Den Bienen scheint es übrigens gut zu gehen, bei allen drei Beuten ist bei gutem Wetter reges Treiben, und es wird Pollen heimgebracht. An die Kätzchen vom neuen Weidentunnel gehen aber zur Zeit noch keine dran, dabei steht er vor der Haustür.
Ich hatte ja schon im Herbst eine neue Birne und ein Apfelbäumchen (beide Halbstamm) gepflanzt; heute kam tatsächlich noch ein Hochstamm dazu, ein Apfelbaum Sorte Berlepsch. Das ist schon ein Unterschied, höhenmäßig! Wir sind gespannt, wie er sich entwickelt. Hat auf jeden Fall viel Kompost bekommen, einen Wühlmauskorb aus Hasendraht und ein Stützgerüst aus drei Bambusstangen. Wer pflanzt Bäume bei Sturm? Nur der Profi natürlich!
Weitere schwebende Vorhaben im Moment sind ein Kräuterhochbeet mit Sandstein- Trockenmauer (mich wurmt ungemein, das wir zur Zeit keinen Thymian mehr haben), der Brunnenbau (das macht aber wohl eine Firma), eine Anhängerkupplung für den Kombi (will ich selbst dranfrickeln) und die Verkleinerung des Hühnerbestands zwecks Aufzucht neuer Küken.
Zum Hühnerthema, ich habe jetzt eine Woche lang nochmal die Legeleistung verglichen, wobei mir subjektiv die hohe Zahl an schönen Marans- Eiern auffiel. Es waren aber tatsächlich 18 Stück in sieben Tagen, gegenüber 10 weißen bei den anderen, wobei davon mindestens zwei Stück zweifelsfrei Mechelner waren. Wenn man bedenkt, daß es sieben Marans Hennen sind (ca. 2,5 Eier pro Kopf und Woche) und nur zwei Niederrheiner (je bis zu 4), ist die Bilanz der Niederrheiner über jeden Zweifel erhaben. Zumal sie ja selten sind (vor allem als birkenfarbige) und früher ihre volle Größe erreichen als die Marans (Stichwort Schlachtung). Deswegen tendiere ich im Moment ziemlich zu den Niederrheinern, wenn es um zukünftige Reinzucht geht. Auf jeden Fall werden erstmal vier oder fünf Köpfe rollen müssen, wenn ich dieses Jahr mit der von Anfang an vorgesehenen Aufzucht von Schlachtgeflügel beginnen will. Eine Henne pickt mich gerne durch die Klappe wenn ich füttere, und das eigentlich zu hart- daß noch kein Blut kommt ist alles. Eine andere ist eine krasse Verliererin, die schon viele Federn eingebüßt hat (sonst sehen die meisten eher stattlich und makellos aus); so zeigt sich, wer erlöst werden will. Der eine Hahn kräht schief und ist egoistischer als der andere...
Heute war das Wetter schlecht, aber ich habe wie gesagt nach allen Regeln der Kunst den Apfelbaum gepflanzt, den Hühnern zwei Schubkarren Rasensoden reingefahren und den Rosen mal einen Feinschnitt verpaßt, bis auf die eine Kletterrose am Durchgang. Morgen soll der Stall mal komplett ausgekratzt werden, dann kommt frische Streu 'rein.

