Euer Selbstversorger-Ärger

Forenschänke und Smalltalk
Benutzeravatar
osterheidi
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1203
Registriert: Mo 21. Okt 2013, 20:32
Familienstand: rothaarig
Wohnort: endmoräne, obendrauf, klimazone 6b, höhe 600

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2701

Beitrag von osterheidi »

echt das ist blöd und tut mir sehr leid für dich. hier ist langsam wieder aufgefüllt......und frost hatte es keinen aber ich heize grad heute wieder ein wenn ich zuhause bin
Benutzeravatar
Zacharias
Administrator
Beiträge: 4017
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 22:11
Wohnort: Estland

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2702

Beitrag von Zacharias »

Der fehlende Regen ist auch mein Problem, mir vertrocknet auch alles. Umso glücklicher war ich, als gestern Mittag ein Gewitter kam. Nur dort wo ich war fiel Regen, aber in meinem Garten waren es dicke Hagelkörner. Jetzt ist alles schön feucht, nur leider lebt nicht mehr viel. Ich könnte heulen... Hatte erst vorgestern die angezogenen Bohnen, Zucchini, Gurken hingebracht, für die es bisher zu kalt war. Alles nur noch Matsche. Grötenteils altes schwer zu bekommendes Saatgut und keine Reserven mehr.
wranger
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 253
Registriert: Do 27. Dez 2012, 12:37

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2703

Beitrag von wranger »

Zacharias hat geschrieben:Der fehlende Regen ist auch mein Problem, mir vertrocknet auch alles. Umso glücklicher war ich, als gestern Mittag ein Gewitter kam. Nur dort wo ich war fiel Regen, aber in meinem Garten waren es dicke Hagelkörner. Jetzt ist alles schön feucht, nur leider lebt nicht mehr viel. Ich könnte heulen... Hatte erst vorgestern die angezogenen Bohnen, Zucchini, Gurken hingebracht, für die es bisher zu kalt war. Alles nur noch Matsche. Grötenteils altes schwer zu bekommendes Saatgut und keine Reserven mehr.
Ich habe echt bald kein Bock mehr, 2017 das gleich bei mir, 5-6cm Hagel (also Korndurchmesser) danach jeden Tag Regen, was der Frost nicht besorgt hat, hat der Hagel geschafft.

2018 gar kein Regen

2019 im Februar 20 Grad dann kalt dann warm dann kalt immer Wind und kaum Regen (ja es gab mal 5mm auch mal 17mm). Musste eine Katze beerdingen, in den ersten 40cm zwischen Bäumen keine Feuchtigkeit mehr. Um das Auszugleichen benötigen wir hier 60-100mm mal am Stück. :dreh: , angekündigt war zumindest ein bisschen, gekommen ist nichts und nächste Woche 30Grad.
Benutzeravatar
Zacharias
Administrator
Beiträge: 4017
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 22:11
Wohnort: Estland

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2704

Beitrag von Zacharias »

Wir sollten uns zusammen tun, feucht ist es jetzt bei mir, fehlen nur die Pflanzen.
Ich baue seit Jahren nur noch auf Mulchvlies an, das klappt recht gut, die Feuchte hält lange und die Folie über viele Jahre wenn man auf gute Qualität achtet. Ist nicht gerade eine Augenweide, aber mir geht es ums Ernten. Pech mit Hagel hatte ich jetzt das erste Mal.
kaliz
Beiträge: 606
Registriert: Di 31. Dez 2013, 22:57

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2705

Beitrag von kaliz »

Wollt Ihr uns nicht ein Bisschen Regen abnehmen. Bei uns ist der Boden komplett unbearbeitbar und ich komme nicht zum Aussähen weil es seit Anfang Mai mehr oder weniger durch regnet. Ich glaube seit Monatsbeginn hatten wir keine zwei Tage in Folge ohne Regen.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2706

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

kaliz hat geschrieben:Ich glaube seit Monatsbeginn hatten wir keine zwei Tage in Folge ohne Regen.
jo, so ist es. ich habe trotzdem gewagt, ein paar vorgezogene Pflanzen auszusetzen und sogar Bohnen hab ich gesät. Dafür allerdings nicht den Boden richtig bearbeitet, nur ein Loch gemacht, den Samen oder die Pflanze rein und wieder zu.
Angießen musste ich nicht, da hat mich der Regen schon wieder verjagt...
Ich hoffe, der Boden verzeiht´s mir :aeh:

Aber jetzt bin ich am Überlegen, ob ich meine Melonen auch in Niederösterreich setzen kann, weil wir ja dort nicht gießen gehen können. Und ob Verlass ist auf den Wasserreichtum?
Brauchen Melonen wirklich viel Wasser? Die kommen doch aus Afrika...
Hildegard
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 1700
Registriert: Mi 11. Aug 2010, 21:33
Wohnort: Oberösterreich

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2707

Beitrag von Hildegard »

Über Wassermangel können wir derzeit auch nicht klagen. Ich fange aber den Überlauf der Regentonne und sammle ihn in der stillgelegten 50m³ Senkgrube für die prognostizierte Dürre im Sommer.Soll reichen. April war aber warm, windig und trocken, dass das Futter-Gras nur spärlich wuchs, dann kam im Mai die Kälte dazu und der Regen. Grad mal 2 Tage Sonnenfenster, wo die Bauern silieren konnten...an Heu war noch nicht zu denken.
Ich brauch statt "Erderwärmung"..ja die brauch ich auch...erst mal "Lufterwärmung", wir heizen seit Oktober durch! und wenn wir Pech haben, dann heizen wir September wieder ein.
Meine Kraut-Setzlinge sind "mikroskopisch" erfassbar, sie waren im April schön aufgelaufen, dann im Mai "gefriergetrocknet". Macht nix, der Sauerkrauttopf ist noch voll, und vielleicht macht´s der Herbst dann recht. Womöglich hätten sie eh die Schnecken in den letzten Tagen gefressen. :mrgreen:
Wir werden uns an die Schwankungen/Veränderungen eben anpassen müssen.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
Gwenhwyfar
Beiträge: 166
Registriert: Fr 5. Sep 2014, 11:16
Familienstand: verheiratet

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2708

Beitrag von Gwenhwyfar »

Mein Ärger?
Erst sorgsam die Pflanzen auf die Sonne vorbereiten wollen, dabei tagelang nur kalt und grau draußen. Aber als ich dann ausgepflanzt habe, kam natürlich die Sonne durch und hat gleich so geknallt, dass nahezu alle Tomaten, Paprika und Zucchini Sonnenbrand bekamen.
Die meisten haben sich wieder erholt, aber die Zucchini hat es schwer gebeutelt. Da werden wohl "nur" drei Pflanzen überleben. Und von den Pimientos de Padrón hat nur eine Pflanze sich wieder gefangen.

Aber dennoch ist es Jammern auf hohem Niveau, für das erste Jahr im neuen Garten läuft es eigentlich erstaunlich gut an und ein paar Rückschläge kann man wohl hinnehmen. Die ein oder andere "Ersatzpflanze" hatte ich auch noch im geschützten Bereich stehen, sodass ich ersetzen konnte und es bleibt immer noch mehr als genug übrig.

Ich frage mich trotzdem, warum die Sonne nach tagelanger Abwesenheit ausgerechnet DANN so erbarmungslos scheinen muss, wenn man auspflanzt. :aeh:
Manche Menschen spüren den Regen, andere werden einfach nur nass.
Benutzeravatar
emil17
Beiträge: 8389
Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2709

Beitrag von emil17 »

Das nächste mal nimmste eine Schilfmatte oder ein Schattiernetz, nach ein paar Tagn Sonne ist es dann gut.
Bei uns werden alle gekauften Setzlinge gnadenlos verbrannt, wenn man das nicht macht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzeravatar
Oli
Beiträge: 2721
Registriert: Mi 30. Mär 2011, 14:07
Wohnort: SH
Kontaktdaten:

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2710

Beitrag von Oli »

Ich weiß nicht, ob es wirklich Ärger ist, aber ich habe nun eben gerade 71 wunderschöne Tomatenpflanzen mit Blüten und teilweise Früchten und 69 Totbleiber, die mal ein wenig kühl geworden sind und noch eine Weile gebraucht hätten, um sich zu berappeln entsorgt.
Die werden jetzt zu Feigen.
41 weitere Pflanzen habe ich beiseite gestellt weil ich sie noch 'irgendwo' unterbringen will. Ihr kennt das Problem ja sicher, also falls jemand dieses 'irgendwo' mal findet - bitte den Erfolg teilen! :pft:

Als ich bei einem Bekannten in der Baumschule vor Jahren mal die ganzen wunderschönen Pflanzen auf einem Schredderhaufen gesehen habe, konnte ich erst überhaupt nicht verstehen, wie man sowas tun kann. :mrgreen:
Ebenso als er sein Spargelfeld im Vollertrag gerodet hat ... witzig, wie naiv ich doch war.

Die Schlüsse daraus sind was für den Faden, wo es um's Geld verdienen auf dem Hof geht. Irgendwann mal vielleicht.
Antworten

Zurück zu „Zur lustigen Wildsau“