Glyphosat-Diskussion

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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1751

Beitrag von Rohana »

Amalgam darf immer noch verwendet werden, da hat keiner Probleme dabei, und kein Zahnarzt tut irgendwas ohne Bezahlung - die er festlegt (bzw die Gebührenordnung) und nicht der Kunde!

Du hast Emil gelesen, aber nicht verstanden, fürchte ich.
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Benutzer 72 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1752

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Ich hab den Zahnarzt gewechselt, weil sie sich geweigert hatte, mir Amalgan in die Zähne zu geben. (Gold oder so kann ich mir nicht leisten und "das billige Plastik" hält bei mir nicht wirklich. Ich will es nicht).

Aber du hast es eh erfasst, der Zahnarzt bestimmt den Preis, und wenn der Kunde nicht zahlt, macht er es eben nicht.
Alle zahlen, weil man einen Zahnarzt braucht.
Wenn ein Zahnarzt keine zahlenden Kunden mehr findet (bzw. keinen Kassenvertrag und keine Patienten, die zu ihm kommen), dann muss er den Beruf wechseln.

Wie ist das bei den Landwirten? :hmm:

Aber wie gesagt, ich will nicht gegen irgendwen wettern.
Eigentlich will ich weg von diesem "an sich selber denken", denn "wir" sind die Menschheit.
passt nicht in diesen thread, sorry.

wollte nur sagen, dass ich Amalgan lieber hab als das neue billige Material ;)

Und wenn jetzt Glyphosat verboten wird und dann ein "neues billiges Material" kommt, wäre mir das gar nicht recht.
Vor allem deshalb, weil hier irgendwo mal jemand daran erinnert hat, dass der Erfinder von Glyphosat bald keine Lizenzegebühren mehr bekommt und es allein schon deshalb an der Zeit wäre, ein neues Mittel auf den Markt zu bringen.

Prinzipiell bin ich gegen Herbizide, Pestizide, Fungizide und was es da alles so gibt.

Aber erst dann, wenn alle wissen, dass wir eine Menschheit sind und nur eine Erde haben - gemeinsam
:)
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emil17
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1753

Beitrag von emil17 »

ina maka hat geschrieben: sorry, emil17 - ich habe vergessen, dass wir nicht von Mensch zu Mensch handeln, sondern "das Geld" bedinen müssen :aeh:
Das ist ein treffliches Beispiel einer an sich guten Sache, die ins Schlechte verdreht worden ist.
Geld als unparteiisches Mittel, um materielle Forderungen auszugleichen - warum nicht? Solange fair gefordert und fair bezahlt wird, ist dagegen eigentlich nichts einzuwenden.
Denn sonst heisst es zwar, ich habe Zahnweh und du bist Zahnarzt, also musst du ... aber eben zu selten heisst es, weil er mir hilft, muss ich auch.

Sowas wie eine Stunde Holz hacken gegen ein Nachtessen ist ok. Eine Stunde Holzhacken für 20 Euro und 20 Euro für ein Nachtessen ist auch ok und hat den Vorteil, dass ich auch für Leute Holz hacken kann, die nicht kochen können.

In geschlossenen Gesellschaften, wo jeder jeden kennt, braucht es eigentlich kein Geld - aber es braucht immer Regeln, die durchsetzen, dass jeder auch für andere leistet, wenn er von diesen etwas bekommt.

Das Problem taucht aber erst dort wirklich auf, wo man strukturelle Bedürftnisse in leistungslose oder unfaire Einkommen verwandeln kann, also etwa, einem Verdurstenden eine Flasche Wasser für 1000 Euros zu verkaufen.


Es wäre ein Kurzschluss, das unfaire Verhalten auf das Geld an sich zu projizieren - Niemand bedient Geld, sondern er bedient die Leute, die andere ausnützen, indem sie mehr fordern, als was ihnen zusteht. Das Geld spielt darin eine ähnliche Rolle wie das Messer in der Hand des Mörders.

Am Geld haften zwei weitere folgenschwere Fehlschlüsse:
- Geld muss arbeiten: Es arbeiten in Wirklichkeit immer Leute für andere, wenn dies stattfindet
- Der Preis ist eine Eigenschaft der Ware oder Dienstleistung: In Wirklichkeit ist er ein Mass für die Gier, mit der andere die Sache haben wollen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1754

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: In Wirklichkeit ist er ein Mass für die Gier, mit der andere die Sache haben wollen.
Sonst wäre Gold nämlich absolut wertlos. Zu weich, zu selten, zu... ja was kann das eigentlich ausser hübsch aussehen? ;)
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Wildling

Re: Glyphosat-Diskussion

#1755

Beitrag von Wildling »

@emil : Toller Post,das Verhältnis ist des Geldes ist viel zu sehr ins Ungleichgewicht geraten!
Die Grundlegenden Arbeiten,die die Gesellschaft braucht werden kaum gewürdigt und "überflüssige" Arbeiten haben sich selbst ermächtigt,Unmengen zu verdienen...die Lohnenswertesten Spekulanten sind schon Algorithmen und keine Menschen mehr!Das bedeutet,der der die Maschine besitzt ist toll und der andere Müll...
Roh-Hanna,du könntest dir Goldzähne in die Visage installieren,oder sind sie dir zu weich um Knochen zu beissen :lol:
Das zeigt im Grunde nur wieder die Grundlegende Einstellung auf,wie würdest du denn handeln,wenn dus einfach nicht müsstest?
Klar,du hast einen Weg gefunden der für dich okay ist,respek,das ist nicht einfach,aber (mal in Gedanken) wenn man mal ganz ohne Einflüsse wäre,
würde niemand würde spritzen...
Was kann denn das Gemüse besser als meines?Nix ausser hübsch auszusehen...
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1756

Beitrag von Rohana »

Was würde man tun wenn man nicht müsste - uh. Gegenfrage: Wer investiert Zeit und Mühe (und Geld) um sich alle Ergebnisse/Erfolge kommentarlos nehmen zu lassen?
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Wildling

Re: Glyphosat-Diskussion

#1757

Beitrag von Wildling »

Niemand kann einem Erfolge nehmen,wenn man mit seinen zufrieden ist :-)
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1758

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Wildling hat geschrieben:Niemand kann einem Erfolge nehmen,wenn man mit seinen zufrieden ist :-)
Du hast Rohana nicht verstanden...
Wildmohn

Re: Glyphosat-Diskussion

#1759

Beitrag von Wildmohn »

centauri hat geschrieben:Eigentlich lebt die Landwirtschaft nur durch Sponsoring! Ohne wäre sie schon lange tot. :)
Die Landwirtschaft ist ein Erwerbszweig von (inter-) nationaler Bedeutung!
Hier möchte ich eine Lanze für die Landwirte brechen, die Frage ist nur, wem man Zucker und wem man die Peitsche geben sollte.
Wie es momentan abläuft profitieren vor allem die Mega(agrar)konzerne von den Subventionen und die werden immer größer und größer und verdrängen und fressen kleinbäuerliche Strukturen.
Hier gilt es vor allem die Finanzspritze anzusetzen: Förderung kleinbäuerlicher Betriebe mit Blick auf umweltreundliche Produktionsabläufe. Umwandlung und Renaturierung großer Produktionsflächen.
Letztendlich: Besondere Förderung landwirtschaftlicher Betriebe, die nach ökologischen Gesichtspunkten produzieren, dann könnte synthetischer Gifteinsatz massiv eingeschränkt werden, bzw., irgendwann obsolet sein.
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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1760

Beitrag von Rohana »

Wildling hat geschrieben:Niemand kann einem Erfolge nehmen,wenn man mit seinen zufrieden ist :-)
Haja. Wenn du nen richtig schicken Brokkoli hast und 2 Tage später ist er weg ohne dass du ihn gegessen hast, bist du dann satt oder eher nicht so? ... nur ein ganz rudimentäres Beispiel ;)
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