Ich denke damit wären viele der jetzigen "Wolfsgegner" durchaus zufrieden. Es geht ja nicht um den Wolf an sich sondern darum wie mit ihm umgegangen wird.ina maka hat geschrieben: Edermühle hat geschrieben:
Die Slowakei liegt im Korruptionsindex sogar 2 Plätze hinter Namibia.
Wölfe und Bären werden dort auch ganz normal bejagt.
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sollten wir auch, aber nicht ausrotten.......
Wölfe
Re: Wölfe
Lebe das Leben, das Du liebst und liebe das Leben, das Du lebst.
Re: Wölfe
Deine Frage war doch, wie die das in Afrika machenina maka hat geschrieben:![]()
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"Du kannst Benin mit Österreich vergleichen, aber nicht Afrika!"
(mein zwölfjähriger Sohn auf meine Frage, ob man Afrika mit Österreich vergleichen kann)
Afrika -> Kontinent
Österreich -> (kleiner) Staat auf dem europäischen Kontinent
Darauf habe ich Fakten verlinkt.
Jetzt kommt ein 12 Jähriger drauf - Afrika kann man nicht mit Österreich vergleichen. Kann man schon, aber die Sinnhaftigkeit stellt Dein Sohn in Frage...
Also bitte, entweder vergleicht man Aufgrund Deiner Ursprungsfrage Afrika mit Österreich (selbstverständlich inkl. der Bevölkerungsdichte und allem drum und dran, sonst ist es ja kein Vergleich sondern eine Selektion) oder eben nicht.
Deine Frage beinhaltete den Vergleich.
Sonst wäre das in etwa so, als ob Du mich fragst warum Fische im Wasser leben können und Menschen nicht. Wenn ich dir dann verlinke, dass Fische Kiemen haben und Mennschen eine Lunge (ohne das zu bewerten wohl gemerkt),sagst du mir, dass ich Fische nicht mit Menschen vergleichen kann.
Habe nur Fakten zu Deiner Frage geliefert (welche Afrika mit Österreich verglichen hat), nicht mehr und nicht weniger.
http://www.edermuehle.com Nur die Angst begrenzt dein Tun
Re: Wölfe
Tika hat geschrieben:Ich denke damit wären viele der jetzigen "Wolfsgegner" durchaus zufrieden. Es geht ja nicht um den Wolf an sich sondern darum wie mit ihm umgegangen wird.ina maka hat geschrieben:
sollten wir auch, aber nicht ausrotten.......
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Re: Wölfe
Bei den Füchsen und Greifvögeln ist es so, dass die, wenn sie irgendwo mal Beute relativ einfach fanden, dann kommen die immer wieder bis nix mehr da ist. Unsere Hühner leben eingezäunt wie in Alcatratz oder wie diese Gefängnisinsel heisst.
Ohne diese Schutzmaßnahmen hätte ich kein einziges Huhn mehr.
Wenn die Wölfe auch so sind, dann gute Nacht.
Sicher von einer warmen und geheizten Wohnung aus gesehen, ist das einfach der wildromantische Teil der Natur, fressen und gefressen werden.
Aber wenn einem diese Isegrimms ganze Schafherden töten, verschrecken, sie zum Ablammen bringen, dann wird da über die Zeit Schluss mit der Schafhaltung sein.
Offenställe, wo Wölfe Kälber reissen, sicher, die lassen sich auch wieder anders bauen, .........
Und ausgerechnet die Haltung der Tiere draussen, naturnah usw. wird über kurz oder lang verschwinden.
Sollten sich die Wölfe in den gebirgigen Teilen auch sehr wohlfühlen und vermehren, dann wird die Haltung von Rinden auf den Almen auch verschwinden, denn die Tiere dann aus Felsspalten tot rauszubringen, das braucht keiner.
Herdenschutzhunde und die vielen Bergwanderer und Toristen- das wird sich nicht ausgehen.
Wer wird dann einmal die Almflächen abweiden- oder ist das dann auch Natur, wenn wieder alles zuwächst.
Ohne diese Schutzmaßnahmen hätte ich kein einziges Huhn mehr.
Wenn die Wölfe auch so sind, dann gute Nacht.
Sicher von einer warmen und geheizten Wohnung aus gesehen, ist das einfach der wildromantische Teil der Natur, fressen und gefressen werden.
Aber wenn einem diese Isegrimms ganze Schafherden töten, verschrecken, sie zum Ablammen bringen, dann wird da über die Zeit Schluss mit der Schafhaltung sein.
Offenställe, wo Wölfe Kälber reissen, sicher, die lassen sich auch wieder anders bauen, .........
Und ausgerechnet die Haltung der Tiere draussen, naturnah usw. wird über kurz oder lang verschwinden.
Sollten sich die Wölfe in den gebirgigen Teilen auch sehr wohlfühlen und vermehren, dann wird die Haltung von Rinden auf den Almen auch verschwinden, denn die Tiere dann aus Felsspalten tot rauszubringen, das braucht keiner.
Herdenschutzhunde und die vielen Bergwanderer und Toristen- das wird sich nicht ausgehen.
Wer wird dann einmal die Almflächen abweiden- oder ist das dann auch Natur, wenn wieder alles zuwächst.
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Wölfe
Tut mir leid, Edermühle, aber ich habe nicht Afrika mit Österreich verglichen
- ich denke bei dieser Diskussion hier sowieso mehr an Deutschland
Ich wollte nur wissen, wie die das in Afrika mit den Löwen machen, so ganz absolut.
Die Antwort war eh
aber ohne mit Österreich zu vergleichen...
Übrigens kommen Menschen aus ganze Afrika nach Österreich
"die brauchen wir, sonst sterbeen wir aus" ???
Eigentlich ist das etwas, was wohl alle befürworten werden:

- ich denke bei dieser Diskussion hier sowieso mehr an Deutschland
Ich wollte nur wissen, wie die das in Afrika mit den Löwen machen, so ganz absolut.
Die Antwort war eh
Übrigens kommen Menschen aus ganze Afrika nach Österreich
"die brauchen wir, sonst sterbeen wir aus" ???
Eigentlich ist das etwas, was wohl alle befürworten werden:
Ich lade jeden, den es betrifft ein, sich dafür einzusetzen.Edermühle hat geschrieben:Tika hat geschrieben:Ich denke damit wären viele der jetzigen "Wolfsgegner" durchaus zufrieden. Es geht ja nicht um den Wolf an sich sondern darum wie mit ihm umgegangen wird.ina maka hat geschrieben:
sollten wir auch, aber nicht ausrotten.......![]()
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- Taraxacum
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Re: Wölfe
@frodo: Das was die Jäger hier bei uns sagen, deckt sich übrigens mit Erfahrungen von Bekannten von mir aus Kanada. Die leben in den Rocky Mountains, mehrere Autostunden von der nächsten Ansiedlung mitten in der Wildnis auf einer kleinen Ranch und bieten Trailrides, Überlebenstraining in der Wildnis und Jagdausflüge an. Alles sehr naturnah, ohne Schnickschnack und Errungenschaften der Zivilisation. Hauptsächlich ernähren sie sich von dem erjagtem Fleisch, Fisch, wildem Gemüse und Beeren. Nur Mehl, Öl Zucker und Kartoffeln kaufen sie zu. Ich war in jungen Jahren Sommers wie Winters einige Wochen dort, zum Schluss sogar als Guide und habe vieles gelernt. Seine Pferde, die völlig frei auf der Ranch umherziehen und das sind immerhin rund 50 km² flüchten auch sofort, wenn sie Wölfe zu Gesicht bekommen oder die Witterung aufnehmen. Die gleichen Pferde tragen aber auch einen erlegten Wolf anstandslos auf dem Rücken wieder nach Hause ohne jegliches Theater. (Wölfe dürfen dort nach Quote gejagt werden.)
Das deckt sich mit den Erkenntnissen von Professor Janne Winther Christensen, den du erwähnst. Aber Blut, Haare, Urin etc. sind bereits tot und daher ungefährlich. Das getestete Material stammte sicherlich aus Zoos oder von Gehegewölfen. Wilder, lebendiger Wolf riecht sicherlich aber etwas anders als mit Rind und Pferd gefütterter Knastwolf.
Das ganze Problem hier in Deutschland ist, dass dem "heiligen" Wolf ja nichts geschehen darf, er könnte ja von Vergrämungsmitteln traumatisiert werden... Er hat hier völlige Narrenfreiheit und das nutzt er auch aus. Dekadent ist übrigens, dass es in Deutschland einen voll ausgestatteten Wolfs-Krankenwagen gibt, in einigen Regionen in D der Rettungsdienst nur mit großen Kraftanstrengungen aufrecht erhalten werden kann, da die benötigten Rettungswagen fehlen.
Dann kommt noch das Problem mit der Verkreuzung mit Hunden. Diese Mischlingswölfe haben dann noch weniger Scheu vor den Menschen. Die Mixe in Thüringen konnten ja nicht eingefangen werden, da zu clever. Die vermehren sich ab nächstes Jahr auch weiter. So kann man die Wolfspopulation auch verderben.
In anderen Länder, wo ein Zusammenleben mit dem Wolf klappt setzt man nicht auf friedliche Coexistenz, die es so nicht geben kann, sondern auf konsequente Abschreckung. Kommst Du, Wolf ,mir zu nahe und tötest meine Tiere, musst du mit den Konsequenzen leben und sei es ein Leben als Bettvorleger. Da Wölfe sehr intelligent sind, überlegen sie es sich 2x, ob sie in die Siedlungen gehen, Nutztiere angreifen und dabei eins auf's Fell gebrannt bekommen könnten oder doch lieber Wildtiere jagen. Es wird in Deutschland in den nächsten Jahren sicherlich zu einem Umdenken kommen, spätestens wenn sich Wolf in Stadtnähe an den ebenfalls "heiligen" Kuscheltieren vergreift, da es einfach zu viele von ihnen gibt, die keinen Platz mehr für ein artgerechtes Leben finden.
Die Entscheidungsträger hier sind nicht in der Lage, von anderen Ländern zu lernen, funktionierende Lösungen hier 1:1 umzusetzen. Lieber träumt man weiter. Gelder fließen ja üppig. Übrigens sind die meisten Wolfsberater hier keine Biologen, die sich mit dem natürlichen Verhalten von Wölfen auskennen, sondern Leute, die "irgend was mit Medien" oder anderes in dieser Richtung studiert haben. Genauso sieht dann die Beratung aus....Nein, der Wolf tut so was nicht.....
Dann würde es schon helfen, zumindest in dichter besiedeltem Gebiet, wenn sich Bauvorschriften und Naturschutz nicht ständig widersprechen würden. Im Außenbereich dürfen keine festen Zäune um die Weiden gebaut werden. Ein 2m hoher Wildzaun und davor ein Elektrozaun würden mich ruhiger schlafen lassen, seit wir hier in der Börde auch Wölfe haben. Aber nein, Wildzaun um die Weide wird nicht genehmigt. "Wolfsichere" Netze für die Schafe und Litzenzaun für die Pferde haben wir bereits, Herdenschutzhund im Dorf ist illusorisch haben zu wollen. Sachsen Anhalt hat nur 2 Hunderassen genehmigt, die wahrscheinlich nur nach dem Kuschelfaktor ausgesucht wurden. Hobbyhalter wie wir haben keinen Anspruch auf irgendwelche Förderung oder Entschädigung. Dabei sind sie es, die alte, seltene Rassen erhalten. Ich vertraue hier erst mal auf 2 Autobahnen und 3 Landstraßen, die unser Dorf hier in rel. geringer Entfernung umschließen und die freie Landschaft ohne zusammenhängende Wald & Buschflächen.
Das deckt sich mit den Erkenntnissen von Professor Janne Winther Christensen, den du erwähnst. Aber Blut, Haare, Urin etc. sind bereits tot und daher ungefährlich. Das getestete Material stammte sicherlich aus Zoos oder von Gehegewölfen. Wilder, lebendiger Wolf riecht sicherlich aber etwas anders als mit Rind und Pferd gefütterter Knastwolf.
Das ganze Problem hier in Deutschland ist, dass dem "heiligen" Wolf ja nichts geschehen darf, er könnte ja von Vergrämungsmitteln traumatisiert werden... Er hat hier völlige Narrenfreiheit und das nutzt er auch aus. Dekadent ist übrigens, dass es in Deutschland einen voll ausgestatteten Wolfs-Krankenwagen gibt, in einigen Regionen in D der Rettungsdienst nur mit großen Kraftanstrengungen aufrecht erhalten werden kann, da die benötigten Rettungswagen fehlen.
Dann kommt noch das Problem mit der Verkreuzung mit Hunden. Diese Mischlingswölfe haben dann noch weniger Scheu vor den Menschen. Die Mixe in Thüringen konnten ja nicht eingefangen werden, da zu clever. Die vermehren sich ab nächstes Jahr auch weiter. So kann man die Wolfspopulation auch verderben.
In anderen Länder, wo ein Zusammenleben mit dem Wolf klappt setzt man nicht auf friedliche Coexistenz, die es so nicht geben kann, sondern auf konsequente Abschreckung. Kommst Du, Wolf ,mir zu nahe und tötest meine Tiere, musst du mit den Konsequenzen leben und sei es ein Leben als Bettvorleger. Da Wölfe sehr intelligent sind, überlegen sie es sich 2x, ob sie in die Siedlungen gehen, Nutztiere angreifen und dabei eins auf's Fell gebrannt bekommen könnten oder doch lieber Wildtiere jagen. Es wird in Deutschland in den nächsten Jahren sicherlich zu einem Umdenken kommen, spätestens wenn sich Wolf in Stadtnähe an den ebenfalls "heiligen" Kuscheltieren vergreift, da es einfach zu viele von ihnen gibt, die keinen Platz mehr für ein artgerechtes Leben finden.
Die Entscheidungsträger hier sind nicht in der Lage, von anderen Ländern zu lernen, funktionierende Lösungen hier 1:1 umzusetzen. Lieber träumt man weiter. Gelder fließen ja üppig. Übrigens sind die meisten Wolfsberater hier keine Biologen, die sich mit dem natürlichen Verhalten von Wölfen auskennen, sondern Leute, die "irgend was mit Medien" oder anderes in dieser Richtung studiert haben. Genauso sieht dann die Beratung aus....Nein, der Wolf tut so was nicht.....
Dann würde es schon helfen, zumindest in dichter besiedeltem Gebiet, wenn sich Bauvorschriften und Naturschutz nicht ständig widersprechen würden. Im Außenbereich dürfen keine festen Zäune um die Weiden gebaut werden. Ein 2m hoher Wildzaun und davor ein Elektrozaun würden mich ruhiger schlafen lassen, seit wir hier in der Börde auch Wölfe haben. Aber nein, Wildzaun um die Weide wird nicht genehmigt. "Wolfsichere" Netze für die Schafe und Litzenzaun für die Pferde haben wir bereits, Herdenschutzhund im Dorf ist illusorisch haben zu wollen. Sachsen Anhalt hat nur 2 Hunderassen genehmigt, die wahrscheinlich nur nach dem Kuschelfaktor ausgesucht wurden. Hobbyhalter wie wir haben keinen Anspruch auf irgendwelche Förderung oder Entschädigung. Dabei sind sie es, die alte, seltene Rassen erhalten. Ich vertraue hier erst mal auf 2 Autobahnen und 3 Landstraßen, die unser Dorf hier in rel. geringer Entfernung umschließen und die freie Landschaft ohne zusammenhängende Wald & Buschflächen.
Re: Wölfe
@Taraxacum: wie ist Dein Litzenzaun für die Pferde genau aufgebaut? Und zum Wildzaun: selbst wenn ichs dürfte (ist bei uns dasselbe, gehen würde das nur direkt um den Offenstallbereich, Weide ist Außenbereich, da geht das nicht) hätte ich echt Bedenken was passiert wenn die da mit Vollgas reinrennen...
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Re: Wölfe
Der Wildzaun mit Stromzaun außen drum rum soll die Wölfe draußen halten. Das Netz nur um die Schafe wird diese nicht aufhalten, wenn sie in Panik durchbrechen wollen, das gleiche mit dem Pferdezaun. Ich hab nur 2 Breitbandreihen a 2cm mit den weißen Plastiksteckpfählen, was normalerweise völlig ausreicht. Mir ist es lieber, die Pferde können ausbrechen und um ihr Leben laufen als dass sie ausbruchsicher dem Wolf zum Opfer fallen. Wenn ich dürfte, würde ich ja die gesamte Streuobstwiese (3ha) mit dem Wildzaun umzäunen und drinnen sind dann die Einzelkoppeln.
Re: Wölfe
Tach,
huch war ja einiges los hier.
es gäbe zwar vieles auf das ich auch eingehen könnte, wäre aber nich so sinnvoll, deshalb such ich mir was raus.
Sehr schön zu sehen ist der deutliche Rückgang an Nutztierrissen. Leider fehlt die Zahl der Wölfe, dann wäre noch deutlicher zu erkennen das es in Niedersachsen genau so ist wie in Sachsen, steigende Wolfsanzahl und sinkende Nutztierschäden.
Aber wahrscheinlich möchte eine Statistik, die das Beutejagen der Wölfe als Übergriffe bezeichnet nicht all zu sehr darauf hinweisen, das die wohl doch nicht so bestialisch sind wie sie es gern hätten.
Grüße Rati
huch war ja einiges los hier.
es gäbe zwar vieles auf das ich auch eingehen könnte, wäre aber nich so sinnvoll, deshalb such ich mir was raus.
Alles klar Tika, jetzt verstehe ich deine Sorge. Ja Pferde können schon recht heftig reagieren wenn sie sich erschrecken, da ist schwer abzuschätzen was passiert, aber ich denke (genau wie es hier in einiger Beiträgen anklang) das wird nicht anders sein als bei anderen Schreckmomenten die die Pferde erleben. Und wenn der Zaun bisher standgehalten hat wird er es auch weiterhin tuen.Tika hat geschrieben: ...Nur, die Viecher kennen keine Wölfe, und ich kann überhaupt nicht einschätzen wie sie reagieren, wenn unbekannte Raubtiere um den Zaun schleichen. .... Und in aller Ruhe an Wölfe gewöhnen geht halt auch schlecht ) ...Gesetzt den blöden Fall dass bei denen wirklich Panik angesagt ist interessieren 10000V nicht. Der Holzzaun vielleicht, hoffentlich, wissen tu ichs nicht...
danke für das nachschieben der Statistik.Mara1 hat geschrieben:Sorry, hatte vergessen den Link zu den Wolfsrisszahlen einzufügen:...
Da ist eine graphische Übersicht von D mit den Gebieten und den Zahlen der Wolfsrissen.
Sehr schön zu sehen ist der deutliche Rückgang an Nutztierrissen. Leider fehlt die Zahl der Wölfe, dann wäre noch deutlicher zu erkennen das es in Niedersachsen genau so ist wie in Sachsen, steigende Wolfsanzahl und sinkende Nutztierschäden.
Aber wahrscheinlich möchte eine Statistik, die das Beutejagen der Wölfe als Übergriffe bezeichnet nicht all zu sehr darauf hinweisen, das die wohl doch nicht so bestialisch sind wie sie es gern hätten.
in der Sache gebe ich dir recht, allerdings ist das genau so eine falsche Verkettung von Schlussfolgerungen wie die der Demonstranten welche der Meinung sind das ihen zustehende Geld würde Ausländern in den Hals gestopft werden.Taraxacum hat geschrieben:. Dekadent ist übrigens, dass es in Deutschland einen voll ausgestatteten Wolfs-Krankenwagen gibt, in einigen Regionen in D der Rettungsdienst nur mit großen Kraftanstrengungen aufrecht erhalten werden kann, da die benötigten Rettungswagen fehlen...
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Wölfe
Ein angefahrenes Tier sollte immer schnell vor Ort erlöst werden. Ehe diese Wolfkrankenwagen irgendwann vor Ort ist, muss das Tier unendlich leiden. Nicht nur die Schmerzen durch die Verletzung, der Schock durch den Unfall an sich, die Schaulustigen drum rum und er kann nicht weg. Dann viele schmerzhafte Untersuchungen und Behandlungen. Ein normales Leben kann so ein Wolf dann sicher nicht mehr in Freiheit führen. Eine saubere Kugel ist da sicher bessere Alternative. Bisher ist der Krankenwagen ja noch nie zum Einsatz gekommen. Blanke Verschwendung von Ressourcen. Das ist ja das Dekadente daran: wir leisten uns dieses Krankenwagen aber nur für Wölfe. Wieso dann nicht auch für andere Wildtiere oder sogar Nutztiere, sind die weniger wert?
