Wölfe

Benutzer 146 gelöscht

Re: Wölfe

#1051

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

Adjua hat geschrieben:Realität in Südtirol. Entweder Wolf oder Almwirtschaft.

https://www.google.at/url?sa=t&source=w ... GyLyXSuHGg
selbst wenn der E-Zaun 2m hoch wäre, würde er nichts bringen, so lange er ihn direkt an Holzpfosten anbindet und auf diese Weise erdet :roll:
Wenn die Leute keine Ahnung von der Technik haben, sollte man nicht auf deren prinzipielle Wirkungslosigkeit gegenüber dem Wolf schließen.
Adjua
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Re: Wölfe

#1052

Beitrag von Adjua »

Dann ist es wieder der blöde Bauer der keinen Zaun bauen kann -Frodo, deine Arroganz ist nicht zu übertreffen.

Der Zaun wird in Steigungen viel zu niedrig sein - wenn man zugehört hat, was der Bauer sagt. Und gegen Massenpanik, wo 100 Schafe oder Pferde von der Felswand fallen, hilft kein Zaun der Welt.

Ich habe es heuer erlebt, wie die Hirsche durch den dicksten Patura Draht, doppelt gespannt, zwischen massiven Pfosten einfach durchgehen in der Brunftzeit.

Unser Zaun war korrekt geerdet - Thomas ist Elektrotechniker. Wenn die Tiere ab einer Gewichtsklasse von 100 Kilo wollen, reißen Sie die Isolatoren einfach durch. Schafe in Panik würden das Netz einfach nieder rennen.

Ein lächerlicher Zaun in 140 - 160m Höhe ist für Wölfe überhaupt kein Problem, die springen da - wie im Video gezeigt - sogar samt Beute drüber. Und die Zäune eingraben kann man auch nicht, weil zu felsig.

Es es gibt auf der Alm nichts, was man mit realistischem Arbeitsaufwand bauen kann, um die Wölfe draußen zu halten. Und auch wenn Jahr für Jahr Soldaten abgestellt würden, um Almen einzuzäunen, dann wären diese Zäune auch hochwildsicher - und natürlich Radfahrer sicher und Fußgänger sicher und so weiter.

Es gibt dann auf der Alm das Leben, wie es jetzt ist einfach nicht mehr. Weder für das Wild, noch für die Bauern, noch für die Nutztiere.

Man enteignet somit einfach Bauern (Weiderechte auf Almen sind wertvoll), und mach die seit Jahrhunderten übliche Tierhaltung im Freien unmöglich.
Benutzer 146 gelöscht

Re: Wölfe

#1053

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

Adjua hat geschrieben:Dann ist es wieder der blöde Bauer der keinen Zaun bauen kann -Frodo, deine Arroganz ist nicht zu übertreffen.
Ich stelle sachlich fest, dass der Bauer in dem von Dir verlinkten Video den Zaun nicht sachgerecht errichtet, und er deshalb nicht funktionieren KANN. Was ist daran arrogant?
Ich bezweifle nicht, dass ein Wolf 'drüber springen KANN, aber vielleicht hast Du auch ein Video, das zeigt, dass er es auch MACHT? Das fände ich jedenfalls überzeugender als die eindrucksvollen Massaker-Bilder, die Nichts darüber aussagen, WIE Wolf und Schafe tatsächlich zusammen gekommen sind.
Ich kenne verschiedene Tierarten, die physisch in der Lage sind, hohe Hindernisse zu überspringen, aber einen mickrigen E-Zaun oder Drahtzaun respektieren, ausser sie geraten in Panik.
Gerade bei dem jüngsten, hier auch genannten Fall in Sachsen, wurde ja der Zaun offenbar von den eingezäunten Tieren eingerissen, - dass dazu erst ein Wolf hineingesprungen sein müsste, ist, wie ich es verstanden habe, eine Vermutung.
Ich habe mehrfach erlebt, wie Hunde reagieren, die mit funktionierendem E-Zaun in Kontakt gekommen sind, - darum ist für mich der Wolf, der einen solchen Zaun überspringt, so lange eine fragwürdige These, so lange ich dafür nicht mehr als Vermutungen zu sehen bekomme.
Es gibt ein Video, das beweisen soll, dass ein Wolf eine E-Zaun überspringen kann (was ja Keiner bezweifelt). Es zeigt zwei HUNDE beim Springen über den E-Zaun. Wenn ich Hunde entsprechend trainiere, tun sie das natürlich.
Einer der beiden Hunde in dem Video berührt beim Springen den Zaun und bekommt einen Schlag, hörbar am Aufjaulen des Hundes. DIESER Hund wird sich dem Zaun in absehbarer Zukunft nicht mal nähern, und schon garnicht drüber springen!
Was sollte verhindern, dass jeder freilebende Wolf bei seinem ersten Kontakt mit einem E-Zaun diese schmerzhafte Erfahrung macht, und entsprechend reagiert?
Es mag einige genetische Unterschiede zwischen Hund und Wolf geben, aber das Instinktverhalten bei nicht allzu verzüchteten Rassen funktioniert noch sehr ähnlich. E-Zaun, der unter Strom steht, löst danach die Reaktion aus, Abstand zu halten, nicht 'drüber zu springen - das sehe ich so jedenfalls bei nicht besonders trainierten Hunden.

Es gibt sog. "Wildkameras" für kleines Geld fast in jedem Supermarkt. Was wäre also naheliegender, als Schafgehege damit zu überwachen und ggf. ein Video-Dokument zu haben, was passiert ist, schon wegen der Schadenersatz-Frage. Müsste es da im Netz nicht längst mehrere Videos von Wölfen geben, die über E-Zäune springen? Auch viele Jäger hätten doch die Möglichkeit zu, und das Interesse an solch einem Bilddokument, und daran, es im Internet zu veröffentlichen? Ich habe Keines gefunden :im:

Um das deutlich zu sagen: mir geht es hier nur um diese E-Zaun-überspring-Theorie, nicht um die grundsätzliche Problematik von Wolf vs. Kulturlandschaft, - dazu habe ich vor einiger Zeit schon 'was geschrieben.
Rati
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Re: Wölfe

#1054

Beitrag von Rati »

frodo hat geschrieben:Es gibt ein Video, das beweisen soll, dass ein Wolf eine E-Zaun überspringen kann (was ja Keiner bezweifelt). Es zeigt zwei HUNDE beim Springen über den E-Zaun. Wenn ich Hunde entsprechend trainiere, tun sie das natürlich.
Einer der beiden Hunde in dem Video berührt beim Springen den Zaun und bekommt einen Schlag, hörbar am Aufjaulen des Hundes. DIESER Hund wird sich dem Zaun in absehbarer Zukunft nicht mal nähern, und schon garnicht drüber springen!
Was sollte verhindern, dass jeder freilebende Wolf bei seinem ersten Kontakt mit einem E-Zaun diese schmerzhafte Erfahrung macht, und entsprechend reagiert? ...
das ist vollkommen richtig.
Ich hatte in meiner Schäferzeit genau so einen Pechvogelhund, der beim patrollieren zwischen Wiese und E Zaun einer Kuhweide an den Zaun gekommen ist, den konnte ich nie mehr zuverlässig an einem Weidezaun einsetzen, er ist immer einige Meter vom Zaun weggeblieben und war dabei immer unruhig.

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
Adjua
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Re: Wölfe

#1055

Beitrag von Adjua »

Wenn man sich das Video ansieht, sieht man Wölfe über Zäune springen. mein Hund mit seinem langen Fell hat wenig Probleme mit einem Elektrozaun, wenn er ihn nur kurz berührt. Wölfe haben ein noch längeres Fell. ein kurzhaariger Jagdhund hat da ganz andere Empfindlichkeiten.

Aber zurück zu den wesentlichen Fakten, die hier wieder mal völlig ignoriert werden.

Auf der Alm geht es um hektarweise steiles und nicht befahrbares Gelände, wo ein Zaun, egal wie fachmännisch angebracht, schon zweieinhalb Meter hoch sein müsste, damit vom Hang aus niemand drüber springt. Hallo Rati & Co, geht das irgendwie in eure Vorstellung hinein?

Wie verhindert man, dass der Wolf Schafe, Pferde, und Kühe über Steilhänge hinunterjagt?

Wieso ist es dem Bauern zumutbar, seine Tiere aus dem weitläufigen und über unübersichtlichen Gelände jeden Tag in einen sinnlosen Pferch zu bringen?

Der Sinn eine Alm besteht darin, dass Tiere weitgehend frei auf großen Gelände Futter suchen können. Wenn man sie jeden Tag einfangen und kilometerweise zurückbringen muss, wie wirkt sich das auf den erhofften Fleischgewinn aus?

Nur als Beispiel: Von unserer Hütte aus auf 1700m bis zum Ende unserer Hochalm auf 2100m ist es ca 2 Stunden Fußmarsch mit Tieren bzw. 3 bis 4 Stunden wenn sie nicht so wollen, wie man selbst will. Rechenaufgabe für Rati und Frodo: Wie oft kann man die Tiere pro Tag auf die Hochalm bringen und wieder zurückholen?

Rechenaufgabe zum zweiten: Von unserer Hütte bis zum unteren Ende der Weide, welche auf 1300 Meter liegt, sind es gute zwei Stunden bergab, je nach Kondition aufwärts etwas mehr oder sehr viel mehr. Wie viele Stunden können die Tiere diese Weide nutzen wenn der Hirte und die Tiere eine super Kondition mitbringen?

Wie viele Stunden gehen verloren, wenn man weiß, dass die Tiere nachts Weiden und bei Tag, wenn es heiß ist, eher unter den Bäumen ruhen?

Mal ausrechnen und beantworten, und dann hätte ich gerne vernünftige Vorschläge, wie Almwirtschaft und Wölfe funktionieren können.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Wölfe

#1056

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

ich weiß es nicht wirklich, tut mir leid :hmm: - was ist mit Hütehunden?
geht nicht, weil die jeden Tag nach Hause müssen? oder ginge das?

aber eine kurze Frage, weil ich neugierig bin: wie war es vor der Ausrottung des Wolfes?
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Edermühle
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Re: Wölfe

#1057

Beitrag von Edermühle »

Das ist ein effektiver Wolfszaun - damit man mal weiß worüber wir überhaupt sprechen:
https://www.youtube.com/watch?v=iu9dlJDDaiw
Den Leuten die Kompetenz ab sprechen zu wollen und ihnen somit zwangsläufig zu unterstellen sie wären zu blöd um zu erkennen, dass es ein normales Weidenetz mit Strom ja eh auch tut, weils beim eigenen Hund schließlich auch geht (ja geht bei unserem Hund auch) wäre dann doch sehr vermessen.
Aber es wird dann ja so gerne über 1,20 m Elektrozäune gefachsimpelt, was im übrigen in etwas so wäre, als ob ich darüber diskutiere, dass man einen Nähfaden natürlich mit einer speziellen Technik im Fahrzeug anbringen muss, damit er einen Sicherheitsgurt ersetzt.

Bezüglich der Herdenschutzhunde:
In Wien wurde gerade aufgrund eines Bissvorfalls mit einem Dackel(!) beschlossen die generelle Maulkorbpflicht ein zu führen. Davor galt schon generelle Leinenpflicht ODER Maulkorb - für ALLE Hunde.
Wie komme ich in so einer Situation dazu mir zwei 40 kg schwere freilaufende und unbeaufsichtigte Schutzhunde zu zu legen, die darauf gezüchtet sind völlig eigenständig Entscheidungen zu treffen?
Wer haftet denn dann wenn was passiert?
Die nicht unerheblichen Kosten (5000€ pro ausgebildetem Tier - das sollte dann schon von Profis übernommen werden und nicht im lustigen Selbstversuch ablaufen, denn wir reden hier nicht von einem Dackel *oh the ironie...) können wir aufgrund dieses Ausschlussarguments getrost außen vorlassen - denn niemand außer dem Halter wird dafür haften und alle anderen hüllen sich dann in angenehmes Schweigen.

Wie es vor der Ausrottung des Wolfes war?
MINDESTENS so wie es heute auch ist in Ländern die mit dem Wolf leben - er wurde bejagt und ging somit dem Menschen aus dem Weg und hat diese Scheu auch an seine Nachkommen weiter gegeben.
Schweden, Krotatien, Wyoming (über 90% des yellow Stones liegen dort wobei der wiederum nur ca 3% von Wyoming ausmacht) - überall wird der Wolf bejagt.
In Polen und Tschechien nicht offiziel, dazu aber vielleicht dieser link https://www.laenderdaten.info/korruption.php
Wer meint, dass das dort eine Meldung wert wäre wenn ein Wolf "vermisst" wird lebt in seiner eigenen Blase.
http://www.edermuehle.com Nur die Angst begrenzt dein Tun
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Edermühle
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Re: Wölfe

#1058

Beitrag von Edermühle »

Die Illusion in Harmonie mit dem Wolf leben zu können wird leider letztendlich das genaue Gegenteil davon bewirken ihm einen Lebensraum schaffen zu wollen.
Die einzige Chance für den Wolf ist es, den Menschen generell (!) zu meiden und dafür müsste er ihn als Bedrohung des eigenen Lebens ein stufen - das genaue Gegenteil wird ihm gerade beigebracht.
Der leittragende ist in letzter Instanz eben dann auch der Wolf selbst, denn der kann ja nun wirklich nichts dafür, dass man ihm die Spielregeln nicht klipp und klar kommuniziert und aus falschen Verständniss zu einer Gefahr werden lässt.
Getreu dem Motto "Das Gegenteil von gut ist gut gemeint".
Vielleicht helfen ja die Vergrämungsmaßnhamen mit Gummigeschossen, auch wenn ich es bezweifel, da nicht flächendeckend und somit nicht konsequent genug als Lektion - zu hoffen ist es natürlich trotzdem.
Und ehe einem wieder das Wort im Mund umgedreht wird - konsequente Bejagung bedeutet selbstverständlich nicht Aurottung.
Bejagung = da wo er in Menschennähe auftaucht bejagen.
Ausrottung = ihn bis in das letzte Rückzugsgebiet aktiv verfolgen und eben ausrotten.
Das ist ein rießen Unterschied.
Ich halte den Wolf für intelligent und überlebensfähig genug sich seinen Lebensraum so ein zu richten, dass dieser weit aus weniger Berührungspunkte mit den Menschen und dessen Nutztieren hat als es jetzt der Fall ist.
Dazu muss man ihm allerdings die Chance einräumen das konsequent zu erlernen und an seinen Nachwuchs weiter zu geben.
http://www.edermuehle.com Nur die Angst begrenzt dein Tun
Benutzer 72 gelöscht

Re: Wölfe

#1059

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Edermühle hat geschrieben:In Wien wurde gerade aufgrund eines Bissvorfalls mit einem Dackel(!) beschlossen die generelle Maulkorbpflicht ein zu führen.
Das stimmt so nicht ganz. Ein Rottweiler ("Kampfhund") war ohne Leine und ohne Beißkorb unterwegs, die Besitzerin hatte ein bisschen zuviel Promille und dieser Hund hat ein Kind gebissen, welches dann leider im Spital verstorben ist.

Wer wie ich gegen eine allgemeine Maulkorbpflicht ist:

der Dorfschreier ;)

Das ist eine übertriebene Reaktion, finde ich.
Jemand, der seinen Hund schon jetzt "nicht in der Hand hat", der wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht an eine Maulkorbpflicht halten....
Edermühle hat geschrieben:MINDESTENS so wie es heute auch ist in Ländern die mit dem Wolf leben - er wurde bejagt und ging somit dem Menschen aus dem Weg und hat diese Scheu auch an seine Nachkommen weiter gegeben.
wäre das nicht auch bei uns eine realistische Möglichkeit?

Wer ist denn so ganz gegen eine Aufhebung des Bejagungsverbotes?? :hmm:
Wer - ich meine, mit welchen Argumenten?
Rati
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Re: Wölfe

#1060

Beitrag von Rati »

Hi
*
Edermühle hat geschrieben:Das ist ein effektiver Wolfszaun - damit man mal weiß worüber wir überhaupt sprechen:.
Ja komm :) , es ist schon ein Unterschied ob mensch einen Wolf dauerhaft in Gefangenschaft halten will, wo er hartnäckig und langanhaltend auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit sein wird oder ob mensch ihm einmal klar machen muß: " du gommst hier nich rein" bzw um hier rein zu kommen must du ne Menge Risiko eingehen.
Edermühle hat geschrieben:Den Leuten die Kompetenz ab sprechen zu wollen und ihnen somit zwangsläufig zu unterstellen sie wären zu blöd um zu erkennen, dass es ein normales Weidenetz mit Strom ja eh auch tut, weils beim eigenen Hund schließlich auch geht (ja geht bei unserem Hund auch) wäre dann doch sehr vermessen..
das ist schon richtig,es ist aber etwas ganz anderes was mich tatsächlich traurig macht.
Diesen traed hier gibt es seit 2010, die ersten wieder frei geborenen Wölfe in Deutschland gab es im Jahre 2000.
Ich will nicht schimpfen, ich will nicht anklagen oder vorwerfen, es macht mich einfach traurig das selbst hier in einem Selbstversorgerforum von Menschen manch vorhersehbare Probleme so angegangen wie es der sprichwörtliche Frosch im Wassertopf auf der Herdplatte macht.
Prepperkisten füllen, Versicherungen abschließen, Geld bunkern, für Risiken die möglicherweise auftreten könnten machen wir doch auch.
Warum aber haben sich die Viehhalter nicht schon längst zusammengesetzt um mit ihrere Erfahrung zu ihren Tieren und den Gegebenheiten ihrer Landschaft nach Möglichkeiten zu suchen rechtzeitig Präventiv vorbereitet zu sein.
Edermühle hat geschrieben:Wie es vor der Ausrottung des Wolfes war?
MINDESTENS so wie es heute auch ist in Ländern die mit dem Wolf leben - er wurde bejagt und ging somit dem Menschen aus dem Weg und hat diese Scheu auch an seine Nachkommen weiter gegeben..
ja, und bejagen kann ja auch weiterhin ein Mittel zur Regulierung sein.
Nur haben wir heute auch noch andere Möglichkeiten.
Und ja, falls noch einmal jemand von mir aus der ferne konkrete Vorschläge verlangt, werde ich meine gedanken dazu äußern und bin bereit die darauf garantiert erfolgende Disskusion zu führen. :)

Grüße Rati

* Schöner Park übrigens ich verbringe dort seit vier Jahren im Mai ein paar Tage auf dem Wikingermarkt. Abends kann mensch die Tiere manchmal überreden gemeinsam zu heulen.
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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