centauri hat geschrieben:@Emil
guter Tipp mit dem Öl.
Wir nehmen ja auch Altöl zur Kettenschmierung. Kostet ja nix und immer verfügbar. Wenn ich wollte würde sogar welches kostenlos geliefert.
Ja Emil haste Recht.
Also Leute was da oben steht war ein Scherz!
Ich hänge mich mit meiner Frage einfach an diesen Thread mit an - eigentlich geht es ja um eine Maschine.
Mein Mann hat demnächst Geburtstag und da er mittlerweile viel selber baut, würde ich ihm gerne eine Maschine schenken. Die Frage ist nur, was? Mein Mann hat bisher nur Akkuschrauber, Stichsäge, Elektromotorsäge, Bohrmaschine etc. Gerätschaften wie Kreissäge hat er leider noch nicht. Von einem Bekannten können wir immer mal wieder eine Kapp- und Gehrungssäge ausleihen.
Im kommenden Jahr sollen solche Dinge wie Rahmenbeet (ist mit den vorhandenen Maschinen kein Problem) und evtl. ein kleiner Hühnerstall mit Geräteschuppen gebaut werden. Nun stellt sich mir die Frage, was wäre für meinen Mann besser? Evtl. eine kleine Tischkreissäge oder vielleicht eine eigene Kapp- und Gehrungssäge? Preislich habe ich mir bis ca. 250€ (max. bis 300€) vorgestellt und am besten von Bosch (damit hat mein Mann gute Erfahrungen gemacht - wir sind aber auch für andere Marken offen, aber Makita oder DeWalt würden unser Budget absolut sprengen).
An flexibelsten ist er mE mit einer Handkreissäge + Führungsschiene + Winkelanschlag.
Für die meisten Zwecke reichen die kleinen Handkreissägen mit 55 mm Tauchtiefe aus.
Die größeren machen eigentlich nur Sinn, wenn man regelmäßig mit stärkerem Holz (Balken) arbeitet.
z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=I97HqtgUCzY
Damit kann man auch Span- und Mobelbauplatten sägen oder mal eine Zimmertür kürzen, wenn ein neuer Bodenbelag rein kommt.
Eine brauchbare Tischkreissäge ist für das Budget m.E. nicht zu bekommen. Höchstens mal gebraucht.
Und eine Gehrungssäge/Kappsäge ist halt ein Spezialwerkzeug zum Ablängen und Quernuten von Brettern.
Das macht sie sehr gut und schnell. Dafür ist sie für andere Arbeiten nicht zu brauchen.
Bei kleineren Werkstücken geht das Werkstück zur Maschine. Bei grösseren kommt das Werkzeug zum Werkstück.
ich benötige daher Handkreissägen und Tischkreissägen.
Und da ich nicht das Werkzeug umbauen möchte, habe ich auch noch eine Radialarmsäge zum Kappen.
Elu TgS jetzt auch von dewalt
Tischkreissäge, die man zum Kappen umdrehen kann.
Gebraucht 200-300,- https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-elu-tgs-171/k0
Hab aber keine Ahnung, ob die brauchbar ist. Bin sowieso handwerklich so überhaupt nicht begabt. Würde mir mein Mann nicht jedes Jahr meine Bohnegerüste nochmals verstärken und gescheit zusammenbinden, würden die, wenn sie bewachsen wären, beim ersten Windhauch zusammenklappen.
Was Manfred sagt trifft zu.
Wenn dein GöGa schon eine Werkstatt hat, ist eine kleine präzise Tischkreissäge so der Allrounder für Holzwerk.
Kann man allerlei Kleinteile (Leisten, Bordbretter, ...) präzise und rasch zusägen, ohne viel Vorbereitung.
Aber man braucht den Stellplatz und vorne und hinten Raum, zudem wenns geht eine Absaugvorrichtung.
Die von dir eingestellte TKS ist für Arbeiten mit groben Brettern zu klein und etwas schwach. Ausserdem muss die auf einen Untertisch, und der steht im Weg rum, wenn man keinen Platz dafür hat. Für lange Ware braucht man dann auch noch Rollenböcke und so.
Für kleine Möbelschreinerarbeiten wäre sie brauchbar.
Mit einer guten Handkreissäge kann man viel machen, vor allem präzise Längsschnitte, nur muss man halt jedesmal einen Sägeort herrichten (Böcke, Latten für das Werkstück, alles festspannen usw.), was dauert und bald lästig wird, wenn man viel macht.
Wenn du eine Handkreissäge nimmst, keine Billigmarke, nicht zu kleines Blatt und genug Leistung.
230er Blatt und etwa 1.4 kW Leistungsaufnahme, und eine Qualität der oberen Mittelklasse wählen, auch wenns scheinbar teuer ist.
Billige Handkreissägen reden mit, wo genau der Schnitt durch geht, und haben eigene Vorstellungen wie genau ein rechter Winkel eingestellt werden soll, und lassen sich nicht präzise einstellen. Das ist lästig bis zur Unbrauchbarkeit.
Zum Bauen und Umbauen und Reparieren ist auch eine Vibrationssäge ein tolles Ding. Das ist aber keine Säge im eigentlichen Sinn, sondern ein elektrischer Vielkönner, um Löcher, Zapfen usw. zu schneiden, und man kann damit noch nachbessern, wenn man irgendwas vergessen hat auszuschneiden, ohne dass das Stück wieder abmontiert werden muss. Mir hat das Teil schon aus mancher Verlegenheit geholfen und vor allem viel Zeit gespart.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Geht so. Zu gross sind sie nicht. Für OSB, Spanplatten, dünne Bretter und dergleichen ok.
Ich habe eine (grössere) Makita HKS und auch Bosch Geräte und bin mit beiden zufrieden.
Du kannst natürlich auch vor der Anschaffung mit deinem GöGa reden, was er denn so will, denn das Hühnerstallprojekt scheint nicht ganz uneigennützig zu sein.
Wenn du den Stall aus Doppellatten mit 12mm OSB beplankt baust, reicht leichteres Gerät aus, als wenn du das mit Abbruchmaterial einer alten Scheune machst. Deshalb ist das schwierig zu beurteilen.
Zu grosse Maschinen sind schlimmstenfalls etwas unbequem, zu leichte laufen bestenfalls dauernd an der Leistungsgrenze oder es dauert ewig, weil bei etwas mehr Vorschub (man will ja fertig werden) sofort die Drehzahl runtergeht und das Ding heiss wird.
Es ist auch eine gar nicht so schlechte Möglichkeit, sich das grobe Material gegen geringen Aufpreis schon beim Lieferanten auf Mass zuschneiden zu lassen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.