alte Rezepte

Benutzeravatar
65375
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 4609
Registriert: Fr 16. Dez 2011, 04:58
Wohnort: Rheingau

Re: alte Rezepte

#351

Beitrag von 65375 »

Brennessel, Giersch, Borretsch, Petersilie, Vogelmiere, Grün im Schnee, wilder Schnittlauch, Sauerampfer, Löwenzahn. Alles in schmale Streifen geschnitten und dann dick auf die fertige Pizza gelegt. Mitgebacken waren auch Brennesseln und Vogelmiere. Man schmeckt die einzelnen Kräuter nicht raus, aber ich esse dieses Sortiment zur Zeit ein- oder zweimal täglich und habe das Gefühl, die Frühjahrsmüdigkeit kriegt mich dieses Jahr nicht!

Im Tee hab ich manchmal noch Rosmarin und Thymian, auch ein bißchen Waldmeister. Achso, klar, Pfefferminze. Und Fenchel.
moorhexe
Beiträge: 870
Registriert: Fr 6. Aug 2010, 19:36

Re: alte Rezepte

#352

Beitrag von moorhexe »

das mit dem vitamingehalt kann ich nicht beurteilen. für mich ist bei den wild- und heilkräutern immer der gesundheitliche aspekt.

https://www.youtube.com/watch?v=EwGaM2j ... Iw&index=1

https://www.youtube.com/watch?v=HBStO1U ... Iw&index=2

https://www.youtube.com/watch?v=oKA7HS0 ... Iw&index=3

maria treben lebt schon lange nicht mehr, lohnt sich aber mal anzuhören.besonders im 1. teil, wie wichtig brennesseln sind.

ich bin mit so vielen kräuterexperten alt geworden. leider geht dieses wissen verloren.

ich hoffe nicht.
ich versuche es meinen enkelkindern weiterzugeben, mein wissen um die heilwirkung von nahrungs- und heilkräutern.
Sonnenstrahl
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 594
Registriert: Mi 6. Mär 2013, 21:19

Re: alte Rezepte

#353

Beitrag von Sonnenstrahl »

Brennesseln mach ich manchmal roh als Brennesselbutter/ mit in Kräuterbutter.
Auch in den Quark, grüne Soße.
Da mach ich sie aber vorher mit dem Nudelholz platt. :holy:
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4791
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: alte Rezepte

#354

Beitrag von Rohana »

Sonnenstrahl hat geschrieben:So hat jeder seine Sicht auf die Dinge.
Als geprüfter Kräuterführer kann ich nur sagen, dass es sich lohnt, Wildkräuter zu sammeln und zu futtern.
Denn das "Unkraut" hat Unmengen mehr Inhaltsstoffe, als alles Kulturgemüse. [...]
Wenn das mit den Wildkräutern ausreichen täte, hätt niemand sich die Mühe gemacht irgendwas zu kultivieren ;) wie 65375 schon sagt, es ist ja nicht verboten zu den Kartoffeln auch Brennesseln zu essen oder andersrum. :kaffee:
Leider bin ich mit Brennesseln überversorgt, so viel kann ich gar nicht essen dass sich die Bestände etwas lichten würden... :nudel:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
moorhexe
Beiträge: 870
Registriert: Fr 6. Aug 2010, 19:36

Re: alte Rezepte

#355

Beitrag von moorhexe »

brennesseln sind ein stickstoffanzeiger.
ist ja auch nicht schlecht brennesseln einfach mal stehen zu lassen, dann können sich schmetterlinge verpuppen.

alle meine kräuter und andere pflanzen kann ich auch nicht aufessen oder zu salben und tinkturen verarbeiten. ist ja auch wichtig die natur einfach mal irgendwo zu lassen. :bieni:
Benutzer 72 gelöscht

Re: alte Rezepte

#356

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Rohana hat geschrieben:
Sonnenstrahl hat geschrieben:....Denn das "Unkraut" hat Unmengen mehr Inhaltsstoffe, als alles Kulturgemüse. [...]
Wenn das mit den Wildkräutern ausreichen täte, hätt niemand sich die Mühe gemacht irgendwas zu kultivieren
Ich mag am liebsten einen großen Kopf Kopfsalat mit vieeelen Wildkräutern drin - die Wilden für Geschmack und Inhaltsstoffe, den kultivierten Kopf für die Fülle ;)
Doris L.
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 986
Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
Wohnort: hinterm Mond
Kontaktdaten:

Re: alte Rezepte

#357

Beitrag von Doris L. »

Wenn das mit den Wildkräutern ausreichen täte, hätt niemand sich die Mühe gemacht irgendwas zu kultivieren ;)
Sammeln braucht seine Zeit. Gestern war ich für eine Dose voll 3 Stunden unterwegs. ( Nun, ja, ich bin wählerisch, hätte mehr sein können wenn ich ALLES mitgenommen hätte) Diese Menge reicht nicht mal für mich alleine. Kein Wunder das irgendwann Gärten angelegt wurden.
Eine frühere Kollegin die aus Siebenbürgen stammte, erzählte das die Leute dort rote Johannisbeeren nur im Wald sammelten. Im Garten hatten sie keine Sträucher. Bei uns gibt es auch Johannisbeeren im Wald und ich sammel diese, wird aber nie soviel wie wenn man die Sträucher im Garten hätte.
sybille
Beiträge: 3274
Registriert: Mi 2. Nov 2011, 19:48

Re: alte Rezepte

#358

Beitrag von sybille »

Leider bin ich mit Brennesseln überversorgt, so viel kann ich gar nicht essen dass sich die Bestände etwas lichten würden...
Schneide sie ab und trockne sie für die Küken oder die Hühner im Winter.
ist ja auch nicht schlecht brennesseln einfach mal stehen zu lassen, dann können sich schmetterlinge verpuppen.
alle meine kräuter und andere pflanzen kann ich auch nicht aufessen oder zu salben und tinkturen verarbeiten. ist ja auch wichtig die natur einfach mal irgendwo zu lassen. :bieni:
So mache ich das auch. Vieles bleibt einfach damit sich Schmetterlinge und Vögel daran erfreuen können.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
Doris L.
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 986
Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
Wohnort: hinterm Mond
Kontaktdaten:

Re: alte Rezepte

#359

Beitrag von Doris L. »

Ein Rezept wie man aus Kartoffelschalen Mehl und aus Kartoffeln und Bier Hefe macht: http://www.alfred-ulrich-lindemann.de/K ... /Apr97.pdf Rezepte aus der Nachkriegszeit.
hobbygaertnerin
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 4089
Registriert: Di 14. Jun 2011, 08:48

Re: alte Rezepte

#360

Beitrag von hobbygaertnerin »

Welche Spannweite- heute die Verschwendung von Lebensmitteln und der Blick auf früher, wo sogar die Kartoffelschalen verwendet wurden.
Ich hab mir nur gedacht, hoffentlich brauchen wir diese Notverwertung von allem Essbaren nicht.
Entweder ich habs überlesen, ich dachte auch immer, dass Kartoffelschalen nicht gesund seien, wobei die Schalen unserer Pellkartoffeln die Hühner mit Begeisterung verputzen.
Antworten

Zurück zu „Kochen, Backen und Rezepte“