Jetzt müsste es funktionieren. Sorry! Klick!poison ivy hat geschrieben:Danke,si001 hat geschrieben: Wenn deine Suche noch erfolglos war, kannst du hier gucken. ;-)
aber der Link funxt nicht
alte Rezepte
- si001
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Re: alte Rezepte
Re: alte Rezepte
Sorry, kannst Du nix für, aber was soll das für ein Rezept sein?! Beinwellwurzeln können so unterschiedlich groß sein, daß man da schon gerne eine Gewichtsangabe hätte oder zumindest ein Verhältnis, wie z. B. drei Gewichtanteile frische Wurzel zu fünf Gewichtsteilen Fett.Salmandra hat geschrieben:@ivy
Das Orginalrezept für Beinwellsalbe aus dem Buch von M. T.:
4-6 frische Beinwellwurzeln waschen, fein schneiden und in etwa 250g reinem Darmfett vom Schwein kurz ausbraten, über Nacht stehen lassen. Dann anwärmen und durchseihen und gleich in saubere Gläser füllen.
Unsre SV-Bib: http://tinyurl.com/l7x9773
Re: alte Rezepte
Gewichtsangabe gibt es nicht nur den Zusatz "je nach Größe"
Nach meinen Erfahrungen mit dem Buch von M.T.sind bei den Rezepten für Salben die Fettmengen immer so bemessen, dass das Fett die Kräuter oder Wurzeln beim Auslassen gerade so bedeckt.
Nach meinen Erfahrungen mit dem Buch von M.T.sind bei den Rezepten für Salben die Fettmengen immer so bemessen, dass das Fett die Kräuter oder Wurzeln beim Auslassen gerade so bedeckt.
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Zaphira
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Re: alte Rezepte
Ich habe Beinwellwurzel kleingeschnitten, in eine Flasche und mit Olivenöl (Rapsöl geht auch) im Wasserbad ausgekocht. Dann noch 1 Monat stehen lassen, abseihen und pro 100 ml mit 3 g Bienenwachs erwärmen und in Gläser abfüllen.
Mir ist das wesentlich lieber so als mit Schweineschmalz.
Mir ist das wesentlich lieber so als mit Schweineschmalz.
Mein Ziel ist ein Leben von dem ich keinen Urlaub brauche.
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viktualia
Re: alte Rezepte
Ich hab Beinwell immer als Tinktur angesetzt, das wird dann ganz dunkelbraun und zähflüsig - ich hab jetzt mal bissl gegoogelt, find aber nix drüber, ob, bzw. welcher Wirkstoff nu Öl- und was Alkohol löslich ist.... aber die Bilder von den Salben sind hell...
Und dann hab ich mein uraltes Maria Treben Buch zu Rate gezogen - also in der Ausgabe von 1980 steht nur Tinktur, keine Salbe.
Ein Breiumschlag wird mit bissl Öl aufgelegt, aber das war´s.
Der link hier schien mir recht informativ, was über diverse Inhaltststoffe und deren Wirkung.
https://www.heilpraxisnet.de/naturheilk ... nd-rezepte
(Ne Salbe wird da am Schluss auch erwähnt. Dass das Öl dafür 40 Wochen ziehen soll halte ich aber für nen Druckfehler.)
Hauptwirkstoff sei Allantoin, das ist recht hitzestabil, kann also ausgebraten werden, soll aber nicht!!! mit Metall in Berührung kommen.
Also die Tinktur ist jeck, weil der Alkohol, der ja sehr "dünn" ist, dann hinterher so ne klebrtige, schwarze, ganz zähe Bratze gibt. Kann man richtige kleine "Gipsverbände", wie geschient, mit machen, wenn man z.B. um nen Finger nen Verband hat, so sehr härtet die Bratze aus.
(Rezept: getrocknete, kleingeschnittene Wurzel gut mit "Jabidoko" (janz billiger Doppelkorn) bedecken, 2-4 Wochen ziehen lasen, ewig haltbar.)
Und dann hab ich mein uraltes Maria Treben Buch zu Rate gezogen - also in der Ausgabe von 1980 steht nur Tinktur, keine Salbe.
Ein Breiumschlag wird mit bissl Öl aufgelegt, aber das war´s.
Der link hier schien mir recht informativ, was über diverse Inhaltststoffe und deren Wirkung.
https://www.heilpraxisnet.de/naturheilk ... nd-rezepte
(Ne Salbe wird da am Schluss auch erwähnt. Dass das Öl dafür 40 Wochen ziehen soll halte ich aber für nen Druckfehler.)
Hauptwirkstoff sei Allantoin, das ist recht hitzestabil, kann also ausgebraten werden, soll aber nicht!!! mit Metall in Berührung kommen.
Also die Tinktur ist jeck, weil der Alkohol, der ja sehr "dünn" ist, dann hinterher so ne klebrtige, schwarze, ganz zähe Bratze gibt. Kann man richtige kleine "Gipsverbände", wie geschient, mit machen, wenn man z.B. um nen Finger nen Verband hat, so sehr härtet die Bratze aus.
(Rezept: getrocknete, kleingeschnittene Wurzel gut mit "Jabidoko" (janz billiger Doppelkorn) bedecken, 2-4 Wochen ziehen lasen, ewig haltbar.)
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hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte
Ich dachte, ich hätte das Rezept für die Beinwellsalbe gleich in der Hand, aber ich bin noch auf der Suche.
Bei mir werden im Herbst die Wurzeln ausgegraben, sauber gewaschen und kleingeschnitten, aber wie ich damit weiterverfahren bin, da bin ich mir nicht mehr ganz sicher.
Ich hab Bienenwachs und Olivenöl als Salbengrundlage, das weiß ich, aber ich habe damals gleich soviel gemacht, dass es für etliche Jahre reicht.
Heute hab ich statt Spinatknödel- Bärlauchspeckknödel gemacht, dazu noch Sauerkraut, war sehr lecker.
Ich werde immer mehr zum Fan von alten Rezepten, sehr praktisch, die Zutaten sind in der Regel zur Hand, man braucht keine ellenlangen Zutatenlisten - und so besondere Zutaten, die dann ewig rumstehen.
Nächste Woche muss ich wieder Milch holen, aber ansonsten, ist noch keine Not wegen Einkaufen.
Morgen wird ein halber Hahn aus der Kühltruhe in den Bratentopf kommen, diesmal wird er aber anders gebraten, die magere Brust werd ich auslösen und am Montag zu Schnitzeln machen, den restl. Hahn mit Fülle aufpimpen und aus den Knochen kann ich dann noch mit Hals eine Suppe kochen.
Schon alleine das Lesevergnüngen mit den alten Rezepten hat mir sehr gut gefallen, aber es hat noch was anderes, gut essen und trotzdem sparsam leben.
Bei mir werden im Herbst die Wurzeln ausgegraben, sauber gewaschen und kleingeschnitten, aber wie ich damit weiterverfahren bin, da bin ich mir nicht mehr ganz sicher.
Ich hab Bienenwachs und Olivenöl als Salbengrundlage, das weiß ich, aber ich habe damals gleich soviel gemacht, dass es für etliche Jahre reicht.
Heute hab ich statt Spinatknödel- Bärlauchspeckknödel gemacht, dazu noch Sauerkraut, war sehr lecker.
Ich werde immer mehr zum Fan von alten Rezepten, sehr praktisch, die Zutaten sind in der Regel zur Hand, man braucht keine ellenlangen Zutatenlisten - und so besondere Zutaten, die dann ewig rumstehen.
Nächste Woche muss ich wieder Milch holen, aber ansonsten, ist noch keine Not wegen Einkaufen.
Morgen wird ein halber Hahn aus der Kühltruhe in den Bratentopf kommen, diesmal wird er aber anders gebraten, die magere Brust werd ich auslösen und am Montag zu Schnitzeln machen, den restl. Hahn mit Fülle aufpimpen und aus den Knochen kann ich dann noch mit Hals eine Suppe kochen.
Schon alleine das Lesevergnüngen mit den alten Rezepten hat mir sehr gut gefallen, aber es hat noch was anderes, gut essen und trotzdem sparsam leben.
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Doris L.
- Förderer 2019

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Re: alte Rezepte
Schaut euch hier um: http://www.kraeuterfrau.ch/index.html Nicht nur Beinwellsalbe, auch noch viele andere Kräuterrezepte.
Re: alte Rezepte
ich mache schon fast 30 jahre beinwell/comfreysalbe.
ich grabe die wurzeln in monaten , wo ein r vorhanden ist, an vollmondtagen aus, schrubbe die wurzeln mit regenwasser und schneide sie in cm große stücke.
in einem topf mit bioolivenöl lasse ich die wurzeln kurz aufkochen, lasse sie über nacht stehen. erhitze sie am nächsten tag, absieben und mit bienenwachs zu salbe rühren.
warum ich das an vollmondtagen mache, ist erfahrungssache und ein wenig meiner hexentätigkeit geschuldet. das abfüllen an absteigendem mond erhöht die haltbarkeit.
außerdem ist das meine persönliche note. könnt ihr drüber schmunzeln oder auch nicht. meine salben sind superheilsalben und haben schon viele wehwehchen geheilt.
ähnlich mache ich auch zistrosen- und ringelblumensalbe.
allerdings brauche ich da ja nicht die wurzeln und ernte an sonnigen tagen.
ich grabe die wurzeln in monaten , wo ein r vorhanden ist, an vollmondtagen aus, schrubbe die wurzeln mit regenwasser und schneide sie in cm große stücke.
in einem topf mit bioolivenöl lasse ich die wurzeln kurz aufkochen, lasse sie über nacht stehen. erhitze sie am nächsten tag, absieben und mit bienenwachs zu salbe rühren.
warum ich das an vollmondtagen mache, ist erfahrungssache und ein wenig meiner hexentätigkeit geschuldet. das abfüllen an absteigendem mond erhöht die haltbarkeit.
außerdem ist das meine persönliche note. könnt ihr drüber schmunzeln oder auch nicht. meine salben sind superheilsalben und haben schon viele wehwehchen geheilt.
ähnlich mache ich auch zistrosen- und ringelblumensalbe.
allerdings brauche ich da ja nicht die wurzeln und ernte an sonnigen tagen.
Re: alte Rezepte
ABSTEIGEND -ODER ABNEHMENDEM Mond?
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
Re: alte Rezepte
der tag nach vollmond.Hildegard hat geschrieben:ABSTEIGEND -ODER ABNEHMENDEM Mond?
ich habe keine ahnung, ob absteigend oder abnehmender mond.

