90% sind ... ein funktionierendes Gewerbe ist jedenfalls nicht drauf angewiesen, dass der Staat die Produkte aufkauft, um die Preise zu stützen. Oder tut ihr das auch mit überzähligen Schrauben, Autos und Waschmaschinen?
wegen Freihandelsabkommen und weil es dem Stimmvolk wohl doch etwas zuviel wurde. Damals in der guten alten Zeit gabs bei uns den Witz, die Russen hätten Westeuropa nicht überfallen wegen dieser Marktstabilisierung: Die EU hat nämlich Überschussbutter in den Osten verramscht. Hätten die uns also erobert, wäre die Butter teurer geworden.Die Marktstabilisierung der EU im großen Stil ist ein alter Hut, man hat sie schlicht weg weitgehend abgeschafft.
Das würde lustig, ihr seid ja auch Weltspitze in verfahrenem Sprit pro Kopf.Deutschland könnte sehr wohl ohne Erdölimporte weiter vorankommen.
Ihr müsstet da den Sprit ziemlich rationieren, die Leute die im Winter an den A... frieren weil Kohle und Öl nicht mehr frei verfügbar sind wären auch begeistert.
Landwirtschaft wäre wohl, da überlebenswichtig, wieder mal privilegiert.
Die Braunkohleautarkie ist wohl ein Witz, gab es doch mal in der DDR so kurz vor der Wende, weil die Sowjets kein Öl mehr verschenkten. Aber die wollten alle Bananen.
Die Schweiz steht genau so hilflos vor dem Autarkieproblem wie alle anderen hochentwickelten Staaten. Aber man tut so als ob - damit der Nationalstaat mehr ist als bloss ein Steuerparadies für Reiche. Dabei ist es gar keins, wenn man die anderen Staaten als gleichberechtigte Nachbarn und nicht als Feinde oder Kolonien behandelt.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
