Danke Hase für die weitere Erklärung. Jetzt habe ich nochmal wegen CMS recherchiert und bin auf diesen Artikel gestossen:
https://www.transgen.de/lexikon/1834.cy ... t-cms.html
Besonders heftig finde ich diesen Absatz aus dem Text:
Würde man die CMS nicht aufheben, würde eine Samenbildung der F1-Generation verhindert. Bei Nutzpflanzen, deren Wurzeln und Blätter geerntet werden, z.B. bei Möhren, Kohl oder Chicorée, ist es nicht nötig, die CMS wieder aufzuheben. Ein erneutes Aussäen von selbst geerntetem Saatgut ist dann nicht möglich
Das würde ja auch bedeuten, daß sich CMS-Möhren z.B. mit der Wilden Möhre kreuzen können - die dann vermutlich verschwinden würde?
Oder bei CMS-Kohl könnten andere Kreuzblütlerarten an der Vermehrung gehindert werden. Finde ich schon echt krass!
Und erstaunlich, daß so etwas im Bioanbau erlaubt ist?!
Welche Nutzpflanzen werden denn in Deutschland als CMS-Pflanzen angebaut?
Und mit CRISPR hatte ich einen älteren Artikel gefunden, wo die Chinesen wohl eine Tomate erzeugt haben, bei der das Reife-Gen abgeschaltet wurde.
Sowas wäre natürlich für die Erhaltung alter Sorten und die Saatgutgewinnung eine Katastrophe. Wobei ich ja jetzt keine Tomatenplantagen hier in meiner Umgebung habe...
Klar gibt es die Genbanken, die auch bestimmt professioneller Sorten erhalten als ich in meinem Garten. Aber bedenklich finde ich die Entwicklung trotzdem.
Und schaden tut es sicher auch nicht, wenn Sorten an mehreren Orten angebaut werden. Das ist ja das Prinzip von Saatgut-Erhaltungs-Vereinen.
Vielleicht kann ja mal meine Rote-Liste-Bohne Butterkönigin die Welt retten???
Es gibt ja auch Sorten, die ich nicht ohne größeren Aufwand als Privatmensch vermehren kann wie Mais oder Getreide z.B. Bei Mais kann ich bei mir nur ganz frühe Sorten auswählen und die ab April vorziehen. Dann blüht der Mais auf den Äckern rundherum noch nicht.
@Rati: Dein vorletzer Post ist mir rechtschreibtechnisch nicht verständlich?
Welcher Abstand muß denn zwischen Gentechnik-Pflanzen und Bienenstock eingehalten werden?