Welchen Boden hab ich eigentlich?

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Zaraahsoka
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Registriert: Mi 22. Aug 2018, 16:06

Welchen Boden hab ich eigentlich?

#1

Beitrag von Zaraahsoka »

So,
ich traue mich mal und stelle eine so richtig doofe, unwissende Anfängerfrage: :rot:
Bisher habe ich dort, wo ich gerade lebte, irgendiwe irgendetwas in den irgendwo vorhandenen Erdboden gesteckt / gesät / gepflanzt... Das wurde dann was oder auch nicht. :ua:

Nun sind wir ja dabei, uns endlich endgültig (so der Plan ;) )im nördlichen Dithmarschen anzusiedeln und da möchten wir natürlich etwas "wissender", wohlinformierter an die Sache drangehen und nun kommt die doofe Frage:

Wie bekomme ich heraus, was für einen Boden ich da genau habe?
Wikip.... sagt: "Seitenmoräne" aha :roll:
Ich sehe: relativ hellbraun mit seeeeehr vielen Steinen, Feuerstein und ? Steine, abgerundete von Mini bis nicht zu heben....

Und was mach ich nun mit diesem Wissen?

Also ich erwarte jetzt keine fulminate Bodenkunde, aber vllt kennt ihr Literaturhinweise, was zum einlesen, was im www, was empfehlenswert ist oder einen Faden hier

Für jeden Hinweis bin ich dankbar :bet: ,
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Rohana
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Re: Welchen Boden hab ich eigentlich?

#2

Beitrag von Rohana »

In ganz kurz, aber mit brauchbarer Anleitung: https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/zen ... rprobe.pdf
Seite 14-16 für die konkrete Bestimmung.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Zaraahsoka
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Re: Welchen Boden hab ich eigentlich?

#3

Beitrag von Zaraahsoka »

Cool, :daumen:
danke :)
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osterheidi
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Re: Welchen Boden hab ich eigentlich?

#4

Beitrag von osterheidi »

mir fällt ein: ph wert messen, da gibts was zu kaufen.....
die von selbst aufkommenden pflanzen bestimmen und nachschauen auf was für einen boden diese hinweisen. geht alles irgendwie im netz herauszufinden.
ausserdem landwirte oder gärtner in der nähe fragen oder beim lw amt.
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Welchen Boden hab ich eigentlich?

#5

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Kommt darauf an, wie du das "an die Sache drangehen "verstehst.
Wenn du zB 100 ha Ackerland bewirtschaften willst, ist es möglicherweise gut zu wissen wie der Boden beschaffen ist.
Wenn du dagegen einen Garten anlegen willst würde ich einfach mal probieren. Die gängigen Gartenkulturpflanzen anbauen und beobachten. Wenn zB im ersten Jahr eine Pflanze gar nicht geht heißt es noch lange nicht, dass der Boden, die Gegend, das Klima usw. usw. nicht passt.
Bei uns zB ist es sehr schwierig Knoblauch und Zwiebel zu ziehen. Nach 6Jahren hatten wir den dreh und jetzt funzt die Geschichte, aber nicht weil wir kostspielige Bodenproben genommen haben und irgendein Zeug auf den Acker gekippt hätten. Wir haben schweren Lehmboden mit Staunässe, eigentlich ungeeignet für Zwiebel und Co, aber gut geeignet ein Haus damit zubauen.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Welchen Boden hab ich eigentlich?

#6

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Bodenprobenanalyse mit Empfehlungen für die Düngung kostet bei der Lufa so um die 30 €.
Einfach gucken was die Nachbarn machen geht natürlich auch. Dithmarschen geht sicher Kohl in allen Arten .
Zaraahsoka
Beiträge: 41
Registriert: Mi 22. Aug 2018, 16:06

Re: Welchen Boden hab ich eigentlich?

#7

Beitrag von Zaraahsoka »

Danke für die vielen nützlichen Tipps.... :daumen:
Ja, also Kohl, auf die Idee sind sogar wir schon gekommen :lol:
Aber Spaß bei Seite, gut zu wissen, welche Strategien ihr so verfolgt.
Wir werden auf jeden Fall auch einfach einiges ausprobieren, ich denke aber, wenn man tatsächlich Gehöze und Bäume (Sortenwahl) neu anschafft, ist ein wenig Wissen schon ok, denn es reicht ja, wenn das Bäumchen dann wegen Wühlmäuschen umfällt :haha:
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