alte Rezepte
-
Doris L.
- Förderer 2019

- Beiträge: 986
- Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
- Wohnort: hinterm Mond
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Um die Produkte von irgendwelchen Prominenten mache ich ich einen großen Bogen. Will ich grundsätzlich nicht haben. Irgendwie finde ich es ekelig das die von ihrer Bekanntheit Geld rausschlagen.
Ich habe hier ein Rezept mit Hopfensprossen, sehr selten und man kann sie nur selbst sammeln.
etwa 40 Hopfentriebe( etwa 15 cm lang, gerade die die aus der Erde kommen.) Salzwasser, Butter
Die Hopfentriebe in Portionen mit Garn bündeln, in kochendes Wasser legen und bissfest kochen. Geschmolzene Butter darübergeben. Getoastetes Brot dazu.
Ich muß zugeben, die Hopfensprossen sind schwer zu finden. Ich orientier mich an den alten vertrockneten Trieben vom Vorjahr.
Was anderes, sehr lecker, habe ich von einem Kalenderblatt
Süßer Nudelauflauf
125 Fadennudeln
1 l. Milch
4 Eßl. Zucker
80 gr. Butter
1/2 Vanilleschote
4 Eier
Die Nudeln werden zusammen in der Milch, Zucker, Butter halb weich gekocht. Abkühlen lassen, dann kommt das ausgekratzte Vanillemark und das Eigelb dazu. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Nudelmasse heben.
Die Masse in eine gefettete Form geben und ca. 45 Min. bei 175 Grad backen
Dazu kann man Kompott geben.
Ich habe hier ein Rezept mit Hopfensprossen, sehr selten und man kann sie nur selbst sammeln.
etwa 40 Hopfentriebe( etwa 15 cm lang, gerade die die aus der Erde kommen.) Salzwasser, Butter
Die Hopfentriebe in Portionen mit Garn bündeln, in kochendes Wasser legen und bissfest kochen. Geschmolzene Butter darübergeben. Getoastetes Brot dazu.
Ich muß zugeben, die Hopfensprossen sind schwer zu finden. Ich orientier mich an den alten vertrockneten Trieben vom Vorjahr.
Was anderes, sehr lecker, habe ich von einem Kalenderblatt
Süßer Nudelauflauf
125 Fadennudeln
1 l. Milch
4 Eßl. Zucker
80 gr. Butter
1/2 Vanilleschote
4 Eier
Die Nudeln werden zusammen in der Milch, Zucker, Butter halb weich gekocht. Abkühlen lassen, dann kommt das ausgekratzte Vanillemark und das Eigelb dazu. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Nudelmasse heben.
Die Masse in eine gefettete Form geben und ca. 45 Min. bei 175 Grad backen
Dazu kann man Kompott geben.
-
Doris L.
- Förderer 2019

- Beiträge: 986
- Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
- Wohnort: hinterm Mond
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Da es gerade diese Gemüse im Winter gibt:
Rosenkohlpürree
1 Kg. Rosenkohl
50-60 gr. Butter
1 Eßl. Mehl
1 Tasse Fleischbrühe
Muskat nach belieben
Salz
2 Eigelb
2-3 Eßl. Rahm
Der Rosenkohl wird in Salzwasser 10 Min. gekocht, das Wasser abgegossen. Die Butter zerlassen, den Kohl hineingeben, Mehl darüber stäuben. Mit der Fleischbrühe aufgießen u. 15 Min. köcheln lassen. Dann pürrieren, das Eigelb mit Rahm verrühren u. unter das Mus rühren, dann aber nicht mehr kochen.
Sellerie Pürree
2 Sellerieknollen
Kräuter
250 gr gekochte Maronen ( Kastanien)
40 gr. Butter
etwas heiße Milch
einen Schuß Madeira
Die Knollen in Würfel schneiden, mit den Kräutern weich kochen und abgießen. Das Gemüse mit den Maronen durch ein Sieb streichen. Mit Butter wieder erhitzen , etwas heiße Milch dazu und sämig rühren, mit Madeira abschmecken.
Ich habe noch Kastanien eingefroren, dieses Gericht könnte ich bald nachkochen. Madeira lasse ich weg.
Rosenkohlpürree
1 Kg. Rosenkohl
50-60 gr. Butter
1 Eßl. Mehl
1 Tasse Fleischbrühe
Muskat nach belieben
Salz
2 Eigelb
2-3 Eßl. Rahm
Der Rosenkohl wird in Salzwasser 10 Min. gekocht, das Wasser abgegossen. Die Butter zerlassen, den Kohl hineingeben, Mehl darüber stäuben. Mit der Fleischbrühe aufgießen u. 15 Min. köcheln lassen. Dann pürrieren, das Eigelb mit Rahm verrühren u. unter das Mus rühren, dann aber nicht mehr kochen.
Sellerie Pürree
2 Sellerieknollen
Kräuter
250 gr gekochte Maronen ( Kastanien)
40 gr. Butter
etwas heiße Milch
einen Schuß Madeira
Die Knollen in Würfel schneiden, mit den Kräutern weich kochen und abgießen. Das Gemüse mit den Maronen durch ein Sieb streichen. Mit Butter wieder erhitzen , etwas heiße Milch dazu und sämig rühren, mit Madeira abschmecken.
Ich habe noch Kastanien eingefroren, dieses Gericht könnte ich bald nachkochen. Madeira lasse ich weg.
- si001
- Beiträge: 3320
- Registriert: Mi 18. Aug 2010, 16:24
- Familienstand: glücklich verheiratet
- Wohnort: Kraichgau
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Oh! Klingt sehr lecker!
Rosenkohl mit Schinkenwürfeln ist auch gut.
Rosenkohl mit Salz und Muskat und 1 Tasse Wasser mehr gar dämpfen, als gar kochen. Kochwasser andicken und die Schinkewürfel darin erwärmen. Das Ganze über den Rosenkohl geben. Fertig ist das Essen. Da brauche ich nichts weiter dazu.
Rosenkohl mit Schinkenwürfeln ist auch gut.
Rosenkohl mit Salz und Muskat und 1 Tasse Wasser mehr gar dämpfen, als gar kochen. Kochwasser andicken und die Schinkewürfel darin erwärmen. Das Ganze über den Rosenkohl geben. Fertig ist das Essen. Da brauche ich nichts weiter dazu.
-
hobbygaertnerin
- Förderer 2019

- Beiträge: 4089
- Registriert: Di 14. Jun 2011, 08:48
Re: alte Rezepte
Ich hab vor, morgen Rosenkohl zu dämpfen und daraus dann Salat zu machen,
gemischt mit gekochtem Gelbe Rübensalat sieht das auch farblich sehr ansprechend aus.
In einem alten Kochbuch aus Wien von 1873 fand ich viel lesenswertes über die Küche der damaligen Zeit- als Salat gabs damals grünen Salat, Gurken, aber es war noch kein Tomatensalat, keine Auberginen aufgeführt, aber Artischockenherzen.
Im Winter eben aus den Wintergemüsen gekochte Salate, von Rosenkohl, Sellerie, Gelbe Rüben, Rote Rüben, Weiß und Blaukraut und Kartoffelsalat.
Ich war heute beim Einkaufen, da ist mir beim Durchgehen der Gemüseabteilung aufgefallen, eigentlich merkt man es heute gar nicht mehr, dass Winter ist, es gab grünen Salat und Eissalat, Salatherzen, Gurken, Zuccini, Tomaten und was das Herz begehrt, die Auswahl an Gemüse ist im Winter eigentlich nicht anders als im Sommer.
Dafür sah ich keinen Feldsalat, keine Endivien, keinen Zuckerhutsalat.
Aber ich hätte auch nichts gebraucht, wir sind noch gut mit Gemüse versorgt.
gemischt mit gekochtem Gelbe Rübensalat sieht das auch farblich sehr ansprechend aus.
In einem alten Kochbuch aus Wien von 1873 fand ich viel lesenswertes über die Küche der damaligen Zeit- als Salat gabs damals grünen Salat, Gurken, aber es war noch kein Tomatensalat, keine Auberginen aufgeführt, aber Artischockenherzen.
Im Winter eben aus den Wintergemüsen gekochte Salate, von Rosenkohl, Sellerie, Gelbe Rüben, Rote Rüben, Weiß und Blaukraut und Kartoffelsalat.
Ich war heute beim Einkaufen, da ist mir beim Durchgehen der Gemüseabteilung aufgefallen, eigentlich merkt man es heute gar nicht mehr, dass Winter ist, es gab grünen Salat und Eissalat, Salatherzen, Gurken, Zuccini, Tomaten und was das Herz begehrt, die Auswahl an Gemüse ist im Winter eigentlich nicht anders als im Sommer.
Dafür sah ich keinen Feldsalat, keine Endivien, keinen Zuckerhutsalat.
Aber ich hätte auch nichts gebraucht, wir sind noch gut mit Gemüse versorgt.
-
Doris L.
- Förderer 2019

- Beiträge: 986
- Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
- Wohnort: hinterm Mond
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Ich habe auch ein hundert Jahre altes Kochbuch
Russischer Salat aus Sauerkohl
Gutes zartes Kraut vom Sauerkohl wird, wie es aus dem Fass kommt, in einem Tuche ausgedrückt, hierauf kurz geschnitten, mit wenig Essig, Öl , Salz und Pfeffer angerichtet und zum durchziehen ein paar Stunden hingestellt.
Warmer Gurkensalat
Die in Scheiben geschnittenen Gurken werden in scharf gesalzelnen Wasser abgekocht, darnach herausgenommen und mit gebratenem Speck, Essig, Salz, Zucker und Pfeffer angerichtet.
In meinem Buch sind nur wenige Rezepte für Wintersalate, eben nur das übliche.
Das : http://www.rezeptesammlung.net/liebling ... eicher.htm kennst du sicherlich.
Russischer Salat aus Sauerkohl
Gutes zartes Kraut vom Sauerkohl wird, wie es aus dem Fass kommt, in einem Tuche ausgedrückt, hierauf kurz geschnitten, mit wenig Essig, Öl , Salz und Pfeffer angerichtet und zum durchziehen ein paar Stunden hingestellt.
Warmer Gurkensalat
Die in Scheiben geschnittenen Gurken werden in scharf gesalzelnen Wasser abgekocht, darnach herausgenommen und mit gebratenem Speck, Essig, Salz, Zucker und Pfeffer angerichtet.
In meinem Buch sind nur wenige Rezepte für Wintersalate, eben nur das übliche.
Das : http://www.rezeptesammlung.net/liebling ... eicher.htm kennst du sicherlich.
- Maisi
- Förderer 2019

- Beiträge: 1241
- Registriert: Mo 2. Apr 2012, 18:35
- Wohnort: 660m ü. NN, zwischen Schwarzwald und Bodensee
Re: alte Rezepte
Das fällt mir auch immer auf. Aber das bemerkt man glaub nur, wenn man Sachen selber anbaut.hobbygaertnerin hat geschrieben: Ich war heute beim Einkaufen, da ist mir beim Durchgehen der Gemüseabteilung aufgefallen, eigentlich merkt man es heute gar nicht mehr, dass Winter ist, es gab grünen Salat und Eissalat, Salatherzen, Gurken, Zuccini, Tomaten und was das Herz begehrt, die Auswahl an Gemüse ist im Winter eigentlich nicht anders als im Sommer.
Dafür sah ich keinen Feldsalat, keine Endivien, keinen Zuckerhutsalat.
Aber ich hätte auch nichts gebraucht, wir sind noch gut mit Gemüse versorgt.
Und die Wintersalate sind recht unbeliebt, hab Freunden auch schon angeboten. Aber Endivie oder Zuckerhut mag man nicht, weil zu bitter, Feldsalat schon, aber das ist zu viel Arbeit zum putzen. (Sprich, wenn ich ihn tafelfertig abliefern würde, dann würde man ihn natürlich schon nehmen....)
-
Doris L.
- Förderer 2019

- Beiträge: 986
- Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
- Wohnort: hinterm Mond
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Aus Endivien kann so ein leckeren Eintopf machen. Einfach Kartoffeln kochen, aus dem Endivien einen ganz normalen Salat bereiten , wenn die Kartoffeln gar sind kommt der Salat dazu und der wird untergemengt. Dazu kann man entweder Speck auslassen oder Blutwurst in Scheiben schneiden und braten.
Dieses Gericht kann ich nur schwer machen weil die Endivien für mich einfach zu groß sind und auch teuer. Ich habe dann auch mal einen anderen Salatkopf genommen, weiß aber nicht mehr was für einer. Der sollte etwas bitter sein.
Dieses Gericht kann ich nur schwer machen weil die Endivien für mich einfach zu groß sind und auch teuer. Ich habe dann auch mal einen anderen Salatkopf genommen, weiß aber nicht mehr was für einer. Der sollte etwas bitter sein.
-
Doris L.
- Förderer 2019

- Beiträge: 986
- Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
- Wohnort: hinterm Mond
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Rosenkohl gibt es vorbereitet zu kaufen
.Soviel Arbeit macht doch das vorbereiten nicht.
Re: alte Rezepte
Das musste ich auch immer wieder feststellen. Zeitweise bin ich viele km weit bis zu einem Gemüsestand gefahren um mal wieder das einkaufen zu können das es gerade saisonbedingt gibt. Beim Supermarkt hatte ich immer das Gefühl keine richtige Auswahl zu haben obwohl es so viel gibt. Von daher ist das schon sehr schön das saisionale Gemüse von der SoLaWi zu bekommen.Ich war heute beim Einkaufen, da ist mir beim Durchgehen der Gemüseabteilung aufgefallen, eigentlich merkt man es heute gar nicht mehr, dass Winter ist, es gab grünen Salat und Eissalat, Salatherzen, Gurken, Zuccini, Tomaten und was das Herz begehrt, die Auswahl an Gemüse ist im Winter eigentlich nicht anders als im Sommer.
Das Bittere ist aber doch gerade das Schöne daran.Aber Endivie oder Zuckerhut mag man nicht, weil zu bitter,
Wenn man es so sieht ist es immer "viel Arbeit" wenn man frischen Salat oder Gemüse zubereitetFeldsalat schon, aber das ist zu viel Arbeit zum putzen. (Sprich, wenn ich ihn tafelfertig abliefern würde, dann würde man ihn natürlich schon nehmen....)
Das kenne ich von früher auch noch, esse es aber nicht so gerne weil es mir nach dem Unterheben des Endiviensalats nicht mehr heiß genug ist.Aus Endivien kann so ein leckeren Eintopf machen. Einfach Kartoffeln kochen, aus dem Endivien einen ganz normalen Salat bereiten , wenn die Kartoffeln gar sind kommt der Salat dazu und der wird untergemengt. Dazu kann man entweder Speck auslassen oder Blutwurst in Scheiben schneiden und braten.
Probiere es mal mit Chicoree statt Endivien. Wenn es guter Chicoree ist, ist er auch leicht bitter.Dieses Gericht kann ich nur schwer machen weil die Endivien für mich einfach zu groß sind und auch teuer. Ich habe dann auch mal einen anderen Salatkopf genommen, weiß aber nicht mehr was für einer. Der sollte etwas bitter sein.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
-
Doris L.
- Förderer 2019

- Beiträge: 986
- Registriert: Di 11. Sep 2018, 19:04
- Wohnort: hinterm Mond
- Kontaktdaten:
Re: alte Rezepte
Ich glaub, Chicoree ist nicht ganz das richtige. Ich habe heute Chicoree gebraten, das mag ich auch. Zucker in Butter karamelisieren lassen und halbierten Salat einlegen. Schmoren lassen, auch zwischendurch wenden.
Sehr bitter ist Chicoree heutzutage auch nicht mehr, genauso wie Endivien. Früher mochte ich diese Salate deswegen nicht. Oder der Geschmack hat sich geändert
.
Sehr bitter ist Chicoree heutzutage auch nicht mehr, genauso wie Endivien. Früher mochte ich diese Salate deswegen nicht. Oder der Geschmack hat sich geändert
