Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1861

Beitrag von emil17 »

Rohana hat geschrieben: Da stimmen wir überein. Leider steht sowas weder im Volksbegehren Rettet die Bienen noch sonstwo.
Man kann jede gute Sache niedermachen, weil irgend etwas daran fehlt.
Würde man trotz Umweltbedenken alle Pestizide zulassen, die irgendwo sonst auf der Welt noch verwendet werden dürfen, sähe es mit unserer Umwelt noch viel schlechter aus.
Würde man erkannte Übel nicht beheben wollen, solange die im Ausland nicht mitziehen, geschähe gar nichts.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1862

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

emil17 hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben: Da stimmen wir überein. Leider steht sowas weder im Volksbegehren Rettet die Bienen noch sonstwo.
Man kann jede gute Sache niedermachen, weil irgend etwas daran fehlt.
Würde man trotz Umweltbedenken alle Pestizide zulassen, die irgendwo sonst auf der Welt noch verwendet werden dürfen, sähe es mit unserer Umwelt noch viel schlechter aus.
Würde man erkannte Übel nicht beheben wollen, solange die im Ausland nicht mitziehen, geschähe gar nichts.
Und deshalb möchtest du die heimische Produktion platt machen und voll auf Importware setzen?
Wir haben in DE im Pflanzenschutz schon die höchsten Standards in der EU...
... zieht deshalb irgendwer, wenigstens innerhalb der EU, mit?
Nö.
Die lachen sich den Arsch ab und fragen sich wie wir so dumm sein können.


Die von dir geforderten Importbeschränkungen sind vernünftig,
werden aber nie kommen.
Dann dürfte z.B. DE ab Ernte 2019 nicht Mal mehr Zucker aus Polen importieren usw
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1863

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Oelkanne hat geschrieben:Wir haben in DE im Pflanzenschutz schon die höchsten Standards in der EU...
... zieht deshalb irgendwer, wenigstens innerhalb der EU, mit?
Nö.
:oma:

https://www.youtube.com/watch?v=sBw5bb9KGHM

(immer wieder Österreich ;) )

:pft:

Also meinen Kindern verbiete ich es strickt, zu anderen zu schaun, die es schlechter machen, wenn ich sie dazu auffordere, etwas besser zu machen.

Fangt mal bei Tierfutter und Mineraldünger an .... :flag:

edit: das muss jetzt sein:

:lol: und bei Erdöl .....
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Maisi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1864

Beitrag von Maisi »

Oelkanne hat geschrieben: Und deshalb möchtest du die heimische Produktion platt machen und voll auf Importware setzen? .....
Freiburg stampft demnächst einen neuen Stadtteil aus dem Boden; 130 Hektar, die bislang hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt werden. Der Bürgerentscheid war dafür. Solang der Import der Lebensmittel so gut funktioniert und die Supermärkte voll sind, macht sie da doch kaum einer Gedanken drüber.

http://www.badische-zeitung.de/freiburg ... 64164.html
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1865

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Glyphosat ist überall....(Informationsdienst Gentechnik 19.02.2019)
Wissenschaftler der Universität Washington haben einen „überzeugenden Zusammenhang“ festgestellt zwischen der Nutzung glyphosathaltiger Herbizide und dem Risiko, an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken. Eine deutsche Studie wies Glyphosat in Baumrinden weitab von Feldern nach.[....] Es forderte eine Neubewertung der Zulassung von Glyphosat, da die offensichtlich stattfindende Luftverfrachtung im EU-Zulassungsverfahren nicht berücksichtigt worden sei. Angesichts der Ergebnisse sieht das Bündnis langfristig die Koexistenz von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft gefährdet.
Maisi hat geschrieben:Freiburg stampft demnächst einen neuen Stadtteil aus dem Boden; 130 Hektar,
Wir leben zu fünft auf 70 m² (vor kurzem waren wir noch zu sechst, meine Tochter "okupiert" inzwischen ihre eigenen 40m² - vorher wohnte dort eine vierköpfige türkische Familie, denen wurde dann doch zu eng, als die Kinder größer wurden...) -
Am Land draußen haben wir noch nicht gebaut, obwohl "Bauland". weil ich brauch den Platz für mein Maisfeld.... :rot: :haha: ach ja, ohne Mineraldünger und ohne "Pflanzenschutzmittel".

Dort leben wir auf 15m² plus zwei Zelte.

Wer lobt mich dafür? :pfeif:

ach ja: alte Bauernhäuser werden niedergerissen und ein weitaus größeres drüber gebaut (sagt niemand was).

Die ökologischte Wohnform dürfte wohl wirklich ein Hochhaus in der "Plattensiedlung" sein.
Wer will dort leben und sich dann auch noch anhören dürfen, dass "die Städter" und "die Konsumenten" an allem Übel der Welt schuld seien?

schon mal das gefragt? :aeh:

Ja, ja - ist schlimm, wenn mehr gebaut wird, aber wer will schon freilwillig eng mit anderen Menschen zusammenleben???
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1866

Beitrag von strega »

ina maka hat geschrieben:wer will schon freilwillig eng mit anderen Menschen zusammenleben???
glaub viele Menschen aus anderen Erdteilen haben da weniger Probleme damit als die meisten (Nord- und Mittel-) Europäer es haben....
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1867

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben: Da stimmen wir überein. Leider steht sowas weder im Volksbegehren Rettet die Bienen noch sonstwo.
Man kann jede gute Sache niedermachen, weil irgend etwas daran fehlt.
Mit diesem "Argument" kann man aber jeden Scheiss hochjubeln, egal wie undurchdarcht er sein mag...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1868

Beitrag von emil17 »

Rohana hat geschrieben: Mit diesem "Argument" kann man aber jeden Scheiss hochjubeln, egal wie undurchdarcht er sein mag...
Der Umkehrschluss gilt nicht. Wie kommst du drauf? Eine schlechte Idee wird nicht gut, bloss weil sie Mängel hat.
Rohana hat geschrieben:Wir haben in DE im Pflanzenschutz schon die höchsten Standards in der EU...
Ob es nun an den zugelassenen Pflanzenschutzmitteln liegt oder an der zu intensiven Ausnutzung aller vorhandenen Flächen oder an beidem, ist eine andere Frage.
Wenn sich Dinge wie Bienensterben ereignen, dann ist da ein ziemliches Problem und da hilft es nicht weiter, besser als das Ausland zu sein.
Politisch werden nötige und überfällige Massnahmen, die aber kurzfristig der Wirtschaft schaden oder etwas kosten, gerne mit Konkurrenzfähigkeit und "im Prinzip gut, aber ... " und "solange im Ausland nicht auch ... " niedergemacht. So muss man nicht dagegen sein und doch nichts machen.
Wenn man sagt, daß man einer Sache grundsätzlich zustimmt, bedeutet das, daß man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen. (Otto von Bismarck)
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1869

Beitrag von Rohana »

Du bist ja witzig. Was sollen wir, als Produzenten, denn "durchführen" an Verboten von Imports die den deutschen Standards nicht entsprechen? :roll:

Ehrlich, ich bin diese Diskussion absolut leid. Jedermann möchte die Bienen retten, und die Landwirtschaft soll's richten - sonst wird ja keiner beschnitten, ist anscheinend sonst niemand zuständig. Aber dann sich wundern dass die Landwirte irgendwann keinen Bock mehr haben auf noch mehr unausgegorene Ideen und unausgeglichene Beschränkungen. Fresst doch Gras.
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Benutzer 2354 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1870

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

solangsam bekommst du die richtige Einstellung zum Thema.
Keinem was aufzwingen was er nicht haben möchte. Ist durchaus ernstgemeint.
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