Es wird langsam aber stetig immer mehr von den Konsumenten gefordert, dass die Lebensmittel "sauber" produziert werden. Immer mehr Menschen wird bewußt, dass schadstoffbelastete und "dreckig" hergestellte Industrienahrung ein "no go-Area" bedeuten.Rohana hat geschrieben:Der Konsument kann jederzeit entscheiden. Gibt genug glyphosatfreien Anbau, sogar ganz toll gelabelt als "Bio". Ich reit' ja nicht von ungefähr drauf rum, dass komischerweise wesentlich weniger Bio gekauft wird als gefordert wird - irgendwas kann da ja nicht stimmen...
Bio boomt und damit auch die Gefahr, dass auf diesem Gebiet Scharlatanismus betrieben wird, aber das ist ein anderes Thema...
Um auf den Punkt zu kommen:
Der Mehrheit der Konsumenten ist es völlig schnuppe, was sie in ihren Einkaufswagen packen, hauptsache billig und geschmacklich (Zusatzstoffe) konditionierend. Da wird halt nicht drüber nachgedacht, ob die Nahrungsmittel krankmachend sind. Es wird nicht hinterfragt, woher und wie die Produktion abgelaufen ist.
Deshalb ist es wichtig, dass diese Problematik noch mehr an die Öffentlichkeit gelangt, um ein Bewußtsein zu schaffen für die schädlichen Auswirkungen beim Einsatz von u.a. Pestiziden auf Mensch und Umwelt.
Rohana, ich würde von Dir gerne mal eine konkrete Stellungnahme bzgl. der bekannten und vermuteten Gefahren von Pestiziden in der Landwirtschaft lesen. Also nicht immer nur dieses Abwehrverhalten und das Zeigen mit dem Finger auf andere.
So nach dem Motto, egal was wir spritzen, die Menschen fressen es doch, also ist es legitim.
Wie geht es Dir bei dem Gedanken, dass Pestizide die Menschen potentiell krank machen und zerstörend in das umweltliche Gefüge eingreifen?


