Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Als Konsument habe ich die Wahl zwischen Produkten verschiedener Anbieter und vom Staat her die Gewähr, dass alles ordungsgemäss produziert worden ist.
Wenn ich den Anbieter nicht persönlich kenne, kann ich nicht entscheiden, ob die Ware Nachteile hat, die nicht Eigenschaft von ihr sind, etwa was die Produktionsweise betrifft.
Das kann ich in der Praxis auch nicht, wenn es Dutzende von Labels und zu jedem eine Geschichte und zahllose Kritiken gibt.
Dass der Produzent in Vorleistung gehen muss, ist überall und in allen Gewerben so.
Das ist ein Motiv, nicht am Markt vorbei zu produzieren.
Wenn man das Verursacherprinzip nicht akzeptiert, wird nie etwas zur Verbesserung der Situation geschehen. Auch dies ist für alle Gewerbe so.
Ich möchte in Erinnerung rufen, dass das Problem Grenzwertüberschreitungen und Umweltgefährdungen sind, nicht etwa erlaubte Handlungen im Rahmen der Gesetze.
Wird dies konsequent durchgesetzt, ist es wieder für alle gleich, es kommt zu höheren Preisen, die den Wert des Produktes besser widergeben (weil keine versteckten Kosten auf die Umwelt oder die Zukunft abgewälzt werden können) und zu einer Verlagerung auf weniger umweltbelastende Produktionsweisen oder Waren, was durchaus Zweck der Übung ist.
Ein Beispiel: Hätte man die Kosten für Atommüllendlagerung und Rückbau der AKWs auf die Kilowattstunden geschlagen, wäre diese Energieform nie konkurrenzfähig gewesen. So müssen es nun die bezahlen, die nichts vom billigen Strom haben - der ist verbraucht, die Kosten und Schäden bleiben.
Darum, nicht weil man etwas gegen Bauern hätte, ist es dumm und unfair, an der Umwelt vorbei zu produzieren.
Wenn ich den Anbieter nicht persönlich kenne, kann ich nicht entscheiden, ob die Ware Nachteile hat, die nicht Eigenschaft von ihr sind, etwa was die Produktionsweise betrifft.
Das kann ich in der Praxis auch nicht, wenn es Dutzende von Labels und zu jedem eine Geschichte und zahllose Kritiken gibt.
Dass der Produzent in Vorleistung gehen muss, ist überall und in allen Gewerben so.
Das ist ein Motiv, nicht am Markt vorbei zu produzieren.
Wenn man das Verursacherprinzip nicht akzeptiert, wird nie etwas zur Verbesserung der Situation geschehen. Auch dies ist für alle Gewerbe so.
Ich möchte in Erinnerung rufen, dass das Problem Grenzwertüberschreitungen und Umweltgefährdungen sind, nicht etwa erlaubte Handlungen im Rahmen der Gesetze.
Wird dies konsequent durchgesetzt, ist es wieder für alle gleich, es kommt zu höheren Preisen, die den Wert des Produktes besser widergeben (weil keine versteckten Kosten auf die Umwelt oder die Zukunft abgewälzt werden können) und zu einer Verlagerung auf weniger umweltbelastende Produktionsweisen oder Waren, was durchaus Zweck der Übung ist.
Ein Beispiel: Hätte man die Kosten für Atommüllendlagerung und Rückbau der AKWs auf die Kilowattstunden geschlagen, wäre diese Energieform nie konkurrenzfähig gewesen. So müssen es nun die bezahlen, die nichts vom billigen Strom haben - der ist verbraucht, die Kosten und Schäden bleiben.
Darum, nicht weil man etwas gegen Bauern hätte, ist es dumm und unfair, an der Umwelt vorbei zu produzieren.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
-
Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Es wird aber nicht konsequent umgesetzt!Wird dies konsequent durchgesetzt, ist es wieder für alle gleich, es kommt zu höheren Preisen, die den Wert des Produktes besser widergeben (weil keine versteckten Kosten auf die Umwelt oder die Zukunft abgewälzt werden können) und zu einer Verlagerung auf weniger umweltbelastende Produktionsweisen oder Waren, was durchaus Zweck der Übung ist.
Oder glaubst du etwa das es in Ägypten, Südamerika, den USA, Russland ja selbst in unsere direkten osteuropäischen Nachbarn die selben Standarts hinsichtlich Schutz der Umwelt, der Arbeitnehmer und der Tiere gelten?
Ein Beispiel:
Die Dänen bereiten sich darauf vor den deutschen Markt mit ihren Ferkeln zu fluten:
in Dänemark sind so Sachen wie betäubungslose Kastration, Zähne schleifen und Schwanz kupieren ohne Einschränkungen erlaubt.
Dazu spart sich der dänische Landwirt die Gruppenhaltung, die Sau darf dauerhaft im Kastenstand gehalten werden.
Die dänischen Ferkel werden in DE gemästet und geschlachtet, das Fleisch dann wieder nach Dänemark exportiert.
Warum mästen die Dänen ihre Ferkel nicht selbst?
Durch eine so stark verschärfte Regulierung bei Dünung und Pflanzenschutz ist es in Dänemark fast unmöglich Schweinemast (auch Rinder und Geflügelhaltung) ertragreichen Ackerbau zu betreiben.
Lediglich die Erzeugung von Ferkeln für den Export spült ausreichend Geld in die Kasse um den Futterbau auf dem Acker querzufinanzieren.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
https://vorarlberg.orf.at/news/stories/2976188/
„Wegwerftiere der Milchproduktion“
Männliche Kälber sind keine Nutztiere mehr, sondern tatsächlich „Wegwerftiere der Milchproduktion“, sagt die Bregenzer Tierärztin Tanja Warter. Wollte man Kälberexporte reduzieren, wäre eine grundlegende Umstellung der heimischen Landwirtschaft notwendig.
Ist DAS die !"Landwirtschaft", die wir wirklich wollen müssen?
Kommt dann als nächstes der "Wegwerfbauer"?..wenn er nicht mehr produktiv ist?
Da wird man zum Veganer getrieben!
Vielleicht erübrigt sich die ganze Diskussion über die "Futtermittelproduktion" für den Menschen bald und wir drucken uns das Schnitzel einfach in 3D aus.
https://www.orf.at/#/stories/3118897/
Herz aus menschlichem Gewebe in 3-D-Druck hergestellt
Israelische Forscher haben mit einem 3-D-Drucker ein Miniherz aus menschlichem Gewebe erzeugt. Der Prototyp, dessen Zellen sich allerdings noch nicht synchron zusammenziehen können, habe die Größe eines Hasenherzens, sagte Studienleiter Tal Dvir von der Universität Tel Aviv heute. Das Herz bestehe aus Gewebe und Blutgefäßen und verfüge über Kammern.
Es sei vergleichbar mit dem Herz eines menschlichen Fötus. Die Forscher stellten ihre Entwicklung im Fachblatt „Advanced Science“ vor. „Wir entnehmen per Biopsie Fettgewebe eines Patienten“, erläuterte der Biotechnologe Dvir den Prozess. Dann würden zelluläre und nicht zelluläre Bestandteile getrennt.
„Herz komplett kompatibel mit Patienten“
„Die Fettzellen werden zu Stammzellen umprogrammiert, diese differenzieren sich wiederum in Herzzellen, Endothelzellen und andere.“ Das extrazelluläre Material wie Strukturproteine wurde zu Hydrogelen verarbeitet, die dann mit den verschiedenen Zelltypen vermischt wurden. Aus diesen „Biotinten“ erzeugte der 3-D-Drucker dann das Miniherz.
Nebenbei fände man auch für die störenden Fettreserven eine Verwendung. Kreislaufwirtschaft pur.
„Wegwerftiere der Milchproduktion“
Männliche Kälber sind keine Nutztiere mehr, sondern tatsächlich „Wegwerftiere der Milchproduktion“, sagt die Bregenzer Tierärztin Tanja Warter. Wollte man Kälberexporte reduzieren, wäre eine grundlegende Umstellung der heimischen Landwirtschaft notwendig.
Ist DAS die !"Landwirtschaft", die wir wirklich wollen müssen?
Kommt dann als nächstes der "Wegwerfbauer"?..wenn er nicht mehr produktiv ist?
Da wird man zum Veganer getrieben!
Vielleicht erübrigt sich die ganze Diskussion über die "Futtermittelproduktion" für den Menschen bald und wir drucken uns das Schnitzel einfach in 3D aus.
https://www.orf.at/#/stories/3118897/
Herz aus menschlichem Gewebe in 3-D-Druck hergestellt
Israelische Forscher haben mit einem 3-D-Drucker ein Miniherz aus menschlichem Gewebe erzeugt. Der Prototyp, dessen Zellen sich allerdings noch nicht synchron zusammenziehen können, habe die Größe eines Hasenherzens, sagte Studienleiter Tal Dvir von der Universität Tel Aviv heute. Das Herz bestehe aus Gewebe und Blutgefäßen und verfüge über Kammern.
Es sei vergleichbar mit dem Herz eines menschlichen Fötus. Die Forscher stellten ihre Entwicklung im Fachblatt „Advanced Science“ vor. „Wir entnehmen per Biopsie Fettgewebe eines Patienten“, erläuterte der Biotechnologe Dvir den Prozess. Dann würden zelluläre und nicht zelluläre Bestandteile getrennt.
„Herz komplett kompatibel mit Patienten“
„Die Fettzellen werden zu Stammzellen umprogrammiert, diese differenzieren sich wiederum in Herzzellen, Endothelzellen und andere.“ Das extrazelluläre Material wie Strukturproteine wurde zu Hydrogelen verarbeitet, die dann mit den verschiedenen Zelltypen vermischt wurden. Aus diesen „Biotinten“ erzeugte der 3-D-Drucker dann das Miniherz.
Nebenbei fände man auch für die störenden Fettreserven eine Verwendung. Kreislaufwirtschaft pur.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Tja, dafür hat man Zweinutzungsrassen. Jedes Kalb ein Gewinn, ob für Zucht und Milch oder für Mast...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das war früher Standard..da hat der Bauer noch über ein Stierkalb gejubelt.
LG Hildegard
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- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Binuns gibts di schwarzn Eringer, das sind Dreinutzungsrassen:Rohana hat geschrieben:Tja, dafür hat man Zweinutzungsrassen. Jedes Kalb ein Gewinn, ob für Zucht und Milch oder für Mast...
Die besten Kühe sind die, welche an den Kämpfen gewinnen
Gewinnt sie nichts, gibt sie ja noch Milch
... und sonst kann man sie essen.
Die Rasse ist genügsam und wetterfest, kommt auf steilen mageren Weiden gut zurecht.
Bevor mir jetzt einer vorrechnet, dass das finanziell so nicht gehen kann: Es geht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Natürlich nicht, warum sollen die Dänen, wenn die Deutschen auch irgendwas machen, was die Dänen wollen, aber nicht dürfen?Oelkanne hat geschrieben: Es wird aber nicht konsequent umgesetzt!
Im Elsass jammern die französischen Gemüsebauern, die deutsche Konkurrenz macht ihren Markt mit billigem Gemüse kaputt, weil die irgendwas dürfen was die Franzosen so nicht dürfen (oder weil Polen billiger sind als Marokkaner?)
Die Ägypter machen auch nichts, solange die Chinesen ...
Mit dieser Argumentation kann man jeden Unsinn rechtfertigen.
Wenn du was ändern willst, musst du es vormachen.
Keine Nachfrage da zu teuer? Bevor der erste Biobauer angefangen hat, war die Nachfrage nach Bio Null, weil es das nicht gab. Die haben allen Landwirtschafts- und Finanzberatern zum Trotz gemacht, was sie für gut fanden.
Sie wurden zuerst von ihren Berufskollegen angefeindet. Der erste Bio-Weinbauer im Unterwallis wurde von Berufs"kollegen" tätlich angegriffen, etwa so wie die Ketzer im Dreissigjährigen Krieg behandelt wurden. Heute machen viele hochpreisige Bio-Weine und können davon offenbar leben.
Ja, Weinbau ist etwas anderes, da geht das ... Damals war Wein auch Massenware mit Abnahmegarantie durch den Bund, entsprechend war die Qualität.
Heute wird von den Konventionellen gejammert, dass es zuwenig Nachfrage nach hochpreisigen Lebensmitteln gäbe ...
Ich verstehe nicht, wie man einen Beruf auf eine Weise ausüben kann, die man selbst nicht gut findet.
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- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Tjaja, geht bloss bestimmt nicht wenn jeder Eringer hat... oder wenn P€ta und Konsorten Kuhkämpfe verbieten (lassen)emil17 hat geschrieben:Binuns gibts di schwarzn Eringer, das sind Dreinutzungsrassen:Rohana hat geschrieben:Tja, dafür hat man Zweinutzungsrassen. Jedes Kalb ein Gewinn, ob für Zucht und Milch oder für Mast...
Die besten Kühe sind die, welche an den Kämpfen gewinnen
Gewinnt sie nichts, gibt sie ja noch Milch
... und sonst kann man sie essen.
Die Rasse ist genügsam und wetterfest, kommt auf steilen mageren Weiden gut zurecht.
Bevor mir jetzt einer vorrechnet, dass das finanziell so nicht gehen kann: Es geht.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
ja nee, so bald wird das nix HildegardHildegard hat geschrieben:....Vielleicht erübrigt sich die ganze Diskussion über die "Futtermittelproduktion" für den Menschen bald und wir drucken uns das Schnitzel einfach in 3D aus.
Herz aus menschlichem Gewebe in 3-D-Druck hergestellt...
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die kämpfen von selber, spätestens nach dem Alpaufzug wird die Rangordnung zwischen denen so ausgemacht und daraus ist die Tradition entstanden.
Sonst sind die gar nicht so aggressiv. Unfälle sind jedenfalls nicht häufiger als mit anderen Rassen.
Dass das in Ostfriesland etwas anderes ist als in den Zentralalpen, dürfte logisch sein.
Wenn Landwirtschaft auf Weltmarktniveau gemacht wird, dann allerdings muss man mit allen gleichauf bleiben. Aber warum sollte man sich das antun, wenn es anders geht? Ich muss doch mein Einkommen nicht davon abhängig machen, dass irgend ein Idiot einer Agrargrossmacht einen Handelskrieg anfängt und so die Preise ruiniert, und dafür noch meine Felder kaputtmachen.
ich bin ja nicht mit allem gleichauf, was dieser Sepp Holzer so macht, aber grundsätzlich hat er schon recht - wir werden zu Lemmingen erzogen, die jeden Mist nachmachen. Und danach ist es dann auch.
Sonst sind die gar nicht so aggressiv. Unfälle sind jedenfalls nicht häufiger als mit anderen Rassen.
Dieser Einwand ist symptomatisch: Du musst nicht für den Rest der Welt eine Nische finden, bloss für Dich oder für einige Gleichgesinnte.Rohana hat geschrieben:Tjaja, geht bloss bestimmt nicht wenn jeder Eringer hat
Dass das in Ostfriesland etwas anderes ist als in den Zentralalpen, dürfte logisch sein.
Wenn Landwirtschaft auf Weltmarktniveau gemacht wird, dann allerdings muss man mit allen gleichauf bleiben. Aber warum sollte man sich das antun, wenn es anders geht? Ich muss doch mein Einkommen nicht davon abhängig machen, dass irgend ein Idiot einer Agrargrossmacht einen Handelskrieg anfängt und so die Preise ruiniert, und dafür noch meine Felder kaputtmachen.
ich bin ja nicht mit allem gleichauf, was dieser Sepp Holzer so macht, aber grundsätzlich hat er schon recht - wir werden zu Lemmingen erzogen, die jeden Mist nachmachen. Und danach ist es dann auch.
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