alte Rezepte

Benutzer 1612 gelöscht

Re: alte Rezepte

#141

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht »

Dibbelabbes
Cool, das kenne ich vom Mittelrhein als Döppekuchen (bw."Döppekooche"), ist ein Wintergericht und schmeckt irre gut!
Doris L.
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Re: alte Rezepte

#142

Beitrag von Doris L. »

Mich wundert eigentlich das meine Mutter deren Eltern aus dem Hunsrück ins Ruhrgebiet kamen, niemals dieses oder ein ähnliches Gericht kochte. Sind doch billige Zutaten. Der Gasherd in frühen Jahren? Vor dem hatte ich immer Angst.
Ich kenne Stielmus, aber das richtige Rezept fand ich noch nicht.
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Zacharias
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Re: alte Rezepte

#143

Beitrag von Zacharias »

Döbbekoche gibt es gleich bei mir :) (Bin so richtig richtig mitten aus dem Rhein, kein Ruhrpötter)
Benutzer 1612 gelöscht

Re: alte Rezepte

#144

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht »

Dann bist Du das berühmte Rheingold! :eek:

Im Ruhrpott ist der Rhein ja nur noch so ein Industriefluß.
Ich habe in Lahnstein und in Neuwied gewohnt... Letzteres hat gerade noch so Weinberge, ist aber fast schon NRW.
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Zacharias
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Re: alte Rezepte

#145

Beitrag von Zacharias »

Wie bitte, Lahnstein und Neuwied NRW?? Das will ich aber überlesen haben! Ich komme jedenfalls nicht von der NRW-Grenze, meine Heimat ist die Insel Niederwerth (deswegen habe ich das Mittige so betont).
Von dort nach Berlin ist aber auch nicht besser als von dort in den Pott.
sybille
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Re: alte Rezepte

#146

Beitrag von sybille »

Stadtgärntner, von Lahnstein und Neuwied ist es aber schon noch eine Weile bis NRW. Bin gebürtig von Remagen und nach Rolandswerth (Remagen Nord) kommt die Landesgrenze am Rhein.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
Benutzer 1612 gelöscht

Re: alte Rezepte

#147

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht »

Also von Neuwied habe ich eine gute halbe Stunde bis Bonn gebraucht - per Auto am Rhein entlang.
Schätze, das sind unter 100km. Und Mitschüler, bei denen es nicht gut aussah mit den Punkten fürs Abi, sind auf ein Gymnasium in NRW gewechselt und ohne Probleme täglich gependelt. Im Norden gab es nur zwei Leistungskurse, das schaffte dann jedeR..! :lol:
Lahnstein ist natürlich viel weiter südlich, noch südlich von Koblenz.

Und jetzt sollten wir zum Thema zurückkehren, oder..?
Noch was zum Döppekuchen: nachdem ich den einmal mit einem Freund zusammen gemacht hatte, und echt Blut geflossen ist (diese Feinreibe aus Metall ist Hölle!), habe ich irgendwann ersonnen, dass ich Kartoffeln in meinem alten Zentrifugen-Entsafter entsafte (Zweiebeln auch), und dann nur ein wenig von dem "Saft" wieder zur Kartoffelmasse hinzufüge. Fertig sind die rohe geriebenen Kartoffeln! :)
Das Ding ist echt doof zu putzen, aber allemal besser als wochenlang mit verschorften Fingern rumzurennen. :pft:
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Zacharias
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Re: alte Rezepte

#148

Beitrag von Zacharias »

Stadtgärtner hat geschrieben: Lahnstein ist natürlich viel weiter südlich, noch südlich von Koblenz.
Was bei dir viel und wenig ist und nah und fern, da muss ich schon drüber schmunzeln. Ich komme ja so ziemlich aus der Mitte und bin zu beiden Orten mal zu Fuß gelaufen. OK, war ein bisschen länger unterwegs und auch ziemlich unfreiwillig, aber mit dem Radel war man recht fix sowohl in Neuwied als auch in Lahnstein. Klar, wenn die Zugverbindung stimmt und die Noten nicht, kommt man auch nach NRW.

Ich reibe die Kartoffeln mit der Küchenmaschine. Ok, das schmeckt nicht ganz so gut, wie von Hand, aber beim Döbbekoche ist mir die Menge einfach zu viel. Von Hand reibe ich nur Krebbelcher. Wird das mit dem Entsafter nicht zu fein und dann zu matschig? Wenn die Kartoffeln gerieben sind, drücke ich sie in der Schüssel an den Rand und lasse etwas stehen. Dann schöpfe ich mit dem Löffel etwas Kartoffelsaft ab, aber nicht zu viel, denn der Saft macht auch schöne Kruste und die ist ja wichtig.
Weißt du (oder Sybille) zufällig, was der Unterschied zwischen Dörrfleisch und Räucherspeck ist? Ich hab jahrelang das Dörrfleisch von meinen Eltern schicken lassen, weil mir der Döbbekoche mit Speck nicht geschmeckt hat. Vor einem halben Jahr habe ich zufällig einen Hof gefunden, die einen Speck verkaufen, der gut im Döbbekoche schmeckt. Ich wüsste aber trotzdem gerne mal den Unterschied.
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Maisi
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Re: alte Rezepte

#149

Beitrag von Maisi »

Dibbelabbes koch ich auch sehr gerne. Hab es mal in einem Kochbuch entdeckt, war mir bis dato völlig unbekannt. Schmeckt aber echt saugut :)

Zum rohe Kartoffeln reiben nehm ich ganz faul meine Küchenmaschine. Ich hab ne große K...wood, ursprünglich nur als Knetmaschine für den Brotteig angeschafft. Bis ich dann mal auf die Idee kam, die ganzen Extras, wo mit dabei waren, auch auszuprobieren :lol: Seitdem darf sie für mich reiben und raspeln, bin nämlich auch sehr talentiert darin, Finger mitzureiben :rot:
sybille
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Re: alte Rezepte

#150

Beitrag von sybille »

Weißt du (oder Sybille) zufällig, was der Unterschied zwischen Dörrfleisch und Räucherspeck ist?
Birgit, so weit ich weiß wird dem Dörrfleisch das Wasser komplett entzogen. Es ist praktisch Trockenfleisch. Das Fleisch für den Räucherspeck wird in Salzlake eingelegt und dann geräuchert und ist ähnlich einem Schinken.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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