Ina, ich habe niemals und würde auch nicht, behaupten, alles müsse ein "Ziel" haben, um Sinn zu machen.
Nur dieser da propagierte "Weg zum Frieden", der "sich selber sei", war mir zu schwurbelig, macht einfach keinen Sinn.
Ich seh da keine Grenze zum Mitläufertum. Und das ist ne Art von "friedlich", an der ich keinen Bedarf habe.
Ich hät´s lieber mit mehr Platz für Individuen mit Ego und Verstand und eigener Meinung. Und Würde.
Bissl Zank schreckt mich da weniger als dieses "Ego/Verstand taugt sowieso nix".
Vor allem wenn mein Verstand gemeint sein könnte und der Sprecher angeblich kein Ego hat...
Und:
viktualia hat geschrieben:
Wie wäre es mit Frieden durch die Erkenntnis, dass man nur das erkennt, was man an sich selber kennt?
Ina hat geantwortet:
das halte ich für eine Verblindung der Vernunft (sorry für dieses Unwort...)
"Verblindung"??? Ina, das ist ne "neurologische Tatsache", auf die ich mich beziehe, sorry, kennst du das echt nicht?
"Es braucht einen, um einen zu erkennen?" kennst du auch nicht?
Du hast aber doch schon mal vom "Schatten" gehört: dass man sich bei anderen gut über das aufregen kann, was man bei sich selber nicht wahrhaben mag (aber halt "erkennt"), oder?
Das hab ich gemeint: bei sich selber schauen, warum es "aufregenswert" ist.
(Was mag es nur bedeuten, dass du mal nicht gefragt hast???)
Und natürlich gibt es "Denken mit dem Herzen" und das geht richtig gut, aber nicht, weil es so schön "rosa" ist;
ohne "Herz", also innere Sicherheit, kann man eigentlich so gut wie keine "eigenen" Gedanken denken.
Aber
Gibt es Unterschiede zwischen Verstand/Vernunft/Geist und Wahrheit??
ist bisssl wie "Gibt es Unterschiede zwischen Verpackung/Inhalt/Menge und Gewicht?"
Passt durchaus in ein "Verbraucherschützerforum"; eine Antwort wäre aber irgendwie Kharma-Yoga für Fortgeschrittene.