Hallo Leute,
gerade habe ich einen kurzen Artikel in der GEO gelesen, dessen Inhalt ich als Zukunftsidee so gut fand das ich ihn euch vorstellen wollte.
Es geht darum auf der selben Fläche Solarenergie zu gewinnen und Feldfrucht anzubauen.
Dazu werden auf 5 m hohen Gerüsten Solarpanele aufgebaut, die sowohl das direkte als auch das vom Boden reflektierte Lich zur Stromerzeugung nutzen.
Durchgeführt wurde der Test (läuft seit 2016) auf einem Demeterhof in Baden Würtenberg auf einer halb Fussbalfeld großen Fläche.
Ergebniss ist eine um 60% gesteigerte Effektivität der Flächennutzung.
So, kommen wir nun zu den natürlich logischen ABER's der wissenden Landwirte.
einfachheitshalbe schreib ich mal tatsächlich aus dem Artikel ab:
GEO 8/2018 hat geschrieben:..."die entscheidende Rechnung aber ist eine andere, und sie beginnt mit einem Minus. Nach einem Jahr konnten die Bauern etwa fünf Prozent weniger Kleegras ernten....bei Winterweizen Kartoffeln und Sellerie betrugen die Ausfälle sogar 18 bis 19%. Auch der Energieertrag ..fiehl um etwa 20% gegenüber einer durchschnittlichen ...Anlage"
also neben der nötigen Investition, braucht es - wie bei allen nachhaltigen Dingen- Zeit.
Aber dann:
GEO 8/2018 hat geschrieben:..."Dennoch lohnt sich die Doppelnutzung. Statt auf dem einen Feld nur Getreide ...und auf dem nächsten nur Solarmodule zu installieren. ... Denn dabei liegt der Ertrag gegenüber der halbierten Nutzung sowohl beim Weizen als auch beim Strom um 60% höher".
Ich finde das klingt interessant und förderungswürdig, erst recht wenn mensch bedenkt das Landwirte auf Grund von Extremwetter immer mehr mit dem risiko Ernteausfall leben müssen.
Grüße Rati