@Buchkammer,
nein es liegt noch nicht in digitaler Form vor, sondern in Form eines Ordners mit hangeschriebenen gesammelten Rezepten.
Meine Favoriten an zu lesenden Kochbüchern
sind derzeit
Die gute einfache Küche,
Die gute alte Bauernküche von Marlene Grosse Berg,
Die rustikale Küche,
waraus ich allerdings am Liebsten koche
Der Bäuerin in den Kochtopf g´schaut, alte oberösterreichische Rezepte
Das Kochbuch der Bäuerin von Elisabeth Heinrich.
Kommt wohl auch von der geschmacklichen Prägung her und ohne Schnickschnack, einfach gekocht und doch sehr wohlschmeckend.
Ich schreib hier jetzt nicht, wieviele Kochbücher im Laufe der Jahre zusammengekommen sind, sind meine Bilderbücher zum Durchblättern.
Aber auf der anderen Seite, wirklich kochen - da kommen viel weniger Rezepte auf den Tisch.
@Doris, Pizza, Toast Hawai kam sicher auch bei meiner Mutter nicht auf den Tisch, sie hatte andere Spezialitäten, ihren Apfelstrudel - ich krieg ihn heute noch nicht so hin, das gebratene Hähnchen aus eigener Haltung wird bei mir auch nicht so wohlschmeckend wie sie es konnte. Griessbrei mit selbstgemachtem Himbeersirup, einen Auflauf mit Heidelbeeren,ihr Reisauflauf- ihre Mehlspeisenküche - da läuft mir heute noch das Wasser im Mund zusammen.
Und nein Kartoffelknödel gabs bei uns auch nicht, wir sind eine Semmelknödelgegend. Ich muss zugeben, dass ich die Zubereitung von Karotffelknödeln auch nicht beherrsche. Jede Gegend hat ihre landestypischen Rezepte und Spezialitäten.
Meine Mutter hatte sehr wenig Zeit, sehr viel Arbeit, aber das Essen wir trotzdem immer sehr gut.
Was ich von meiner Mutter gelernt habe, dass aus dem, was vor Ort da ist, was gutes gekocht werden kann.
mein Vater hatte viele Jahre Kartoffeln angebaut, selbst gute frische Kartoffeln - nur gekocht- mit ein paar Zutaten- ist wesentlich besser als dieses viele fertige Zeugs.
Einen einfachen Schweinebraten mit Kartoffelkäse und Semmelknödel, Krautsalat, das ist ein Genuss, Sauerkraut aus dem Slow Cooker- mit selbstgemachten Bratwürsten- nicht zu verachten.
Vielleicht ist das auch das Geheimnis der einfachen Küche- ein paar gute Zutaten und es braucht den ganzen Wust an Zutaten, der in heutigen Rezepten in ellenlangen Listen angeführt ist, gar nicht.